Sonntag, 17. August 2014

Magstadter Radtourenfahrt



Es ist noch etwas kühl und ungewohnt für diese Jahreszeit.
 
 
 
 
Die Wetterprognosen sind jedoch gut und wir freuen uns auf den Tag.
 
 
 
 
Ralf blickt noch etwas skeptisch drein. Na ja, er hat auch allen Grund dazu, denn er will heute die XL Marathonstrecke fahren - 245 km und 4.000 hm. Held!




... Und Jo darf nur eine Ehrenrunde drehen. So lange er lacht geht es ja noch. ...




Und am Schluss ...




da müssen wir uns wieder treffen.

Freitag, 15. August 2014

Highlander

Nachdem ich 2012 schon mal beim Highlander gestartet bin, aber leider anstatt auf der großen Tour auf der kleine Tour  gelandet bin ( Ich hatte die Schilder an der Streckenteilung übersehen), hatte ich noch eine Rechnung in Hohenems offen.
So stand ich am Sonntag, den 10. August als Vorbereitung für mein radtechnisches Saison-Highlight, dem Ötztaler Radmarathon Ende August frühmorgens in Hohenems beim diesjährigen Highländer mit weiteren 1300 Teilnehmer am Start.
Trotz schlechter Wettervorhersagen waren die morgens noch nassen Straßen die einzige Nässe für den restlichen Tag.
 
Gleich zu Beginn ging es vom Rheintal aufs 1100m hoch gelegene Bödele, eine herrliche Aussicht auf den Bregenzerwald war die Belohnung.
Rasant quer durch das Tal der Bregenzerach folgten die schönen und auch strassenbautechnisch tollen Pässe Hochtannberg und Flexenpass (1775m).
 
Quelle: Sportograf.com
 
Wohl waren die Teilnehmer vor mir etwas zu hungrig, auf jeden Fall ging den Labestationen langsam das Essen aus.
 
In einer rasanten 40km langen Abfahrt ging es zurück Richtung Rheintal, welches ich zur Erholung nutzte, denn das Grande Finale folgte ja noch.
Dieses mal entging mir  die Streckenteilung nicht :-) !
Auch die Sonne war nun da und so kämpfte ich mich das eigentlich harmlos scheinende Faschinajoch (1550m) hinauf. Ja, diese Auffahrt hatte es in sich, am Sonnenhang eingepresste nicht enden wollenden Serpentinen mit nicht nachlassenden Steigungen von bis zu 14 %.
 
Zum Glück hatte die Verpflegung im Skigebiet Damüls wieder reichlich Nahrhaftes, so dass ich mit Hilfe des letzten und vierten Passes, das Furkajoch (1775m), und die 4100 Höhenmeter erreichte.
 
 
Sportograf.com
 
 
Und dann kam das Beste zum Schluss, über teils enge kleinen Sträßchen raste ich den Bregenzer Wald bis nach Hohenems runter, schönste Ausblicke und tolle Kurvenfahrten ließen das Herz und die Muskeln begeistern.
 
Nach 185 km und 8:36 h  22 km/h im Schnitt, kam ich als 9 .te Frau meiner Altersklasse und 22. Frau Gesamt in Hohenems ins Ziel.
 
 
Quelle: Sportograf.com
 
 
Fazit: Diesen Radmarathon, fast vor der Haustür liegend, in einer wunderbaren Landschaft mit netten Österreichern an der Strecke, einem Startgeld und Teilnehmerfeld, welches noch überschaubar ist und den wunderschönen Streckenfotos kann ich nur weiterempfehlen.
 
Melanie

Montag, 11. August 2014

Urlaub in den französichen Alpen

Nach ca. 1500 km mit dem Womo (meine Frau hat es wieder sicher durch die engen Alpensträßchen - als Begleitfahrzeug - gesteuert!) und wunderschönen 6 Tages-Etappen mit zusammen 400 km auf den Fahrrädern (sowie phantastischen 6800 Höhenmetern!) durch den französischen Nationalpark der Ecrins (Gipfel schneebedeckt mit über 4000 m) und durchs Vercors (Kalkstein-Massiv südlich Grenoble) sind wir wieder gut in Tuttlingen gelandet.
 
 
Col de Menee
 
Trotz des zunächst wechselhaften Starts am 2.8. - wir mussten jeden Tag den 8-Personen-Zelt-Bungalow aufbauen, um trocken essen und abends spielen und schwätzen zu können! - sind wir nie im Regen gefahren und alle braun gebrannt wieder gekommen.
 
 
Col de Menee
 
Die Sträßchen durch die Nationalparks hätten alle einen Schönheitspreis verdient - und Autos gab es fast keine. So haben wir wieder eine Woche Berge-Radeln pur genossen - und die Tuttlinger Mit-RadlerInnen feierten teilweise schon ihr 15-jähriges Jubiläum.
 
Mont Aiguille  Vercors
 
Im Vercors haben wir eine super 3 Pässe-Runde gemacht: Lalley – Clelles – Col de Menee – Col Grimone – Col de la Croix Haute – Lalley; davon stammen die Fotos – die können wir nur weiterempfehlen...


Liebe Grüße

Frank

Sonntag, 3. August 2014

Neckar-Alb-Rundfahrt


Nachdem ich, gestützt auf eine Wettervorhersage, eine regenfreie Tour ohne Gewitter versprochen hatte, ist die Gruppe etwas größer geworden.




So bereiten wir uns auf die Tour vor ...
 
 
 
 
... und nach dem obligatorischen Startfoto ging es dann los.
Leider war das Wetter anderer Meinung wie ich. Nach einem ersten Nieselregen wurde es dann heftiger und wenn erst einmal das Wasser in den Schuhen steht, ist der Rest ja auch egal. Und Regina hat mir meine falsche Vorhersage auch verziehen.  Es war wenigstens warm und so konnte uns der Regen wenig anhaben.
 
 
 
 
Und bei der letzten Verpflegung  waren wir auch schon wieder trocken; die Schuhe ausgenommen.
Und bei den letzten km lachte uns noch die Sonne zu.
 
 
 
 
Was das schönste an der Tour war?
Vom anschließenden Kaffee trinken einmal abgesehen,
bei den letzten 20 km ging es nur bergab!
 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Rad am Ring - Erfahrungsbericht

Jungs,

nach zwei Tagen Ausspannen einige Worten an Euch und uns.
Habe lange gebraucht zu klären, was das Besondere an diesem Rad-Wochenende war, schließlich sind wir schon öfter zusammen geradelt.






Aber genau das ist der Punkt: wir stehen zwar oft gemeinsam am Start und trinken hinterher gemeinsam ein Bier, aber unterwegs sind wir doch meistens Konkurrenten (bitte nicht missverstehen: wenn ich kann, mache ich da gerne mit!).

Das war am Ring anders: wir haben uns gegenseitig motiviert, unterstützt, angeheizt, gute Stimmung gemacht und jeder hat sich daran beteiligt und jeder hatte auch Phasen, wo er das brauchte (meine Nacht war wirklich nicht so doll).



Was dann aus diesem Teamwork im besten Sinne entstand, kann sich wirklich sehen lassen:
http://radamring.r.mikatiming.de/2014/?content=detail&fpid=list&pid=list&idp=00001713ED600D0000028547&lang=DE&event=R44



27. Platz von 621 Teams (!), 7. in der AK von 248 (!), jeder ist gut 180 km und 3.920 hm gefahren, zusammen waren wir 726 km unterwegs mit einem Schnitt von 30,9 km/h: Donnerwetter kann ich nur sagen.




Und ein herzliches Dankeschön, dass Ihr mich mitgenommen habt, Ihr wärt deutlich weiter vorn gelandet, wenn die drei Teams nach den jetzt erkennbaren Resultaten zusammen gestellt worden wären.



Aber auf drei Dinge bin ich auch stolz: dass ich durchgehalten habe, mich in der zweiten Hälfte nochmal steigern konnte und dass ich uns zusammen zu einem so tollen Resultat in der AK-Wertung verholfen habe.

Nicht vergessen dürfen wir unsere Unterstützerinnen, die uns von organisatorischen, logistischen und v. a. Timing-Anforderungen extrem gut entlastet und uns motiviert haben, sodass wir uns wirklich aufs Fahren konzentrieren konnten; und natürlich unseren nimmersatten Teamchef, der uns zusätzlich zu unserem eigenen Ehrgeiz immer noch an das Bild des Teams erinnert, dass es zu steigern gilt. DANKE!!!

Bis dann

Stefan

PS: Wenn man das Ergebnis auf einen "normalen" Marathon übertragen würde und dessen Verlauf strategisch als Team angehen würde, könnte der vorher ausgewählte Spitzenfahrer deutlich bessere Zeiten realisieren als wir sie bisher erzielen.
Ich bin zu alt für solche Späße, aber eine solche Strategie mit zu überlegen, würde mir schon Spaß machen..."

Dienstag, 29. Juli 2014

Rad am Ring - Ergebnisse



Beim 24h-Rennen Rad am Ring und werden die Teilnehmer zusätzlich durch das Grand Prix-Fahrerlager geführt. Die erste Runde (Einführungsrunde) ist etwas kürzer.




Streckenlänge: 26,0 km
Einführungsrunde: 24,4 km
Höhenmeter: ca. 580hm/Runde




Teilnehmergruppen der 4er Gruppen: 621

Gruppe "Roller" 28 Runden, Platz  28; AK 6
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Michael S.   7 Runden
Martin G.     7 Runden
Martin H.     7 Runden
Stefan S.      7 Runden



Gruppe "Kaffeefahrt", 26 Runden, Platz 100; AK 42
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Achim  B.      7 Runden
Daniel M.      7 Runden
Thomas G.    6 Runden
Martin P.       6 Runden




Gruppe "Hungerhaken", 25 Runden, Platz 134; AK 59
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Daniel R.      7 Runden
Andreas P.   6 Runden
Chris R.        6 Runden
Nico H.         6 Runden




Unsere Jungs haben tolle Leistungen gezeigt. Herzlichen Glückwunsch an alle!



Montag, 28. Juli 2014

Rad am Ring - Rennen

 
 
 
Die Gruppe "Hungerkaken" wartet auf ihren Einsatz.
 
 


Jetzt wird es Zeit für das Rennen. Wie wichtig  die Hintergrundarbeit ist, stellte sich erst so nach und nach heraus. Dabei kam den mitangereisten Freundinnen und Frauen eine wichtige Rolle zu. So ganz selbstverständlich war nicht nur ein heißer Kaffee, sondern auch für jeden Pasta bereit. Und nicht nur das ...




Es geht los.
Da zur gleichen Zeit auch die kürzeren Rennen starteten, gab es zunächst viele Möglichkeiten, sich einer schnellen Gruppe anzuschließen. Nach ein paar Stunden war das vorbei. Nun wurde es immer schwieriger, überhaupt eine passende Gruppe zu finden.
 
 
 
 
Nach jeder Runde musste der nächste Fahrer schon bereitstehen. Hier haben sich Christiane und Ulrike besonders hervorgetan. Ohne dass irgend jemand etwas sagte, notierten sie die Zeiten der jeweils gefahrenen Runde und achteten auf die richtige Zeit und Reihenfolge der Ablösung. Nachts, als sie eigenes Schlafbedürfnis anmeldeten, brach fast schon die Panik aus: Wer achtet nun darauf, dass die Ablösung auch funktioniert? Angesichts der knappen Erholungszeit konnten die meisten ohnehin nicht wirklich schlafen. Daher war dann jede Minute der Ruhe wichtig.



Und nach jeder Runde musste auch der Transponder in kürzester Zeit gewechselt werden ...




... und da gab es Hilfe ...
 
 
 
 
... gleich von mehreren Seiten.
 
 

 

Jedoch hatte der Transponderwechsel auch so seine Tücken.




... und wertvolle Sekunden gingen verloren, wenn es nicht funktionierte.
 
 


Und mit frischer Kraft zur nächsten Runde
 


Und dann gab es da noch Belohnungen eigener Art, eine besondere Form der Motivationshilfe, auf die allerdings nicht jeder zurückgreifen konnte ...


 
 
... Unterstützung um sich zu entspannen
 
 
 
 
... oder in Form einer Massage.
 
 
 
 
Wertvolle Zeit der Erholung wurde aber auch durch den einen oder anderen Defekt am Rad gekürzt.
 
 


So langsam wird es dunkel. Da es inzwischen stark bewölkt ist, wird es keine mondhelle Nacht geben und bei mir meldet sich die eine oder andere Befürchtung.
 
 
 
 
 
Dann wurde es Nacht. Wie werden unsere Jungs diese überstehen?
Die Erschöpfung forderte schon ihren Tribut. Allerdings waren die Rundenzeiten nur um ganz wenige Minuten länger geworden. Die Mannschaft brachte Spitzenzeiten von 95km/h und mehr zurück. Das wird bei Nacht jetzt nicht mehr gehen. Meine Befürchtungen erwiesen sich jedoch als unbegründet. Unglaublich was unsere Jungs da leisten.
 
 
 
 
Und dann wieder Tag. Und immer noch sind unsere Jungs gut drauf. Regeneration bedeutet nicht nur Ausruhen, sondern auch Bewegung um zu entspannen.
 
 
 
 
Fast auf die Minute genau, konnten wir inzwischen die Ankunftszeit des jeweiligen Fahrers berechnen. Um nichts zu versäumen, warteten wir an der Strecke schon 10min vor der berechneten Ankunftszeit. Wer so ein Rennen noch nie mitgemacht hat, wird kaum nachvollziehen können, wie sich die eigentliche Ruhezeit auf ein Minimum reduziert.
 
 
 
 
Regeneration bedeutet auch Essen ...
(von den unermüdlichen Frauen im Hintergrund zubereitet)

 
 
 
 
... und Trinken.
 
 
 
 
Schließlich: Es ist geschafft.  Zuvor gab es noch den Blick auf die gefahrenen Zeiten. Unsere Jungs sind zufrieden.
Wenn ich sie zusammengestellt habe, werden sie noch veröffentlicht.
 
 
 
 
Hier noch ein Witzbold auf der Rennstrecke. Er wird wohl nicht sehr weit gekommen sein.

Sonntag, 27. Juli 2014

Rad am Ring - 24h Rennen vom 26. - 27. Juli

Das Diakonie Team stellt in diesem Jahr 3 Teams zu je 4 Personen bei dem Rennen auf dem Nürburgring. Nach der Beschreibung von Jo,  der kürzlich an einem ähnlichen Rennen teilgenommen hat, können wir neugierig sein, wie unsere Jungs diese Herausforderung bewältigen.
 



Hier richtet sich die Gruppe schon mal häuslich ein. Direkt an der Rennstrecke. Vom Diakonischen Werk werden zusätzlich zwei Pavillons zur Verfügung gestellt. Damit lässt sich 2 Tage lang leben, zumal in einem Zelt eine komplette Küche steht.




Dazu noch der Diakonie-Banner damit wir nicht übersehen werden.
 



Nein, nein - wir denken nicht, dass die Strecke unsere Jungs nicht auslastet. Im Gegenteil. Vor dem Start macht sich der Fahrer erst mal warm und nach dem Rennen, werden die Muskeln entspannt. So ist es jedenfalls erst mal vorgesehen.




Nach dem Reglement dürfen wir selbst entscheiden, ob ein Biker mehrere Runden am Stück fährt, oder wir nach jeder Runde abwechseln. Wir entscheiden uns für letzteres. Das bedeutet, dass jeder eine knappe Stunde lang an seinem Limit fährt und dann 2 1/2 Stunden lang Zeit hat, zu essen und sich zu regenerieren.




Am Vormittag macht sich ein Teil unserer Jungs schon mal mit der Strecke vertraut.


Im Netz wird die Stecke wie folgt beschrieben:
"Egal auf welchem sportlichen Niveau man die legendäre Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder nimmt, der alte Eifelkurs fordert viel und gibt alles. Er ist das schönste Stück Asphalt zwischen Nord- und Südpol, er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit über 500 Höhenmetern und rund 73 Kurvenpassagen auf rund 24,4 Kilometer Länge. Wer 24 Stunden durch die „Grüne Hölle" will, der kann was erleben!"
Und was ist das, die grüne Hölle?
"Vom legendären „Karussell" bis zur „Hohen Acht" wird ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle" genannt wird."
 


 
Noch scheint der Übermut zu überwiegen. Hoffen wir, dass das so bleibt, auch wenn es in erster Linie strapaziös wird.



 
Vielleicht bleibt die Freude am Fahren auch dann, wenn es anstrengend wird?
 
 
 
 
Vielleicht können unsere Jungs, vom Rennfieber gepackt, die Schönheit der Landschaft auch nicht mehr  so richtig genießen?


 

Noch sind wir voller Hoffnung und Freude .... 


Unsere guten Wünsche werden sie jedenfalls begleiten!