Sonntag, 19. Juli 2015

Rad-Marathon Tannheimer Tal

Start


Heute findet keine RTF statt. Unser Team ist beim Rad-Marathon Tannheimer Tal mit 10 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen angemeldet. Alle haben sich die große Strecke vorgenommen: 224 km und 3.700 Hm.
Strecke: Tannheimer Tal - Allgäu - Riedbergpass - Begenzerwald . Hochtannberg - Lechtal - Tannheimer Tal.

Riedberg Pass

 
Eine besondere Herausforderung ist der Riedberg Pass mit einer Steigung bis zu 16% auf mehrere Kilometer und seiner sehr schmalen Straße mit engen Kurven. Er ist mit 1407 m ü. NHN der höchste befahrbare Gebirgspass Deutschlands.
Der Sieger dieses Rennens ist mit einem Schnitt von 35 km/h gefahren!
 
Die Ergebnisse unseres Teams:

Damen  Finisher; 57

Margot B.        Zeit: 8:13:19;   Platz Gesamt:  36;  AK 16;  Schnitt: 24.16km/h

Christiane W. ist nach 195km beim Überfahren einer Asphalt-Aufwerfung gestürzt und musste im Hospital in Reutte behandelt werden.


Herren  Finisher: 803

Michael Sch.    Zeit: 6:50:45;  Platz Gesamt:   44; AK  25;  Schnitt: 32,69km/h

Martin G.         Zeit: 7:07:58;  Platz Gesamt:   98; AK  30;   Schnitt: 31,40km/h

Martin H.         Zeit: 7:17:03;  Platz Gesamt: 134; AK  54;   Schnitt: 30,73km/h

Achim B.         Zeit: 7:24:43;   Platz Gesamt: 158; AK  76;  Schnitt: 30,19km/h

Jochen B.         Zeit:  8:24:32;  Platz Gesamt: 400; AK 103; Schnitt: 26,59km/h

Uwe K.            Zeit:  9:03:56;  Platz Gesamt: 553; AK: 173;  Schnitt: 24;60km/h

Thomas E.       Zeit:  9:08:56;  Platz Gesamt: 583; AK: 108;  Schnitt: 24,42km/h

Bernhard B.    Zeit:   9:13:22: Platz Gesamt: 606; AK: 302;  Schnitt: 24;16km/h

Joachim Sch.  Zeit: 10:28:56; Platz Gesamt: 772; AK; 263;  Schnitt: 21;36km/h


Herzlichen Glückwunsch!
 

Von uns ist ein weiterer Teilnehmer ausgeschieden. An seinem Fahrrad ist ein Schaltzug gerissen.

 

Sonntag, 12. Juli 2015

Nagold-Gäu-Neckar



Heute ist ein sonniger Tag vorhergesagt, nicht ganz so heiß wie in den letzten Tagen.
Einige Strecken sind neu, vor allem ist eine lange Strecke mit dabei und die muss erst begutachtet werden.
 
 
 

Das Startfoto gehört natürlich mit dazu ...




... und dann kann es losgehen.
 
 
 
 
Martin H. hat von unterwegs ein paar Momente mit seinem Smartphone festgehalten ...
 
 
 
 
... deshalb gibt es auch einmal Bilder von unterwegs.
 
 
 

Nein, sie haben noch keinen Heiligenschein - noch nicht.


 
 
 
Letzte Verpflegungsstelle.


 
 
Da haben sich einige tapfer geschlagen und sind bis zum Schluss in der schnellen Gruppe geblieben. 
 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Maratona dles Dolomites am 05.07.2015

Trotz der 450km Anfahrt scheint es,

als würde der „Maratona“ bei den Diakonikern immer mehr Beliebtheit erfahren.

In diesem Jahr waren es 12 Fundracer und weitere 5 Starter,
die sich uns angeschlossen haben.

Nur bedauerlich, dass sich nicht alle in La Villa / Corvara getroffen haben.
Anhand der Referenzzeiten werden die Teilnehmer in unterschiedliche
Startblöcke eingeteilt, da ist es nicht verwunderlich,
wenn man sich unter 9000 Startern nicht findet.
 
... Warten auf den Startschuss in Block 4
Die Wettervorhersagen mit angekündigten tropischen Temperaturen
bewahrheiteten sich, …
auch in den Dolomiten kletterte das Thermometer über 30 Grad.
Eigentlich Traumwetter … und (so der Kommentar eines Mitstreiters)
„ … wer die Tageshöchsttemperaturen meiden will,
muss eben schneller fahren, dann ist er noch vor der Mittagshitze im Ziel“.


... Warten auf den Startschuss in Blog 1 (schnelle Fahrer und alle Frauen)
Nicht umsonst findet sich der „Maratona“ jedes Jahr unter den von der UCI ausgelobten
5 Top Rad-Events weltweit.
Die Internationalität bleibt einem als Starter nicht verborgen, …
an den Nationen-Kennzeichen, aufgedruckt neben der Startnummer,
erkenne ich Teilnehmer aus … Holland, Belgien, Frankreich, England, Schweden, Finnland,
Litauen, Tschechien, Polen, USA, Canada, Australien und Neuseeland.
... morgens um 5:45 Uhr in Block 1
 
 
Vergleicht man andere Veranstaltungen in Preis und Leistung mit dem „Maratona“,
 
muss man sich wundern, wie die Südtiroler das meistern, …
beste Versorgung an den Verpflegungsstellen,
Servicestationen entlang der Strecke,
im Zielbereich Pasta, Steak, Kuchen und Getränke gegen Gutscheine,
im Starterbeutel finden sich Trikot und Weste aus hochwertigem Material
und für jeden Finisher gibt`s eine Medaille im Ziel.
Startgeld 89,00 € !!
Auch die Data-Sport Zeitmessung funktioniert hervorragend, …
sobald die Mess-Stellen auf den Passhöhen und im Ziel überfahren sind,
kommt die Zeit per SMS auf`s Handy.
 
 
... nein ..., kein Triathlon Teilnehmer, aber ein Maratona-Starter bei der Regeneration im Pool
Hilde, Norbert, Chrisi und ich waren mit unseren „erfahrenen“  Zeiten
und mit dem anstrengenden aber in höchstem Maße ereignisreichen Tag zufrieden.
Die Zeiten können auf www.maratona.it/de „Ranglisten“ nachgelesen werden.  
Joachim.

... hier noch ein Nachtrag (Ergebnisse) zum Maratona.

Strecke

Platz / AK

Name

Gesamtzeit

Rückstand z.1.Platz AK

Platz / Gesamt

Schnitt 

138km

130/170

Herbert K.

8:46:21

3:03:03

3850/4448

15,7

138km

331/442

Rolf W.

8:32.23

3:23.30

3850/4448

16,1

138km

444/800

Peter M.

7:46.54

2:47.09

2625/4448

17,7

138km

429/847

Oliver K.

7:20.28

2:23.25

2025/4448

18,7

106km

54/209

Joachim S.

6:00.04

1:44.40

1075/2748

17,6

106km

16/ 30

Hilde H.

7:26.53

2:05.25

218/ 301

14,2

106km

318/377

Norbert G.

7:26.47

3:33.42

2346/2748

14,2

106km

19/ 30

Christiane W.

7:33.37

2:12.09

224/ 301

14,0

106km

DNF

Robert P.

4:51.53

 

 

 

55km

20/39

Jeanette K.

4:17.53

1:40.19

131/ 240

12,8

 
 
 

 

Sonntag, 5. Juli 2015

Schneckentour

Eine größere Gruppe von uns fährt heute den Maratona. Hoffen wir, dass es in den Bergen kühler ist. Diese Hitze heute - und dann noch ein Rennen -, das ist ja kaum auszuhalten.




Nicht viele wollen sich heute der Hitze stellen und die Schneckentour fahren.

"Warum heißt das eigentlich Schneckentour?" Ist diese Tour nach mir benannt, der ich mich so fühle, wenn alle an mir vorbeifliegen? Wie ich der Antwort entnehme, bin ich doch nicht das Zentrum der Welt. "Die Tour heißt Schneckentour" wurde mir Bescheid gegeben, "weil die Bodelshäuser 'Schnecken' genannt werden. Und Schnecken heißen sie, weil es in dieser Gegend viele Schnecken gibt - Versteinerungen." Na dann.




Das ist unsere ganze Gruppe heute. Ich selbst wähle die kleine Strecke, damit ich die relativ kühlen Morgenstunden nutzen kann. Und zurück bin, wenn die Hitze nicht mehr auszuhalten ist.
 

 
 
Die beiden anderen - Helden - lassen sich nicht abschrecken und nehmen die große Strecke unter die Räder.
 

Samstag, 4. Juli 2015

Dreiländergiro 2015

Endlich mal wieder den Dreiländergiro, dachte ich. Es waren schon 5 Jahre her, seit ich ihn das letzte mal gefahren bin. Damals hatte ich eine Zeit von ca. 7:30. Mein Ziel war, mindestens diese Zeit zu halten.

Zusammen mit Martin fuhr ich am Vortag an den Start und Zielort Nauders in Österreich. Wir sind früh losgefahren um uns zu “akklimatisieren”. Am nächsten Tag war der Start um 6:30.

Martin wollte mal wieder nicht der “Letzte” im Startblock sein und drängte zu einem frühen Aufbruch. Wie gewöhnlich war mir das nicht so wichtig, denn ich wollte lieber noch ausgiebig frühstücken, um genug Energie aufzunehmen. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wir dann fast die Ersten sind wenn wir nach Martin gehen. Ich konnte noch ein zweites Brötchen rausschinden und dann sind wir auch schon zum Start gerollt.

Wie sollte es anders sein? Hier werden noch ca. 2000 Radfahrer kommen. Wir sind ja schon mal da!

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Ohne Worte!

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Diesmal nahm ich mir fest vor, am Reschenpass nicht volle Pulle zu fahren. Irgendwie ist es es beim Dreiländergiro so, dass alle vom Start in Nauders den Reschen Pass hochrasen, als sei dort schon das Ziel. Es ist dann nicht einfach, den individuellen Pulsbereich einzuhalten, wenn alle an Dir vorbeiziehen. Der Effekt wurde noch verstärkt, da wir weit vorne im Startblock waren. Mehr oder weniger gelang es mir trotzdem.
Ich brauchte die Kraft noch für das Stilfserjoch und den Ofenpass, der eigentlich nicht wild ist, aber nach dem Stilfserjoch kann der Ofenpass einem ziemlich schwer vorkommen. Das wusste ich noch aus den vergangenen Malen.

Das Stilfserjoch war gnadenlos, ich glaubte nicht mehr daran die 7:30 noch halten zu können. Bei der Auffahrt hatte ich fast alle Probleme, welche man als Radfahrer haben kann. Von Sitzbeschwerden über Rückenschmerzen, brennenden Füßen zu Magenproblemen und dann war da noch das Stilfserjoch, lang und steil.
Irgendwie bin ich dann doch rübergekommen. Auf der Abfahrt versuchte ich zu essen, trinken und mich zu regenerieren.

Der Ofenpass lief schon besser. Vermutlich hat es sich gelohnt, dass ich mich am Anfang etwas zurückgenommen hatte. Als ich dann hinter Zernez war, konnte ich mich einer Gruppe anschließen, in der ein gutes Tempo gefahren wurde. Dass ich mich dort integrieren konnte, wertete ich auch als gute Aufteilung meiner Kräfte. Wir schossen das Inntal hinunter bis Martina, wo es noch die Norbertshütte als Schlussanstieg hinaufging. Ich konnte es genießen!

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Im Ziel traf ich auf Michael und Martin, die mal wieder mit super Zeiten gefahren waren. Doch mit meiner Zeit (7:16) war ich sehr zufrieden. Nach und nach trafen alle ein. Ich genoss die Stimmung, welche oft am Ende eine Radmarathons eintritt.


Hier noch ein Höhenprofil der Strecke wie es Veloviewer bietet:image

Liebe Grüße
Thomas

Donnerstag, 2. Juli 2015

Dreiländergiro - Ergebnisse

Parallel zu Alb extrem stellten sich 7 unserer Jungs der Herausforderung des Dreiländergiros. Alle nahmen die lange Strecke - 168km und 3.300hm - unter die Räder.
Pässe, die zu bewältigen waren: Stilfser Joch, Ofenpass, Reschenpass.

Hier die Ergebnisse bei 1103 Finisher:

Michael, Sch.   Zeit: 5:58:17 Std.;   Platz   63   (27,7km/h) !! Herzlichen Glückwunsch!
Martin, G.        Zeit: 6:11:05 Std.;   Platz   90   (26,8km/h)
Thomas G.       Zeit: 7:16:55 Std.;   Platz  513  (22,7km/h)
Uwe, K.           Zeit: 7:55:06 Std.;   Platz   753
Andreas P.       Zeit: 8:03:06 Std.;   Platz  804
Metzger A.       Zeit: 9:34:03 Std.;   Platz 1067

Die Angaben zur durchschnittlichen Geschwindigkeit sind aus den jeweiligen Strava Dateien entnommen, die mir zur Verfügung standen, also ohne Berücksichtigung der Verpflegungspausen.

Manchmal frage ich mich: "Wie ist das bloß möglich, so eine Strecke so schnell zu fahren?"
Jeder Finisher hat ein großartige Leistung gebracht!

Mittwoch, 1. Juli 2015

Bericht von der Albextrem 2015

 Montagabend, Balkon, fast Vollmond.
Dazu ein kühles Glas Weißwein.
Und sich erinnern.
An das Gestern. An die Albextrem 2015.
„Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ heißt eine alte jüdische Weisheit.
Wie wahr!
So ein erlöstes Gefühl habe ich eigentlich sonst nie im Jahr.
Dieses Gefühl, das mit der Abfahrt hinunter nach Ottenbach beginnt, mit einem Hefeweizen begossen und in einer schlaflosen Nacht durchwacht wird.
Frau möge mir den Vergleich verzeihen: So in etwa muss sich eine Mutter fühlen, die grad entbunden hat.
Die Schmerzen, das Reißen, das Hecheln – alles vergessen angesichts des Wissens: Geschafft!
Und der Urkunde in den Händen.
Abgesehen von der Steigung bei Weilerstoffel, bei der ich mit 90% der MitfahrerInnen zum ersten Mal den Sinn dieses ansonsten wie ich finde dämlichen Sprichworts „Wer sein Fahrrad liebt, der  schiebt“ verstanden habe, war diese so ganz neu geroutete Albextrem einmal mehr eine schmerzhafte Freude.
 
 
 
Vor allem das Wetter, das, wie ich hier einmal unverwunden behaupten mag, wesentlich mehr Einfluss auf unser Leben hat als jedwede Form von Genetik: Ein Traum.
Und das an einem Sonntag – jetzt bricht wieder der Pope durch – der unter dem Proprium „Die Gemeinde der Sünder“ steht. Wahrscheinlich geht das nur mir so, einem von 3300. Wenn man durch die Dörfer fährt und die Glocken läuten hört und weiß: Nun ist Gottesdienst … und was machst du? Jeder Glockenschlag ein Schlag ins Gewissen.
Doch dann fällt mir ein, mit welchem Wort am heutigen Sonntag die Predigt anheben wird:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Eben!
Sei barmherzig! Vor allem mit dir selbst.
Im Angesicht dieses wunderbaren Albextrem-Himmels kommt mir in diesem Zusammenhang ein Gedicht Robert Gernhardts in den Sinn, das ich mit stiller Freude meinem barmherzigen Vater zutrage:
 
„Himmel, großer Deckel du, deck mich kleine Erde zu.
Hab ich Unrecht heut getan, zeige mich bei Gott nicht an.
Lässt du mich nur selig ruhn, will ichs morgen wieder tun.
Amen.“
 
Doch um ehrlich zu sein: Schon bei Pause 2 in Gnannenweiler, nach 100km und 1700hm, spüre ich, dass ichs morgen nicht nochmal tu.
Diese erste Hälfte hatte es in sich, da sind sich alle um mich herum einig. „Ein Unding!“ – „Zumutung!“ – „Kein Spaß mehr!“ so tönt es allenthalben. Manche - fast schon verbittert - zetteln mögliche Verschwörungen an: „Nächstes Jahr laufen wir alles!“
Im Zeitalter der sozialen Medien bahnt sich ein Proteststurm gegen die Organisatoren der Albextrem an. In diesen Stunden, in denen ich dieses schreibe, ist die Internetseite nicht zu erreichen …
Doch sei hiermit noch einmal eindringlich erinnert:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Ansonsten war‘s nämlich wirklich wieder landschaftlich großartig, prächtig organisiert und geradezu lecker: die Brötchen in Gnannenweiler, das Joghurt in Hofstett-Emerbuch, die Butterbrezel in Stötten …
 
 
 
 
und das Hefeweizen in Ottenbach!
Womit sich der Kreis wieder schließt.
Und die Sache rund wird. Ganz. Und schön.
 „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung!“ So ist es. einmal mehr.
Bis zum nächsten Jahr, Ihr lieben Diakonie Fund Racer! 
Christoph Wiborg