Donnerstag, 21. Dezember 2017

Wenn Du niedergeschlagen bist

Wenn Du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn Dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn Dir es fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach auf’s Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinen wilden Ritt.

Arthur Conan Doyle, 1896

Montag, 25. September 2017

Weinstadt Radtourenfahrt

Zur letzten RTF in diesem Jahr habe ich nicht einladen können. Daher gab es auch keinen gemeinsamen Start.
 
 


Drei aus unserer Spitzengruppe haben sich wie üblich um 7:00 Uhr getroffen und wollten noch einmal zeigen, was sie können. In Strava haben sie sich mehrmals unter die ersten zehn platziert!
 
Jo wird noch einmal zu einer Plausch Tour einladen, das war es dann für dieses Jahr!

Samstag, 23. September 2017

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt., Sternfahrt

Heute ist es wirklich fast eine Kaffeefahrt.
Ich treffe Christiane, Joachim und Stefan am Rosensteinpark bereits mit der Kaffeetasse in der Hand.
Unter dem Motto „Alles, was Räder hat, lobe den Herrn“ sammeln sich die Sternfahrer gegen zwölf Uhr zum inklusiven Korso durch den Park zum Schlossplatz. Auch einige vom DFRT sind da. Die gelben Schutzwesten machen den Korso gut sichtbar. Wir, die Wittenberg-Gruppe, fahren im Diakonieoutfit voraus. Die Freude über das Gelingen unserer Fahrt ist uns deutlich anzusehen. Doch die größte Freude ist für uns heute, dass Hauptkoordinator und unser lieber Freund Heinz Grözinger uns am Eingang zum Festgelände erwartet. Er wäre bei unserer Fahrt so gerne dabei gewesen. In Gedanken und mit guten Wünschen für das Gelingen war er dennoch bei uns. Wie schön, dass Heinz als Mitgründer des DFRT und  (noch) im Rollstuhl heute unter uns ist.
Auf der Bühne interviewt Claudia Mann die Sternfahrer: Woher kommen Sie? – Was hat Sie bewegt an der Sternfahrt teilzunehmen? Unsere Wittenberger Gruppe bekommt natürlich einen extra Applaus. Joachim berichtet vom DFRT. Ich übergebe an Fr. Armbruster das Geschenk, das wir in Wittenberg für das DWW mitbekommen haben und lese die Grußkarte vor mit „inklusiven“ Segenswünschen und Grüßen von der Wittenberger Kirchengemeinde an das DWW.

Auch heute ist unser Hunger groß. Geschmälzte Maultaschen mit Kartoffelsalat vom Rudolfs (Rudolf-Sophien-Stift) schmecken vorzüglich. Wir sind glücklich und erfüllt von den Erlebnissen der gemeinsamen Tage und haben viel zu erzählen.
Mit dem obligatorischen Kaffee endet unsere Unternehmung dann wirklich. Wir sind uns einig,  dass es wieder einmal eine mehrtägige Fahrt des DFRT geben sollte. Wir wären mit dabei!
Regina



Freitag, 22. September 2017

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt. am 22. 9.

Heute ist unsere letzte Etappe. Wir beginnen in der Evang. Stadtkirche und sprechen miteinander wie schon bei der Aussendung in Wittenberg:




Gott, Du hast deinen Knecht Abraham auf allen Wegen behütet. Du hast die Kinder Israels auf trockenen Pfad durch das Meer geführt. Durch den Stern hast Du den Weisen aus dem Morgenland den Weg zu Christus gezeigt. Durch das dunkle Tal des Todes hindurch hast Du uns in das Leben geführt. Begleite uns auf unseren Wegen. Lass uns deine Gegenwart erfahren. Mehre unseren Glauben, stärke unsere Hoffnung und erneuere unsere Liebe. Schütze uns vor allen Gefahren und bewahre uns vor jedem Unfall. Führe uns glücklich zum Ziel unserer Reise. Gewähre uns schließlich, dass wir das Ziel aller Ziele erreichen und das ewige Heil erlangen: durch Jesus Christus. Amen.

Bereits seit gestern Nachmittag sind wir wieder „im Ländle“ und das Ziel unserer Etappenfahrt ist nicht mehr fern. Wir starten bei Sonnenschein und fahren durch das Jagsttal bis Jagstfeld. Alfred ist hier aufgewachsen und kann viel zu dem, was am Wegesrand liegt erzählen. Auch mir ist die Strecke vertraut. Bald schon erreichen wir den Neckar.
 
 
 
 
In Lauffen a. N.  (meiner früheren Pfarrstelle) erwartet uns Jutta B. mit Brezeln, einer Vesperplatte und Kaffee. Wir genießen ihre Gastfreundschaft und den Platz an der Sonne. Dann geht es weiter durchs Neckartal. Heute ist der wärmste Tag unserer Etappenfahrt. Auf den Straßen und Radwegen ist viel los. Wir  genießen den warmen Herbsttag und erreichen Stuttgart um 16:20. Hansl Hof erwartet uns schon. Auch Christiane und noch einmal Christiane kommen. Wir sind glücklich am Ziel. Alle sind gesund angekommen. Dafür sind wir sehr dankbar. Regennässe, Kopfsteinpflaster und schlechte Wege fallen in der Erinnerung bereits kaum mehr ins Gewicht und werden durch die Landschaftserlebnisse und die gute Gemeinschaft, die wir hatten, bei weitem aufgehoben.
Besonderer Dank  gilt Hansl Hof, der uns super begleitet hat und immer zuverlässig an den Haltepunkten und Quartieren war.
 



Manches Foto täuscht ein wenig. Unsere Tour war alles andere als eine Kaffeefahrt. Doch wir aßen und tranken stets mit gutem Appetit.
Insgesamt haben wir 730 km auf dem Fahrrad zurückgelegt.
Fünfmal musste ein Schlauch gewechselt werden. Das war zwar immer ärgerlich, hielt sich auf‘s Ganze gesehen doch in Grenzen.

Die Zahl der verzehrten Bananen müsste sich im oberen zweistelligen Bereich befinden.
Bei den Litern an Getränken haben wir sicher die Hundertermarke überschiritten, Frühstückskaffee und diverse Getränke am Abend eingerechnet.
Das wichtigste: Wir sind unfallfrei geblieben und alle wohlbehalten am Ziel angekommen. Keiner bereut es, teilgenommen zu haben.
Morgen sehen wir uns bei der inklusiven Radsternfahrt und werden dann auf dem Schlossplatz das Geschenk aus Wittenberg übergeben.
 
Regina

Donnerstag, 21. September 2017

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt. am 21. 9.

Heute mussten wir uns von Christiane verabschieden. Sie konnte nur bis Würzburg mit uns fahren. Sie wird es noch bedauern.
Nachdem neue Schläuche gekauft sind starten wir an der Jugendherberge mit Gedanken zum Paul Gerhardt Lied: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ – Wir ergänzen sinngemäß: da dein Rad fahren kann. Ich denke an die langen Bergetappen zurück. Oft fragte ich wie der Psalmist im Klagepsalm: Wie lange noch? Wenn wieder einmal ein Berg nicht enden wollte – noch eine Kehre und noch ein Stück. Regina, denke ich, du hast nicht zu klagen! Diese Strapazen sind alle selbstgewählt und freiwillig! Du bist nicht krank, auch nicht von Feinden umzingelt oder sonst wie bedrängt und oben auf dem Berg warten die anderen schon und werden dich für deine Leistung loben. So wünschen wir uns auch heute eine behütete Fahrt.
 



Wir starten an der Jugendherberge. Es ist noch neblig. Alfred kennt sich aus und führt uns zügig aus Würzburg heraus, hoch nach Kist. Dort scheint schon die Sonne. Doch immer wieder hemmt Hochnebel die Sicht. Mittags erreichen wir Lauda im Taubertal. An der Sonne ist es schön warm. Hansl Hof wartet schon auf uns. Wir machen Pause im Freien. Noch ein letztes Mal steigt die Strecke nach Boxberg im Bauland. Dann geht es zügig Richtung Heimat, jedenfalls für Alfred und mich. Auch Joachim und Stefan sind begeistert von der Strecke und Gegend. Wir kommen ins Kessachtal: Merchingen – Oberkessach – Unterkessach – Widdern – Möckmühl.




Bereits um 16 Uhr sitzen wir auf dem Marktplatz.

Heute war unsere Strecke unter 100 km, mit wenigen Steigungen. Wir hatten Temperaturen über 20 Grad. Es war ein richtig schöner Herbsttag.




Mich freut es besonders, dass wir hier Station machen in „meiner“ Kirchengemeinde. Für Joachim und Stefan macht Hansl Hof sogar noch eine kleine Stadtführung.
 
Regina

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt. am 20. 9.


Jetzt schreibe ich im Foyer der Würzburger Jugendherberge.

Joachim und Stefan sind Schläuche kaufen.  Alfred und Hansl stecken im morgendlichen Verkehrschaos.
Doch nun zum gestrigen Tag:

 



Wie jeden Morgen gibt es Iso-Pulver für die Getränkeflaschen.
Dann ein Wort auf den Weg. Heute zum Lied: "Bis hierher hat mich Gott gebracht. … Hilf fernerhin du treuer Gott."
Es war ursprünglich für das Hausgesinde der Gräfin Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolfstadt  bestimmt als Lied für die Mitte der Woche.
 



Wir sind jetzt in der Mitte unserer Tour. Es nieselt. 

Die Route geht von Meiningen durch den Thüringer Wald, die Sonne lässt sich nur spärlich blciken. Es geht weiter nach Bad Neustadt an der fränk. Saale – an der Saale entlang nach Bad Kissingen – über die  östlichen Ausläufer der Rhön – von Arnstein über den Gramschatzer Wald  -
 



Mittagsrast ist in Wasserlosen. Hansel wartet am Dorfplatz. Noch 40km bis Würzburg. Alfred und ich steigen kurz vor Würzburg ins Auto um. Die drei anderen fahren weiter – bereits im Stadgebiet von Würzburg drei!!!!! Platten. So ein Schei …




Es waren heute 130 kam und weit über 1000 hm.

Trotzdem ließen wir uns den Abend nicht vermiesen.

Regina

Dienstag, 19. September 2017

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt. am 19. 9.

Heute starten wir bereits um 8:30 Uhr. Alle können fahren, dank unserem Chauffeur Hansel Hof, der seinen Job schon gestern blendend machte.




Es ist noch sehr frisch. Doch es verspricht ein trockener Tag zu werden. Wir bleiben auf dem Saaleradweg bis Bad Blankenburg.
Jetzt beginnt ein 35 km langer Aufstieg. Besonders Stefan und Joachim freuen sich auf die Höhenmeter. Die Straßenqualität ist klasse und wird es den ganzen Tag bleiben.
Zunächst geht es der Schwarza entlang und dann hoch hinauf über Großbreitenbach nach Neustadt am Rennsteig. Wir haben gut 100 km und 1000 hm hinter uns.




Es ist schon Nachmittag. Rund 60 km sind noch zu fahren. Stefan, Joachim und Christiane legen los, um das Tagesziel noch bei Helligkeit zu erreichen. Alfred und ich lassen sich die Abfahrt nach Suhl (inclusive einiger weitere hm) nicht nehmen. Dort wartet Hansl auf uns. Wir packen die Räder hinten drauf und fahren nach Meiningen. Unsere Teamkollegen sind bereits da.
Auf die Frage :Was war das Schönste heute, kommen folgende Antworten:
Joachim: Der Anstieg des Schwarzatales.
Christiane: Der sanfte Anstieg des Schwarzatales.
Stefan: Die Ausblicke vom Rennsteig Richtung Osten.
Alfred: Der Ausblick von Neustadt am Rennsteig auf den Thüringer Wald.
Regina: Die Fahrt über den Rennsteig.




Hansl: Eure Ankunft in Neustadt, weil ich weiß, dass das ein ziemlicher Schlauch ist.
Alle: Der Kaffee und der Mohnkuchen (Stefan + Streusel), Preis 1 €
 

Wir freue n uns auf den morgigen Tag. Es geht nach Würzburg. Alfred muss nur noch das Gasthaus am Mainufer bestellen.
 
Regina

Etappentour Wittemberg - Stgt am 18. 09.


„Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, weil Leben heißt sich regen, weil Leben wandern heißt. Seit leuchtend Gottes Bogen am hohen Himmel stand, sind Menschen ausgezogen in das gelobte Land.“

Diesem Liedstrophe begleitet uns seit Wittenberg. Dass wir unterwegs sind ins „gelobte Land“ wollen wir nicht vergessen. Doch unsere Tour soll uns zunächst einmal zurückführen „ins Ländle“. Unsere heutige Etappe geht über rund 120 km von Halle an der Saale über Weißenfels und Naumburg bis nach Jena.
 
 
 
Wir starten morgens bei strahlendem Sonnenschein und nehmen den Saaleradweg. Nicht nur die Sonne strahlt. Auch wir. Die Route bietet reizvolle Blicke auf den Fluss. Dazu kommt viel Kopfsteinpflaster in unterschiedlicher Größe (O-Ton Joachim: bis Kindskopfgroß) und Beschaffenheit in den zahlreichen Ortsdurchfahrten, nicht geteerte Abschnitte und die ersten Steigungen hoch über den Fluss. Mit den schmalen Rennradreifen ist die Wegbeschaffenheit eine besondere Herausforderung und nicht ganz ungefährlich. Wir werden kräftig durchgeschüttelt. 
 
 
 
 
Eine Reifenpanne bleibt nicht aus. Die Ausschilderung lässt zu wünschen übrig. Wir RTF-verwöhnten Diakonieradler müssen die Karte zu Rate ziehen und den Weg selber finden.
 
 
 
 
Wir sind froh gegen Abend Jena zu erreichen.
Heute Abend kommt Hansl Hof zu uns. Er wird ab Dienstag das Begleitfahrzeug fahren, so dass auch Teiletappen möglich sind. Morgen wird ein anstrengender Tag. Auch bei der Etappe Jena – Meiningen geht es über den Rennsteig. Es erwarten uns ca.  1500 Höhenmeter und 150 km.
 
Regina

Montag, 18. September 2017

Etappentour Wittenberg - Stgt. am 17.09


Die Tour beginnt. Wir starten am Hotel, um pünktlich zum Gottesdienst in Wittenberg zu sein. Natürlich darf ein Foto an der Tür der Schlosskirche mit Martin Luthers berühmten 95 Thesen gegen den Ablass nicht fehlen.

 
 

Schon sitzen die Fundracer erwartungsvoll in der Kirchenbank der Schlosskirche.
 
 
 
 
 
Gerade noch rechtzeitig merken wir – o Schreck – wir sollten doch in die Stadtkirche kommen! Es sind nur wenige Meter und wir schaffen es gerade noch pünktlich zum Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst bekommen wir wie richtige Pilger von Pfr. Garth den Pilgersegen: „ … Begleite uns auf unseren Wegen. Lass uns deine Gegenwart erfahren. … Schütze uns vor allen Gefahren und bewahre uns vor jedem Unfall. …“ All das hoffen und wünschen wir für unsere Fahrt. – An dieser Stelle: Weiter gute Genesung Heinz. Wir hätten dich so gerne bei uns und vermissen dich. –
Wir bekommen von Pfr. Garth auch ein Geschenk überreicht. Es hat ein etwas großes Format. Wir bringen es – hoffentlich trocken – zum Reformationsfestival nach Stuttgart. Gut, dass Stefan seine Gepäcktaschen am Fahrrad hat.
 
 
 
 
Gestärkt machen wir uns auf unsere erste Etappe.
 
 
 
 
Sie führt über gut 100 km von Wittenberg über Gräfenhainichen (Geburtsort des Gesangbuchdichters Pauls Gerhardt) – Bitterfelde (Kaffeetrinken) nach Halle an der Saale.
 
 
 
 
 
Am Montag geht es weiter bis Jena.
 
 
Regina
 
 
 

 

 

Sonntag, 17. September 2017

SURM

Der Schwarzwald Ultra Rad Marathon, wie wars?
Morgens kalt und Mittags gabs ein Bier!


Aber das war noch nicht alles. Der SURM und ich haben eine Freundschaft geschlossen. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber wenn ich zum SURM antrete, dann wird es für mich ein schöner erfolgreicher Radtag.

Bestimmt liegt es daran, dass es zum SURM meistens etwas kühler ist, im Kühlen kann ich besser radfahren . Dieses Mal waren die Temperaturen von 4 Grad morgens bis 10 Grad am Mittag und im Ziel kam sogar die Sonne raus. Etwas wärmer hätte es schon sein können, aber mein Motor kann damit trotzdem gut fahren.


Dass ich bis zum September, wenn der SURM stattfindet, schon einige "Jahres-Km" in den Beinen habe, hilft auch. Der SURM hat ordentlich Höhenmeter zu bieten. Wir fuhren zwar wieder "nur" die 147 km und 2200hm Strecke, aber die hat es auch in sich und wir waren schnell. Am Ende kam ein Schnitt um die 31 heraus.

Vielleicht ist es auch die unvergleichliche Verpflegung. Beim SURM gibt es, meiner Meinung nach, die beste Verpflegung. Doch eins hatte ich dieses Mal vermisst, sonst gab es Brote mit Griebenschmalz und Salz. Diese sind Butterbroten gewichen, schade.

Natürlich ist die Landschaft ein weiterer Faktor. Der SURM führt durch den schönen Schwarzwald, mit seinen unvergleichlichen Schwarzwaldhäusern und der Landschaft.

Der rote Teppich und das frischgezapfte Bier, welches man im Ziel nach der persönlichen Erwähnung bei der Einfahrt bekommt ist beim SURM einmalig.


Und dann ist da noch das persönliche Duell mit Martin. Ja, ich weiß, Martin ist weit besser als ich. Aber deshalb darf ich bei ihm die meiste Zeit im Windschatten fahren um ihn dann, an einem geeigneten, kurzen Anstieg, zum Sprint herauszufordern, hi hi. Unter Brüdern darf man das!

Vielleicht ist es auch nur die selbsterfüllende Prophezeiung oder alles zusammen.
Es war auf jeden Fall wieder sehr schön und hat Spaß gemacht!
Vielleicht sollten wir uns mal die lange Strecke vornehmen.

Liebe Grüße
Thomas

Samstag, 16. September 2017

Etappenfahrt Wittenberg - Stgt. 16. 09.

Es geht los. Alfred und ich starten in Möckmühl. In Wittenberg treffen wir dann Stefan, Jo und Christiane.

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Und einige Stunden später:
Inzwischen sind alle wohlbehalten in Wittenberg angekommen, haben uns gestärkt und planen den morgigen Tag. Wir sind sehr gespannt.´




Regina

Auch der "Rest" aus unserem Team sind gespannt, wie es euch ergehen wird. Jedenfalls wünschen wir allen eine wunderschöne Fahrt und vor allem ein schönes Wetter! Ich wäre so gerne mit euch gefahren!
 
Heinz

Sonntag, 10. September 2017

Bodensee Radmarathon

Der See ruft! – siehe Startnummer – von den Diakonieradlern waren allerdings nur mein Sohn Andreas und ich beim Start morgens in Meersburg zu sehen.

Unterwegs haben wir der ersten Fundracer an der Kontrollstelle in Kressbronn getroffen. 


Er wollte die große 220 km-Runde fahren. Wir haben ihn nicht mehr gesehen. Er ist hoffentlich auch wieder gut angekommen.
Die meisten Teilnehmenden bewegte wohl an diesem Tag die Wetterfrage: Wie lange bleibt es heute trocken? Andreas und ich kamen über zwei Drittel unserer 150 km Strecke bis Altenrhein. Dann setzte mehr oder weniger Dauerregen ein. Doch wir kamen wohlbehalten, unfallfrei, stolz und zufrieden mit unserer Leistung an den Startpunkt zurück.

Den Bodensee an einem Tag zu umrunden, am Schweizer Ufer entlang dann auf der gegenüberliegenden Seite zu sehen, wo man an diesem Tag schon überall gefahren ist, bis dann bald auch der Startpunkt Meersburg zu sehen ist, ist für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis und ein Höhepunkt der jährlichen Radsaison. Es war für mich die sechste Bodenseefahrt. Andreas fuhr zum ersten Mal mit Bravour. Seine Begleitung  hat mich besonders gefreut.

Regina

Mittwoch, 6. September 2017

RTF Oberschwäbische Barockstrasse

Der Deutsche Wetterdienst gab von Samstag bis Sonntag 9.00 Uhr eine Unwetterwarnung für Wangen/Allgäu heraus, danach sollte das Wetter im Tagesverlauf langsam besser werden.



Trotzdem machte ich mich am frühen Sonntagmorgen auf den Weg nach Wangen, um nach 3 Jahren wieder einmal an der schönen RTF durch Oberschwaben teilzunehmen. Der Andrang um 7.00 Uhr hielt sich erwartungsgemäß in sehr überschaubaren Grenzen und meine Hoffnung, dort den einen oder anderen Diakoniefahrer/in zu treffen, schien sich nicht zu erfüllen.


Gegen 7.15 Uhr machte ich mich auf den Weg, als mir plötzlich Chris und Joachim entgegen kamen. Die beiden waren auf der Eurobike in Friedrichshafen und wollten ebenfalls die 150 km Strecke in Angriff nehmen. Also fuhren wir gemeinsam los, anfangs noch bei nassen Straßen und immer wieder skeptischem Blick zum Himmel. Vorbei an idyllischen kleinen Ortschaften wie Hinznag, Bechtenrot, oder Alttann führte die Strecke über Leutkirch, Ochsenhausen und Bad Waldsee wieder zurück nach Wangen. Die vielen fast verkehrsfreien Nebenstraßen waren herrlich zu fahren und trotz der wolkenverhangenen Landschaft konnten wir uns lebhaft vorstellen, wie schön es hier ist. Zudem machte sich unsere Zuversicht bezahlt: Auf der gesamten Strecke haben wir keinen Regen abbekommen und als wir nach knapp 5 ½ Stunden Fahrtzeit wieder in Wangen eintrafen, blinzelte sogar ganz vorsichtig die Sonne heraus.



Beim abschließenden obligatorischen Bier waren wir uns alle drei einig, dass die Wangener Rad-Union mit all Ihren vielen Helfern wieder eine tolle RTF auf die Beine gestellt hat.




Viele Grüße aus Geislingen, Uli.







Dienstag, 29. August 2017

Hart, härter, Ötztaler




Slogan für den Ötztaler Radmarathon 2017


Aus einem Artikel der österreichischen Presse:

Gut trainiert und hart im Nehmen sollte sein, wer sich dem 37. Ötztaler Radmarathon stellen will. Er gilt als extrem schwierig, führt aber dafür durch eine einzigartige Berglandschaft im Herz der Alpen.
238 Kilometer Strecke, 5.500 Höhenmeter, bis zu 18 Prozent Steigung – das sind die Eckdaten des äußerst anspruchsvollen Ötztaler Radmarathons. Er gilt als einer der sportlichen Höhepunkte für die besten Hobbyradsportler der Welt. 4.000 Teilnehmer aus vielen Ländern werden am 27. August in Sölden an den Start gehen, bejubelt von tausenden Zuschauern. Derselben Strecke stellen sich einen Tag zuvor, am 26. August, die Teilnehmer des „Pro Ötztaler 5.500“, einem neuen UCI-Rennen, zu dem internationale Radprofis erwartet werden.

Die Route führt nach Norden durch das Ötztal, den Kühtai-Sattel hinauf, durch Innsbruck, über den Brenner, den Jaufenpass, durch St. Leonhard im Passeiertal und die anstrengende Schlussetappe über das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch. Die Teilnehmer brauchen für diese Strecke etwa 7 bis 14 Stunden.
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Stefan und Thomas am Start
Von insgesamt 20000 Anmeldungen hatten in diesem Jahr nur 4331 Radler das Glück ausgelost zu werden.
Wir Diakoniker waren mit 4 Fundracern am Start,
Joachim am Start
Martin G., Thomas G., Stefan S. und ich. Unser Team-Kollege Achim B. der auch einen Startplatz hatte, konnte wegen eines Sturzes im Juni leider nicht antreten, war aber vor Ort unterstützend mit dabei.  

Carbo Loading am Abend vor dem Start

Aufgrund unserer unterschiedlichen Leistungslevels war klar, dass wir nicht zusammen im Team fahren werden, sondern jeder seinem Level entsprechend. Unter den vielen Startern haben wir dann während des Rennens verschiedene Gruppen gefunden, die unserem jeweiligen Tempo angemessen waren.
Es ist schon ein berauschendes Erlebnis, mit so vielen Teilnehmern auf gesperrten Straßen unterwegs zu sein. Die einzigen motorisierten Fahrzeuge auf der Strecke waren Begleitfahrzeuge, … Rennkommissare, Pannen-Service, Filmteams, Fotografen, Besenwagen.
Thomas bei der Zielankunft
An sogenannten „Labestationen“ (Verpflegungsstellen) waren die Tische für die vorbeihetzenden Radler reich gedeckt, … Wasser, Iso-Getränk, Tee, Schorle, Cola, Red Bull, Suppe, Obst, Käsebrötchen, Kuchen, Waffeln, Nüsse. Die Diakonie-eigene Verpflegungsstelle am Brenner blieb in diesem Jahr unbesetzt, nachdem unser Teamchef Heinz – als deren Initiator – vor wenigen Wochen einen schweren Sturz erlitten hat. (Von dieser Stelle aus: Heinz, wir haben Dich vermisst … und wünschen Dir gute Genesung.)    
Die Wetterverhältnisse waren gut, so dass wir mit kurz / kurz an den Start gehen konnten. Am Nachmittag allerdings sind wir am Timmelsjoch noch von einem Gewitter-Regen abgekühlt worden (dafür mit einem wunderschönen Regenbogen belohnt). Aber kaum Einer, der diesen Pass schon bei über 30 Grad in der Mittagssonne hochgefahren ist, war unglücklich darüber. Die rasante Abfahrt von der Passhöhe - es werden Geschwindigkeiten von über 100km/h erreicht - auf regennasser Straße musste mit besonderer Vorsicht angegangen werden.  
Erstmals gab es die Strecke über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch 2 Tage vor dem Hobbyrennen auch als Profirennen. Den Wettbewerb der UCI-Kategorie 1.1 entschied der Tscheche Roman Kreuziger vom Team Orica-Scott für sich (6Std.37Min.). Insgesamt waren 154 Rennfahrer bei den Profis an den Start gegangen, darunter die WorldTour-Teams Bora-Hansgrohe, Orica-Scott und Katusha-Alpecin. 
Die Besten unter den Hobbyradlern des „Ötzi“ bewiesen am Sonntag, 27.09., dass sie mit ihren Leistungen nicht weit hinter den Profis anzusiedeln sind (+19Min. auf 238km).
Nach dem Rennen sind wir Diakoniker mit unseren begleitenden bzw. unterstützenden Frauen beim Abendessen zusammen gesessen und haben die Eindrücke Revue passieren lassen.
Joachim im Ziel (seiner Träume?)
Wir Alle waren froh, das Ziel ohne Komplikationen erreicht zu haben und es hatte den Anschein, als wäre Jeder mit seinem Ergebnis zufrieden.
Martin G.            9Std.29Min.
Thomas G.        10Std.13Min.
Stefan S.           10Std.30Min.
Joachim Sch.    11Std.50Min.  

Gruß
J.S.