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Sonntag, 12. April 2015

Alb-Gold Frühjahrsmarathon

Münsingen 12.4.2015

Wie jedes Jahr startet die Saison für mich gleich mal mit einem MTB Rennen mit Zeitnahme.
Da heißt es eben Vollgasfahren bis die Beine brennen, bloß nicht langsamer fahren als die letzten Jahre.

Gleich beim Warmfahren traf ich Martin P., dem außer mir wohl einzigen Fund Racer hier im Starterfeld.
 
 

Bei herrlichem frühlingshaften Wetter stellte ich mich in das erste Drittel des Startblocks, dort wollte ich auch am Ende landen.

 



Nach einer langen halben Stunde im Startblock ging das Rennen endlich los.
Gleich im ersten Anstieg geben alle gleich dermaßen Gas, als wäre das Ziel oben am Ende des ersten Anstiegs.


Ich ließ mich davon nicht beirren und drückte den Berg auch gleich ordentlich hoch.
Es ist klar, so ein kurzer Marathon von 43 km, wird an bzw. über der anaeroben Schwelle gefahren, vom Start bis in Ziel.
Zeit zum Mitrollen im Windschatten gibt es keine.

Durch das trockene Wetter war die Strecke in einem guten Zustand, bis auf ein paar Matschlöcher und einigen feuchten Wiesen.

 
 
Leider waren auf der Strecke noch viele große Steine und auch sehr viele lange Äste.
Mit einem Ast, der in die Strecke ragte, habe ich dann auch schmerzhafte Bekanntschaft gemacht, zum Glück hatte ich meine Brille auf und er traf mich nur an der Wange.



Das Rennen endet wie immer im MTB Park, welcher einem zum Schluss nochmal fahrtechnisch fordert.
Ein schöner Tag geht nun zu Ende, ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen in Münsingen bei der Alb-Gold Trophy im Oktober.

http://www.strava.com/activities/283757473

Ergebnis:
Gesamtzeit: 1:47:15.8
Gesamt Platz 243
Altersklasse Platz 50

Viele Grüße

Achim


Sonntag, 1. März 2015

Staufen Bike CTF


Ich hatte mal in einer Fahrradzeitung gelesen woran man erkennen kann, ob man schon mit dem Bike-Virus infiziert ist, z.B.:
  • Man steht am Wochenende früher auf als unter der Woche um irgendwelche RTF oder CTF zu fahren.
  • Man plant erst die Rad Events des Jahres und dann seinen Urlaub drumherum.
  • Man sucht sich sein Auto (Kombi) nach der Transportfähigkeit für Rad und Equipment aus.
  • Man besitzt mehrere Räder
  • …
So ein Quatsch!
An diesem Sonntag, immerhin meteorologischer Frühlingsbeginn, findet der „CTF Staufen Bike“ RC Hattersheim statt. Vom Frühlingsanfang ist aber wenig zu sehen, es regnete die ganze Nacht bei Temperaturen knapp über 0° Celsius. Ich habe mich mit zwei Anderen verabredet um gemeinsam den CTF zu fahren.

Um 6:45 klingelt mein Wecker, ich bin sowieso schon wach, stehe auf sammle meine MTB Ausrüstung zusammen, esse meine Haferfocken, trinke Kaffee und mache mir Gedanken was ich am besten anziehen soll. Als ich dann in meine gewählten Klamotten schlüpfe knurrt mich meine Frau an wegen dem Krach und dem Licht und so. Da ich versucht hatte leise zu sein und mich deshalb ungerecht behandelt fühle, knurre ich zurück.
Wieder unten ruft mich mein Radkollege an, sie haben es sich anders überlegt, wegen dem Wetter. Alles Warmduscher!
Ich werfe das Rad und mein Equipment in den Kombi und fahre zum Startort. Der Start ist am Speedway-Stadion Diedenbergen. Dort sind auch schon eine beträchtliche Menge an MTB’lern - wenn man sich die Wetterverhältnisse so anschaut.
Kurz die Startgebühren gezahlt und los geht’s in den (Schnee)Matsch. Unterwegs bemerke ich, dass in letzter Zeit auffällig viele Cyclocrosser unterwegs sind. Das ist ein echter Trend geworden. Auf CTF’s wie hier, wo es vor allem über Waldwege geht sind die auch echt im Vorteil gegenüber den schweren MTB’s. Kurz überlege ich mir, dass so ein Cyclocrosser mir auch ganz gut gefallen würde. Doch den Gedanken verwerfe ich schnell wieder, das würde Ärger mit der Regierung geben, wegen “noch ein Rad, du hast doch schon drei“ …

In den höheren Lagen liegt noch Schnee. Mittlerweile bin ich von unten bis oben mit einer Schlammpackung versehen, beim Trinken und Essen knirscht es zwischen den Zähnen. Ein Highlight ist ein Trail am Ende der langen Strecke. Der Trail ist zwar eine einzige Schlammrinne, macht aber viel Spaß.
Ich kann mich schon richtig auf das Grünkohl Mittagessen, welches mich Zuhause erwartet, freuen.
Der letzte Teil führt über Feldwege zurück ins Ziel, wo ich mich und mein MTB von Kärcher Service reinigen lasse.
Wie viele Räder habt Ihr den im Keller stehen?

Liebe Grüße
Thomas

 
Aber das Auto hat meine Frau vorgeschlagen!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Albstadt-LBS Bike Marathon 12. 07. 2014

83km/ 2000 hm  

Wasser marsch! Eigentlich waren erst für den Nachmittag Regenschauer angekündigt, nachdem es die Tage zuvor schon ausgiebig geregnet hatte. Immerhin, am Start in Albstadt war es trocken und ich mit den rund 3000 anderen Startern guter Dinge.
 
 
Foto: Sportograf.com
 
Bereits kurz nach dem Start um 10.00 Uhr sah man es kommen: Ein heftiger Regen wie aus einer Dusche. Glücklicherweise war es nicht kalt und nassgeschwitzt war man ohnehin. Nur die Sicht durch die dreckverspritzte Brille war schlecht und die Wurzeln am Boden glatt wie Seife.
Nach 3.40 h war die Straße dann im Ziel wieder trocken und der Schlamm auf Beinen, Trikot und im Gesicht zu einer Kruste erstarrt. Ein echter Wellnesstag. Die Dusche in der Sporthalle sah aus wie zuvor die Trails im Wald und das Wasser war kälter als der Regen, jedenfalls gefühlt. Was will man mehr?
Mit meiner Platzierung war ich zufrieden: Platz 198 overall (von 2338) und Platz 56 (von 911) in meiner AK. 

Herzliche Grüße aus Geislingen, 

Martin Breitling

Donnerstag, 26. Juni 2014

Stoneman Trail 2. Tag

oder auch “Artgerechte Mountainbike Haltung”.

Der Blick 5:30 Uhr morgens von der Sillianer Hütte:
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Angesicht der Tatsache, dass etwa 20 Menschen in einem engen Matratzenlager  übernachteten, war es erstaunlich ruhig. Trotzdem schlief ich sehr leicht und wachte früh  auf. Martin und ich waren die Ersten beim Frühstück, dass es ab 6:30 Uhr gab. Eine Frühstücksportion waren 4 Scheiben frisch gebackenes Brot, Wurst, Käse Marmelade, Honig und Kaffee.
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Kurz nach 7:00 verließen wir die Sillianer Hütte und machten uns auf die zweite Etappe. Auf der ersten Etappe hatten wir ca. 3200 hm geschafft dadurch blieben uns für diesen Tag etwa 1600 hm übrig, das sollte machbar sein.
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Nach der Sillianer Hütte  folgt die berühmte Demut-Passage. Der Trial folgt dem Karnischen Grenzkamm und ist erst mal schwierig zu fahren und hat einige ausgesetzte Stellen. Oft mussten wir das Rad schieben oder hochtragen, bedingt durch den noch reichlich vorhandenen Schnee. Diesen Winter gab es sehr viel Schnee, so dass der Frühling in den Bergen lange Zeit brauchte um sich behaupten zu können. Richtig gehört, auf ca. 2500 Meter Höhe beginnt gerade der Frühling und dabei werden die Tage schon wieder kürzer.
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Durch unseren frühen Aufbruch waren die Schneefelder noch fest gefroren, so bekamen wir wenigstens keine nassen Füße.
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Die Demut-Passage hat einen ganz besonderen Reiz, man fühlt sich der Natur in ihrer Mächtigkeit sehr nahe. Das mag daran liegen, dass man keine Häuser Straßen oder sonstige Bauwerke sieht. Wir trafen auch auf keine Wanderer, aber dafür eine ganze Horde von Murmeltieren, welche sich über die Hügel tollten. Ab und zu gab ein Murmeltier-Wächter einen Pfiff ab, wenn die Mountainbiker zu nahe kamen.
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Am Passo Silvella befindet sich ein weiterer Checkpoint um das Band zu markieren. Ab hier ändert sich der Charakter der Strecke, es folgt eine schier unendliche Abfahrt bis nach Casamazzagno, die in unserem Fall aber durch einen Abschnitt mit umgestürzten Bäumen unterbrochen wurde.
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Unten Angekommen mussten wir “nur” noch die Auffahrt zu den Rotwandwiesen schaffen. Gefühlt war ich schon wieder in Sexten bei einem leckeren Kaiserschmarren. Der musste aber noch etwas warten. Ich weiß nicht ob es den schon geleisteten Höhenmetern geschuldet war oder ob es wirklich so war, mir kam es so vor, als ob die Auffahrten jedes Mal steiler wurden. So kämpften wir der letzten Steigung noch ca. 800 hm ab, bis uns dann ein langer Schotterweg, runter nach Sexten, zu unsern Ausgangsort zurückführte. Der Bremsscheibe ist dabei wohl schlecht geworden, sie war danach ganz blau.
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Egal, endlich konnte wir uns den ersehnten Kaiserschmarren genehmigen.
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Wenn ich mich zurückerinnere, kommt es mir vor, als wäre das Erlebte an einem anderen Ort in einer anderen Zeit geschehen, so etwa wie in einem Traum.
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Der Stoneman Trial ist ganz GROßES Kino, aber bitte nicht unterschätzen! Das betrifft besonders die Demut-Passage. Das kommt bei den sonstigen Beschreibungen etwas zu kurz. Die Sicherheitshinweise sollte man ernst nehmen, man befindet sich auch im Hochgebirge und teilweise führen die schmalen Pfade an ausgesetzten Stellen vorbei. Mag sein dass bedingt durch den Restschnee, die Strecke noch etwas anspruchsvoller geworden ist. Meine persönliche Meinung ist: Die Demut-Passage ist grandios, aber noch besser innerhalb einer Wanderung erlebbar, da man mit dem MTB durch die trage und schiebe Passagen und bedingt durch die notwendigen Konzentration beim Fahren die Schönheit nicht angemessen auf sich wirken lassen kann. Auch der Rest der Strecke fordert den ganzen Mountainbiker: technisch anspruchsvolle Trials, lange “flowige” Abfahrten, knackige Anstiege und das in einer wunderschönen Landschaft. Wem das noch nicht genug ist, kann man all das in einem Tag machen!
Ich kann mir gut vorstellen, den Stoneman nochmal zu machen, den Traum zu wiederholen. (Thomas)
Thomas und Martin
Stoneman Trail 1. Tag
Strava Aufzeichnung

Montag, 23. Juni 2014

Stoneman Trial, 1. Tag

oder auch “Artgerechte Mountainbike Haltung”.


Der Stoneman Trial wurde von Roland Stauder, einem ehemaligem MTB Profi ins Leben gerufen. Es wird beschrieben, dass er nach dem Ende seiner aktiven MTB Karriere diesen Trial in seiner Heimat für die MTB Community geschaffen hat, um die Schönheit der Region erfahrbar zu machen. Der Weg ist mit Steinhaufen gekennzeichnet, damit er ohne GPS Gerät und Karten gefunden werden kann. Der Fahrer soll sich auf die im doppelten Sinne atemberaubende Streckenführung konzentrieren können.

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Mehrere Artikel in MTB Magazinen haben mich auf den Stoneman Trial aufmerksam gemacht, die Beschreibungen und Bilder strahlten eine große Anziehungskraft auf mich aus. Ich musste nur noch Martin überzeugen mich zu begleiten. Obwohl er kein passionierter MTB’ler ist, war das aber kein Problem. Der Stoneman ist kein Rennen, doch wenn man ihn in einem, zwei oder drei Tagen abfährt, erhält man eine Trophäe mit dem Stoneman Logo in Gold, Silber oder Bronze. Nachgewiesen wird das, indem man entlang der Strecke an definierten Kontrollstellen ein Band mit den entsprechenden Zangen markiert. Wir planten zwei Tage ein, mit Start in Sexten und einer Übernachtung auf der Sillianer Hütte.

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Am Vortag holten wir unser Startpaket in Sexten im Spirit Point ab. Durch die 39€ für das Startpaket unterstützt man nicht nur die Arbeit von Roland Stauder, ein Teil kommt auch der Organisation Back to Life zugute. Back to Life läuft mir in irgendeiner Form immer wieder über den Weg. Im Spirit Point trafen wir Roland Stauder persönlich an. Wir erlebten Ihn als sehr sympathischen, offenen Menschen, dem man anmerkt, dass ihm der Stoneman Trial und die Sicherheit der MTB’ler am Herzen liegt. Wir bekamen von Ihm Informationen über die Strecke sowie Tipps und Tricks. Als dann aber die Worte “trittfest” und “schwindelfrei” fielen, machte ich mir doch Sorgen, ob wir uns nicht zu viel vorgenommen haben und überhaupt geeignet sind. ... Wir erfuhren auch, dass wir am Abend um 18:00 an der Sillianer Hütte sein müssen, um Abendessen zu bekommen.
Gleich nach dem Frühstück fuhren wir los, immer den Stoneman Symbolen folgend:2014-06-20 12.07.02
Von Sexten den Bach entlang bis Toblach und kurz dahinter auf alten Militärstraßen den Anstieg zum Marchinkehle 1277 hm auf 2545 hm hinauf, wo sich der erste Checkpoint befindet. Es geht erst durch den Wald, bis man die Baumgrenze überwindet und danach schlängelt sich der Weg in Serpentinen bergauf. Wir überquerten die ersten Schneefelder. Am Checkpoint angekommen, knipsten wir unser Kontrollband zum ersten Mal ab. Im Nachbargebirge sah ich starken Niederschlag. Die Temperatur lag um den Gefrierpunkt, und ab und zu huschte eine Schneeflocke vorbei.

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Auf den Höhen zwischen Italien und Österreich befinden sich noch Überreste aus dem 2. Weltkrieg. Man mag gar nicht darüber nachdenken, wie brutal es hier wahrscheinlich zugegangen ist. 

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Die Abfahrt vom Marchinkele war nicht ohne. Im unteren Teil waren steile, tief ausgefahrene Spuren, gefüllt mit groben Schotter.

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Unten angekommen entschieden wir uns, keine große Mittagspause zu machen, sondern nach einer kurzen Rast die zweite Herausforderung des Tages in Angriff zu nehmen: Die Auffahrt zur Sillianer Hütte mit etwa den gleichen hm wie schon zuvor. Wir wollten das Abendessen  um 18:00 Uhr nicht verpassen!

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Die Auffahrt zur Sillianer Hütte erwies sich als gnadenlos! Sie zog sich über 1291hm einen ständig steigenden Kiesweg hinauf. Ab der Lekfeldalm war es so steil, dass es für uns nicht mehr fahrbar war. Roland hatte auf die Steigung mit der Bemerkung hingewiesen: “Besser ihr schiebt hier, denn wenn ihr fahrt, seid ihr auch nicht schneller.” Es wird wenige Mountainbiker geben, die diesen Anstieg fahren können!
Wahrscheinlich hat er seine Fähigkeiten als Basis genommen… Zwinkerndes Smiley.

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Die ersten Blicke auf die Sillianer Hütte waren eine Erlösung, auch wenn es noch ein paar hm bis zur Hütte in 2447 Höhe waren. Dort angekommen, genossen wir den Charme, den eine Hütte an diesem abgelegenen Ort zu bieten hat!
Eine kleine Anekdote noch: Zum Duschen muss man für warmes Wasser einen Chip für 3€ kaufen. Unsere erste Reaktion war, wir duschen kalt…. keine gute Idee! Das Wasser war so kalt, dass es schon fast weh tat, wenn es einem über die Hand floss - wir kauften den Chip. Manch einer mag sagen: “das ist unverschämt teuer!”. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass einiges dazu gehört, eine Hütte so abgelegen und hoch oben zu bewirtschaften und instand zu halten!
Nach dem Abendessen mit dem obligatorischen Kaiserschmarrn als Nachtisch zogen wir uns früh ins Matratzenlager zurück.
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Gute Nacht
Thomas und Martin
Der Bericht zum 2.Tag folgt bald.

Stoneman Trail 2.Tag
Strava Aufzeichnung

Mittwoch, 11. Juni 2014

Bike4Peaks vom 4. - 7. Juni

Martin Breitling hat an einem MTB-Etappenrennen teilgenommen. Leider war es ihm aus Zeitgründen nicht möglich, einen ausführlichen Bericht zu schreiben. Umso mehr freuen wir uns, dass es doch zu einem Kurzbericht gereicht hat. Hier ist der Bericht:
 
"Vom 4.-7. Juni war ich beim Etappenrennen Bike4Peaks am Start.
Es war ein super Rennen und für mich das erste Etappenrennen überhaupt.
Also habe ich vorsichtig begonnen und mich dann Tag für Tag gesteigert.

Ein Platten bei der letzten Abfahrt warf mich wieder etwas zurück. Trotzdem ist Platz 49 bei 300 Startern in meiner AK für meine Verhältnisse ein schönes Ergebnis. Platz 35 auf der anspruchsvollen  Etappe 3 war dabei mein bester Tag.

Dass das Diakonie-Trikot nun im Internet bei den best-of Bildern zu sehen ist, ist bei der Masse an Bildern natürlich auch ein Glück. Zu sehen ist es als Bild Nr. 30 unter folgendem link:


herzliche Grüße aus Geislingen, 

Martin Breitling."

Montag, 28. April 2014

Haut ist wasserdicht

Die Wettervorhersage war nicht gerade vielversprechend, als ich am Sonntag morgen um kurz nach 5 Uhr aufstand, und mich für den CTF des "MTB 26 Zoll Sulzbach e.V." fertig machte Es regnete schon. Eine kurzes zaghaftes "Trotz des Wetters losfahren?" über WhatsApp, ist mit einem "Haut ist wasserdicht!" abgeschmettert worden.
Meine Mitstreiter Christian und Andreas kenne ich aus dem Karbener Fitness-Studio. Wir fuhren mit dem Auto im Regen nach Sulzbach am Main. Dort angekommen hatte ich den Eindruck, dass sich sogar der Veranstalter über Teilnehmer bei diesem Wetter wunderte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass doch ca. 100 Fahrer angetreten sind. Nachdem wir den inneren Schweinehund überwunden hatten, kam schnell Spaß auf. Natürlich hatte das Wetter zu besonderen Herausforderungen auf der Strecke beigetragen, doch wir meisterten sie alle. Auch die schöne Landschaft des Spessarts ließ sich trotz des Wetters erkennen. Am Ende waren wir uns einig: "Es hat sich gelohnt so früh aufzustehen und bei dem Regen zu fahren!"
Hier noch ein paar Impressionen:
Christian

Andreas
 
Thomas
 
 
Am Ziel
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Sonntag, 13. April 2014

Alb-Gold Frühjahrsmarathon Münsingen

Münsingen 13.04.14
Endlich mal wieder der Frühjahrsmarathon in Münsingen ohne Regen und Schlamm, nachdem es in den letzten Jahren immer sehr schlechtes Wetter hatte, waren dieses Jahr beste Bedingungen auf einer staubigen Piste angesagt.

Ich fuhr dieses Jahr mit einem befreundeten Biker Bernd vom AST Süßen nach Münsingen.
Nach dem ich diese Woche noch schnell meine neue Canyon Trail Rakete zusammen gebaut hatte, war dieses Rennen der erste Test.
In Münsingen angekommen bließ uns ein kalter Albwind in die Gesichter, doch erstmal zur Startnummerausgabe. Eine lange Schlange von schlotternden Biker stand schon vor dem Zelt. Nach 20min. hatten wir dann endlich unserer Startpacket in den Händen. Auf dem Rückweg kamen wir dann am Startblock vorbei, eine dreiviertel Stunde vor dem Start standen schon 300 von 600 Bikern im Block.
Aber egal, wir mußten uns jetzt erst einmal warmfahren. Eine viertel Stunde vor Start waren wir dann auch am Startblock, doch wir kamen schon gar nicht mehr hinein und mußten außen anstehen … die haben wohl nicht mit so vielen Bikern gerechnet.
Kaum ist der Startschuss gefallen, hetzt die Meute los und jeder versucht durch noch so kleine Lücken zwischen den Bikern nach vorn zu kommen. Es wundert mich immer wieder, daß da nicht mehr Massenstürze passieren.
Bernd hatte ich bald am Hinterrad verloren und kämpfte mich nun Platz um Platz nach vorn. Der Veranstalter hat sich dieses Jahr was neues einfallen lassen, es gibt jetzt insgesamt drei Bergwertungen. Nach 15 km lösen sich die größeren Pulke dann merklich auf und man jetzt leichter überholen.
 
 
Auf der Strecke gab es einige ruppige Abfahrten über Wurzeln, Steine und Geröll. Da kam schon ein richtiger Flow auf. Die Schlammpassagen waren total ausgetrocknet und knüppelhart zu fahren.
Kurz vor der ersten und einzigen Verpflegungsstelle kam ein Biker direkt vor mir zu Fall, ich konnte gerade noch ausweichen, Glück gehabt.
Da meine Trinkflasche noch fast voll war ließ ich die Verpflegungsstelle links liegen.
Etwas Zeit später kämpfte ich mich an eine kleine Gruppe heran, kurz darauf bemerkte eine Fahrer, daß wir wohl falsch abgebogen sind.
Also umdrehen und erstmal wieder den Berg hochfahren, uns kamen haufenweise Biker entgegen die auch ganz erstaunt waren.
Nachdem sich ca. 30 Biker auf den Rückweg machten, entdeckte einer ein kleines Schild mit dem Abbiegehinweis, toll, ich war jetzt erstmal bedient, eine gute Platzierung war nun futsch.
Die restliche Strecke war dann wieder ein Traum, ein ständiges Auf und Ab auf teilweise schmalen Wurzelpfaden durch den Wald.
Zu guter Letzt ging es dann in den MTB Park in Münsingen, indem fast alle Schikanen durchfahren wurden, toll.
Ein schöner Tag geht nun zu Ende, ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen bei der Alb-Gold Trophy im Oktober.
 
Viele Grüße
 
Achim

Dienstag, 8. Oktober 2013

MTB Alb Gold Trophy in Münsingen am 6.Oktober

Nachdem ich am Freitag aus dem sonnigen Kreta zurückgekommen bin, bekam ich erst mal einen Temperaturschock.
Am Samstag hat es ausgiebig geregnet, das sind keine guten Aussichten für ein MTB Rennen.
Da ich aber gut erholt und entspannt vom Urlaub war, konnte mich das nicht aus der Ruhe bringen und ich bin am Sonntag morgen nach Münsingen gefahren.
 
Nachdem ich am Freitag aus dem sonnigen Kreta zurückgekommen bin, bekam ich erst mal einen Temperaturschock.
Am Samstag hat es ausgiebig geregnet, das sind keine guten Aussichten für ein MTB Rennen.
Da ich aber gut erholt und entspannt vom Urlaub war, konnte mich das nicht aus der Ruhe bringen und ich bin am Sonntag morgen nach Münsingen gefahren.

Der Beginn der großen Runde war erst um 10.10 Uhr, so konnte ich den Start um die Deutsche MTB Marathon Meisterschaft miterleben.
Es ist schon beeindruckend, wie die Profis die ersten Rampen im MTB Park hochsprinten.

Meine Startzeit rückte immer näher und mußte mich endlich entscheiden war ist anziehe, es hatte nun endlich aufgehört zum Regnen.
Der Startblock war schon gut gefüllt und ich mußte mich ziemlich weit hinten einreihen.

Ich war nun zum 4 mal bei der Alb Gold Trophy am Start, die Strecke wurde etwas modifiert und es sind nun 85km und 1990hm zu absolvieren.
 
sportograf.com

Gleich nach dem Start ging es flott los und das Feld sortierte sich etwas. Als es dann ins Gelände ging war es aus mit der Herrlichkeit und es wurde von unten nach oben immer feuchter und dreckiger. Ich versuchte nun immer etwas Abstand nach vorn zu halten oder versetzt zum Vordermann zu fahren, doch das war ein aussichtsloses Unterfangen, das Feld war einfach noch zu dicht zusammen. Meine Brille setzte sich immer mehr mit Dreckspritzer zu, sodaß ich mich zur erste Verpflegungsstelle fast im Blindflug durchkämpfen mußte. Doch zum Glück gibt es bei der Verpflegungsstelle klares Wasser und hilfsbereite Freiwillige die einem sogar noch ein trockenes Tuch reichen. Endlich wieder freie Sicht, bloß leider nicht sehr lange.
 
sportograf.com
 
Kurz nach den Verflegungsstelle hatten die Streckenplaner eine super steile Rampe mitten im Wald eingebaut, die war unfahrbar und auch das Hochschieben war super rutschig und somit sehr anstrengend. Doch nicht nur an den Anstiegen war mit reichlich Schlupf am Hinterrad und brennenden Oberschenkel zu kämpfen. Denn auch die Abfahren waren teilweise wie auf einer Rutschbahn.
 
 
Mit der Zeit setzte sich meine Schaltung immer mehr mit Schlamm zu, sodaß die Kette nun oft am Umwerfer klemmte. Zum Schluß ging noch auf schmalen Pfaden, über Kamelbuckel und Steilkurven durch den MTB Park in Ziel.

Trotz allem ein tolles Rennen und es hat wieder einmal rießig Spaß gemacht. Mein Durchschittspuls lag heute bei 165, was für mich einen neuen "Spitzenwert" bedeutete. Das Bike und die Kleidung packte ich in eine große Decke und spritze es gut eine halbe Stunde lang zuhause ab.

Viele Grüße aus Donzdorf

Achim

Sonntag, 6. Oktober 2013

28. September Mountainbikemarathon Oberstdorf

In Oberstdorf waren wir dieses Mal zu dritt am Start. Mit Bernd und Florian Eberhard ging’s um 5.30 Uhr in Geislingen los. Und schon in der Morgendämmerung war zu erkennen, dass die letzte Runde in diesem Jahr noch einmal traumhaft schön werden wird.
Gemeinsam mit Florian rollte ich an den Start der Extrem-Strecke: 63km und 2200 Hm. Bernd startete eine halbe Stunde später auf die Mittelstrecke.
Nach der hektischen Startphase sortierte sich das Feld am ersten Anstieg. Mit hämmerndem Puls ging es zum ersten Mal aus dem Nebelmeer im Tal hinauf in die Sonne.
 
Foto: sportograf.com
 
Es wurde noch einmal richtig sommerlich, der Nebel im Tal löste sich auf und der Schweiß rann in Strömen.
Mit der Auffahrt zum Fellhorn kommt in Oberstdorf das dicke Ende zum Schluss. Im kleinsten Gang schnauft man bergan, die Oberschenkel brennen. Im Tobel unterhalb des Weges röhrt ein Hirsch aus dem Dickicht der Föhren. Der Herbst ist da, bergab rast man dem Ziel entgegen. 
Vor lauter Aufregung vor dem Start und vor lauter Euphorie nach der Zieldurchfahrt haben wir leider das obligatorische Gruppenfoto vergessen. Darum nur ein Bild von unterwegs.
Nächstes Jahr denken wir dran. Versprochen.

Viele Grüße aus Geislingen, 

Martin Breitling

Dienstag, 23. Juli 2013

Aspen Marathon Nordhausen 21.7.

Um 10.15 fiel der Startschuss zur 7. Auflage der Marathon der Hardwald racers.
 
 
Bei seeeeehr sommerlichen Temperaturen ging es auf die abwechslungsreiche Strecke mit teilweise heftigen Steigungen um die 25% und als Belohnung gab es schöne trail Abfahrten und schnelle Schotter Passagen.



Nach 1.47 Std. war ich im Ziel und der 6. Platz in meiner Altersklasse war mir sicher.

LG Ira Neumann

Donnerstag, 18. Juli 2013

Albstadt-Marathon 13. Juli 2013

Der Marathon in Albstadt ist eines der traditionsreichsten Bikerennen in Deutschland. Über 2000 Biker stehen an der Startlinie. Nachdem kein Aufruf aus dem Team erging, entschloss ich mich, als Einzelstarter die Diakoniefarben zu vertreten.
 
Foto: Sportograf.com
Nach etlichen Alpenmarathons war das tatsächlich mein erstes Rennen fast vor der Haustüre.

Foto: Sportograf.com
Die Atmosphäre in Albstadt war fantastisch. Zuschauer überall entlang der Strecke, bei den Ortsdurchfahren wurde man angefeuert und gleichzeitig mit dem Wasserschlauch abgekühlt.

Foto: Sportograf.com
Technisch ist die Strecke sehr einfach. Ich habe es eigentlich gerne anspruchsvoller.


Foto: Sportograf.com
Trotzdem ein traumhafter Tag. 23 km/h im Schnitt zeigen, dass der Kurs schnell ist, und mit 84km und 2000 hm überschaubar. Hart war es aber allemal und die Zieldurchfahrt dementsprechend erleichternd.

Foto: Sportograf.com
Die Bilder von Sportograf zeigen beides: Anstrengung und Erleichterung.

 
Herzliche Grüße aus Geislingen, 

Martin Breitling

Sonntag, 23. Juni 2013

9. Oberurseler Bike Marathon

Da ich der hessische Ausläufer des Diakonie Fund Racing Teams bin, mache ich unser Trikot in der Rhein Main Umgebung bekannt. Bisher nur unter den Rennradfahrern doch das ändert sich jetzt!
Den das ist meine neue Leidenschaft:
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Als Kind/Jugendlicher hatte ich schon früh entdeckt, dass man mit Fahrrädern auch abseits der Straße fahren kann z.b. Treppen rauf und runter und allerlei anderer Tricks. Dabei ist allerding so manches Rad in die Brüche gegangen.

Für einen Rennradfahrer, welcher RTF fährt, hört sich eine Strecke von 50 km nicht soviel an, “Das ist doch gerade gut zum Aufwärmen”. Deshalb hatte ich mich gleich für die längste Strecke des Oberurseler Bike Marathon die 68 km / 1700 hm entschieden. 1700hm auf 68km trifft man als Rennradfahrer doch eher selten.

 Mir wurde schnell klar wie anstrengend es werden kann, als ich auf weichem Waldboden fuhr, welcher mir die ganze Kraft aus den Beinen zog. Auch musste ich mich nicht “nur” mit der Leistungsfähigkeit der Beine auseinander setzen, der Untergrund kam auch dazu. Da werden die letzten km unendlich lange. Aber es hat saumäßig Spaß gemacht und so sah ich danach auch aus.
Schön finde ich am Mountainbike fahren das man abseits der Verkehrsstraßen fährt. Mit etwas Rücksicht sollte es auch mit den Wanderern klappen (Idioten gibt’s leider auf beiden Seiten). Auch ist der Fun-Faktor größer da es beim Mountainbike fahren nicht nur auf Kraft und Ausdauer ankommt sondern verstärkt Technik und Fahrgefühl dazukommt.

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Das heißt aber nicht, dass mein Rennrad jetzt im Keller stehen bleibt. Ich werde es weiterhin genießen mit dem RR schöne Runden zu fahren und den einen oder anderen Pass hochzuschrauben. Nur jetzt in Abwechslung mit dem MTB.
Viele Grüße und spätestens bis zum Alb-Gold Marathon.
Thomas