Dienstag, 18. September 2018

SURM


Der Herbst kündigt sich an, es wird nachts inzwischen spürbar kälter. Beim Start und bis dann die Sonne so langsam ins Tal kam, hatten wir 6-8 Grad. Doch die Sonne hat ihre Kraft noch nicht verloren. Später hatten wir doch noch optimales Radfahrwetter.
Wir wollten gerade starten (Uwe, ein Freund von Uwe und ich), dann kam Martin mit ein paar Freunden bzw. Bekannten. Wir fuhren los, weil Martin und seine Bekannten schneller waren wie wir.
 



An der 1. Verpflegungsstation haben wir uns dann getroffen wo auch das Bild gemacht wurde. Der SURM ist immer ein besonderes Erlebnis, besonders wenn das Wetter so schön ist wie heute. Trotzdem  begnügten wir uns mit der Strecke 2,  147 KM.

 Grüße
Jürgen   

Mittwoch, 12. September 2018

Homepage Gemeinde Möckmühl

Inzwischen sind wir mit unsere Rad Tagen auf der Homepage der Gemeinde Möckmühl.
 
 
Hier der Link,


 

Montag, 10. September 2018

Möckmühler Fahrradtage

Montag 10.9.2018 Berg- und Tälerfahrt. 

Auch heute begrüßt uns bereits am frühen Morgen heller Sonnenschein. Zum Ausklang soll es heute entspannt und gemütlich zugehen. Entsprechend ist die Tour kürzer, knapp 70 km. Hansl Hof steuert wie schon an den letzten Tagen gekonnt das Begleitfahrzeug entlang der Strecke, so dass Heinz und mir kaum etwas entgeht und wir die Teamkollegen ab und an vom Auto aus sehen werden.  

 


 
Die Route führt hinauf nach Bittelbronn und überquert den Höhenzug in Wellen. Vor der Abfahrt ins Schefflenztal bietet sich bereits ein herrlicher Ausblick in den Odenwald. Der Katzenbuckel, die höchste Erhöhung des Odenwalds (626 m ü.d.M.) ist klar zu sehen. Von Billigheim im Schefflenztal geht es nochmals auf die Höhe zur Burg Hornberg. Auf dieser ehemaligen Ritterburg hoch über dem Neckar lebte Götz von Berlichingen 45 Jahre lang.  Anschließend führt die Strecke steil hinunter nach Neckarzimmern und am Neckar entlang bis Bad Wimpfen.
 
 
 
 
Wir erwarten die Gruppe am Brunnen am Marktplatz. Gegen Mittag sind alle angekommen und wir gehen ausgiebig Kaffeetrinken und Kuchen essen.

 Nach Bad Wimpfen führt die Strecke noch bis Bad Friedrichshall am Neckar entlang. Dort münden Kocher und Jagst nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in den Neckar. Durchs Jagsttal ist Möckmühl schnell wieder erreicht. Bereits gegen 15 Uhr werden Fahrräder, Taschen und Koffer in den Autos verstaut. 

Hinter uns liegen vier wunderbare Tage in guter Gemeinschaft, die allen Teilnehmenden viel Spaß gemacht haben. Für Alfred und mich und natürlich unserem Fahrer Hansl Hof war es eine besondere Freude mit euch etwas von unserer wunderschönen Gegend „zu erfahren“. Alfred belohnt uns sogar noch mit einer Flasche selbstgebranntem Zwetschenschnaps (Jahrgang 2007, so alt also wie Fundracing) und von ihm eingemachter Marmelade. – Wir werden es uns schmecken lassen! Besonders dankbar sind wir, dass alle unfallfrei und ohne (neue) Verletzungen geblieben sind.

 Wir beschließen die Radtage mit einer Andacht in der Kirche und sind einhellig der Meinung, dass wir für das kommende Jahr wieder eine ähnliche Unternehmung planen wollen.

Regina

Sonntag, 9. September 2018

Möckmühler Fahrradtage

Sonntag, 9.9.



Heute beginnt der Tag mit einem Diakoniegottesdienst in der Stadtkirche. André Sommer, der Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Neuenstadt stellt seine Arbeit und die diakonischen Angebote im Kirchenbezirk und in Möckmühl vor. Jürgen, Joachim, die beiden Christiane, Stefan und Heinz berichten anschaulich über das DFRT. Für mich ist es eine riesen Freude „mein Team“ hier in der Kirchengemeinde zu Gast zu haben. Das Gottesdienstopfer geht an der Armutsfond der Diakonie.

 


Um 11.30 ertönt wie an jedem Sonntag vom Kirchturm der Choral der Turmbläser. Heute passend zum Start. André Sommer fährt perfekt gestylt im Diakonieoutfit ebenfalls mit.

Die Route führt durch das Hergstbachtal über Korb, Sennfeld und Hopfengarten hinüber ins Kessachtal. Auf dem Gründkernradweg geht es weiter über Merchingen nach Rosenberg und dann immer der Kirnau entlang bis Altheim. Der Grünkern ist in dieser Gegend, die auch Bauland genannt wird ein traditionelles und regional produziertes Nahrungsmittel. Manchmal sieht man am Straßenrand noch die alten Darren sehen, in denen dieses Getreide früher  getrocknet wurde.
 

 

Auch das Begleitfahrzeug folgt der Route und tatsächlich erblicken wir unsere Gruppe auf der Strecke, aufgereiht wie die Perlen an einer Schnur.

 


 
Nach einem kurzen Stop ist nochmals ein Höhenrücken zu überqueren bis Buchen im Odenwald.
 



Wir machen eine ausgiebige Kaffeepause. Den Gesichtern ist anzusehen: Auch heute stimmt einfach alles: Landschaft, Strecke, Temperaturen und das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.

 


 
Nur noch eine Steigung ist auf der Rückfahrt nach Möckmühl   zu überwinden. Dann führt die Strecke bergab ins Seckachtal und über Zimmern, Adelsheim, Sennfeld, Roigheim zurück nach Möckmühl.
Ein Abendgebet in der Stadtkirche und eine Einkehr „beim Dieter“ in der Krone runden den Tag ab.
 
Regina

Möckmühler Fahrradtage

Samstag, 8.9.2018
Heute steht eine  Jagst-Kocher-Runde auf dem Programm. Eine solche Rundfahrt zählt zu den Fahrradklassikern hier in der Gegend. Die beiden Flüsse verlaufen weitgehend parallel bis sie in Bad Friedrichshall in den Neckar münden. So gibt es viele Möglichkeiten den Höhenzug zwischen Jagst und Kocher zu überqueren.




Unsere Gruppe startet nach dem Impuls für den Tag. Es ist bereits herrlicher Sonnenschein und verspricht ein warmer Tag zu werden.
 

Jagst bei Dörrbach

Die Strecke führt auf dem Radweg durch das Jagsttal über Jagsthausen, Kloster Schöntal und Krautheim nach Dörzbach. Zwischen Dörzbach und Hohebach lohnte ein Abstecher hinunter an die Jagst zur Kapelle St. Wendel zum Stein.
 
Schon zu keltischer Zeit eine Kultstätte, wurde die an dieser Stelle erbaute Kapelle zu einem Wallfahrtsort. Ganz nahe am Ufer der Jagst gelegen und mit der Rückseite an den Fels bebaut wird St. Wendel zum Stein bis heute als ein heilsamer Ort empfunden.
 
 
Der Weg führte sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer durch die Kapelle hindurch. Vorne ist der Bach und hinten schließt sich die Kapelle direkt an den Felsen an.

Unser Fahrer Hansl Hof, Heinz und ich betrachteten diesen verwunschenen Ort von der anderen Flussseite  aus. Zur Mittagspause trafen wir uns dann alle einige Kilometer weiter an der St. Anna Kapelle in Mulfingen. Auch dies ein alter Wallfahrtsort. Dem oberhalb der Kirche entspringenden Wasser wird Heilkraft zugeschrieben. Wir staunten über die große Anzahl  der an diesem Ort vollbrachten Heilungen und wünschen besonders Heinz, dass sein Bein bald zusammenwächst.
 
 
Regina hatte eine Verpflegungsstation aufgebaut, die keine Wünsche offenließ.

 Für die Radgruppe folgte jetzt der Anstieg hinauf nach Jagstberg. Über Weldingsfelden und Hermuthausen führte die Strecke hinunter nach Ingelfingen ins Kochertal. Weiter ging es über Niedernhall, Weißbach und Forchtenberg bis Sindringen. Hier liegen Kocher und Jagst sehr nahe beieinander. Nur vier Kilometer sind es über die Höhe bis nach Jagsthausen. Von dort aus war der Ausgangspunkt schnell wieder erreicht. Gut 100 km und etwas über 800 Höhenmetern lagen hinter der Gruppe als wir uns in der Stadtkirche zum Tagesabschluss trafen.


Gebet zur Ankunft
Wir sind am Ziel des heutigen Tages angekommen.
Wir danken dir für die Menschen für deinen Schutz, für die guten Begegnungen an diesem Tag.
Wir danken für die Menschen, die uns an diesem Tag und Abend mit Essen und Trinken versorgen.
Wir danken für das Wasser und die Seife, und für die Menschen, die für uns ein Bett bereit halten.
Wir danken dir für die Menschen, die Straßen gebaut, Rastplätze angelegt und Sitzbänke aufgestellt haben und für die, die die Mülleiner entleeren werden.
Wir danken den Menschen, die das Rad erfunden haben, und die unsere Räder hergestellt haben, so dass wir so leicht so viele Kilometer fahren konnten.
Ohne diese Menschen wäre dieser Tag nicht gelungen.
Wir danken dir für die guten Ideen, die uns beim Radfahren gekommen sind.
Wir danken für die Entspannung, die du uns nach diesem anstrengenden Tag schenkst.
Schenke uns einen ruhigen Abend, schenke uns Erholung durch viel Schlaf, so dass wir morgen früh Kraft für den neuen Tag haben werden.
Zwar sind wir am Ziel angekommen – doch ist dieser Ort nur ein Zwischenziel auf unserer großen Fahrt durch das Leben 

Segne uns Gott. Amen.

Freitag, 7. September 2018

Diakonie Fundracingtage Möckmühl 7.-10.9.2018

Freitag, 7.9.2018  - Ankommen in Möckmühl
Bis zum Nachmittag sind alle in Möckmühl eingetroffen und haben in der Kleinen Radlerherberge das Quartier für die nächsten Tage bezogen.
 
 
 
 
Dann geht es auf die Räder. Eine kleine Begrüßungsfahrt führt im Jagsttal von Möckmühl nach Widdern; dort zweigen wir ab ins Kessachtal und folgen der Kessach bis  Unterkessach, dann bergauf auf die Höhe nach  Leuterstal.
 
 
 
 
Kaffee-Pause ist im Limes Café. Anschließend geht es zurück wieder hinunter ins Jagsttal nach Jagsthausen und über Olnhausen und  Widdern zurück nach Möckmühl.
 



Gut, dass Hansl Hof bei uns ist und das Begleitfahrzeug fährt, so konnten Heinz mit seinem frisch verschraubten Bein und ich mit gebrochenem Arm ebenfalls dabei sein.

Vor dem Abendessen hatten wir zur Eröffnung unserer Radtage eine  kurze Andacht in der Stadtkirche. Wir hoffen auf unfallfreie Fahrten und freuen uns auf erlebnisreiche Tage!
 
Regina

Fahrradspiritualität
„Immer weiter!“, sagst du, Gott, zu uns
in allen Kurven des Evangeliums.
Um die Richtung auf dich zu behalten,
müssen wir immer weitergehen,
selbst wenn unsere Trägheit verweilen möchte.


Du hast dir für uns
ein seltsames Gleichgewicht ausgedacht, ein Gleichgewicht,
in das man nicht hineinkommt
und das man nicht halten kann,
es sei denn in der Bewegung,
im schwungvollen Voran.


Es ist wie mit einem Fahrrad,
das sich nur gerade hält,
wenn es fährt;
es lehnt schief an der Wand,
bis man es zwischen die Beine nimmt
und davonbraust.
(Madeleine Delbrel „Mystikerin der Straße“)

Ötzi

In diesem Jahr hat der Ötztal Radmarathon viele an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Entgegen der Wettervorhersage hat es viel geregnet und wer sich ein wenig auskennt weiß, die langen Passabfahrten, dazu mit ungeeigneter Kleidung, sind eine fast nicht zu überwindende Herausforderung. Die Bremsen bringen kaum noch Leistung und das Wasser auf der Straße macht jede Kehre zu einem Problem. In so einer Kälte können viele Biker kaum noch den Lenker halten, der Schüttelfrost macht das zu einer gefährlichen Fahrt. Jo schrieb mir:
 
 
 
 
"Bei der Ankunft auf dem Kühtai 'nach persönlicher Bestzeit' von insgesamt 6 Kühtai-Auffahrten war ich selbst erstaunt, wie fertig ich da ausgesehen habe. Trotzdem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch recht gut. Der Einbruch kam erst nach dem Brenner und Jaufen in Schönau am Timmelsjoch. Die zunehmend verschlechternden Wetterbedingungen und Rückenschmerzen raubten mir die Motivation für die restlichen 30km und 800hm. Hätte ich geahnt, dass ich mit meinen triefend nassen Klamotten noch 1:30 Std. schlotternd im Bus warten musste, ich wäre weitergefahren.

Jo
 

Dienstag, 4. September 2018

Jedermann Tour Stuttgart

Erstaunlich wie viele Fundracer sich für die "Jedermann-Tour" in Stuttgart begeistern konnten.
Wenn ich niemand vergessen habe, waren es 16 Starter, aufgeteilt in 3 Teams: "Speed", "Sport" und "Hobby". So konnte den unterschiedlichen Leistungslevels weitestgehend entsprochen werden.
Aber es war ja auch ein Spitzenereignis für die Radsportbegeisterten in der Region.
Nach 10 Jahren endlich mal wieder eine Radveranstaltung in Stuttgart.
Und was für eine!




Start von rund 3500 Radlern vor der prächtigen Kulisse des Neuen Schlosses, ... Fahrt über gesperrte Hauptverkehrsadern der Landeshauptstadt, ... das wäre für mich noch vor wenigen Wochen unvorstellbar gewesen.
Als Esslinger meinte ich, so gut wie alle schönen Nebenstraßen im näheren Umfeĺd schon mit dem Radl gefahren zu sein. Ich habe mich geirrt.
Die Jedermann-Orga hat den Teilnehmern eine Strecke präsentiert, über die selbst Ortskundige erstaunt waren, ... abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll.


 

 
Die Rennstrecke führte u.a. über Cannstatt, Untertürkheim, Mettingen, Esslingen, Deizisau, Köngen, Wernau, Kirchheim, Notzingen, Rosswälden, Bünzwangen, Ebersbach, durch's Nassachtal nach Schlichten, Schorndorf, Großheppach, Waiblingen, Fellbach-Schmiden, Öffingen, Remseck, Mühlhausen, Münster, Hallschlag, über den Pragsattel (eine Sensation!) und Killesberg zurück in die Innenstadt Stuttgarts.
 
 
 
 
In vielen Ortschaften durch die das Peloton fuhr, reihten sich Interessierte am Straßenrand.
Für die Jeder- männer und frauen, also lauter Nicht-Profis, ein sehr ungewohntes Erlebnis, an so vielen applaudierenden und begeisterten Zuschauern vorbeizufahren. So manch einer der Starter wuchs bei soviel Aufmerksamkeit und Zuspruch über sich hinaus. Vor allem die Zielgerade in der Theodor Heuss Straße, an Hunderten von Fans vorbeizufahren, motivierte die Aktiven zur Mobilisierung der letzten Energie und gab Jedem "Profi-Feeling" pur. Sogar der begleitende Hubschrauber mit Film-Crew hat nicht gefehlt.
Das "Diakonie Fundracing Team" ist über weite Strecken als Gruppe im einheitlichen Outfit zusammen gefahren, und konnte so auf sich aufmerksam machen.
Selbst der Wettergott wollte diese Veranstaltung gelingen lassen und bescherte Aktiven und Zuschauern einen wunderschönen Sommertag.

Die ASO als Veranstalter hat schon wissen lassen, über soviel Resonanz erfreut zu sein und hat angekündigt, die Genehmigung der Stadt Stuttgart vorausgesetzt, diese Radveranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.
Es würde dem Ruf der "Sportstadt Stuttgart" sicher gut tun.

Joachim

Sonntag, 2. September 2018

Bodensee Radmarathon



Nachdem die Wettervorhersage für Samstag nichts Gutes verhieß, war unsere Gruppe am Start recht klein. Nur drei von uns wollten den Radmarathon in Angriff nehmen. Vom Start weg regnete es dann auch mal mehr, mal weniger bis in den Nachmittag hinein. Die Bauern mags gefreut haben, uns leider nicht.




 Nachdem es dann trockener wurde, entschieden wir uns doch noch, die große Runde zu fahren. Trocken wurden wir bis zum Ziel nicht mehr und zum krönenden Abschluss waren dann auch noch die Duschen kalt.
 
 
 
 

Trotzdem freuten wir uns über unsere Goldmedaille.
 
Margot und Bernhard