Euer Matthias Imkampe (Pfarrer und Relilehrer aus Schwäbisch Hall)
Dienstag, 28. Juli 2009
1000 km für die Diakonie!
Euer Matthias Imkampe (Pfarrer und Relilehrer aus Schwäbisch Hall)
Sonntag, 26. Juli 2009
Velonale in München - 1. Platz für Anna Maier! 14. Platz für Rainer Bürkle!
Etwas spontan haben wir (Anna-Kathrin Maier & Rainer Bürkle) uns erst eine gute Woche vor dem Startschuss zur Velonale in München angemeldet, was gleichzeitig das erste Rennen für uns beide war.
Es sollte nach anfänglichen Schwierigkeiten ein voller Erfolg werden.
Um Stress zu vermeiden, sind wir bereits Samstag Mittag hier losgefahren und wollten gemütlich unsere Startunterlagen holen und dann noch die Strecke mit dem Rad besichtigen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Erst nach fast fünf Stunden Autofahrt waren wir an der Münchener Messe angelangt und bekamen gerade noch so die Startunterlagen, obwohl der Stand schon abgebaut war. Dazu waren wir hungrig und nach dieser ewigen Autofahrt nicht gewillt, noch um halb acht die Strecke abzufahren.
Daher gabs eine Planänderung und wir fuhren mit dem Auto und den Fahrrädern im Kofferraum die Strecke ab und hielten gleich nach einem Italiener Ausschau, den wir auch schnell fanden. Gestärkt von einer guten Portion Pasta konnten wir dann bei einer Freundin (nochmal vielen Dank für die Übernachtung Anke!) übernachten, wobei wir uns noch die Zusammenfassung der Königsetappe der Tour de France als Einstimmung auf das Rennen anschauten.
Am nächsten Tag gings dann frühzeitig zum Messegelände, wo wir uns noch etwas warmfuhren um dann 15 Minuten vor dem Start im Startblock zu stehen. Spätestens jetzt wussten wir, dass das ein Rennen und keine gemütliche RTF wird; ernste Gesichter, kaum Gerede, volle Konzentration - und dazu ein pochendes Herz und eine große Dosis Adrenalin. Noch ein Abklatschen und dann ertönte die Startsirene!
Schon nach den wenigen hundert Metern wurde ein Tempo gefahren, dass wir beide so noch nie gefahren sind. Das Feld teilte sich sofort in zwei Gruppen, wobei ich versuchte in der ersten Gruppe mitzuhalten und Anna in der zweiten Gruppe. Bei einem brutalen Anfangstempo war das Diakonie-Duo aber schon nach 7km wieder vereint, da ich die hohe Speed nicht mitgehen konnte. In der zweiten Gruppe wurde es dann auch keine Kaffeefahrt bei Geschwindigkeiten von bis zu 50km/h, aber durch gutes Windschattenfahren und einer harmonisierenden Gruppe konnten wir mithalten.
Nach etwa der Hälfte des Rennens kristallisierte sich langsam heraus, dass es für Anna heute um den Sieg geht, da in der Spitzengruppe kein weiteres Mädel war. Somit war klar, dass jetzt Aufpassen und Taktieren angesagt war, damit keine der drei weiteren Mädels von der Gruppe wegspringt und gleichzeitig brauchte Anna eine gute Position fürs Finale. Als dann zwei Kilometer vor dem Ziel das Tempo in der Gruppe teilweise auf über 50 km/h stieg, hatte Anna aber den richtigen Riecher für das richtige Hinterrad und erarbeitete sich eine exzellente Position. Sie bog als erste Frau auf die Zielgerade ein und lies sich den Sieg auf den letzten Metern nicht mehr aus der Hand nehmen. Wenige Fahrer danach sprintete auch ich ins Ziel, und belegte in meiner Altersklasse Platz 14.
Für alle Teilnehmer gab es im Ziel eine Medaille, während es für Anna bei der Siegehrung noch eine kleine Trophäe gab: fast einen halben Meter hoch und 1,5 kg schwer!
Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!
Spätestens im September gibts das nächste Rennen. Dann wieder im heimischen Stuttgart, wo die Jagd auf Siege hoffentlich weitergeht.
Samstag, 4. Juli 2009
Der Fund Racing Team Nachwuchs
bei der Regeneration
Neulich auf Korsika ...
... hab ich zufällig einen Radfahrkollegen getroffen.
Die Bavella ist eine der schönsten Passstraßen auf Korsika, ich hab mir von der Familie frei genommen und bin von Aleria aus raufgeradelt. Und oben angekommen steht schon ein Fund-Racer:
Willi Weid aus Geislingen, der seinen letzten Tag auf Korsika bei genialem Wetter genoss.
Es war wunderschön und FundRacing geht weltweit !
Michael Hermann
Sonntag, 28. Juni 2009
Alb-Traum Extrem 2009 - Ein Erfahrungsbericht
Ottenbach, Sonntagmorgen um 4.15 Uhr. Nebelschwaden, grauer Himmel, matschiger Boden. Das sind die äußeren Rahmenbedingungen für die Albextrem 2009. In mir sieht es nicht viel besser aus. Kaum geschlafen vor Aufregung. Immer wieder im Traum diese magische Zahl: 190 km. Als Pfarrer glaubt man ja von berufswegen an mancherlei Unglaubliches. Aber dass ich diese Strecke schaffe? Etwas benommen quäle ich mich mit meinem Frühstück. Willi Weid und ich schweigen uns an. Seltener Zustand. Dann der Versuch sich noch einmal innerlich frei und leer zu machen. Nur ein Versuch.
Zum Fototermin des Diakonie Fund Racing Teams, für das ich hier antrete, komme ich zu spät. Macht nichts. Wenn ich nicht durchhalte, ist es besser ich bin auf keinem Bild!
Etwas verwirrt suchen wir in Ottenbach den Start. Ungefähr 1000 Radler sind schon vor mir und warten auf den Startschuss. Vereinzelt sehe ich unsere blau-weißen Trikots. Gut zu wissen: Ich bin nicht allein.
Dann setzt sich die Karawane in Bewegung. Noch immer kann ich es nicht fassen: Du fährst jetzt 190 km und überwindest 2800 Höhenmeter. Im Traum nicht! Nein, in Wirklichkeit.
Ganz langsam geht es los. Lieber am Anfang zu wenig, als am Schluss gar nichts, heißt die Devise. Der neu gekaufte Pulsmesser blinkt mir nervös entgegen. Ich ignoriere ihn.
In Schwäbisch Gmünd holpern wir übers Kopfsteinpflaster zur ersten Kontrolle. Stolz zeige ich meine Karte, ein Anfang ist gemacht. So manch einer kam schon entgegen. Aufgegeben. Aber ich bin noch dabei.
Nach Straßdorf geht es dann ab in die Büsche. Nun ist es kein Versuch mehr. Erleichtert geht es wieder nach Ottenbach. Und dann hinüber nach Waldstetten. Die erste Versorgungsstation nach rund 50 km. Das Ganze noch dreimal, dann hast du?s geschafft, denke ich mir, als ich meine zweite Banane in mich reinstopfe.
Dann kommt der Furtlespass. 630 Meter über Null. Kein Problem. Langsam wächst das kleine Senfkorn Glaube in mir: Vielleicht doch ?? Auf dem Weg hoch nach Treffelhausen treffe ich eine Bekannte aus meinem ersten Babypflegekurs. Die Zeiten ändern sich. Statt wickeln treten wir ein kleines Stück gemeinsam in die Pedale. Nächstes Jahr macht sie vielleicht auch mit bei uns Diakonikern. Antreten gegen die Armut. Eigentlich kein schlechter Gedanke!
In Bartholomä gibt es Banane 3 und 4. 100 km. Die Hälfte!
Das nächste Ziel ist Weiler. Dort warten einige diakonisch bewegte Frauen mit Leberkäswecken und Kaffee auf uns. Den LKW vor Augen geben Willi und ich auf der Weilemer Steige alles. Stürmisch werden wir begrüßt. Aber ich merke: Das war zuviel. Ich glaube, das war?s. Aus. Ende.
Fühl' mich wieder wie beim Frühstück. Benommen. Leicht übel. Ohne Glauben an das Unglaubliche. Ich in Augenhöhe mit meinem inneren Schweinehund. Nur nix anmerken lassen! Vielleicht hilft ja der Kaffee. Koffeindope. Und tatsächlich. Österliche Gefühle. Wie singt Udo Lindenberg so schön: ''Hinter dem Horizont geht's weiter ?'' In Wittingen angekommen schnauft Willi: ''Jetzt nur noch Stötten.'' Ein Blick auf den Tacho: 155km, 2600 Höhenmeter, Puls ein bisschen zu hoch. Stimmung aber auch. Sehr hoch. Endorphine beflügeln mich. Nie war es schöner Geislingen über Türkheim zu erreichen! Stötten ist trotz Sonne kein Problem. Banane 5 und Joghurt. Schmeckt auch lecker. Zum ersten Mal bin ich es, der sagt: '''Komm, wir fahren weiter.''
Der Höhenmeter zeigt 2900 an. Aber die Birkenhöfe kommen noch. Ich glaube 12% Steigung. Aber jetzt ist alles egal. Ich weiß es: Ich schaffe es! Wahnsinn wenn der Glaube zur Gewissheit wird!
Im Ziel sind schon alle vom Team versammelt. Die Diakonie-Familie. Alle glücklich. Alle geschafft. Alle Gutes getan. Und Spaß gehabt. Fast von Beginn an!
Pfarrer Christoph Wiborg
Sonntag, 21. Juni 2009
Drei-Länder-Giro am 21. Juni 2009
Freitag, 1. Mai 2009
Eschborn - Frankfurt City - Loop
Sonntag, 24. August 2008
Urlaub 2008
Der höchste, auf öffentlichen Straßen anfahrbare Punkt in den Alpen, die Söldener Gletscherstraße. 2.829 Höhenmeter. Das war eine anspruchsvolle Radtour mit durchgehend 13% Steigung! Und es hat uns allen Spass gemacht!
Heinz Grözinger