Montag, 15. Oktober 2018

Plausch-Tour" am 14. Oktober 2018

Besser geht es nicht !

... morgens um 9.30 Uhr kein Nebel in Erkenbrechtsweiler, dafür vielversprechendes "Goldener Oktober" Wetter.




... 8 Fundracer (Stefan S., Uwe, Robbi, Uli, Christiane und Stephan Sch., Chrissi und ich) warten auf den Start zu einer gemäßigten Herbst-Tour.
3 Radler von "Rennrad Stgt." gesellen sich nach wenigen Kilometern zu uns.
... über Owen und die Alte Lenninger Steige hoch nach Schopfloch, Donnstetten, Zainingen,
durch das Biosphärengebiet nach Trailfingen,
das Seeburger Tal runter nach Urach
und über die Hülbener Steige wieder zurück nach Erkenbrechtsweiler.




... im Garten des "Mostbesen" wird bei sommerlicher Temperatur Regenerations-Nahrung aufgetischt,
u.a. Zwiebelrostbraten mit Röstkartoffeln, Kaffee und Apfelkuchen, ... mmmh.
Der perfekte Abschluss einer gelungenen und interessanten Radsaison.

Auf ein Neues in 2019.
Über die ersten Termine wird schon nachgedacht.
Kommt gut durch den Winter.

Liebe Grüße
Joachim

Dienstag, 18. September 2018

SURM


Der Herbst kündigt sich an, es wird nachts inzwischen spürbar kälter. Beim Start und bis dann die Sonne so langsam ins Tal kam, hatten wir 6-8 Grad. Doch die Sonne hat ihre Kraft noch nicht verloren. Später hatten wir doch noch optimales Radfahrwetter.
Wir wollten gerade starten (Uwe, ein Freund von Uwe und ich), dann kam Martin mit ein paar Freunden bzw. Bekannten. Wir fuhren los, weil Martin und seine Bekannten schneller waren wie wir.
 



An der 1. Verpflegungsstation haben wir uns dann getroffen wo auch das Bild gemacht wurde. Der SURM ist immer ein besonderes Erlebnis, besonders wenn das Wetter so schön ist wie heute. Trotzdem  begnügten wir uns mit der Strecke 2,  147 KM.

 Grüße
Jürgen   

Mittwoch, 12. September 2018

Homepage Gemeinde Möckmühl

Inzwischen sind wir mit unsere Rad Tagen auf der Homepage der Gemeinde Möckmühl.
 
 
Hier der Link,


 

Montag, 10. September 2018

Möckmühler Fahrradtage

Montag 10.9.2018 Berg- und Tälerfahrt. 

Auch heute begrüßt uns bereits am frühen Morgen heller Sonnenschein. Zum Ausklang soll es heute entspannt und gemütlich zugehen. Entsprechend ist die Tour kürzer, knapp 70 km. Hansl Hof steuert wie schon an den letzten Tagen gekonnt das Begleitfahrzeug entlang der Strecke, so dass Heinz und mir kaum etwas entgeht und wir die Teamkollegen ab und an vom Auto aus sehen werden.  

 


 
Die Route führt hinauf nach Bittelbronn und überquert den Höhenzug in Wellen. Vor der Abfahrt ins Schefflenztal bietet sich bereits ein herrlicher Ausblick in den Odenwald. Der Katzenbuckel, die höchste Erhöhung des Odenwalds (626 m ü.d.M.) ist klar zu sehen. Von Billigheim im Schefflenztal geht es nochmals auf die Höhe zur Burg Hornberg. Auf dieser ehemaligen Ritterburg hoch über dem Neckar lebte Götz von Berlichingen 45 Jahre lang.  Anschließend führt die Strecke steil hinunter nach Neckarzimmern und am Neckar entlang bis Bad Wimpfen.
 
 
 
 
Wir erwarten die Gruppe am Brunnen am Marktplatz. Gegen Mittag sind alle angekommen und wir gehen ausgiebig Kaffeetrinken und Kuchen essen.

 Nach Bad Wimpfen führt die Strecke noch bis Bad Friedrichshall am Neckar entlang. Dort münden Kocher und Jagst nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in den Neckar. Durchs Jagsttal ist Möckmühl schnell wieder erreicht. Bereits gegen 15 Uhr werden Fahrräder, Taschen und Koffer in den Autos verstaut. 

Hinter uns liegen vier wunderbare Tage in guter Gemeinschaft, die allen Teilnehmenden viel Spaß gemacht haben. Für Alfred und mich und natürlich unserem Fahrer Hansl Hof war es eine besondere Freude mit euch etwas von unserer wunderschönen Gegend „zu erfahren“. Alfred belohnt uns sogar noch mit einer Flasche selbstgebranntem Zwetschenschnaps (Jahrgang 2007, so alt also wie Fundracing) und von ihm eingemachter Marmelade. – Wir werden es uns schmecken lassen! Besonders dankbar sind wir, dass alle unfallfrei und ohne (neue) Verletzungen geblieben sind.

 Wir beschließen die Radtage mit einer Andacht in der Kirche und sind einhellig der Meinung, dass wir für das kommende Jahr wieder eine ähnliche Unternehmung planen wollen.

Regina

Sonntag, 9. September 2018

Möckmühler Fahrradtage

Sonntag, 9.9.



Heute beginnt der Tag mit einem Diakoniegottesdienst in der Stadtkirche. André Sommer, der Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Neuenstadt stellt seine Arbeit und die diakonischen Angebote im Kirchenbezirk und in Möckmühl vor. Jürgen, Joachim, die beiden Christiane, Stefan und Heinz berichten anschaulich über das DFRT. Für mich ist es eine riesen Freude „mein Team“ hier in der Kirchengemeinde zu Gast zu haben. Das Gottesdienstopfer geht an der Armutsfond der Diakonie.

 


Um 11.30 ertönt wie an jedem Sonntag vom Kirchturm der Choral der Turmbläser. Heute passend zum Start. André Sommer fährt perfekt gestylt im Diakonieoutfit ebenfalls mit.

Die Route führt durch das Hergstbachtal über Korb, Sennfeld und Hopfengarten hinüber ins Kessachtal. Auf dem Gründkernradweg geht es weiter über Merchingen nach Rosenberg und dann immer der Kirnau entlang bis Altheim. Der Grünkern ist in dieser Gegend, die auch Bauland genannt wird ein traditionelles und regional produziertes Nahrungsmittel. Manchmal sieht man am Straßenrand noch die alten Darren sehen, in denen dieses Getreide früher  getrocknet wurde.
 

 

Auch das Begleitfahrzeug folgt der Route und tatsächlich erblicken wir unsere Gruppe auf der Strecke, aufgereiht wie die Perlen an einer Schnur.

 


 
Nach einem kurzen Stop ist nochmals ein Höhenrücken zu überqueren bis Buchen im Odenwald.
 



Wir machen eine ausgiebige Kaffeepause. Den Gesichtern ist anzusehen: Auch heute stimmt einfach alles: Landschaft, Strecke, Temperaturen und das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.

 


 
Nur noch eine Steigung ist auf der Rückfahrt nach Möckmühl   zu überwinden. Dann führt die Strecke bergab ins Seckachtal und über Zimmern, Adelsheim, Sennfeld, Roigheim zurück nach Möckmühl.
Ein Abendgebet in der Stadtkirche und eine Einkehr „beim Dieter“ in der Krone runden den Tag ab.
 
Regina

Möckmühler Fahrradtage

Samstag, 8.9.2018
Heute steht eine  Jagst-Kocher-Runde auf dem Programm. Eine solche Rundfahrt zählt zu den Fahrradklassikern hier in der Gegend. Die beiden Flüsse verlaufen weitgehend parallel bis sie in Bad Friedrichshall in den Neckar münden. So gibt es viele Möglichkeiten den Höhenzug zwischen Jagst und Kocher zu überqueren.




Unsere Gruppe startet nach dem Impuls für den Tag. Es ist bereits herrlicher Sonnenschein und verspricht ein warmer Tag zu werden.
 

Jagst bei Dörrbach

Die Strecke führt auf dem Radweg durch das Jagsttal über Jagsthausen, Kloster Schöntal und Krautheim nach Dörzbach. Zwischen Dörzbach und Hohebach lohnte ein Abstecher hinunter an die Jagst zur Kapelle St. Wendel zum Stein.
 
Schon zu keltischer Zeit eine Kultstätte, wurde die an dieser Stelle erbaute Kapelle zu einem Wallfahrtsort. Ganz nahe am Ufer der Jagst gelegen und mit der Rückseite an den Fels bebaut wird St. Wendel zum Stein bis heute als ein heilsamer Ort empfunden.
 
 
Der Weg führte sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer durch die Kapelle hindurch. Vorne ist der Bach und hinten schließt sich die Kapelle direkt an den Felsen an.

Unser Fahrer Hansl Hof, Heinz und ich betrachteten diesen verwunschenen Ort von der anderen Flussseite  aus. Zur Mittagspause trafen wir uns dann alle einige Kilometer weiter an der St. Anna Kapelle in Mulfingen. Auch dies ein alter Wallfahrtsort. Dem oberhalb der Kirche entspringenden Wasser wird Heilkraft zugeschrieben. Wir staunten über die große Anzahl  der an diesem Ort vollbrachten Heilungen und wünschen besonders Heinz, dass sein Bein bald zusammenwächst.
 
 
Regina hatte eine Verpflegungsstation aufgebaut, die keine Wünsche offenließ.

 Für die Radgruppe folgte jetzt der Anstieg hinauf nach Jagstberg. Über Weldingsfelden und Hermuthausen führte die Strecke hinunter nach Ingelfingen ins Kochertal. Weiter ging es über Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg bis Sindringen. Hier liegen Kocher und Jagst sehr nahe beieinander. Nur vier Kilometer sind es über die Höhe bis nach Jagsthausen. Von dort aus war der Ausgangspunkt schnell wieder erreicht. Gut 100 km und etwas über 800 Höhenmetern lagen hinter der Gruppe als wir uns in der Stadtkirche zum Tagesabschluss trafen.


Gebet zur Ankunft
Wir sind am Ziel des heutigen Tages angekommen.
Wir danken dir für die Menschen für deinen Schutz, für die guten Begegnungen an diesem Tag.
Wir danken für die Menschen, die uns an diesem Tag und Abend mit Essen und Trinken versorgen.
Wir danken für das Wasser und die Seife, und für die Menschen, die für uns ein Bett bereit halten.
Wir danken dir für die Menschen, die Straßen gebaut, Rastplätze angelegt und Sitzbänke aufgestellt haben und für die, die die Mülleiner entleeren werden.
Wir danken den Menschen, die das Rad erfunden haben, und die unsere Räder hergestellt haben, so dass wir so leicht so viele Kilometer fahren konnten.
Ohne diese Menschen wäre dieser Tag nicht gelungen.
Wir danken dir für die guten Ideen, die uns beim Radfahren gekommen sind.
Wir danken für die Entspannung, die du uns nach diesem anstrengenden Tag schenkst.
Schenke uns einen ruhigen Abend, schenke uns Erholung durch viel Schlaf, so dass wir morgen früh Kraft für den neuen Tag haben werden.
Zwar sind wir am Ziel angekommen – doch ist dieser Ort nur ein Zwischenziel auf unserer großen Fahrt durch das Leben 

Segne uns Gott. Amen.

Freitag, 7. September 2018

Diakonie Fundracingtage Möckmühl 7.-10.9.2018

Freitag, 7.9.2018  - Ankommen in Möckmühl
Bis zum Nachmittag sind alle in Möckmühl eingetroffen und haben in der Kleinen Radlerherberge das Quartier für die nächsten Tage bezogen.
 
 
 
 
Dann geht es auf die Räder. Eine kleine Begrüßungsfahrt führt im Jagsttal von Möckmühl nach Widdern; dort zweigen wir ab ins Kessachtal und folgen der Kessach bis  Unterkessach, dann bergauf auf die Höhe nach  Leuterstal.
 
 
 
 
Kaffee-Pause ist im Limes Café. Anschließend geht es zurück wieder hinunter ins Jagsttal nach Jagsthausen und über Olnhausen und  Widdern zurück nach Möckmühl.
 



Gut, dass Hansl Hof bei uns ist und das Begleitfahrzeug fährt, so konnten Heinz mit seinem frisch verschraubten Bein und ich mit gebrochenem Arm ebenfalls dabei sein.

Vor dem Abendessen hatten wir zur Eröffnung unserer Radtage eine  kurze Andacht in der Stadtkirche. Wir hoffen auf unfallfreie Fahrten und freuen uns auf erlebnisreiche Tage!
 
Regina

Fahrradspiritualität
„Immer weiter!“, sagst du, Gott, zu uns
in allen Kurven des Evangeliums.
Um die Richtung auf dich zu behalten,
müssen wir immer weitergehen,
selbst wenn unsere Trägheit verweilen möchte.


Du hast dir für uns
ein seltsames Gleichgewicht ausgedacht, ein Gleichgewicht,
in das man nicht hineinkommt
und das man nicht halten kann,
es sei denn in der Bewegung,
im schwungvollen Voran.


Es ist wie mit einem Fahrrad,
das sich nur gerade hält,
wenn es fährt;
es lehnt schief an der Wand,
bis man es zwischen die Beine nimmt
und davonbraust.
(Madeleine Delbrel „Mystikerin der Straße“)

Ötzi

In diesem Jahr hat der Ötztal Radmarathon viele an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Entgegen der Wettervorhersage hat es viel geregnet und wer sich ein wenig auskennt weiß, die langen Passabfahrten, dazu mit ungeeigneter Kleidung, sind eine fast nicht zu überwindende Herausforderung. Die Bremsen bringen kaum noch Leistung und das Wasser auf der Straße macht jede Kehre zu einem Problem. In so einer Kälte können viele Biker kaum noch den Lenker halten, der Schüttelfrost macht das zu einer gefährlichen Fahrt. Jo schrieb mir:
 
 
 
 
"Bei der Ankunft auf dem Kühtai 'nach persönlicher Bestzeit' von insgesamt 6 Kühtai-Auffahrten war ich selbst erstaunt, wie fertig ich da ausgesehen habe. Trotzdem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch recht gut. Der Einbruch kam erst nach dem Brenner und Jaufen in Schönau am Timmelsjoch. Die zunehmend verschlechternden Wetterbedingungen und Rückenschmerzen raubten mir die Motivation für die restlichen 30km und 800hm. Hätte ich geahnt, dass ich mit meinen triefend nassen Klamotten noch 1:30 Std. schlotternd im Bus warten musste, ich wäre weitergefahren.

Jo
 

Dienstag, 4. September 2018

Jedermann Tour Stuttgart

Erstaunlich wie viele Fundracer sich für die "Jedermann-Tour" in Stuttgart begeistern konnten.
Wenn ich niemand vergessen habe, waren es 16 Starter, aufgeteilt in 3 Teams: "Speed", "Sport" und "Hobby". So konnte den unterschiedlichen Leistungslevels weitestgehend entsprochen werden.
Aber es war ja auch ein Spitzenereignis für die Radsportbegeisterten in der Region.
Nach 10 Jahren endlich mal wieder eine Radveranstaltung in Stuttgart.
Und was für eine!




Start von rund 3500 Radlern vor der prächtigen Kulisse des Neuen Schlosses, ... Fahrt über gesperrte Hauptverkehrsadern der Landeshauptstadt, ... das wäre für mich noch vor wenigen Wochen unvorstellbar gewesen.
Als Esslinger meinte ich, so gut wie alle schönen Nebenstraßen im näheren Umfeĺd schon mit dem Radl gefahren zu sein. Ich habe mich geirrt.
Die Jedermann-Orga hat den Teilnehmern eine Strecke präsentiert, über die selbst Ortskundige erstaunt waren, ... abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll.


 

 
Die Rennstrecke führte u.a. über Cannstatt, Untertürkheim, Mettingen, Esslingen, Deizisau, Köngen, Wernau, Kirchheim, Notzingen, Rosswälden, Bünzwangen, Ebersbach, durch's Nassachtal nach Schlichten, Schorndorf, Großheppach, Waiblingen, Fellbach-Schmiden, Öffingen, Remseck, Mühlhausen, Münster, Hallschlag, über den Pragsattel (eine Sensation!) und Killesberg zurück in die Innenstadt Stuttgarts.
 
 
 
 
In vielen Ortschaften durch die das Peloton fuhr, reihten sich Interessierte am Straßenrand.
Für die Jeder- männer und frauen, also lauter Nicht-Profis, ein sehr ungewohntes Erlebnis, an so vielen applaudierenden und begeisterten Zuschauern vorbeizufahren. So manch einer der Starter wuchs bei soviel Aufmerksamkeit und Zuspruch über sich hinaus. Vor allem die Zielgerade in der Theodor Heuss Straße, an Hunderten von Fans vorbeizufahren, motivierte die Aktiven zur Mobilisierung der letzten Energie und gab Jedem "Profi-Feeling" pur. Sogar der begleitende Hubschrauber mit Film-Crew hat nicht gefehlt.
Das "Diakonie Fundracing Team" ist über weite Strecken als Gruppe im einheitlichen Outfit zusammen gefahren, und konnte so auf sich aufmerksam machen.
Selbst der Wettergott wollte diese Veranstaltung gelingen lassen und bescherte Aktiven und Zuschauern einen wunderschönen Sommertag.

Die ASO als Veranstalter hat schon wissen lassen, über soviel Resonanz erfreut zu sein und hat angekündigt, die Genehmigung der Stadt Stuttgart vorausgesetzt, diese Radveranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.
Es würde dem Ruf der "Sportstadt Stuttgart" sicher gut tun.

Joachim

Sonntag, 2. September 2018

Bodensee Radmarathon



Nachdem die Wettervorhersage für Samstag nichts Gutes verhieß, war unsere Gruppe am Start recht klein. Nur drei von uns wollten den Radmarathon in Angriff nehmen. Vom Start weg regnete es dann auch mal mehr, mal weniger bis in den Nachmittag hinein. Die Bauern mags gefreut haben, uns leider nicht.




 Nachdem es dann trockener wurde, entschieden wir uns doch noch, die große Runde zu fahren. Trocken wurden wir bis zum Ziel nicht mehr und zum krönenden Abschluss waren dann auch noch die Duschen kalt.
 
 
 
 

Trotzdem freuten wir uns über unsere Goldmedaille.
 
Margot und Bernhard
 


Freitag, 24. August 2018

RTF Magstadt

"Hallo Fundracer", schrieb Jo in Vorbereitung auf die Deutschland Tour an alle Teilnehmer:
 

 

"eigentlich war die RTF in Magstadt eine gelungene Generalprobe für unseren Auftritt bei der Deutschland-Tour Jedermann in Stuttgart.
 



Es war eine sehr gelungene Ausfahrt und ich denke, alle konnten das spüren, was einen losen Verbund Gleichgesinnter zu einer (Rad-) Gruppe macht, ... "Team-Spirit".
Für die Jedermann Stgt.-Tour würde ich mir das auch wünschen.
 
 
 

Natürlich wird es kaum möglich sein, 117 km kontinuierlich im geschlossenen Verband zu fahren, es soll ja Jeder auf seine Kosten kommen. So können die Anstiege ruhig individuell gefahren werden. Danach stelle ich mir allerdings vor, dass wir uns wieder sammeln und in der Gruppe weiterfahren. Es wird für 2018 sicher keine weitere Möglichkeit mehr bieten, wo wir als Diakonie Fundracing Team so viel Publikum haben und so sehr auf uns aufmerksam machen können.

Lasst uns diese Gelegenheit wahrnehmen !!
 

 

Ich freue mich auf nächsten Sonntag und auf ein gemeinsames Radsporterlebnis mit Euch.   
 
Jo"

Sonntag, 29. Juli 2018

Neckar Alb

 
 
Heute treffen wir uns in Nürtingen.
 
 
 
 
Wir sind eine kleine Gruppe, …
 
 
 
 
weil sich einige Mitglieder im Ausland tummeln.
 
 
Erste Verpflegungsstelle
 
Wir beide lassen es gemütlich angehen - wirklich gemütlich - und genießen nicht nur die verkehrsarme Streckenführung ... 

 
 

 
 
… sondern auch den Abschluss, der auch dazugehört.

Montag, 9. Juli 2018

RTF Nagold-Gäu-Neckar



Trotz Ferien und entgegen unserer eigenen Tradition haben sich doch einige unserer Mitglieder in Oberjesingen eingefunden. Fam. Sch.  ist eine kürze strecke gefahren.
 
 
 
 

Wir haben dann aus der 163 KM-Strecke, durch einen anderen Weg im Neckartal, eine neue  148 KM Strecke ausprobiert. Streckenauszeichnungen sowie Kontroll- u. Verpflegungsstellen waren gut. Es hat sich gelohnt fanden wir alle ...
 
 
.
 
… wie man auf diesem Bild unschwer erkennen kann.
 

 

Herzlicher Gruß
 
Jürgen

Mittwoch, 4. Juli 2018

Maratona Dles Dolomites


Es ist 4 Uhr morgens als der Wecker klingelt. Thomas beschwert sich kurz über den grausamen Klingelton und ein paar Minuten später sitzen wir bereits bei einem Frühstück, das keine Wünsche offen lässt. Trotzdem sputen wir uns, um einen guten Platz in der Startaufstellung zu bekommen. Als wir gegen 5.20 Uhr unser Quartier verlassen, ist es bereits hell, angenehm mild und aus allen Richtungen strömen massenhaft Radfahrer. Kurze Zeit später stehen wir in unseren zugewiesenen Startgruppen. Aus den Lautsprechern rockt Neil Young und Pink Floyd, die ersten Hubschrauber kreisen über uns, das italienische Fernsehen überträgt live ab 6.00 Uhr. Mein Blick schweift durch die Reihen. Jeder Teilnehmer trägt eine Startnummer auf dem Rücken, mit vollem Namen und Nationalität: Brian aus den USA, Marek aus Tschechien, Peter aus Brasilien, viele Holländer, Engländer und natürlich viele Italiener. Die scheinen – völlig ungeachtet der frühen Stunde – bereits in Höchstform zu sein, unterhalten sich ausgelassen, scherzen, lachen oder telefonieren sogar. Eigentlich ein Wahnsinns Rummel - aber trotzdem eine unglaubliche Atmosphäre, die ich vom ersten Moment an genieße. Dabei wären wir alle um ein Haar gar nicht dabei gewesen:


Angefangen hatte alles bei unserer letzten Plauschtour im vergangenen Oktober. Im Mostbesen in Erkenbrechtsweiler tauschten wir uns über die schönsten Erlebnisse des langsam zu Ende gehenden Jahres aus. Dabei schwärmte Joachim in den höchsten Tönen vom Maratona, den man „als halbwegs engagierter Rennrad-Fahrer einfach einmal miterlebt haben muss“. Seine Begeisterung und sein leidenschaftliches Plädoyer für eine Teilnahme weckten meinen Wunsch, da irgendwann einmal dabei zu sein. Einen Tag später meldete ich mich dann an. Natürlich verbunden mit der sicheren Erwartung, jetzt, nachdem ich mich auch einmal zu einer Teilnahme bequemt hatte, einen der 9.000 (!) Startplätze zu ergattern………


Im November dann die Enttäuschung groß: Insgesamt waren 32.000 Anmeldungen eingegangen und keiner der angemeldeten 15 Fundracer hatte einen Platz erhalten. Damit schien die Sache erledigt. Doch im Mai kam dann völlig überraschend eine zweite Chance: Stefan Kirchmayr von Kirchmayr Cycling konnte uns noch Plätze anbieten. Da haben sich dann Chrissi, Joachim, Thomas, Martin und ich ganz schnell angemeldet und alles hat geklappt wie am Schnürchen (vielen Dank nochmals Stefan). Und so kam es, dass wir uns am vergangenen Freitag in Corvara trafen. Die Wetterprognose fürs ganze Wochenende war ideal und ich war gespannt, all das zu erleben, was mir Joachim so begeistert beschrieben hatte.


Pünktlich um 6.30 Uhr fällt der ohrenbetäubende Startschuss und das riesige Teilnehmerfeld setzt sich nach und nach in Bewegung. Vorbei an vielen Zuschauern, die bereits um diese Zeit für eine Gänsehaut-Stimmung sorgen, geht es hinauf auf den Campolongo-Pass. Für die erste Verpflegungsstelle oben auf der Passhöhe scheint sich kaum jemand zu interessieren und gute 5 Minuten später sind wir bereits in Arabba, wo nach der Abfahrt direkt der Aufstieg zum Pordoi beginnt. Auf der Passhöhe werden wir von Alphornbläsern begrüßt und für einen Moment genieße ich die traumhafte Aussicht auf die Sella-Gruppe.



Die folgende Abfahrt nach Canazei verlangt höchste Konzentration, bevor es direkt in den nächsten Aufstieg zum Sellajoch geht. Dort treffe ich auch Joachim, gemeinsam geht’s weiter zum Sellajoch, immer wieder begleitet von den Anfeuerungen der Zuschauer, die sogar auch an entlegenen Stellen stehen. Die Motivation tut uns gut und bald haben wir mit der Abfahrt nach Corvara die Umrundung der Sella-Gruppe hinter uns gebracht und damit den ersten Teil des Rennens gemeistert.

Es folgt der zweite Anstieg auf den Campolongo-Pass, der mir schon spürbar schwerer fällt. Joachim scheint davon völlig unbeeindruckt und fährt kraftvoll und gleichmäßig tretend vorne weg. Ich versuche dran zu bleiben und so erreichen wir direkt nacheinander die Passhöhe, wo wir uns eine kurze Pause gönnen. Inzwischen hat auch Chrissi zu uns aufgeschlossen, gemeinsam fahren wir zum zweiten Mal an diesem Tag wieder nach Arabba ab. Dort folgt das einzige Flachstück auf der gesamten Runde, ein ca. 5 km langer Abschnitt, an dessen Ende sich dann die Strecke teilt: Martin und Thomas, die vor uns gestartet sind und deutlich schneller unterwegs sind, biegen hier zuerst noch auf den auf den Passo Giao ab, während wir drei direkt den Falzarego-Pass ansteuern. Der ist wunderschön und sehr abwechslungs-reich zu fahren, zieht sich aber doch länger hin, als mir lieb ist. Joachim fährt voraus, meine Beine schmerzen, es ist heiß. An der Verpflegungsstelle treffe ich Joachim wieder und gemeinsam fahren wir die letzte Auffahrt vom Falzarego zum Passo Valparola. Von da aus geht es weit hinab ins Tal zurück nach Corvara, bevor die letzte Herausforderung wartet: Die „Mür dl Giat“, ein kurzer, aber mit 19% extrem giftiger Anstieg kurz vor dem Ziel. Vor den vielen Zuschauern wollte ich mir keine Blöße geben und kämpfe mich mit letzter Energie hinauf. Die folgenden 5 km bis ins Ziel waren dann wie eine Erlösung.


Direkt nach mir kam dann auch schon Martin von der langen Strecke zurück, dann Joachim, Chrissi und Thomas, der ebenfalls die lange Strecke mit 138 km und 4.230 hm gefahren ist.


 Nach 7 Pässen, 106 km und 3.130 Höhenmetern freute ich mich auf ein kaltes Bier. Gemeinsam tauschten wir unsere Erlebnisse aus, freuten uns, dass wir alle unfallfrei wieder im Ziel ankamen und waren beeindruckt von der reibungslosen Organisation.

Für mich als Neuling war es das von Joachim prophezeite einmalige Erlebnis in einer tollen Gruppe, mit einem perfektem Wetter und einer grandiosen Landschaft.


Viele Grüße aus Geislingen,

 Uli.

Hier noch unsere Zeiten:


Strecke 138 km, 4.230 Hm

Martin G.         Zeit 6:34.09              Rang AK 132       Overall 851

Thomas G.      Zeit 7:29.38              Rang AK 366       Overall 2.065


Strecke 106 km, 3.130 Hm


Christiane W.  Zeit 6:50.33              Rang AK 12         Overall 156

Joachim Sch. Zeit 6:24.24              Rang AK 61         Overall 1.245

Uli S.               Zeit 6:19.11              Rang AK 160       Overall 1.171

Montag, 2. Juli 2018

Bodelshäuser Radtouristik


Hallo Heinz,

hier kommt eine kurze Info zur obigen Radtouristik.
 

 

Ich bin die 115 KM Strecke gefahren.
 
 
Es war eine tolle und gut organisierte Veranstaltung! Die Kontrollstellen boten auf den verschiedenen Strecken Verpflegung und Getränke an.
 
 
 

Der neue „Schlenker“ in der Streckenführung über den Eckhof in Kressbach (bei Tübingen) wurde als kleine Bergwertung auf den Langstrecken gut angenommen.

Gruß

Jürgen

Mittwoch, 27. Juni 2018

Alb extrem - Erfahrungsbericht


Back to the roots,

so will ich meinen diesjährigen Bericht von der albextrem beginnen, weil man ja mittlerweile nur noch die attention von Anderen bekommt, wenn man the date saved und immer kräftig an seiner performance arbeitet. Natürlich spielt auch die work-life-balance eine nicht unerhebliche Rolle – aber die ist bei der albextrem, sorry, extrem unausgewogen.
 
 
Nun denn, dass es in diesem Jahr endlich wieder aus dem Remstal direkt auf die „echte“ Schwäbische Alb ging und man nicht mehr in die, aus meiner Sicht, nördlichen Gefilde des Welzheimer Waldes, mit Städten wie Alf-Dorf (außerirdisch!), entsandt wurde, war aus meiner Sicht ein Gewinn. Wie beim Bier, steh ich auch hier auf’s „Echte“. 

Auch dass die erste Pause dadurch wieder in absehbare Distanz gerückt wurde – für mich ein köstliches Bonbon, sind doch die Pausen die Perlen auf dem entbehrungsreichen Weg durch die Höhen und Täler der extremen Alb.

Auffällig aber gleich, gefühlt, das Weniger der Blau-Weißen. Mag sein, dass ich diesmal schon bei der ersten Pause im absoluten Hintertreffen war – durch die verbarrikadierte Abfahrt von der B10, zu spät bemerkt, verstrichen wertvolle Minuten, die mich nicht einmal mehr den Fototermin erreichen ließ –: Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es jedes Jahr ein wenig weniger wird. Umso größer die Freude, Heinz zu treffen. Heinz, der Unermüdliche. Übrigens ganz der Seelsorger: „Christoph, so wie du letztes Jahr im Ziel ausgesehen hast, fährst du heute locker die 200km.“ Das hat sich mir tief eingebrannt. Danke, Heinz!



Und doch: Was der neu hinzugefügte RTF-Kurs für meine Gefühlslage in Bad Dietzenbach bedeutet hat, mag am besten verstehen, wer die Odyssee von Homer gelesen hat, insbesondere den Abschnitt, in dem Odysseus am Schiffsmast angebunden an den Sirenen vorbeifuhr. Mich jedenfalls konnte – nach dort schon annähernd 2600 Höhenmetern und Hexensattel und Oberböhringer Steige im Visier – nichts und niemand mehr zurückhalten, mich den Verlockungen des Ottenbacher Festzeltes weiter zu entziehen. So bog ich – Heinz, du magst es mir verzeihen! – nicht links, sondern rechts ab und ließ mich voll in die imaginierten crescendierenden Gesänge rund um die Zapfanlage in Ottenbach fallen.

So hatte ich auch gegenüber all jenen, die pünktlich um 5.20 Uhr an der Ottenbacher Kirche Modell standen, wieder Boden gut gemacht. Sprich: In diesem Jahr lagen nicht schon mehrere diakonische Gruppen lasziv im Gras als ich die Zielmarke überquerte. Einzig Christian stand schon bereit – auch ihm waren die 168km genug Herausforderung. Der Blick auf den Höhenmesser: 3156m. Albextrem hat es ja schon immer mit dem achten Gebot nicht ganz so genau genommen …

Apropos Gebot: Am Sonntag war ja Johannistag. Der Wochenspruch wird mir wohl tatsächlich zu einem solchen werden. „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen!“ Wie wahr, wie wahr! Fürs nächste Jahr!


 
Weil eines ist sicher: Die Schönheit der Landschaft, die bestens organisierte Veranstaltung, das Wiedersehen von Vielen, die ich ein Jahr nicht gesehen habe (wozu übrigens auch der bei der Fahrt stets präsente innere Schweinehund gehört!) – das wird mich auch im kommenden Jahr motivieren wieder dabei zu sein. Bei der albextrem 2019.

Bis dahin euch allen: Gott befohlen!
 
Christoph