Montag, 12. Dezember 2011

Gesegnete Weihnachten

Kugel / Allgäu, Copyright Walter Grözinger

Ein gesegnetes und fröhliches Weihnachten allen unseren Diakonie Fund Racer.


... und so soll es im kommenden Jahr immer aufwärts gehen, wenn auch immer wieder mal eine Kurve notwendig ist.

Donnerstag, 10. November 2011

Statistik 2011

Was haben Landwirte und Radsportler gemeinsam …?

… Sie sind selten mit dem Wetter zufrieden!

Nach einem wunderschönen Frühling war der Sommer, von einer kurzen Stippvisite abgesehen, in diesem Jahr recht kühl und regnerisch. Doch davon ließen wir uns nicht beeindrucken und weiteten unser Engagement noch einmal kräftig aus: mehr Mitglieder, mehr Veranstaltungen, mehr Km und nicht zuletzt auch höhere Leistungsansprüche!

163 Diakonie Fund Racer haben, einschließlich der MTB Touren, an insgesamt
46 Veranstaltungen teilgenommen und sind dabei
74.745 Fahrrad Km gefahren.
Das ist eine stolze und beeindruckende Zahl!

Dank dem Engagement von Hardy konnten wir auch unser MTB Angebot ausweiten. Das werden wir im nächsten Jahr fortsetzen.
Heinz Grözinger hat als Spitzenreiter an 30 Veranstaltungen teilgenommen, gefolgt von Joachim Schwarz mit 29 Touren. An der Spitze der gefahrenen Fahrrad-Km ist jedoch Martin Grözinger mit 3.073 Km. Klar, wenn er schon an einer einzigen Veranstaltung knapp 1.000 Km fährt!

Highlights waren in diesem Jahr das 7 Tage Rennen Transalp (insgesamt 21 Pässe, 926 Km und 19.494 Hm)
und der Alpenbrevet (276 KM und 7031 HM).

Inzwischen stellen sich unsere Biker den größten Herausforderungen! Auch an dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch an unsere Vertreter!

In diesem Jahr hatten wir keine besonders schweren Stürze zu beklagen. Ein Schlüsselbeinbruch und ein Bruch eines Ellbogens jeweils beim Training und Stürze mit kleineren Verletzungen gehörten leider dazu und ließen sich auch nicht vermeiden. Letzteres vor allem bei Rennen, an denen ungeübte und unsportliche Teilnehmer mit dabei sind. Das soll uns künftig zu noch größerer Vorsicht ermahnen!

Diakonie Fund Racing ist nicht vergebens gefahren. Im Diakonie Armutsfonds sind im Jahr 2011 insgesamt an Spenden
43.755,87 € eingegangen (Stand Ende Oktober)
41.012,73 € wurden nach sorgfältiger Prüfung, in der Regel durch die Diakonischen Bezirksstellen, an 69 bedürftige Familien oder Einzelpersonen ausgegeben.

Unser Dank geht an alle, die bei uns mitgemacht und uns unterstützt haben. Und nicht zuletzt geht unser Dank auch an unsere Sponsoren, die im Hintergrund unser Aktionen wohlwollend unterstützten und dadurch erst möglich machten.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Plauschtour - Lenningen am 16. Okt.

Was ist eine Plauschtour?
Meine Strecke, die ich gefahren bin, hat mir die Antwort nicht gegeben. Ich werde mal Joachim in einer ruhigen Minute fragen müssen, was er da meinte.


Bei allerschönstem Herbstwetter trafen sich noch einmal 8 Biker zu einer wohl allerletzten Ausfahrt in diesem Jahr. (Da wir zu viele "Schwarzfahrer" dabei hatten, war das keine ofizielle Veranstaltung.) Wir teilten uns in zwei Gruppen auf ...


... und trafen uns wieder auf die Minute genau zum Zwiebelkuchen auf der Lenninger Alb.


Nach einiger Zeit kam dann Stefan von Stgt. aus angeradelt (!) ...


und schließlich auch Christiane und Stephan ohne Rad.
Eine Gelegenheit das neue Jahr zu planen und Absprachen zu treffen. ...

Freitag, 7. Oktober 2011

The End - Resumee

Hallo Freunde.

Am vergangenen Freitag habe ich in Donauwörth meine Tour nach einem Gasthausbesuch und 12527 km auf dem Rad beenden müssen, um nach einigen Erfrischungsgetränken die letzten 120 km mit dem Zug in Angriff zu nehmen.


Die letzten Reisetage, welche mir noch herrliche Bergetappen von Slowenien über Friaul (Italien), die Dolomiten und die Alpen überquerend bescherten, haben schonungslos offenbart, dass ich nach fast sechsmonatiger Reisezeit in Sachen Radreisen immer noch schwerstabhängig bin. Ehrlich gesprochen, noch mehr als zuvor. Am vergangenen Dienstag begab ich mich deshalb in die vertrauten, therapeutischen Hände der Stadt Waiblingen, um über eine geregelte, sinnstiftende Beschäftigung wieder den Blick für Anderes zu bekommen. Experten schätzen die Heilungschancen freilich als recht gering ein und empfehlen andere Therapieansätze.

Nachdem ich Euch über Monate mit teilweise überbordenden und langatmigen Berichten, so zumindest die Rückmeldung meines Vaters, überhäuft habe, möchte ich abschließend, weil entsprechende Fragen oft auftauchen, der einfachen Leserlichkeit halber in Kürze die nackten Fakten zusammenstellen.


Allen, die weil in der Ferne seßhaft, meine Reisevorbereitungen von Januar-März nicht wahrnehmen konnten, sei gesagt, dass die ursprünglich anvisierte Route mich in den Nahen Osten bis nach Jordanien und weiter ans Mittelmeer führen sollte.
Auf Grund der Entwicklungen in Syrien verwarf ich meine Bemühungen um ein Visum für selbiges.

Die Idee den Iran zu bereisen, kam erst mit zunehmendem Reiseverlauf in der Türkei auf. Die erforderlichen Visa (Touristvisa für 30 Tage) für Azerbaidschan und den Iran erhielt ich problemlos in den jeweiligen Botschaften in Trabzon und Batumi (Georgien).
Die Bearbeitungszeit betrug zwischen 7 Stunden (Iran) und 24 Stunden (Azerbaidschan). Die Kosten 60 bzw. 70 Euro.


HARD FACTS

Reisezeitraum 25 Wochen (169 Tage), 15.04.-30.09.2011
Ortswechsel 140
Herbergen 65 x wild / free campen,
49 x Campingplätze,
27 x Einladungen,
26 x Hotel / Hostel / Pension
2 x Fähre

Verkehrsmittel
Radkilometer 12527
Fährfahrten 7 (ca. 500 km)
Zugfahrten 3 (ca. 500 km)
Busfahrten 2 (ca. 600 km)
Trampen 2 (ca. 150 km)
Polizeijeep 1 (ca. 11 km und 700 Höhenmeter)

Klima
Max. Temp. 49,7 Grad, 9. Juli, 15:00 Uhr, Nähe Teheran (Iran)
Min. Temp. - 3 Grad, 16.April, 6:00 Uhr, Wental, Ostalb
Regentage 2 (1.Mai, Budapest, 19.Sept. Ljubljana)

Länder / Menschen / Tiere / Religionen
Route Donauradweg, Bulgarien, Marmarameer (Türkei), Istanbul
Bosporus, Schwarzes Meer, Georgien,
Azerbaidschan, Kaspisches Meer, Iran (Nordwesten),
Türkei - Kurdistan, Kapadokien, Türkisches Mittelmeer,
Fährtransfer Fethiye - Rhodos
Rhodos, Kykladen, Athen, Golf von Korinth, Pelopennes,
Adria, Balkan,
Dolomiten, Alpen, Romantische Straße (Lech)


Straßen bis Shvistov, Bulgarien, (südl. Punkt der Donau),
EuroVelo 6 (Donauradweg, z.T. auf verkehrsfreien Wegen)
danach Nutzung aller Straßen, incl. Autobahnen (Iran, Griechenland)
Nutzung von Radwegen war auf der Rückreise sporadisch wieder ab Kroatien, zunehmend in Slowenien und wieder vermehrt ab Italien mgl.

Reiseländer 20 Länder, Südosteuropa / Asien


Religionen überwiegend muslimisch, kath.-orth., röm.-kath.,


Verweildauer
1. Türkei, 6 Wochen
2. Griechenland, 4 Wochen
3. Iran, 2 Wochen
4. Andere je 5-7 Tage (ausgenommen Slowakei, Bosnia H.)

Inseln 6
Griechenland (Rhodos, Santorini, Paros, Lefkas)
Kroatien (Peljesac, Korcula)

Metropolen
Wien, Budapest, Belgrad, Istanbul, Athen
and. Städte u.a. Bratislava, Trabzon, Tiflis, Dubrovnik, Split,
Ljubljana, Innsbruck

Tour-Favoriten
Länder: Georgien, Iran, Albanien
Städte: Tiflis, Istanbul, Prizren (Kosovo), Ljubljana
Highlights: Donauverengung in Serbien,
Hochland im Nordwesten des Iran
Türkei: Moscheen in Istanbul,
Kapadokien (Höhlenkirchen, unterirdische Städte),
Griechenland: Athen (Akropolis), Küstenstraße Pelopennes,
Küste und Bergland Albaniens
Ohridsee (Macedonien)
Nationalparks in Montenegro
Dolomiten (Sella-Ronda)

nicest women: Ljubljana, Prizren, Tiflis, Innsbruck,
nicest boys: Iran


Tiere im Straßenverkehr
Schlangen
Schildkröten
Esel
Pferde
Schafe
Kühe
Hunde, Hunde, Hunde

Verschlissene Reisepartner
Pierre 45, Hamburg,
Heinz 47, Allgäu, Weltumradler, bis Ende 2013 on worldtour http://www.worldbiketrip.de/
Arnaud 35, Caen (Frankreich),
Kim 34, Australien


Besondere Vorkommnisse
Hundeattacken 3 (verbunden mit Todesangst, ohne Bisswunden, in Turkey)
Diebstähle 0 !!!!!!!
Bedrohung 0 !!!!!!!
Überfälle 0 !!!!!!!
Unfälle 1 (Zusammenstoß mit einer sich öffnenden Tür eines Autos)

Erkrankungen /Verletzungen
Durchfall, 2 Tage intensiv, weitere 2 Wochen latent
Schulterprellung,
Tiefpunkte Azerbaidschan (Staub, Hitze, crazy Autofahrer),
Alanya, Türkei (hohe Luftfeuchtigkeit, breite Straßen)


Ausstattung
Rad 26 Zoll-Reiserad, Velotraum,
Antrieb: Rohloff Speedhub 5000/14
Canteliverbremsen, Tubus-Gepäckträger, vorne und hinten,
Beleuchtung: Nabendynamo, 3 Getränkehalter,
Seitenspiegel (importante)
16,7 kg
Zelt MSR, Hubba Bubba, Ein-Personen-Zelt, 1,5 kg
Kocher MSR, Omni-Fuel, geeignet für Gas- und Flüssigbrennstoffe
Gepäck ca. 24 kg. zu Beginn der Tour, (habe Gepäck dreimal unterwegs bei Besuchen reduziert oder eben per Post versandt)
6 Gepäckstücke
(je 2 Front-,Backrollers Ortlieb, Lenkertasche, Packsack)

Literatur
Point It Zeigewörterbuch,
Sprachführer Kauderwelsch Türkisch
Kulturknigge für Nichtmuslime, Peter Heine Fahrradführer Europa, individuelles Handbuch, Reise-Know-How Fahrradführer Welt,
Bikeline Estherbauer, Donauradweg,
EuroVelo 6 Von der Donau bis ans Schwarze Meer
Straßenkarten überwiegend im Maßstab 1:500000 (No GPS)

Reisedokumentation
Tagebuch
Digitalkamera ca. 2000 Bilder

Und zuletzt die Antwort auf häufig gestellte Fragen,
- "was hat das Ganze gekostet?"
Mit 5200 Euro kam ich locker über die Runden.
- "Wohin geht die nächste längere Radreise?"
Mit großer Wahrscheinlichkeit auf den afrikanischen Kontinent

Bis dahin wünsche ich allen einen guten Tritt,

Rüdi

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Albgold Trophy, Langstrecke am 02.10.

Die Nacht im Wohnmobil von Samstag auf Sonntag in Münsingen verhieß nur Gutes für den kommenden Tag: der Sternenhimmel war so klar, dass es den Eindruck machte, man sei dem Himmel auf der Alb ein Stück näher...


Um 9 Uhr morgens war´s dann vorbei mit der Romantik, denn der Startschuss zur langen Strecke der diesjährigen Albgold Trophy fiel und die Hatz begann.

Etwa 150 Biker machten sich auf den schnellsten Weg von Münsingen in Richtung Trochtelfingen und zurück, darunter auch Thomas und ich von unserem Team.
Keine langen, dafür unzählige kurze und teilweise giftigen Steigungen ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass richtiger Sport angesagt war.

Weil technisch nicht sehr schwierig lässt sich die Strecke schnell angehen; bei den optimalen Außenbedingungen fiel das zunächst leicht, wann schwitzt man schon mal im Oktober beim Radfahren?

Spätestens als es auf die abschließende zweite 30-km-Runde um Münsingen ging, zeigte die Strecke ihren unangenehmen Charakter: Die Anforderungen wachsen zum Schluss hin! Ich merkte, dass ich nicht gut genug hausgehalten hatte mit meinen Körnern und dass ich ´rausnehmen musste, um noch in vorzeigbarem Zustand ins Ziel zu kommen.
Das hatte ich dann nach gut 5 Stunden erreicht, der Tacho zeigte mehr als 118 km - Gratiszulage sozusagen.
Thomas hatte schon vorher abgekürzt.

Wir genossen danach noch den sonnigen Nachmittag und den gelungenen Saisonabschluss und nach dem Verschnaufen schmiedeten wir schon wieder Pläne für´s nächste Jahr.

Schön war´s! Stefan



Thomas: Irgend wie war das nicht mein Tag. Die Beine wollten nicht und so richtig wohl war mir auch nicht. Vielleicht die Aufregung um mein 1. MTB Rennen? An meinem 20Jahre alten starrem MTB lag es wohl nicht.

Nachdem ich die 1.Runde nach 3:59h beendet habe und somit 1min. unter dem 4h Limit gerade so noch auf die 2. Runde hätte fahren dürfen, habe ich das ganze quasi mit der Mitteldistanz abgebrochen.
Somit konnte ich den Nachmittag noch genießen.

2012 gehts dann "nur" auf die Mitteldistanz, aber dann etwas flotter.

Am Wochenende gehts nach Ettlingen (Sa.) zum MTB Marathon u. am Sonntag zur CTF nach Kirrlach.
Bin gespannt was das Wetter macht. ...

Alb Gold Trophy

Ich bin am Wochenende die Alb Gold Trophy gefahren.
Es war wiedermal eine super Veranstaltung. Diesmal war der Startort Münsingen (wechselt jedes Jahr mit Trochtelfingen).

Foto: sportograf.com

Bei traumhaften äußeren Bedingungen erfolgte der Start der Mitteldistanz um 9.30 Uhr (Langdistanz 9.00 Uhr, Kurzdistanz 10.00 Uhr).

Foto: sportograf.com

Die Mitteldistanz haben diesmal über 800 Fahrer in Angriff genommen. Insgesamt waren es 1400 Teilnehmer und damit war die Veranstaltung wiedermal ausgebucht.
Die Strecke führte über gesperrte Straßen und Wege in einer großen Schleife Richtung Trochtelfingen und wieder zurück.


Durch das ständige Auf und Ab ist die Strecke konditionell anspruchsvoll (siehe Höhenprofil). 

Foto: sportograf.com
 
Fahrtechnisch würde ich die Strecke als einfach einstufen. Außer ein paar rutschigen Matschlöchern (bei einem bin ich fast abgeflogen) sind nur gute Bremsen erforderlich.

Viele Grüße Achim

Montag, 3. Oktober 2011

15. ALB-GOLD Trophy, 02.10.2011, Münsingen

Ich bin begeistert von der Veranstaltung in Münsingen, gute Atmosphäre und ein wunderschöner Kurs. Landschaftlich einmalig und bei dem Wetter trotz der zum teil knackigen Anstiege zum genießen. Insgesamt eine recht flotte Strecke, dieses erkennt man auch an den Durchschnitts Km/h /(vor allem bei den vorderen Plätzen;-). Ich bin mit meinen fast 20 km/h voll zufrieden und will nächstes Jahr wieder mit fahren. Nett war auch, das ich einen Fundraiser,  Achim, auf der Strecke getroffen habe und wir ein paar Meter zusammen zurücklegten.
Viele Grüße Markus.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ganz zufällig hatten wir unsere Rennräder mitgenommen ....

als wir Thomas in Karben bei Frankfurt besuchten.


Und so entschlossen wir uns bei allerschönstem Wetter noch einmal die RTF "Durch den Taunus" zu fahren.

 

Thomas und Martin wählten die große Strecke über den Feldberg und wie das so ist mit den beiden, da ging es noch einmal hart zur Sache.
Ich selbst begnügte mich mit einer kürzeren und wie ich hoffte flachen Tour. Die Strecke selbst war sehr, sehr schön aber flach war sie wirklich nicht.
Fazit: Sollte jemand von euch mal zufällig nach Hessen kommen, vergesst eure Rennräder nicht!


Auch wenn der Abschluß überall gleich ist, habe ich doch die Schwäbischen Hausfrauen mit ihren leckeren Kuchen sehr vermisst!

Sonntag, 25. September 2011

Ein wenig wehmütig war es für uns schon ...

... der Gedanke, dass diese Saison, zumindest für uns Rennradfahrer, vorbei sein sollte. Obwohl, das schöne Wetter ließ eigentlich keine herbstlichen Abschiedsgefühle aufkommen.


Und so traf sich noch einmal Jung und Alt zur letzten RTF in diesem Jahr in Weinstadt.


War jetzt doch ein wenig Müdigkeit dabei, denn nur ganz wenige von den 19 Diakonie Fund Racing Biker wählten die große Strecke, die eigentlich so groß gar nicht war?


Und los gings, ...


... denn schließlich  wartete da noch der gemütliche Ausklang,


bei dem jeder und jede den verlorenen Flüssigkeitsspiegel wieder auffüllen konnte.

Sonntag, 18. September 2011

Bike Max Marathon am 18. Sept.

Heute fuhren wir im strömendem Regen den Bike Max Marathon, 39 km mit 750 hm .
Die Strecken waren durch den Regen sehr anspruchsvoll, teilweise sehr schwer zu befahren.


Ira wurde 4., ich erreichte den 8. Platz in unseren Altersklassen!

Gruß Hardy

Dauerregen war vorhergesagt ...

... und als am Abend vorher die ersten Absagen bei mir eintrafen, dachte ich, ich werde wohl der einzige sein, der nach Alpirsbach fährt.


Irrtum!
Insgesamt sieben Biker fanden sich noch zur nächtlichen Stunde am Startort ein.
Rainer und Thomas machten sich auch gleich auf und wählten die mittlere Strecke.

O-Ton Thomas Pabst: "Man war das ein Wetter. Wir hatten z.B. in Schonach auf knapp 1000m +5°C. Fast 6h Dauerregen. Und mit nassen Radsachen den Buckel runter war es auch nicht gerade angenehm...
Aber es hat trotzdem Spaß gemacht, weil ich 3 nette Mitfahrer hatte (1 Fahrer kam aus der Pfalz!)"

Der "Rest" gönnte sich zuerst ein zweites, kleines Frühstück  und verplauderte noch 2 Stunden in der Hoffnung, dass der Dauerregen ein Ende haben möge.


Diese Hoffnung erwies sich als trügerisch, aber schließlich wartete da auch noch die Göppinger Therme!

Mittwoch, 14. September 2011

Albtraufmarathon am 11. Sept.

Drei Diakonie-Fund-Racer starteten am vergangenen Sonntag bei bestem Spätsommerwetter in Kirchheim beim 4. Albtraufmarathon. Als Strecken standen 63 km (1200Hm) oder 91 km (1900Hm) zur Auswahl. Wir fuhren alle die kürzere 63km-Runde. Die Runde führte von Kirchheim auf gut zu fahrenden Schotterwegen Richtung Beuren und steil hoch zum Hohenneuffen. Nach einer kurzen Fahrt auf der Anhöhe gings bergab zur Verpflegungsstelle in Unterlenningen, wo besonders der leckere Kuchen erwähnt werden muss. Nach dieser Stärkung mussten wir nochmals steil bergauf zum "Sattelbogen", bevor es über Nabern, Holzmaden und Ohmden zurück nach Kirchheim ging. So war es eine sehr schöne Tour und ich für meinen Teil werde definitiv nächstes Jahr wieder teilnehmen (vielleicht zusammen mit ein paar mehr DFRT-Bikern???).


Timo.

Dienstag, 13. September 2011

Bodensee Radmarathon

Nach einer langen Anfahrt haben wir (Jannik, Papa, Johannes, Jürgen, Ulf, Moritz und ich) am Freitag, 09.09.2011 die Jugendherberge in Überlingen erreicht. Jannik und ich waren auf den Bodensee-Radmarathon schon sehr gespannt, so dass wir nach einem tollen Abendessen am See in unseren Stockbetten kaum schlafen konnten.
Endlich war es soweit! Um 5:30 Uhr klingelte Papas Wecker. Wie erhielten ein gutes Frühstück mit süßen Brötchen und Müsli. Am Start in Meersburg, um 7:00 Uhr, haben wir unsere Startnummern abgeholt und ein Gruppenfoto vom Diakonie Fund Racing Team gemacht.


Jannik, Papa, Johannes, Jürgen und ich haben uns für die 80 km angemeldet. Die anderen nahmen die 220 km in Angriff. Nach der Fährüberfahrt nach Tägerwilen konnten wir endlich starten. Zur ersten Verpflegungsstation in Stein am Rhein waren es achtundzwanzig Kilometer, die wir locker geschafft haben. Dennoch waren unsere Flaschen am Fahrrad leer.


Nach dem „Auftanken“ aßen wir einige Riegel, probierten die Hügli-Suppe und füllten unsere Taschen für die nächsten Kilometer. Kurz nach der Weiterfahrt, in der Nähe der Grenze platzte der Mantel von Jürgens Hinterrad mit einem furchtbar lauten Knall. Da Jürgen nur Schläuche dabei hatte, dachten wir, dass unsere Fahrt hier zu Ende wäre. Doch es kam anders.


Jürgen schob sein Fahrrad zurück zu der Verpflegungsstation, um den Schaden zu beheben. Johannes, Jannik und ich fuhren mit Papa weiter. An einer Eisdiele am Streckenrand hielten wir an und genossen einen SUPER-Eisbecher. Wir warteten auf Jürgen. Dieser kam auch nach etwa einer halben Stunde mit einem Schleifgeräusch am Hinterrad (der neue Mantel war etwas zu groß) und die Fahrt ging weiter. Ab der Eisdiele zog sich unsere Tour ziemlich lange und eine weitere Verpflegungsstation war auch nicht in Sicht. Fast am Ende unserer Kräfte sahen wir ein Schild: Konstanz 6 km. Wir wussten jetzt: das Ziel ist schon sehr nahe.


Ab hier traten wir noch mal kräftig in die Pedale und fuhren froh über die Ziellinie in Tägerwilen. Hier übernahmen wir stolz unsere Medaille für die 80 km beim Bodensee Radmarathon. Erschöpft und glücklich machten wir uns wieder in Richtung Stuttgart auf.

Jannik, Johannes und ich freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch auf unserer letzten Tour der Saison in Weinstadt.

Jonas Zeides

Montag, 12. September 2011

Bodensee-Radmarathon am 10. Sept.

Heute war noch einmal ein richtig heißer Sommertag,

was einige Biker von uns zusätzlich nach Meersburg lockte. Insgesamt waren wir dann 25 Biker.


Unsere Nachwuchsmannschaft war auch mit dabei und sogar Uwe von der Diakoniegruppe aus Leipzig.
Grüße nach Leipzig!


Der Bodensee zeigte sich von seiner schönsten Seite. Und was bei den anderen RTFs nie der Fall ist, überall waren Streckenposten aufgestellt und wenn die Streckenposten den Weg gekannt hätten, den wir fahren sollten, wäre das auch wunderbar gewesen!


O-Ton Dagmar: Was für ein wunderschöner Tag und diese Kameradschaft untereinander auf diesen 220 km. An den Kontrollstellen holte ich immer wieder unsere schnelle Truppe ein, verlor sie dann aber leider aus den Augen. Grund: Mein Hinterreifen machte schlapp. Nun ja, dafür sprangen dann die Badener ein, immer wieder trafen wir uns und letzendlich auf dem Schiff ............. ist das nicht beeindruckend. Ich bin dafür sehr dankbar.


Hilde, Doris und ich freuten uns dann auch noch über den schönen Pokal. Anschließend lagen wir in der Meersburger Therme, (einschließlich Wolfgang), um unsere müden Gelenke für das Meersburger Weinfest wieder in Schwung zu bringen. Es ist uns gelungen.

Liebe Grüße Dagmar

Mittwoch, 7. September 2011

Eddy Merckx Classic am 04.09.2011 in Eugendorf / Österreich

Die „Radlegende“ Eddy Merckx verbringt seit vielen Jahren seinen Urlaub in Eugendorf bei Salzburg. Was lässt sich leichter mit einer Radveranstaltung verbinden, als die Anwesenheit des Heroen selbst, dachten sich 2007 die Macher des dortigen Tourismusverbandes … und veranstalten seitdem mit großem Erfolg die „Eddy Merckx Classic“.


Ein paar Tage Urlaub im Salzburger Land wollen auch wir - Joachim und Angelika – verbringen. Dass im Nachbarort zufällig während dieser Zeit ein Radrennen stattfindet, finden wir so reizvoll, dass wir uns in die Startlisten eintragen.
Um 8.00 Uhr starten die Organisatoren das Rennen mit 5 donnernden Böllerschüssen, … 1700 Teilnehmer und 3400 Räder kommen in Bewegung.
Bei schönstem Spätsommerwetter beginnt das Rennen durch die Salzburger Seenplatte, … Wallersee, Mattsee, Zeller See, Mondsee, Fuschlsee.
Zur Wahl stehen eine 117km Strecke und eine 155km Strecke.
Vorgenommen haben wir uns die 155km.
Leider trübt sich das Wetter recht schnell ein und überrascht uns am Mondsee mit Gewitterregen. Laut Wettervorhersage sind für Sonntag noch schwere Unwetter angekündigt. Grund genug, uns am Fuschlsee in die 117km-Schleife einbiegen zu lassen. Allerdings bereuen wir diese Entscheidung im Ziel, denn die angekündigten Unwetter bleiben aus und die Sonne zeigt sich am Nachmittag wieder von ihrer freundlichsten Seite.
Zwei Aha-Erlebnisse während des Rennens möchte ich nicht unerwähnt lassen:
- während einer Bergabfahrt, mein Tacho zeigt 79km/h an, überholt mich deutlich schneller ein „Skiflieger“, freihändig und weit vornüber geneigt, die Arme am Körper angelehnt, also mit geschätzten 90km/h.
Ein gutes Beispiel, wie man Kamikaze-Tum mit Radfahren verbindet.
- in einer Gruppe von 8 Radlern fährt ein Handbiker (kniend auf einem 3-rädrigen Untersatz festgeschnallt, mit den Armen die Kurbel drehend) bei Geschwindigkeit von 40km/h noch problemlos mit. Der behinderte Radler bekommt von anderen Teilnehmern anerkennende und anfeuernde Zurufe.
Der Transponder ermittelt bei mir einen Schnitt von 28,86km/h,
bei Angelika sind es ein paar km/h weniger, reichten aber zu einem 37. Platz.

Foto: Sportograf.com

Joachim beim Überfahren der Ziellinie

Eine facettenreiche Streckenführung durch das Salzburger Voralpenland, eine gute Organisation, verkehrsregelnde Posten an allen Kreuzungen (Vorfahrt haben die Renn-Teilnehmer), Begleitfahrzeuge auf der ganzen Strecke … und nicht zuletzt das Gratis-Nudelessen bei allen Eugendorfer Gastronomen, machen dieses Event zu einer empfehlenswerten Veranstaltung. Günstige Unterkünfte in unmittelbarer Nähe und eine Region, die auf Radfahrer eingestellt ist, laden ein zum Wiederkommen. Es bieten sich an: Dutzende von schönsten RR-Touren, alle zwischen 50-250km … Apfelstrudel, Salzburger Nockerln, Kaiserschmarr`n, Linzer Torte, Almdudler … und Forellen frisch aus dem Räucherofen.

Joachim.

PS: Eddy Merckx, der Namenspatron und Schirmherr des Eddy Merckx Classic Radmarathon, ist ein ehemaliger belgischer Rennradfahrer, der am 17. Juni 1945 geboren wurde. In seiner legendären Radsport-Karriere gewann Eddy Merckx, der aufgrund seines Siegesdurstes auch der ‚Kannibale‘ genannt wurde, neben zahlreichen Eintagesklassikern, Sechstagerennen, Bergetappen und Sprints insgesamt fünf Mal die beiden wichtigsten Radrennen – den Giro d’Italia und die Tour de France. Zwischen 1965 und 1978 hat er, wenn man alle Rennen zusammen zählt, insgesamt über 530 Radrennen gewonnen. Eddy Merckx wurde 1969, 1971 und 1974 zum Weltsportler des Jahres und in Belgien sogar zum Sportler des Jahrhunderts gewählt. Der Weltradsportverband kürte ihn sogar zum besten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts.

Die "Legende" bei der Enthüllung seiner Gedenktafel am 3. Sept. 2011 in Eugendorf
 Gemessen an der Quantität und Qualität seiner Siege wird Eddy Merckx heute als der erfolgreichste männliche Rennfahrer der Radsportgeschichte gesehen – viele Experten und Radsportprofis betrachten ihn sogar als größten Rennfahrer aller Zeiten.


Heute ist Eddy Merckx Unternehmer und betreibt ein eigenes Rennradunternehmen.

Dienstag, 6. September 2011

Liebe Urlaubsgrüße an Euch alle!

 Es blieb die Zeit, bei herrlichem Wetter in dieser wunderschönen Alpenwelt Mountainbike-Touren zu unternehmen. Eine davon begann im Zugspitzdorf Grainau über Ehrwald, Reutte, Plansee, Heiderwangsee, Füssen, Königsschlösser und Lechfall, weiter nach Steingaden, Pfaffenwinkel, Wieskirche zurück nach Murnau, Garmisch, Grainau. Kaum zu glauben, aber letztendlich waren es ca. 170 km.



Ich freue mich schon auf den Bodenseeradmarathon. Bis bald!

Liebe Grüße Dagmar

Montag, 5. September 2011

Grand Raid am 20. August

Foto: Sportograf.com

Am 20. August war ich in der Schweiz im Wallis beim legendären grand raid von Verbier nach Grimentz am Start (125 km, 5000 Hm)

Foto: Sportograf.com

Es war ein absolut einmaliges Erlebnis und natürlich unglaublich hart.

Foto: Sportograf.com

Die dort durch Sportograf entstandenen Bilder sind dank besten Wetters sehr schön geworden

Foto: Sportograf.com

und das DFRT Trikot passt mit seinen Farben prima zum blauen Himmel und den Gletschern der 4000er im Hintergrund.

Foto: Sportograf.com



Herzliche Grüße aus Geislingen,

Martin Breitling