Donnerstag, 31. Mai 2018

RTF Würm-Enztal

Nicht alle, die sich angemeldet haben, sind auch gekommen. Die Wettervorhersage schreckte sie ab.
 
 
 
 
Uwe ist da ganz anderer Ansicht. Uns lockt der fast durchgehend blaue Himmel.
 
 
 
 
Wir sind heute eine kleine Gruppe, zwei von uns hatten es eilig und sind schon weg.
 Jeder fährt eine unterschiedliche Strecke und stellt sich seiner eigenen Herausforderung …
 
 
 
 
… doch am Schluss treffen wir uns wieder.
 
 
 
 
Und schließlich erreicht mich noch eine Nachricht:
 
"Um 4 Uhr bin ich aufgestanden, wollte das Wetter prüfen, … die Straße war nass, es hat getröpfelt, wollte eine Stunde später noch mal schauen und dann entscheiden. Bin dann leider erst um 6 Uhr aufgewacht. OK, … Wir wollten den überraschenden Wetterwechsel auch nutzen und sind dann gegen 10 Uhr auf eine 90km Remstal Tour gestartet.
Für Sonntag planen wir die "Säntis Classic", d. h. morgen mit dem WoMo los gen Bodensee.
 
Grüßle von Chrissi und Jo"

 

Sonntag, 27. Mai 2018

RTF Rund um Stuttgart



Heute sind wir eine kleinere Gruppe. Wen wunderts: Thomas und Finn fahren eine RTF in Hessen,  Jo fuhr gestern die Mecklenburger Seenrunde, Micha bewegt sich auf dem Rad zwischen dem Allgäu und dem Tannheimer Tal und zwischendurch bringt er seinem Sohn Rad fahren bei, Martin dreht seine Runden in China und, und und.


 Das schöne Wetter lockt auch uns und so finden sich aus unserem sonstigen Team ebenfalls einige in Untertürkheim ein. Es geht rund um Stuttgart am Ritter Sport Highlight vorbei. Es ist kleiner geworden, doch alle finden es immer noch toll.





Inzwischen ist der Himmel wolkenlos, es wird ein schöner Tag werden.








Es lohnt sich, auf der Diegelsberger Höhe Rast zu machen.





 Martin ist mit seinem Trainingspartner, Steffen, als erster zurück. Gewitterwolken melden sich erst später. Für alle war es ein gelungener Tag.

Montag, 21. Mai 2018

Bimbach 400

Das war die Herausforderung des Wochenendes. Wenn man beim Rhön Radmarathon am Samstag die 156 Km Strecke und am Sonntag die 258 Km absolviert, bekommt man als Auszeichnung die Bimbach 400 Medaille. Die Strecke mag schon beeindrucken, aber was noch erschwerend  hinzukommt, sind 2100 bzw. 4700 Hm.

Die Idee daran teilzunehmen kam mir schon bei der letztjährigen Ausgabe. Damals war ich allerdings "nur" die 156 Km Strecke gefahren, denn die Startplätze für den Radmarathon sind immer schnell nach der Freigabe ausverkauft.

Zum Zeitpunkt der Anmeldung wusste ich noch nicht, dass mir 2 Monate in der Winter/Frühjahrs-Vorbereitung wegen einer Verletzung fehlen sollten. Zuerst dachte ich, ich fahre, wenn überhaupt, nur eine kurze Strecke. Doch je näher der Start kam, desto mehr merkte ich, dass ich wohl nicht so viel Kondition verloren hatte wie zuerst befürchtet. So konnte ich mir vorstellen, am Samstag die 156 Km und am Sonntag, je nach Verfassung, unterwegs die Strecke auswählen. Das alles hatte ich mit Martin im Vorfeld besprochen. Seine Idee war, am Samstag betont langsam, also kraftsparend zu fahren, damit am Sonntag noch genügend Kraft für die längste Strecke übrig bleiben würde. Wer aber Martin kennt, der kann bestimmt nachvollziehen, dass ich ihm das mit dem langsamen Fahren nicht so richtig abnehmen konnte.

Wir übernachteten bei mir in Karben und hatten am Samstag Morgen den Wecker auf 4:30 stehen. Unsere Anfahrtsstrecke betrug ca. 1,5 Stunden und die Startunterlagen mußten wir auch noch abholen. Dementsprechend war frühes ins Bett Gehen angesagt.

Am nächsten Morgen war ich mir noch immer unsicher, welche Strecke ich jetzt fahren sollte. Bei der Abholung der Startunterlagen fragte mich die nette Dame "Fahrt ihr die Bimbach 400?". Ich antwortete mit einem vorsichtigen "Ich versuche es zumindest". Ihre Antwort war "Das schafft ihr, das sehe ich euch an!", BÄÄÄÄÄM!!!!, das saß. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich die Bimbach 400 Strecke fahren würde.

Die Rhön 
Voll motiviert gingen wir auf die Strecke und wir schafften es tatsächlich, ob ihrs glaubt oder nicht, uns zurückzuhalten und im unteren Pulsbereich zu fahren. Trotzdem waren wir im Schnitt nicht so langsam wie man denken könnte. Auffällig war für mich, dass wir zwar in manche Steigung so langsam reinfuhren, dass viele vorbeizogen, doch oben raus so manche wieder stellen konnten. Und das Beste an der ganzen Sache war: Am Ende waren wir trotz 156 Km bei 2100 Hm nicht sonderlich erschöpft. Der Plan war aufgegangen!

Gut gelaunt fuhren wir zurück nach Karben und ließen es uns gutgehen. Martin stellte fest, dass einige unserer Fundracing Kollegen auch am Sonntag in Bimbach am Start stehen würden. Da aber keiner die 258 Km Strecke mit entsprechender Startzeit um 6:00 hatte, konnten wir uns nicht zu einem gemeinsamen Start verabreden. Am nächsten Morgen sah unser Plan folgendes vor: 3:30 Uhr Weckzeit, dann Frühstück und fertig machen, 1,5 Stunden Anfahrt, um 6:00 war Start.

Wir schauten noch die erste Halbzeit vom DFB-Pokal Endspiel Frankfurt gegen Bayern München an. Gegen 21:30 Uhr gingen wir dann ins Bett. Die Partie stand zu diesem Zeitpunkt bei 1:0 für Frankfurt. Ich hatte noch orakelt, dass die Bayern kurz nach Wiederanpfiff das erste Gegentor schießen würden. So sollte es dann auch sein. 1:1, lautes Stöhnen und missbilligende Ausrufe holten mich aus meinen leichten Träumen wieder hervor und das Schicksal nahm weiter seinen Lauf. 2:1, diesmal lautes Jubeln, 3:1, unbändige Freudenrufe und dann der Abpfiff. Frenetischer Ekstase, Böller, Raketen ... da hätte ich das Spiel auch gleich am Fernseher zu Ende sehen können.

Am nächsten Morgen sprach ich Martin beim Frühstück auf den Lärm an. Es klingt unglaublich, aber er hatte anscheinend nichts davon mitbekommen. Respekt, das nenne ich ich einen guten Schlaf.

Noch ganz lässig beim Start
Sonntag standen wir dann trotzdem pünktlich um 6:00 an der Startlinie in Bimbach. Wir ließen es wieder relativ entspannt angehen. An den Anstiegen fuhr jeder sein Tempo, oben wartete Martin jedes Mal auf mich und gab mir auf den wenigen geraden Stücken seinen Windschatten. Im Laufe der Zeit fiel mir auf, dass es einige "Teams" wie uns gab, wo die besseren Bergfahrer an der Anhöhe auf ihre Kollegen warteten.

Warten auf den Mitfahrer
Irgendwann in der Mitte der Strecke erlebte ich dann ein heftiges Tief. Die Kräfte schienen mich zu verlassen, in Gedanken fing ich an zu bereuen, dass ich mir das angetan hatte. Mir war bewusst, dass ich weiterhin Energie zu mir nehmen musste aber das widerstrebte mir stark. Das ich trotzdem weiter as, quittierte mir mein Magen mit einem flauen Gefühl, ich würde es als Vorstufe zum Kotzen bezeichnen. Ich sprach Martin auf meinen Zustand an, damit er etwas Rücksicht auf mich nehmen konnte. Er versuchte mich aufzumuntern, indem er die positiven Dinge des Wochenendes erwähnte, das super Wetter, die gute Fahrt von gestern und so weiter. Das wollte ich in diesem Moment aber nicht hören. Ich wollte nur da sitzen, nichts tun, leer sein, nicht bewegen, nicht denken, eigentlich gar nicht da sein. Aber die Runde wollte zu Ende gefahren werden.

Thomas im Ziel
Stefan im Ziel
Aber wie es im Leben so ist, es geht immer weiter. Ich habe schon des öfteren die Erfahrung gemacht, dass sich so eine Situation von selber auflöst, so war es auch diesmal. Meine Kräfte kehrten zurück und ich empfand Euphorie bei dem Gedanken tatsächlich die Bimbach 400 zu schaffen.

Die Fahrer
Im Ziel trafen wir dann Ulrike und Achim, die uns zu den anderen Fundracern brachten, wo wir unsere Erfahrungen austauschen konnten.

Liebe Grüße
Thomas

Montag, 14. Mai 2018

Rtf Karben


Die Staufenland Rundfahrt ist bei mir wegen unsicherer Wettervorhersage ausgefallen –
 
 
 
 
zum Glück gab es ein paar Tage später die 32. Karbener Radtourenfahrt. Zusammen mit Heinz bin ich am Vortag zu Thomas gefahren, um möglichst früh zu starten. Vom Start weg ging es nordöstlich Richtung Gedern. Von dort aus musste, wer die lange 150km Runde fahren wollte, eine zusätzliche Schleife an die 100km Strecke dranhängen.
 



Thomas ermahnte mich, etwas langsamer zu fahren, so dass ich gezielt ein paar Bergsprints einbauen konnte. In der Schlussetappe haben wir dann wieder richtig aufgedreht und sind förmlich nach Karben geflogen. Angenehm überrascht war ich über die Verpflegung inkl. Powerbar Gel und Riegel. Allerdings wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht üblich wäre und nur bei ausreichend Budget gemacht würde. Im Ziel haben wir Heinz getroffen, der die 75km Runde gefahren ist.
 

 
 
Gruß

Martin

Donnerstag, 10. Mai 2018

Stauferland Rundfahrt

Gestern Abend kamen aufgrund der schlechten Wettervorhersage einige Absagen bei mir an. So wird es wohl vielen gehen dachte ich und machte mich auf eine Minigruppe gefasst.
 

 
 
Doch ich irrte mich. Insgesamt traten 17 Fundracer zur Stauferland Rundfahrt an. Bernhard und Margot waren ganz mutig und wählten die lange Strecke, der Rest 133km bzw. 110km. Angesichts der schlechten Wettervorhersage wollt ich nur 41km fahren, nahm mir aber die anderen zum Vorbild und erhöhte auf 77km.
 
 
 
 
Alle sind voll Optimismus!
 
 
 
 
Und dieses Vertrauen ging auf. Die Wolken hielten ihre Segnungen zurück -
 
 
 
 
nicht nur während der RTF, sondern auch noch zum anschließenden Radler und Wurst, sowie Kaffee und Kuchen und niemand wurde nass.
 
 
 
 
Und schließlich gab´s auch noch einen Pokal, nicht wie üblich für den ersten, sondern "nur" für den zweiten Platz. Die weniger Mutigen, die absagten, hatten uns gefehlt.
 
 
 

Sonntag, 6. Mai 2018

Gäu Tour

 
 
Heute treffen wir uns bei schönstem Wetter in Stammheim.
 
 
 
 
Martin und Micha wollen 153km unter die Räder nehmen, der Rest 128km.
Auch ich bin heute mutig und fahre 128km. Ob das gut geht? Schon nach wenigen km schallt mir "Uwe gibt sich seiner Lieblingsbeschäftigung hin!" entgegen. Er flickt gerade einen Platten. Die ganze Gruppe umringt ihn.  Ich fahre weiter, schon bald überholen mich zuerst Martin und Micha und wenig später der Rest.
Schon vor der letzten Kontrollstelle trifft sich die Gruppe wieder, die dann gemeinsam ins Ziel rollen.
Trotz sparsamstem Einsatz reicht mir mein Akku nicht. Jetzt heißt es, mir den Rest ehrlich zu erarbeiten. In meiner Erinnerung waren die letzten 20km topfeben. Irgendjemand muss da inzwischen Wellen eingebaut haben. Mit meinen letzten Kräften schaffe ich es schließlich doch zum Ziel.
 
 
 
 
Jo, Martin und Christiane warten schon auf mich. Erschöpft aber glücklich setze ich mich hinzu.
 


Freitag, 4. Mai 2018

1. Mai Frankfurt Eschborn

Mein Heimrennen stand wieder an. Ich hatte gehörigen Respekt vor der Strecke, denn es war noch früh im Jahr und diesmal kam noch hinzu, dass ich mich wegen einer Verletzung im Winter nicht angemessen vorbereiten konnte.


Martin reiste am Vorabend an und übernachtete bei mir. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Startgelände in Eschborn.


Der erste Teil der Strecke geht immer mit hoher Geschwindigkeit durch die Frankfurter Innenstadt, alle sind noch stark, die Antritte aus den Kurven brutal. Mein Puls ging hoch, Ich merkte schon deutlich meinen Trainingsrückstand und überlegte, ob ich in Oberursel auf die kurze Strecke abbiegen sollte, also nahm ich etwas Geschwindigkeit raus. Als es dann zur Abzweigung kam, hatte ich mich wieder etwas erholen können und entschied mich, doch den Feldberg anzugreifen. Die Auffahrt zum Feldberg ist fast mein Wohnzimmer, dort kenne ich jede Kurve und Steigung. Ich fuhr ihn demensprechend langsam an, mein Puls pendelte sich bei 150 Schläge/Minute ein. 


Danach geht es wieder Richtung Frankfurt bergab, ich fühlte mich gut. An der Abzweigung zum Mammolsheiner Hang mit seiner 20% Spitzensteigung entschied ich mich, den auch noch mitzunehmen. Das war natürlich nochmal brutal, aber oben anzukommen und die Stimmung  mitzunehmen war dann auch ein gutes Gefühl. Ab da ging es fast nur noch bergab bis Eschborn ins Ziel. Dort traf ich Martin wieder.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Name
Platz
Pl.AK
Zeit
Martin
322
22
02:58:39
Thomas
745
114
03:14:48

Liebe Grüße,
Thomas

Dienstag, 1. Mai 2018

3-Wälder-Radtour


Es gibt kaum ein schöneres Lied für diese Jahreszeit als Paul Gerhardts „Geh aus mein Herz, und suche Freud“. Auch wenn für heute keine sommerlichen Temperaturen vorhergesagt sind, klingt mir besonders die dritte Strophe im Ohr: Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft und macht sich in die Wälder, … – Wir schwingen uns heute auf die Rennräder und machen uns gleich in drei Wälder auf: in den schwäbisch-fränkischen Wald bis weit in die Löwensteiner Berge, den Murrhardter Wald und den Welzheimner Wald. Unsere Gruppe ist heute klein:  

 
 
Am Start sind Micha, Uwe, Heinz und ich. Thomas E. kommt noch nach. Micha und Uwe haben sich die 125 km vorgenommen und kommen damit durch alle drei der Wälder. Heinz und ich begnügen uns mit 73 km und dem Murrhardter und Welzheimer Wald. Die Strecke (viele holprige Feldwege) und vor allem die lausigen Temperaturen unter 10 Grad  und viel Gegenwind sind nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Doch es bleibt trocken und ab und zu ist sogar ein Fetzen blauer Himmel zu sehen. Die Fahrt vor zwei Tagen (Plüderhausen) hat unsere Kondition spürbar gesteigert.

 
 
 
 
So bewältigen wir auch den steilen Aufstieg aus dem Murrtal hoch hinauf zur Kontrollstelle beim Trailhof. Hier ist es noch kälter. Nicht einmal der bereit gestellte Tee bleibt bei diesem Temperaturen warm. Nach der Rast kurbeln wir uns noch einige Höhenmeter weiter hoch durch den Welzheimer Wald und sausen bei Lutzenberg hinunter ins Weissacher Tal und zurück nach Schwaikheim.
 
 
 
 
 
In der Sporthalle belohnen wir uns mit Kaffee und Kuchen. Doch wo bleiben unsere Teamkollegen? Micha lässt von sich vernehmen: „Windig und saukalt, deshalb verkürzt“.  Es ist ihm nicht zu verdenken. Die beiden anderen sind wohl auch schon auf dem Nachhauseweg. Doch sicher werden wir uns bei der einen oder anderen RTF wieder sehen. Die Saison hat ja erst begonnen und so können wir uns noch auf viele Fahrten freuen!

Regina

 

Pfarrerin Regina Reuter-Aller
Große Binsachstraße 54
74219 Möckmühl

Telefon: 0 62 98 – 13 66
E-Mail: regina.reuter-aller@elkw.de