Samstag, 29. Juni 2013

Transalp Schlußetappe: Kaltern - Arco

Das Grande Finale
 
Kaltern - Fai della Paganella - Passo del Ballino - Arco. 103 Km, 1.625 Hm.


Der letzte Start und heute wird es zum ersten Mal nicht regnen.
Stefan und Martin wollen gemeinsam mit Achim in Block C starten um die letzte Tour gemeinsam zu beenden.


Noch mal haben unsere Jungs alles gegeben und kommen gemeinsam im Ziel an. Sie sind einen Schnitt von 31 km/h gefahren und das aus Blog C!


Jetzt heißt es erst mal den Transponder abgeben,


die Finisher Medaille abholen,


der Rest ist Triumpf!


Ergebnisse:
 
Martin, Stefan:  Achim:   31,096 km/h  Tagesetappe
                                         27,08  km/h    Gesamtstrecke
 
Teamwertung:
               Rang:      29 Tageswertung      Grand Masters (1 Rang verloren)
               Rang:      33 Gesamtwertung   Grand Masters (verbessert)
               Rang:    243  Over all (von 650), und damit hat sich unser Team wieder verbessert! 




Herzlichen Glückwunsch!

Freitag, 28. Juni 2013

Transalp 6. Etappe: Aprica - Kaltern

Zum Obstgarten Südtirols
 
Aprica - Passo Tonale - Brezer Joch - Mendelpass - Kaltern: 144 Km, 2890 Hm
 
 
 Letzte Handgriffe vor dem Start und jedes Mal dieselbe  Frage:
"Was werden wir anziehen?"
Es wird kalt werden, sehr kalt, Regen ist vorhergesagt und am Ziel vielleicht Sonne.
Welche Möglichkeit sollen wir wählen: Unterkühlung den Pass runter oder Überhitzung den Pass rauf?
 
 
 Noch eine letzte steile Rampe und das Ziel ist erreicht. 
 

 
Stefan hatte Glück im Unglück. Nach einer Kollision mit einem Nebenmann brach am Hinterrad eine Speiche. Er konnte zunächst weiterfahren, bis er von einem Werkstattwagen ein Ersatzlaufrad erhielt. 
 
 
Gut gelaunt kommt schließlich Achim an.
 
 
Das tut gut und ist auch notwendig, denn morgen müssen sie noch mal ran.
 
 
 Und noch die notwendigen Kalorien zu sich nehmen wie jeden Tag. Das ist bereits schon die Vorbereitung für morgen!
 
 
Ergebnisse:
 
Martin:   5:23,26 Std.
Stefan:   5:28,52 Std. 
Achim:  5:37,04 Std.
 
Teamwertung:
               Rang:      28 Tageswertung      Grand Masters (gleich geblieben)
               Rang:      35 Gesamtwertung   Grand Masters (verbessert)
               Rang:    252  Over all (650), und damit hat sich unser Team wieder verbessert! 
 
Morgen wollen unsere Biker als 3er Team gemeinsam das Rennen als krönenden Abschluss fahren


Donnerstag, 27. Juni 2013

Transalp 5. Etappe: Livigno - Aprica

Auf Pantanis Spuren - vorbei am Denkmal der Radsportlegende Marco Pantani.
 
Livigno - Passo d'Eira Passo Foscagno - Passo Mortirollo - Passo di Guspessa
116 Km, 2.878 Hm

 
 Martin und Stefan fahren wieder im Block B. Auf unser Team wartet noch einmal ein schwieriges Rennen. Der Mortirolo ist extrem gemein.

 
 Achim startet im Block C. Er hätte was Besseres verdient. Sein Partner, Peter, kann sein Tempo nicht mithalten und es wird immer die Zeit des Zweiten gewertet. Beide fahren für das Diakonie Fund Racing Team.



Martin nach einem schweren Rennen im Ziel. Er ist eine gute Zeit gefahren.


Minuten später kommt Stefan ins Ziel.
"Liebes Rad, danke, dass du mich gut hierhergebracht hast."


Anschließend Achim, auch er hat alles gegeben und ist wieder eine super Zeit gefahren.
 
 
Zum Reglement gehört, dass Martin und Stefan ihr Ehrentrikot am folgenden Tag (heute) tragen.
 
Und das waren die Ergebnisse:
 
Martin:     4:57,43 Std.
Stefan:     5:00,42 Std.
Achim:     5:20,22 Std.
 
Team:     Rang:      28 Tageswertung      Grand Masters
               Rang:      39 Gesamtwertung   Grand Masters
               Rang:    271  Over all, und damit hat sich unser Team wieder verbessert!
 
Wettervorhersage für morgen: wechselhaft mir Schauern und auf dem Pass 2° Plus, am Ziel soll es dann schöner werden.
 
 

 
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Mittwoch, 26. Juni 2013

Transalp: Auf dem Podium

Die Aufholjagd heute hatte für uns alle noch ein überraschendes Ergebnis:


Unser Team hat sich um 105 Ränge verbessert. Mehr als alle anderen. Ein Team hat gleichgezogen, die waren aber nicht da und so stehen Stefan und Martin allein auf dem Podium. Und das muss besonders betont werden, heute war die mit Abstand schwerste Etappe des gesamten Rennens.
Und Thomas: Das reicht dir jetzt, oder?
 
 
Wir freuen uns mit euch zusammen! Herzlichen Glückwunsch!
Aber ihr wisst schon: Das verpflichtet!
 

Transalp 4. Etappe: Zernez - Livigno

Königsetappe
 
Heute ist die schwerste Etappe dran: 136 Km, 3.994 Hm.
Ofenpass - Stilfser Joch - Passo Fosagno - Passe d'Eira
 

Fertigmachen zum Start, heute schon um 8:00 Uhr.
 
 
Deshalb hat es erst 3° Celsius. Wir wollen hoffen, dass es auf dem Stilfser Joch erträglich ist; jedenfalls wird es heute nicht regnen!
 
 
Martin und Stefan Richtung Ofenpass. Das ging so schnell, dass ich sie nicht mehr von vorn erwischte! Die Jungs haben am Pass ein Tempo drauf, für mich ganz unglaublich. Und gleich dahinter Achim! Bis ich die Kamera draufhalten konnte, war er schon weg.


Geregnet hat es nicht, aber kalt war es am Stilfser Joch.

Alle drei sind zufrieden und erschöpft im Ziel angekommen; nachdem endlich das Wetter mitgespielt hat. Unser Team hat im Vergleich zum ersten Tag seinen Rang leicht verbessern können.

Sie können sich sehen lassen, unsere Jungs:
 
Stefan:     6:45.58 Std. Rückstand zum Ersten: 1:34.00
Martin:    6:46.22 Std.
Achim:    7:01.44
 
Unser Team hat sich im Rang um 110 (!) Plätze verbessern können:

Rang gesamt:                                   295 von 650
Rang Grand Master, Tagesetappe:    28
Rang Grand Master, Gesamt:            45

Und damit darf unser Team wieder in Block B starten!
 

Dienstag, 25. Juni 2013

Transalp 3. Etappe: Imst - Zernez

Heute sind 110 Km und 2.474 Hm von Imst über die Pillerhöhe nach Zernez zu fahren.
Der Wetterdienst sagte Schauer und auf der Pillerhöhe und 1° Plus voraus. Beim Frühstück meinte Stefan, dass ein Erfrierungstod eigentlich ein schöner Tod sei.


Unsere Jungs machen sich startklar und rollen zum Start

 

Stefan hat es geschafft und ist am Ziel. Glücklicherweise hatte er keinen Dauerregen - wir sind bescheiden geworden! Er hatte am Berg schwer zu arbeiten und ist jetzt froh, dass er angekommen ist. Man sieht ihm seine Schwerstarbeit auch an.
 

Und auch Achim hatte es diesmal schwer.
 

Martin ist mit Verzögerung schließlich auch da.
Martin hatte heute Pech. Sein Ritzelpaket blockierte und er musste eine 1 Stunde warten bis der Werkstattwagen kam. Mit einem Ersatzlaufrad durfte er dann weiterfahren.  Das bedeutet, dass unser Team auf Block C zurückgestuft wird. Sie müssen also morgen weiter hinten antreten.

Unser Team hat deshalb "nur" noch Rang 63 in ihrer Kategorie Grand Master (138 Klassierte)
und Rang 400 in der Gesamtwertung (750 Gruppen)


Montag, 24. Juni 2013

Transalp 2. Etappe: Sankt Anton - Imst

Die Etappe heute war wegen Regen und Kälte neutralisiert und kam nicht in die Wertung.


 Nach einer recht nassen Fahrt kam Stefan mit dem ersten Blog ins Ziel. Es waren "nur" 51 Km, fast nur bergab von St. Anton von 1.300 Hm nach Imst auf 827 Hm und deshalb recht kalt für unsere Biker.


Gleich hinterher kam Achim.
 Martin hat den Tag als Erholungstag genutzt. Seine Operationsnarbe macht ihm etwas Beschwerden und deshalb kam ihm dieser Tag nicht ungelegen.

Auch morgen wird es regnen und kühl werden. Martin kaufte sich Winterhandschuhe, Stefan wollte eine Regenhose kaufen, viele anderen kamen auf die gleiche Idee, deshalb waren alle Regale schon leergeräumt.
Dann muss es eben so gehen!

Sonntag, 23. Juni 2013

Transalp 1. Etappe: Sonthofen - St. Anton

Endlich kann es losgehen:
124 Km, über den Hochtannbergpass, Flexenpass und den Arlbergpass mit 2249 Höhenmeter, wollen  heute bewältigt werden. 

 
 
Vorbereiten ...

 

  Noch ein wenig warten
 
Startaufstellung ...
Und los geht's.
Leider hat es unterwegs geregnet: Stefan: "Ich dachte schon es hört gar nicht mehr auf."

Aber am Schluss war es dann doch wieder trocken.
Da haben sich die beiden inkognito ins Ziel reingeschlichen, sie waren früher da, als ich es erwartete.
Und beide waren sich einig: Wir hätten langsamer fahren sollen um nicht gleich am ersten Tag alle Körner zu verpulvern. (28,187 Km/h) Dieser Schnitt ist deshalb besonders zu würdigen, weil sie bei ca. 700 Hm gestartet und am Ziel auf 1.300 Hm angekommen sind und dann noch die ersten 17 Km mit leichtem Gefälle nur neutralisiert mit einem Schnitt von 25 Km/h gefahren werden durfte!
Zeit von Stefan und Martin: 4:25,38 Std.
Rückstand zum Ersten: 45,57 Min.
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Auch Achim, ich konnte es kaum glauben, war schon da. Nur ganz wenige Minuten nach Stefan und Martin - Respekt. Achim hat sich um Welten verbessert!
Zeit: 4:33,37
Na Stefan, noch sind sechs Tage zu fahren!

Der Abend verlief aber dann doch noch traurig: auf dem letzten Km zum Ziel ist bergab ein Teilnehmer tödlich verunglückt. Und später wurden wir noch darüber informiert, dass ein weiterer Teilnehmer schwer verunglückt ist.
Morgen gibt es eine Streckenänderung: Die Silvretta Hochalpenstraße ist noch wegen Steinschlag Gefahr gesperrt. Dafür sollte es über das Hahntenn Joch gehen - 16 % Steigung!
Und heute Abend wurde auch das abgesagt, die Teilnehmer fahren direkt zum Ziel, gemeinsam in kleinen Gruppen, ohne Rennen. Starkregen und Schneefall bis auf 1.700 Hm macht auch diese Strecke zu einem gefährlichen Risiko.

22. Birenbacher Bergeles Tour am 23.06.2013

35 Fund-Racer sind angetreten um entweder 75 km und 800 HM oder 122 km und 1400 HM abzustrampeln.

Etwas Unordnung am Anfang....



Geht doch :)






Unterwegs wurde es dann Wetter-technisch zeitweise etwas garstig, aber am Ende wurde das Team mit dem 2. Platz in der Gruppenwertung belohnt. Es fehlten nur rund 200 km auf Platz 1, bei insgesamt über 3600 km, die die Fahrer des Teams zusammen erstrampelt haben.



Die Siegerehrung :)




9. Oberurseler Bike Marathon

Da ich der hessische Ausläufer des Diakonie Fund Racing Teams bin, mache ich unser Trikot in der Rhein Main Umgebung bekannt. Bisher nur unter den Rennradfahrern doch das ändert sich jetzt!
Den das ist meine neue Leidenschaft:
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Als Kind/Jugendlicher hatte ich schon früh entdeckt, dass man mit Fahrrädern auch abseits der Straße fahren kann z.b. Treppen rauf und runter und allerlei anderer Tricks. Dabei ist allerding so manches Rad in die Brüche gegangen.

Für einen Rennradfahrer, welcher RTF fährt, hört sich eine Strecke von 50 km nicht soviel an, “Das ist doch gerade gut zum Aufwärmen”. Deshalb hatte ich mich gleich für die längste Strecke des Oberurseler Bike Marathon die 68 km / 1700 hm entschieden. 1700hm auf 68km trifft man als Rennradfahrer doch eher selten.

 Mir wurde schnell klar wie anstrengend es werden kann, als ich auf weichem Waldboden fuhr, welcher mir die ganze Kraft aus den Beinen zog. Auch musste ich mich nicht “nur” mit der Leistungsfähigkeit der Beine auseinander setzen, der Untergrund kam auch dazu. Da werden die letzten km unendlich lange. Aber es hat saumäßig Spaß gemacht und so sah ich danach auch aus.
Schön finde ich am Mountainbike fahren das man abseits der Verkehrsstraßen fährt. Mit etwas Rücksicht sollte es auch mit den Wanderern klappen (Idioten gibt’s leider auf beiden Seiten). Auch ist der Fun-Faktor größer da es beim Mountainbike fahren nicht nur auf Kraft und Ausdauer ankommt sondern verstärkt Technik und Fahrgefühl dazukommt.

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Das heißt aber nicht, dass mein Rennrad jetzt im Keller stehen bleibt. Ich werde es weiterhin genießen mit dem RR schöne Runden zu fahren und den einen oder anderen Pass hochzuschrauben. Nur jetzt in Abwechslung mit dem MTB.
Viele Grüße und spätestens bis zum Alb-Gold Marathon.
Thomas