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Montag, 18. Juni 2018

Kaunertaler Gletscherkaiser XXL

War es bisher die Herausforderung, die höchste Bergankunft Österreichs mit 2.750 Höhenmeter zu meistern,
 
 
 
 
 
so muss ab diesem Jahr eine zusätzliche Strecke über 70 km mit vielen Höhenmeter zurückgelegt werden. Start ist wie gehabt in Feichten, nur diesmal geht es in entgegengesetzter Richtung durch den Naturpark Kaunergrat in das Pitztal. In Imst wendet die Strecke und es geht nach Landeck, Flies und den Kaunerberg zurück auf die alte Strecke Richtung Gletscher. Es sind jetzt aber immer noch 30km mit im Schnitt 12 Prozent, teilweise bis zu 20 Prozent zu bewältigen.
 
 
 
 
Im Ziel hat dann jeder Teilnehmer 122km und 4000 Höhenmeter in den Beinen. Insgesamt waren es in diesem Jahr 141 Finisher, der Sieger benötige 4:32 Stunden.
 
 
 

Ich fuhr als 83igster mit einer Zeit von 6:01 Stunden durchs Ziel.
 
Martin

Montag, 30. Juni 2014

12. Kaunertaler Gletscherkaiser, 19.06.2014

Wie die letzten Jahre schon, steht auch 2014 wieder der Dreiländergiro in Nauders in meinem Rennkalender. Eröffnet werden die Radsporttage im Tiroler Oberland jedoch seit einigen Jahren durch den Kaunertaler Gletscherkaiser am Donnerstag zuvor. Da dieser Event 2014 erfreulicherweise auf einen Feiertag gefallen ist und es eine Cup-Wertung aus den beiden Veranstaltungen – den Girokaiser – gibt, war der Anreiz groß, auch dieses Rennen mitzunehmen.

 
So fuhren wir also bereits am Mittwoch nach Nauders und verbrachten ein verlängertes Radsportwochenende in Tirol. Am Donnerstagmorgen ging es dann direkt nach Feichten im Kaunertal, wo der Start für den Gletscherkaiser sein sollte. Nach dem Abholen der Startunterlagen, den letzten Vorbereitungen und einer kurzen Einrollrunde fuhren wir bei guten Witterungsbedingungen in die Startaufstellung. Aufgrund krankheits- und verletzungsbedingter Ausfälle reduzierte sich das DFRT im Starterfeld auf Andreas P. und mich. Dafür gab es neben uns einige namhafte und hochklassige Starter wie Ötzi-Sieger und ähnliche Kaliber. Auch Athleten aus anderen Sportarten suchten die Herausforderung – u.a. Mario Stecher (Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination). 
 
Nach dem Startschuss ging es zunächst 11 km talauswärts bis nach Prutz. Dieser Rennabschnitt wurde neutralisiert gefahren. Das machte das Ganze jedoch nicht weniger anstrengend. Bei rund 400 Startern und einem relativ langsamen Führungsfahrzeug gab es diverse Ziehharmonikaeffekte und höchste Konzentration war gefordert. Das ständige Bremsen wurde dann auch einigen Mitstreitern zum Verhängnis, da sich deren Felgen so erhitzten, dass die Schläuche platzten und sie sich auf dem Asphalt wieder fanden.
 
Unten angekommen ging es dann um zwei Rechtskurven und das Rennen war eröffnet. Von nun an sollte es 40 km und über 2.150 hm bergauf gehen. Ziel war der Kaunertaler Gletscher auf 2.750 Meter. Die ersten 15 km waren im Schnitt relativ flach, jedoch mit einigen steileren Passagen gespickt. Ich tat mir etwas schwer meinen Rhythmus zu finden. Kurz nach der Mautstelle, die sozusagen den „echten“ Anstieg einläutete, holte mich Andreas ein und ich entschied mich, ihn ziehen zu lassen. Der erste längere steilere Abschnitt endete dann oberhalb der Staumauer. Anschließend ging es dann ca. 5 km am Stausee entlang an dessen Ende die letzten 13 giftigen Kilometer warteten. Da ich hier schon zum Skifahren war, kannte ich die Strecke zumindest aus dem Auto und wusste somit was auf mich zukam. Ich hatte jedoch zwischenzeitlich meinen Tritt gefunden und es lief in Summe besser als gedacht. Die letzten Kilometer waren dennoch richtig anstrengend und am Straßenrand wuchsen – wen wundert es auf einem Gletscher – die Schneefelder. Letztendlich war ich fast eine Viertelstunde vor meiner angepeilten Zielzeit oben und damit recht zufrieden. Leider verdunkelte sich im Ziel der Himmel und bei der Überquerung der Linie fielen ein paar Schneeflocken bei frischen 4° C.
 
Zum Glück wartete Nico im oben auf uns. Er war mit dem Auto hoch gefahren und hatte trockene  Klamotten dabei, sodass wir uns gleich warm einpacken konnten. Ich ließ es mir nach kurzer Verschnaufpause nicht nehmen, auch die Abfahrt bis Feichten auf dem Rad zu genießen und war unterwegs erstaunt, wie lange es doch bergab ging.
In Feichten angekommen, wartete inzwischen auch schon Rainer mit Familie auf uns. Er war noch kurzfristig in das Dreiländergiro-Aufgebot eingesprungen. Für die Teilnehmer gab es dann noch einen ordentlichen Teller Pasta und ein alkoholfreies Weizen, was die nicht ganz so tolle Verpflegung auf der Strecke wieder kompensierte.

Beim Blick in das Klassement mussten wir jedoch erkennen, dass die Qualität der Starter insgesamt schon ziemlich hoch war. Für uns standen somit zu Buche:

Andreas: 2:45:26 (Rang 112 AK Senioren / 197 gesamt)

Daniel:   2:47: 23 (Rang 114 AK Senioren / 201 gesamt)

Teamintern ging es also eng zu, wodurch die Spannung hinsichtlich des Dreiländergiros und der Cupwertung natürlich hoch war. Nun galt es, sich auf den Sonntag zu fokussieren, um dort wieder fit am Start zu stehen.

Daniel

Montag, 2. Juni 2014

Glocknerkönig Bericht

Bergzeitfahren… 

…gehörte bisher nicht unbedingt zum Portfolio des DFRT – das musste sich ändern!
 


Die beiden Martins G. und H. und ich versuchten uns dieses Jahr deshalb am sog. „Glocknerkönig“ auf der Panoramastrasse gegenüber dem Großglockner, nachdem wir 2013 wg. schlechtem Wetter gekniffen hatten.
Samstag auf Sonntag Nacht war dann für mich wenig entspannt, als es trotz guter Prognose um 1 Uhr zu regnen anfing und bis 5 nicht mehr aufhörte … sehr unangenehme Vorstellungen von Schnee und Eis im Ziel am Fuschertörl auf 2.428 m Höhe und auf der folgenden Abfahrt beschäftigten mich.
 
 
 
 
Die Zuversicht kehrte langsam zurück, als es zumindest von oben bis zum Start um 7 Uhr trocken blieb.
Die ersten fast flachen 10 Kilometer vergingen wie im buchstäblichen Flug und dank Martin G.´s Windschatten hatte ich den Nachteil des hintersten Startblocks ausgeglichen, als es für die restlichen 17 km bergauf zur Sache ging.
 
 
Dort bestätigte sich mal wieder, dass Ortskenntnis durch nichts zu ersetzen ist: auf dem Papier-Höhenprofil stiegen die letzten 1.000 hm sehr kontinuierlich mit 9% an, in der Realität zeigten sich aber deutlich steilere Rampen zwischen den fast flachen Kurven.
Aber wir drei sind auch damit gut zurecht gekommen: Martin H. hängte Martin G. und mich deutlich ab –was wir erwartet hatten- und ich musste zu den beiden noch eine kleine Lücke lassen.
 
So zufrieden kann man nur aussehen, wenn das ersehnte Ziel erfolgreich erreicht ist, nicht wahr Stefan?
 
Mit den Rängen im Gesamtklassement und in den Altersklassen sind wir aber mehr als zufrieden, zumal nur vier noch ältere Radler vor mir ins Ziel gekommen sind.



 
Nach einer Stunde ausrollen und Kaiserschmarren im Ziel machten wir uns auf den Heimweg. Der war leider nicht so entspannt, denn viele Tausende andere „Individualreisende“ in ihren Autos wollten in die gleiche Richtung wie wir und so musste unser zuverlässiger Fahrer Martin G. noch einen Marathon absolvieren, bevor er wieder zuhause war. 

Spaß hat´s gemacht, danke Euch beiden! 

Stefan

Und hier gibt es noch den offiziellen Bericht mit einem kleinen Film:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2650300/
 

Sonntag, 1. Juni 2014

Großglocknerkönig am 1. Juni

Unsere Jungs haben sich heute am Großglockner tapfer geschlagen.
Strecke: 27 km
Höhenmeter: 1694
Klassierte overall: 2.140


Hier die Ergebnisse:


Hagmann, Martin:    Zeit: 1:38.42,6 Std.;   16,411 km/h;   Rang: 183 / 73
 
 


Grözinger, Martin:   Zeit: 1:45.07,4 Std.;   15,410 km/h;   Rang: 298 / 90
 
 
 
 
Siebertz, Stefan:      Zeit:  1:46.29,9 Std.;   15,211 km/h;   Rang: 324 / 43

Herzlichen Glückwunsch!


Den Bericht über den Rennverlauf erwarten wir noch.