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Freitag, 7. September 2018

Ötzi

In diesem Jahr hat der Ötztal Radmarathon viele an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Entgegen der Wettervorhersage hat es viel geregnet und wer sich ein wenig auskennt weiß, die langen Passabfahrten, dazu mit ungeeigneter Kleidung, sind eine fast nicht zu überwindende Herausforderung. Die Bremsen bringen kaum noch Leistung und das Wasser auf der Straße macht jede Kehre zu einem Problem. In so einer Kälte können viele Biker kaum noch den Lenker halten, der Schüttelfrost macht das zu einer gefährlichen Fahrt. Jo schrieb mir:
 
 
 
 
"Bei der Ankunft auf dem Kühtai 'nach persönlicher Bestzeit' von insgesamt 6 Kühtai-Auffahrten war ich selbst erstaunt, wie fertig ich da ausgesehen habe. Trotzdem fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch recht gut. Der Einbruch kam erst nach dem Brenner und Jaufen in Schönau am Timmelsjoch. Die zunehmend verschlechternden Wetterbedingungen und Rückenschmerzen raubten mir die Motivation für die restlichen 30km und 800hm. Hätte ich geahnt, dass ich mit meinen triefend nassen Klamotten noch 1:30 Std. schlotternd im Bus warten musste, ich wäre weitergefahren.

Jo
 

Dienstag, 4. September 2018

Jedermann Tour Stuttgart

Erstaunlich wie viele Fundracer sich für die "Jedermann-Tour" in Stuttgart begeistern konnten.
Wenn ich niemand vergessen habe, waren es 16 Starter, aufgeteilt in 3 Teams: "Speed", "Sport" und "Hobby". So konnte den unterschiedlichen Leistungslevels weitestgehend entsprochen werden.
Aber es war ja auch ein Spitzenereignis für die Radsportbegeisterten in der Region.
Nach 10 Jahren endlich mal wieder eine Radveranstaltung in Stuttgart.
Und was für eine!




Start von rund 3500 Radlern vor der prächtigen Kulisse des Neuen Schlosses, ... Fahrt über gesperrte Hauptverkehrsadern der Landeshauptstadt, ... das wäre für mich noch vor wenigen Wochen unvorstellbar gewesen.
Als Esslinger meinte ich, so gut wie alle schönen Nebenstraßen im näheren Umfeĺd schon mit dem Radl gefahren zu sein. Ich habe mich geirrt.
Die Jedermann-Orga hat den Teilnehmern eine Strecke präsentiert, über die selbst Ortskundige erstaunt waren, ... abwechslungsreich und sehr anspruchsvoll.


 

 
Die Rennstrecke führte u.a. über Cannstatt, Untertürkheim, Mettingen, Esslingen, Deizisau, Köngen, Wernau, Kirchheim, Notzingen, Rosswälden, Bünzwangen, Ebersbach, durch's Nassachtal nach Schlichten, Schorndorf, Großheppach, Waiblingen, Fellbach-Schmiden, Öffingen, Remseck, Mühlhausen, Münster, Hallschlag, über den Pragsattel (eine Sensation!) und Killesberg zurück in die Innenstadt Stuttgarts.
 
 
 
 
In vielen Ortschaften durch die das Peloton fuhr, reihten sich Interessierte am Straßenrand.
Für die Jeder- männer und frauen, also lauter Nicht-Profis, ein sehr ungewohntes Erlebnis, an so vielen applaudierenden und begeisterten Zuschauern vorbeizufahren. So manch einer der Starter wuchs bei soviel Aufmerksamkeit und Zuspruch über sich hinaus. Vor allem die Zielgerade in der Theodor Heuss Straße, an Hunderten von Fans vorbeizufahren, motivierte die Aktiven zur Mobilisierung der letzten Energie und gab Jedem "Profi-Feeling" pur. Sogar der begleitende Hubschrauber mit Film-Crew hat nicht gefehlt.
Das "Diakonie Fundracing Team" ist über weite Strecken als Gruppe im einheitlichen Outfit zusammen gefahren, und konnte so auf sich aufmerksam machen.
Selbst der Wettergott wollte diese Veranstaltung gelingen lassen und bescherte Aktiven und Zuschauern einen wunderschönen Sommertag.

Die ASO als Veranstalter hat schon wissen lassen, über soviel Resonanz erfreut zu sein und hat angekündigt, die Genehmigung der Stadt Stuttgart vorausgesetzt, diese Radveranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.
Es würde dem Ruf der "Sportstadt Stuttgart" sicher gut tun.

Joachim

Mittwoch, 4. Juli 2018

Maratona Dles Dolomites


Es ist 4 Uhr morgens als der Wecker klingelt. Thomas beschwert sich kurz über den grausamen Klingelton und ein paar Minuten später sitzen wir bereits bei einem Frühstück, das keine Wünsche offen lässt. Trotzdem sputen wir uns, um einen guten Platz in der Startaufstellung zu bekommen. Als wir gegen 5.20 Uhr unser Quartier verlassen, ist es bereits hell, angenehm mild und aus allen Richtungen strömen massenhaft Radfahrer. Kurze Zeit später stehen wir in unseren zugewiesenen Startgruppen. Aus den Lautsprechern rockt Neil Young und Pink Floyd, die ersten Hubschrauber kreisen über uns, das italienische Fernsehen überträgt live ab 6.00 Uhr. Mein Blick schweift durch die Reihen. Jeder Teilnehmer trägt eine Startnummer auf dem Rücken, mit vollem Namen und Nationalität: Brian aus den USA, Marek aus Tschechien, Peter aus Brasilien, viele Holländer, Engländer und natürlich viele Italiener. Die scheinen – völlig ungeachtet der frühen Stunde – bereits in Höchstform zu sein, unterhalten sich ausgelassen, scherzen, lachen oder telefonieren sogar. Eigentlich ein Wahnsinns Rummel - aber trotzdem eine unglaubliche Atmosphäre, die ich vom ersten Moment an genieße. Dabei wären wir alle um ein Haar gar nicht dabei gewesen:


Angefangen hatte alles bei unserer letzten Plauschtour im vergangenen Oktober. Im Mostbesen in Erkenbrechtsweiler tauschten wir uns über die schönsten Erlebnisse des langsam zu Ende gehenden Jahres aus. Dabei schwärmte Joachim in den höchsten Tönen vom Maratona, den man „als halbwegs engagierter Rennrad-Fahrer einfach einmal miterlebt haben muss“. Seine Begeisterung und sein leidenschaftliches Plädoyer für eine Teilnahme weckten meinen Wunsch, da irgendwann einmal dabei zu sein. Einen Tag später meldete ich mich dann an. Natürlich verbunden mit der sicheren Erwartung, jetzt, nachdem ich mich auch einmal zu einer Teilnahme bequemt hatte, einen der 9.000 (!) Startplätze zu ergattern………


Im November dann die Enttäuschung groß: Insgesamt waren 32.000 Anmeldungen eingegangen und keiner der angemeldeten 15 Fundracer hatte einen Platz erhalten. Damit schien die Sache erledigt. Doch im Mai kam dann völlig überraschend eine zweite Chance: Stefan Kirchmayr von Kirchmayr Cycling konnte uns noch Plätze anbieten. Da haben sich dann Chrissi, Joachim, Thomas, Martin und ich ganz schnell angemeldet und alles hat geklappt wie am Schnürchen (vielen Dank nochmals Stefan). Und so kam es, dass wir uns am vergangenen Freitag in Corvara trafen. Die Wetterprognose fürs ganze Wochenende war ideal und ich war gespannt, all das zu erleben, was mir Joachim so begeistert beschrieben hatte.


Pünktlich um 6.30 Uhr fällt der ohrenbetäubende Startschuss und das riesige Teilnehmerfeld setzt sich nach und nach in Bewegung. Vorbei an vielen Zuschauern, die bereits um diese Zeit für eine Gänsehaut-Stimmung sorgen, geht es hinauf auf den Campolongo-Pass. Für die erste Verpflegungsstelle oben auf der Passhöhe scheint sich kaum jemand zu interessieren und gute 5 Minuten später sind wir bereits in Arabba, wo nach der Abfahrt direkt der Aufstieg zum Pordoi beginnt. Auf der Passhöhe werden wir von Alphornbläsern begrüßt und für einen Moment genieße ich die traumhafte Aussicht auf die Sella-Gruppe.



Die folgende Abfahrt nach Canazei verlangt höchste Konzentration, bevor es direkt in den nächsten Aufstieg zum Sellajoch geht. Dort treffe ich auch Joachim, gemeinsam geht’s weiter zum Sellajoch, immer wieder begleitet von den Anfeuerungen der Zuschauer, die sogar auch an entlegenen Stellen stehen. Die Motivation tut uns gut und bald haben wir mit der Abfahrt nach Corvara die Umrundung der Sella-Gruppe hinter uns gebracht und damit den ersten Teil des Rennens gemeistert.

Es folgt der zweite Anstieg auf den Campolongo-Pass, der mir schon spürbar schwerer fällt. Joachim scheint davon völlig unbeeindruckt und fährt kraftvoll und gleichmäßig tretend vorne weg. Ich versuche dran zu bleiben und so erreichen wir direkt nacheinander die Passhöhe, wo wir uns eine kurze Pause gönnen. Inzwischen hat auch Chrissi zu uns aufgeschlossen, gemeinsam fahren wir zum zweiten Mal an diesem Tag wieder nach Arabba ab. Dort folgt das einzige Flachstück auf der gesamten Runde, ein ca. 5 km langer Abschnitt, an dessen Ende sich dann die Strecke teilt: Martin und Thomas, die vor uns gestartet sind und deutlich schneller unterwegs sind, biegen hier zuerst noch auf den auf den Passo Giao ab, während wir drei direkt den Falzarego-Pass ansteuern. Der ist wunderschön und sehr abwechslungs-reich zu fahren, zieht sich aber doch länger hin, als mir lieb ist. Joachim fährt voraus, meine Beine schmerzen, es ist heiß. An der Verpflegungsstelle treffe ich Joachim wieder und gemeinsam fahren wir die letzte Auffahrt vom Falzarego zum Passo Valparola. Von da aus geht es weit hinab ins Tal zurück nach Corvara, bevor die letzte Herausforderung wartet: Die „Mür dl Giat“, ein kurzer, aber mit 19% extrem giftiger Anstieg kurz vor dem Ziel. Vor den vielen Zuschauern wollte ich mir keine Blöße geben und kämpfe mich mit letzter Energie hinauf. Die folgenden 5 km bis ins Ziel waren dann wie eine Erlösung.


Direkt nach mir kam dann auch schon Martin von der langen Strecke zurück, dann Joachim, Chrissi und Thomas, der ebenfalls die lange Strecke mit 138 km und 4.230 hm gefahren ist.


 Nach 7 Pässen, 106 km und 3.130 Höhenmetern freute ich mich auf ein kaltes Bier. Gemeinsam tauschten wir unsere Erlebnisse aus, freuten uns, dass wir alle unfallfrei wieder im Ziel ankamen und waren beeindruckt von der reibungslosen Organisation.

Für mich als Neuling war es das von Joachim prophezeite einmalige Erlebnis in einer tollen Gruppe, mit einem perfektem Wetter und einer grandiosen Landschaft.


Viele Grüße aus Geislingen,

 Uli.

Hier noch unsere Zeiten:


Strecke 138 km, 4.230 Hm

Martin G.         Zeit 6:34.09              Rang AK 132       Overall 851

Thomas G.      Zeit 7:29.38              Rang AK 366       Overall 2.065


Strecke 106 km, 3.130 Hm


Christiane W.  Zeit 6:50.33              Rang AK 12         Overall 156

Joachim Sch. Zeit 6:24.24              Rang AK 61         Overall 1.245

Uli S.               Zeit 6:19.11              Rang AK 160       Overall 1.171

Freitag, 4. Mai 2018

1. Mai Frankfurt Eschborn

Mein Heimrennen stand wieder an. Ich hatte gehörigen Respekt vor der Strecke, denn es war noch früh im Jahr und diesmal kam noch hinzu, dass ich mich wegen einer Verletzung im Winter nicht angemessen vorbereiten konnte.


Martin reiste am Vorabend an und übernachtete bei mir. Am nächsten Morgen fuhren wir zum Startgelände in Eschborn.


Der erste Teil der Strecke geht immer mit hoher Geschwindigkeit durch die Frankfurter Innenstadt, alle sind noch stark, die Antritte aus den Kurven brutal. Mein Puls ging hoch, Ich merkte schon deutlich meinen Trainingsrückstand und überlegte, ob ich in Oberursel auf die kurze Strecke abbiegen sollte, also nahm ich etwas Geschwindigkeit raus. Als es dann zur Abzweigung kam, hatte ich mich wieder etwas erholen können und entschied mich, doch den Feldberg anzugreifen. Die Auffahrt zum Feldberg ist fast mein Wohnzimmer, dort kenne ich jede Kurve und Steigung. Ich fuhr ihn demensprechend langsam an, mein Puls pendelte sich bei 150 Schläge/Minute ein. 


Danach geht es wieder Richtung Frankfurt bergab, ich fühlte mich gut. An der Abzweigung zum Mammolsheiner Hang mit seiner 20% Spitzensteigung entschied ich mich, den auch noch mitzunehmen. Das war natürlich nochmal brutal, aber oben anzukommen und die Stimmung  mitzunehmen war dann auch ein gutes Gefühl. Ab da ging es fast nur noch bergab bis Eschborn ins Ziel. Dort traf ich Martin wieder.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Name
Platz
Pl.AK
Zeit
Martin
322
22
02:58:39
Thomas
745
114
03:14:48

Liebe Grüße,
Thomas

Dienstag, 29. August 2017

Hart, härter, Ötztaler




Slogan für den Ötztaler Radmarathon 2017


Aus einem Artikel der österreichischen Presse:

Gut trainiert und hart im Nehmen sollte sein, wer sich dem 37. Ötztaler Radmarathon stellen will. Er gilt als extrem schwierig, führt aber dafür durch eine einzigartige Berglandschaft im Herz der Alpen.
238 Kilometer Strecke, 5.500 Höhenmeter, bis zu 18 Prozent Steigung – das sind die Eckdaten des äußerst anspruchsvollen Ötztaler Radmarathons. Er gilt als einer der sportlichen Höhepunkte für die besten Hobbyradsportler der Welt. 4.000 Teilnehmer aus vielen Ländern werden am 27. August in Sölden an den Start gehen, bejubelt von tausenden Zuschauern. Derselben Strecke stellen sich einen Tag zuvor, am 26. August, die Teilnehmer des „Pro Ötztaler 5.500“, einem neuen UCI-Rennen, zu dem internationale Radprofis erwartet werden.

Die Route führt nach Norden durch das Ötztal, den Kühtai-Sattel hinauf, durch Innsbruck, über den Brenner, den Jaufenpass, durch St. Leonhard im Passeiertal und die anstrengende Schlussetappe über das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch. Die Teilnehmer brauchen für diese Strecke etwa 7 bis 14 Stunden.
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Stefan und Thomas am Start
Von insgesamt 20000 Anmeldungen hatten in diesem Jahr nur 4331 Radler das Glück ausgelost zu werden.
Wir Diakoniker waren mit 4 Fundracern am Start,
Joachim am Start
Martin G., Thomas G., Stefan S. und ich. Unser Team-Kollege Achim B. der auch einen Startplatz hatte, konnte wegen eines Sturzes im Juni leider nicht antreten, war aber vor Ort unterstützend mit dabei.  

Carbo Loading am Abend vor dem Start

Aufgrund unserer unterschiedlichen Leistungslevels war klar, dass wir nicht zusammen im Team fahren werden, sondern jeder seinem Level entsprechend. Unter den vielen Startern haben wir dann während des Rennens verschiedene Gruppen gefunden, die unserem jeweiligen Tempo angemessen waren.
Es ist schon ein berauschendes Erlebnis, mit so vielen Teilnehmern auf gesperrten Straßen unterwegs zu sein. Die einzigen motorisierten Fahrzeuge auf der Strecke waren Begleitfahrzeuge, … Rennkommissare, Pannen-Service, Filmteams, Fotografen, Besenwagen.
Thomas bei der Zielankunft
An sogenannten „Labestationen“ (Verpflegungsstellen) waren die Tische für die vorbeihetzenden Radler reich gedeckt, … Wasser, Iso-Getränk, Tee, Schorle, Cola, Red Bull, Suppe, Obst, Käsebrötchen, Kuchen, Waffeln, Nüsse. Die Diakonie-eigene Verpflegungsstelle am Brenner blieb in diesem Jahr unbesetzt, nachdem unser Teamchef Heinz – als deren Initiator – vor wenigen Wochen einen schweren Sturz erlitten hat. (Von dieser Stelle aus: Heinz, wir haben Dich vermisst … und wünschen Dir gute Genesung.)    
Die Wetterverhältnisse waren gut, so dass wir mit kurz / kurz an den Start gehen konnten. Am Nachmittag allerdings sind wir am Timmelsjoch noch von einem Gewitter-Regen abgekühlt worden (dafür mit einem wunderschönen Regenbogen belohnt). Aber kaum Einer, der diesen Pass schon bei über 30 Grad in der Mittagssonne hochgefahren ist, war unglücklich darüber. Die rasante Abfahrt von der Passhöhe - es werden Geschwindigkeiten von über 100km/h erreicht - auf regennasser Straße musste mit besonderer Vorsicht angegangen werden.  
Erstmals gab es die Strecke über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch 2 Tage vor dem Hobbyrennen auch als Profirennen. Den Wettbewerb der UCI-Kategorie 1.1 entschied der Tscheche Roman Kreuziger vom Team Orica-Scott für sich (6Std.37Min.). Insgesamt waren 154 Rennfahrer bei den Profis an den Start gegangen, darunter die WorldTour-Teams Bora-Hansgrohe, Orica-Scott und Katusha-Alpecin. 
Die Besten unter den Hobbyradlern des „Ötzi“ bewiesen am Sonntag, 27.09., dass sie mit ihren Leistungen nicht weit hinter den Profis anzusiedeln sind (+19Min. auf 238km).
Nach dem Rennen sind wir Diakoniker mit unseren begleitenden bzw. unterstützenden Frauen beim Abendessen zusammen gesessen und haben die Eindrücke Revue passieren lassen.
Joachim im Ziel (seiner Träume?)
Wir Alle waren froh, das Ziel ohne Komplikationen erreicht zu haben und es hatte den Anschein, als wäre Jeder mit seinem Ergebnis zufrieden.
Martin G.            9Std.29Min.
Thomas G.        10Std.13Min.
Stefan S.           10Std.30Min.
Joachim Sch.    11Std.50Min.  

Gruß
J.S.



Dienstag, 1. August 2017

Radmarathon Tannheimer Tal

Beim diesjährigen Radmarathon in Tannheim war die Organisation und die Verpflegungsstellen wieder vom Feinsten.

Auch die etwas Langsameren bekommen immer noch reichlich und die Helfer waren alle super nett und hilfsbereit.

Start um 06:00 Uhr bei 13°C noch trocken, aber in Richtung Allgäu konnte man schon richtig schwarze Wolken sehen.


Sportograf.com

Um 07:00 Uhr hat es dann begonnen zu regnen, aber wie!!, die Temperatur ging nochmal runter auf 11°C und der Regen hat erst um 09:00 Uhr wieder aufgehört.

Über den Riedbergpass war es für mich dieses Jahr eine echte Qual, der Regen hatte mir richtig zugesetzt. Aber jetzt kam die Sonne raus und durch den Bregenzer Wald hatte es schon 25°C.



Sportograf.com

Hoch zum Hochtannberg ging es dann sogar auf 34°C.



Sportograf.com

Runter ins Lechtal bis Weissenbach hatte ich eine harmonische Gruppe und so erreichten wir einen Stundenschnitt von 37 km/h.

Dann noch den Gaichtpass rauf und zurück nach Tannheim, dann waren auch schon 09:02:03 Stunden vorbei.

Kaum im Ziel kam auch schon wieder ein kräftiger Schauer, der mir dann aber egal war, ich saß im Trockenen bei einem schönen Glas Bier.

Grüße Euer

Uwe



Bild


Mittwoch, 5. Juli 2017

Maratona dles Dolomites

Das Thema des Maratona dles Dolomites 2017 war die Liebe. Ein ansehnlicher Teil des Diakonie Fund Racing Teams wollte wissen, wie viel Liebe zum Radsport übrig bleibt, wenn die Steigungen die 15% überschreiten, was auf den Strecken mehrmals vorkam.


Martin, Finn und ich fuhren schon am Freitag an, um einen Tag zur Akklimatisierung zu haben. Denn wenn wir schon in einer der schönsten Gegenden der Alpen fahren, wollten wir uns etwas mehr Zeit nehmen.


Schon bei der Anfahrt am Freitag hatte Jo uns vorgewarnt, wir sollten Warme- und Regensachen mitbringen. Doch zum Glück hat sich das Wetter am Maratona Tag nochmal gewendet, so dass wir bis zum Ziel trocken durchfahren konnten.

Den Samstag nutzten wir um die Startunterlagen abzuholen und mit dem neuen 2017 Maratona Trikot die Umgebung zu erkunden.

Für Finn, der erst seit letztem Jahr so richtig als Rennradfahrer eingestiegen ist, war der Maratona das Jahres-Highlight. Weil er unter 18 Jahre ist, durfte er noch nicht auf die große Strecke mit 140km und 4200 Hm. Doch die mittlere Strecke hatte es auch schon in sich: 100 km auf 3600 Hm in einer Traumkulisse wie sie nur die Dolomiten zu bieten hatten.


Da Finn jetzt schon schneller ist als ich, war ich froh, dass Martin zusammen mit Finn die Runde machen wollte. Die zwei hatten dann auch ihren Spass miteinander ;-).

Ich nutzte die Freiheit um einen kleinen Ötzi Form Test zu machen und ging auf die Große Runde. Ärgerlicherweise ging mein Garmin an diesem Morgen nicht mehr an. Wie ich später feststellte, war das Gummi, welches den An/Aus Schalter nach innen isolierte, eingerissen und ich konnte dadurch die innere Taste auf der Platine nicht mehr erreichen. So musste ich dann nach Gefühl fahren, was mir eigentlich ganz gut gelang, allerdings hätte ich im Nachhinein ganz gern gewußt wie dabei der Puls war, denn normalerweise tendiere ich dazu, am Anfang zu viel Power zu geben und mich am Ende mit letzter Kraft ins Ziel zu schleppen. Das zu vermeiden gelang mir dieses Mal sehr gut.


Hier noch die Zeiten aller Diakonie Fundracer:

Strecke: 138km Männer, 4.412 Klassifiziert

Michael S.           Zeit: 5:41.38,7;  Schnitt: 24,235km/h; Rang AK: 37, Overall 184

Thomas G.           Zeit: 6:59.19,5;  Schnitt: 19,746km/h; Rang AK: 336, Overall 1563


Strecke: 106km Frauen

Christiane W.      Zeit: 6:48.48,4;  Schnitt: 15,557km/h; Rang AK:  16, Overall  149

Hilde H.              Zeit: 7:43.53,4;  Schnitt: 13,710km/h; Rang AK:  32, Overall  266


Strecke: 106km Männer, 2.390 Klassifiziert

Finn G.               Zeit: 5:03.16,6;  Schnitt:  20,970km/h; Rang AK:  27, Overall   316

Martin G.           Zeit: 5:03.18,3;  Schnitt:  20,968km/h; Rang AK:  20, Overall   317

Joachim Sch.     Zeit: 6:26.40,2;  Schnitt:  16,448km/h; Rang AK:  63, Overall  1303

Norbert G.         Zeit: 7:43.53,0;  Schnitt:  13,710km/h; Rang  AK: 338, Overall  2270


Strecke 55km Frauen

Christiane Sch   Zeit: 6:38.28,1;  Schnitt:  8,282km/h; Rang AK:  58, Overall    310


Strecke 55km Männer

Stefan Sch        Zeit: 6:38.30.3;  Schnitt:  8,280km/h; Rang AK:  125, Overall  1176




 Liebe Grüße
Thomas

Montag, 26. Juni 2017

Dreiländergiro

Von denen die auszogen um den Dreiländergiro zu fahren gibt es keinen Bericht.

Bei Starkregen Blitz, Donner und einer Vorhersage von 5 Grad auf dem Stilfserjoch, haben wir uns dazu entschieden nicht zu starten.

Liebe Grüße 

Uwe