Montag, 26. April 2010

Aufgeschnappt

Der erste Spruch geht auf eine Unterhaltung zweier Teilnehmer der Weinlandtour zurück.

Beim Betrachten unseres Trikots fragt der eine den anderen:

"Diakonie, das ist doch so was wie Essen auf Rädern?"


Der zweite Spruch fiel bei der Hügeltour.

An der ersten Kontrollstelle wird Roland gefragt wie viele Fahrer vom Diakonieteam unterwegs sind.

Seine Antwort ca. 60 Fahrer wird kommentiert: "Aber es sind gefühlte 120 Fahrer!"

Vorschau: Velotour Frankfurt

Nächsten Samstag werden insgesamt 7 Fundracer bei der Velour Frankfurt dabei sein und um gute Platzierungen kämpfen. Die Strecke ist allein von den Daten her ziemlich knackig: 103km und 1500 Höhenmeter. Ich werde einer der Fundracer sein und will mein Bestes geben. Für einen messbaren Erfolg sporne ich mit etwas selber an:

Angemeldet bin ich mit einem Schnitt von 35 km/h, den ich natürlich auch erreichen will.
Falls ich das nicht schaffe, gehen 50€ aufs Spendenkonto der Diakonie Stiftung.

Bin ich schneller, werden bei den nächsten Rennen die Anforderungen an mich größer - bin ich langsamer, hab ich eben einen größeren Trainingsanreiz.
Auf Neudeutsch: eine Win-Win-Situation

Hügeltour - der erste Test

Die Hügeltour stand schon seit Monaten im Kalender - Saison-Radel-Auftakt 2010. Der erste Test, wie man über den Winter gekommen ist, wo man gerade "radlerisch" steht. Wie immer waren wir mit dem Wohnmobil schon am Vorabend vor Ort, und so war der erste Blick - morgens um 5.30 Uhr als der Wecker ging - aufs Aussenthermometer: 3,5 Grad. Hatte der Wetterbericht nicht 25 Grad versprochen?! Beim Start wuselte und wimmelte es nur so von Blau-Weißen Diakonie-Radlern unter dem Startbanner - unglaublich, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat ...


Die ersten Kilometer waren eiskalt - so sehr habe ich schon lange nicht mehr an den Händen gefroren (warum hatte ich nur die langen Radhandschuhe nicht eingepackt!). Wir sechs Tuttlinger, die miteinander unterwegs waren, wünschten uns endlich den ersten Anstieg herbei, damit es uns warm würde! Und dann kam sie - die Sonne, die Wärme - und mit ihr die "erhofften" Anstiege. Ja, sie nahmen auf einmal gar kein Ende mehr: Gab es eigentlich irgendwelche Flachstücke (außer im Remstal), die länger als 500 m waren?! Keine Chance, um einen kräftesparenden "Zug" aufzubauen; ständig hing man allein am Berg - in den Weinbergen gab es gut und gern 13-14% Steigungen - und bei den Abfahrten musste man höllisch aufpassen, weil die Kurven in den Weinbergen meist sehr spitzwinklig waren ...  Aber mit dem Kaiser-Wetter - der herrlichen Landschaft - den blühenden Bäumen und Blumen wurde es immer mehr zum Radler-Traum! Zugegeben, wir waren schon beim Aufstieg zur zweiten Raststation unserer 120km Tour alle geschafft: Wie kann man nur am Ende eines 13% Steigung eine so kleine Raststätte aufbauen? Aber der Blick über die Weinberge entschädigte für alles.
Keine Pannen, keine Unfällte - wenigstens bei unserem kleinen Team - dafür ab Mittag sommerliche Hitze: Radeln in kurzer Hose und Kurzarm-Radler-Shirt. Für die erste, eher gemütliche Testfahrt (nur ein Schnitt von 17 km/h bei uns) ein toller Vorgeschmack auf einen hoffentlich langen Radler-Sommer ...
Die 1650 hm auf meinem Tacho (bei effektiv 117,3 km) machen dem Namen Hügeltour alle Ehre! Unterwegs und am Ziel Begeisterung allenthalben:


ich kann mich an keinen schöneren Saison-Auftakt erinnern. Und was mir persönlich auffiel : Die Blau-Weißen Diakonie-Radler sind inzwischen fester Bestandteil dieser Radtourenfahrten. Und je mehr wir geworden sind, umso häufiger werden wir angesprochen und gefragt. Ich freue mich, zu den Rad-Botschaftern der Diakonie zu gehören ...

Frank Morlock

Sonntag, 25. April 2010

Warum heißt die Hügeltour Hügeltour? Weil....

Genau! Weil man über einige Hügel tourt!

War gar nicht schwierig!

Schwieriger war aber die Tour an sich. An Kilometern zeigte mein Tacho weniger als geplant, nämlich "nur" 165km anstatt 170km. Bei den Höhenmetern warens bei mir aber 200 mehr, was sich dann auf 2700hm summiert hat. An Hügeln gab es die ganze Palette von schön gleichmäßig zu fahrenden und ausreichend langen bis zu kurzen 500m Rampen, die geradeaus in Richtung Himmel verlaufen.
Und bei der ganzen Sache kam mir dann nach knapp 100km das Bedürfnis auf (fast) jeden zu überholen, den ich vor mir gesehen habe.
Die Folgen davon bekomm ich jetzt zu spüren, in dem meine Beine einen Warnstreik eingelegt haben. Hoffentlich nur bis morgen...


Aber gut wars und Spaß hats gemacht!

wobei...leider nicht ganz: ich wünsch dem gestürzten Fundracer gute Besserung und vorallem keine schlimmen Verletzungen!

PS: erst kündige ich groß eine neue Wette an und dann ist nix. Deshalb gibts etwas für das Rennen am nächsten Samstag. Bis morgen 20Uhr melde ich mich mit einem Einsatz - Versprochen!

Mittwoch, 21. April 2010

MTB-Cup in Münsingen

Der Start zum Rennen erfolgte um 9:30 Uhr in der Stadtmitte. Nach einem kurzen Anstieg auf Asphalt verlief die Tour hauptsächlich auf Schotterwegen im Wald. Es waren sehr schöne Passagen dabei (so ging es unter anderem nach ca. 10 km durch einen Schlosshof). Auch einige Single-Trails mussten bewältigt werden. Alles jedoch ohne allzu große fahrtechnische Schwierigkeiten. Das kniffligste Stück waren die letzten 3 km, welche auf der Cross-Country-Strecke und dem Bikepark Münsingen verliefen. Auch die Organisation (1 Verpflegungsstelle nach ca. 20 km, Getränke im Zielbereich, Strecke komplett abgesperrt) und die Stimmung im Ziel durch die zahlreichen Zuschauer war sehr gut. Alles in allem eine für tolle Veranstaltung.


Ich selbst war für mich mit meiner Endzeit von 2:06 Std. für die 44 km (888 Hm) sehr zufrieden. Es lief besser als gedacht.


Die Tour hat großen Spaß gemacht. Vielleicht finden sich für die weiteren angegebenen MTB-Touren weitere Mitfahrer.

Timo Czechtizky

Montag, 19. April 2010

Erste Fund Racing Ausfahrt

Wir sind auf 08:00 Uhr Startzeit im Neckarpark verabredet.
Die meisten können es nicht erwarten, ist ja schließlich die erste Fund Racing Ausfahrt in diesem Jahr.
Aber als erstes gibt es nach der langen Winterpause in der sich die meisten nicht gesehen haben ein großes Hallo.


Natürlich gab es auch einiges zu bewundern, denn einige hatten sich mit edelstem Material für die neue Saison eingedeckt (Carbon wo man nur hinschaute).


Da einige von uns schon im Trainingslager waren, gab es natürlich auch gleich herausfordernde Sprüche wie z.B ein 30er Schnitt wäre heute schon angesagt.
Nach dem obligatorischen Gruppenbild ging es dann schließlich um 08:20 Uhr los. Das war auch dringend notwendig, denn bei der Temperatur von nur 8° war es uns allen doch recht kalt. Da die Strecke aber erst mal bergauf nach Fellbach ging wurde es uns ganz schnell warm.
Bei der ersten Verpflegungsstation wurden dann auch von vielen schon die ersten warmen Sachen abgelegt.
Spätestens nach der Steigung nach Rattenharz war es auch dem letzten warm.

Die anschließende rasante Abfahrt nach Rechberghausen zur nächsten Verpflegung, war da schön erfrischend (manche haben auch gefroren).
Weiter ging es dann Richtung Uhingen, wobei kurz hinter der Verpflegungsstation ein kurzer giftiger Stich kam, der sogar den Kameraden mit dem vorhin erwähnten 30er Schnitt zu einer einstelligen Geschwindigkeit auf dem Tacho zwang.
Zurück über das Nassach-Tal wurde es dann durch die Steigung allen wieder recht warm, denn so langsam zeigte sich, dass der Trainingszustand doch eher noch Suboptimal ist.
Danach gab es dann keine großen Überraschungen auf der Strecke mehr denn es ging nur noch leicht wellig bis ins Ziel zurück.


Dort angekommen gab es einen netten Ausklang, bei mittlerweile 20° Grad, im Hof des PSV-Heimes.
Uwe Kleiner

Sonntag, 18. April 2010

Weinlandtour 2010

Weinlandtour 2010 – Schöner hätte die neue Saison nicht beginnen können – ein frischer, strahlender Morgen – ein strahlender Tag… Um Viertel vor acht sammelt sich das Diakonie Team zahlreich um Heinz Grözinger im Start- und Zielbereich am Neckarstadion. Großes Hallo und Vorfreude auf die erste Ausfahrt 2010.


Die beginnt nach dem obligatorischen Startgruppenfoto (wir sollten Heinz nur so langsam eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv schenken, sonst  passen  alle  Starter  nur schwer auf ein Foto drauf  ;-). Gute Strecke für die erste Tour, oft schön flach, keine giftigen Anstiege, nur in Rattenharz denkt sich nicht nur Herbert neben mir: „Ich glaub, da sitzt noch einer auf meinem Rad und tritt nicht mit!“ :-) Aber oben ist alles vergessen. In kleiner Gruppe rauschen wir weiter, das Nassachtal hinauf (Da saß plötzlich wieder dieser Typ mit auf dem Rad…) und übers Jägerhaus zurück nach Stuttgart. In der frühlingshaft- entspannten Biergartenatmosphäre bei Start und Ziel erkenne ich ganz klar die drei tollsten Kerle des Tages für mich:


Heinz als Herz des Teams,

Herbert als mein Leib- und Magenbegleiter,


und Martin als Sieger in der Sonderkategorie: „RTF = RetroTourenFahren“ – Sein himmelblaues Schauff-Rennrad, gefühltes Baujahr 1963, war Kult. Ich freu mich auf die nächste Tour, ich freu mich auf euch!
Roland Miller

Saisonstart geglückt!

Die ersten RTF Kilometer des Jahres sind endlich in den Beinen angekommen. Mit der Weinlandtour des 1. RV Stuttgardia ging die Saison los und war gleich ein voller Erfolg. Meine Wette brachte der Diakonie Stiftung zwar (noch) kein Geld ein, dennoch waren ganz viele Fundracer unterwegs und fuhren ca. 3000km - zu Beginn noch bei erfrischenden 5°C und gute 100km später bei 20°C und strahlend blauem Himmel.

Die kühlen Getränke und heißen Rote schmecken nach so einer Tour immer bestens!

Heinz wird sicherlich noch die genauen Daten nachreichen - ebenso wie einige Impressionen. Nächsten Sonntag gehts dann schon mit der Hügeltour in Plüderhausen weiter. Bis dahin überlege ich mir wieder einen Spenden-Kilometer-Anreiz. Ich bin auf jeden Fall auf der 170km-Strecke zu finden.

Rainer

Freitag, 16. April 2010

Endlich gehts los!

Am Sonntag geht es endlich wieder mit der RTF Saison los. Es steht die Weinlandtour des RV Stuttgardia an. Dann werden die blauweißen Diakoniefarben endlich wieder auf den Straßen zu sehen sein und wir werden bei der ersten RTF dieses Jahres den guten Zweck des Fundracingteams viele Kilometer durchs Ländle fahren.



Wir werden um 8 Uhr starten - seid dabei, wenn es wieder heißt:



"Antreten gegen Armut"




PS: Da ich ja liebend gerne wette, wette ich, dass alle Fundracer zusammen mindestens 2500km fahren werden (im Gegensatz zu 2017km im letzten Jahr). Falls wir das nicht schaffen, gibts pro nicht geschafften 100km 20€ aufs Spendenkonto der Diakonie Stiftung!
Die 2500km waren wohl etwas niedrig angesetzt - dann gibts eben einen Anreiz für alle Fundracer! Für jeden mehr gefahrenen Kilometer als die 3288km gibt es 0,10€/Kilometer fürs Spendenkonto!

Montag, 12. April 2010

Ostereier suchen in der Toskana

Die Überschrift verspricht zwar etwas anderes, aber sie hat mir gefallen. Ostereier haben wir weder gesucht noch gefunden. Es gab Radgenuss pur! In den ersten Stunden des Karfreitags gings es für uns vier Fundracer - Sandra, Anna, Stephan und Rainer - in Richtung Toskana. Es standen elend lange 16 Stunden Busfahrt vor uns, die sich aber lohnen sollten. Auf der Brennerautobahn sah es bei einer geschlossener Schneedecke und -5°C noch nach Skifahren aus - dafür war am frühen Abend im Hotel die Lust aufs Radfahren umso größer bei +10°C und Sonne. Bis morgens um halb 9 mussten wir dann warten, bis es endlich losging und wir über die ganze Woche bis zu 700km Radkilometer sammeln konnten - und das in einer wunderbaren Landschaft, beim bisher besten Cappucino (und für die Schwaben auch billigsten) und das ganze komplett sturzfrei. Das war sicherlich nicht die letzte Reise in die Toskana! Jetzt noch einige Impressionen: nein, das ist keine Postkarte, sondern der wunderschöne Ort Pitigliano Pizza gibts in Siena - Fundracing natürlich auch! Sandra, Anna, Stephan und unser lieber Sigi vor der Traumyacht Rainer schont sich in Stephans Windschatten Stephan auf dem höchsten Gipfel der Toskana, dem Monte Amiata (1734m)

Donnerstag, 8. April 2010

Zum Saisonauftakt nach Mallorca ... wollten wir mal, - gelandet sind wir in Südtirol,

Unsere Gruppe macht sich startklar

Wir, das sind die Diakonie Fund Racer Claudia, Doris, Stefan, ich (Joachim) und unser Teamchef Heinz.
Beim näheren Nachdenken über das Urlaubsziel Mallorca stellte sich heraus, dass Stefan schon jahrelang nach Südtirol kommt, herausragende Ortskenntnisse besitzt und eine günstige und gute Pension in Lana kennt.
Lieber den Spatz in der Hand im Meraner Land, als die Taube in Mallorca auf dem Dach, ...
in der Pension gab`s noch freie Zimmer und wir waren uns einig, am Gründonnerstag  - mit den Rädern im Gepäck - nach Südtirol zu reisen.
Winter am Brenner und Schneechaos am Reschenpass, ließen uns bei der Anreise erste Zweifel aufkommen, ob wir das richtige Reiseziel gewählt haben?     

Morgentlicher Blick aus dem Fenster vom Sonnenhof 

Es war das richtige!
Beim Öffnen der Gardinen am Karfreitag hellten sich die noch zweifelnden Radler-Mienen auf. 
Die ringsum angesiedelten, schneebedeckten Gebirgsriesen erstrahlten in der Morgensonne und es war keine einzige Wolke am blauen Himmel zu finden.
So haben wir uns die Ostertage im April in Südtirol erträumt!  

Stefan, unser exzellenter Führer auf dem Etschtalradweg

Ob ebene und wenig befahrene Straßen, hügeliges Gelände, Berge ...
oder Alpenpässe vom Feinsten, die jedes Radlerherz höher schlagen lassen (vor Anstrengung UND vor Freude), ... Stefan fand für jeden von uns die geeigneten Strecken und nach (fast) jeder Ausfahrt auch ein nettes Cafe mit leckerem Kuchenangebot, ... natürlich nur zum Auffüllen der Kohlehydratspeicher.
In unserer Pension in Lana gesellten sich noch zwei weitere  Radler zu uns, Kirsten aus Berlin und Julian, ein Triathlet aus Stuttgart. 
Aaahs und ooohs gab`s für jeden von uns jeden Tag gleich mehrfach, beim Blick von malerischen Aussichtspunkten hinab ins Tal auf eine liebliche Landschaft im Frühjahrsgrün, mit endlosen Apfelplantagen und Weinbergen, oder hinauf zu den grandiosen Bergen der Alpen mit ihren schneebedeckten "Zuckerguss"-Gipfeln.
Mmmms erntete der Küchenchef , wenn er uns hungrige Radler mit seinen 5-gängigen Gourmet-Abendessen verwöhnte. Der einzige regnerische Tag, von insgesamt 7 Tagen im Vinschgau, war der Ostersonntag. Niemand war traurig über einen (radfreien) Ruhetag und wir nutzten ihn zur Besichtigung von Reinhold Messner`s Mountain-Museum in Bozen.
Bestimmt hat jeder von uns seine eigenen Eindrücke mit nach Hause genommen.
Die Königsetappe am Dienstag, mit Mendelpass und Gampenjoch, sowie die Tour am Mittwoch nach Falzeben (bei 40 cm Schnee wurde noch Ski gefahren) waren für mich die radltechnischen Highligths dieser Südtiroler Ostertage.

Mal sehen, ich könnte mir gut vorstellen, dass beim nächsten "Lana-Aufruf" weit mehr Fund Racer Interesse an einem Trainingslager in Südtirol bekunden.

Joachim Schwarz