Sonntag, 7. September 2014

Oberschwäbische Barockstraße

Es waren nicht viele, die sich heute den weiten Weg nach Wangen/Allgäu zumuteten. Doch wer es gemacht hat, hat es nicht bereut.
 
 

 
 
Das Wetter war schön und wir freuten uns schon auf die RTF.
Doch zuvor mussten wir erst mit unserem Outfit zurechtkommen. ...
 
 
 
 
 ... Und das muss erst gelernt sein. Doch mit ein wenig Unterstützung ist das auch noch  zu schaffen.
 
 
 
 
Chris und Uli sind schon weg. Wolfgang, Jo und ich wählten die Runde an den Bodensee.
 
 
 
 
Leider kann ich nicht zeigen, wie überwältigend schön der Ausblick über den Bodensee war.
 
 
 
 
Wie immer, zum Abschluss waren wir wieder zusammen.
Uli hat ein tolles Ergebnis mitgebracht, wir anderen waren da schon etwas bescheidener.
 
 


Mittwoch, 3. September 2014

Leinenwebertour

Hallo Heinz, 

anbei das Fotos der treuen Radler, die mutig genug waren sich nach Laichingen zu trauen.
 



Von den Diakonieradlern aus Geislingen sind nur Michael Honold und ich gestartet.
Die anderen haben wegen des schlechten Wetters resigniert.
Die Reporterin der Laichinger Zeitung hat uns morgens um 6.45 Uhr vor unserem Start fotografiert. Wir waren noch trocken und voller Hoffnung nicht den ganzen Tag gebadet zu werden. Dies war dann leider nicht so und wir sind über sieben Stunden im Dauerregen unterwegs, haben aber unsere 155 Kilometer tapfer, teilweise bei Starkregen und maximal 10 Grad, gemeistert.
 
Wir wünschen uns für die nächste Tour Sonnenschein und mindestens 20 Grad.
Viele Grüße Bernd

Dienstag, 2. September 2014

Ötztal Radmarathon - Gruppenergebnis

Wie fast jedes Jahr haben einige Mitglieder aus unserer Gruppe die Herausforderung des Ötztaler Radmarathon angenommen und ein super Ergebnis zurückgebracht. Nicht sehr viele Damen waren dabei. Unsere Melanie gehörte dazu, auch sie ist eine sehr gute Zeit gefahren.




Strecke: 238 km., 5.500 hm
Pässe: Kühtai, Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch





Männer 3.507 Klassierte

Micha Sch. (!)
Zeit:  8:28.41,6 Std.; Durchschnitt: 28,017 km/h; Rang gesamt: 294, AK 129

Martin H.
Zeit:  8:45.32,4 Std.; Durchschnitt: 27,172 km/h; Rang gesamt: 432, AK 171

Achim B.
Zeit: 9:29.02,1 Std.; Durchschnitt: 25,092 km/h; Rang gesamt: 940, AK 538

Daniel R.
Zeit: 9:44.08,4 Std.; Durchschnitt: 24,445 km/h; Rang gesamt:  1146, Ak 327

Martin G.
Zeit: 10:16.39,3 Std., Durchschnitt: 23,157 km/h; Rang gesamt: 1600, AK 949

Andreas P.
Zeit: 10:25.14,5 Std.; Durchschnitt: 22,839 km/h; Rang gesamt: 1713, AK 418

Thomas G.
Zeit: 10:59.47,7 Std.; Durchschnitt: 21,643 km/h; Rang gesamt: 2169, AK 1269


Damen 174 Klassierte

Melanie B.
Zeit: 10:31.39,8 Std.; Durschnitt: 22,606 km/h; Rang gesamt: 59, AK 32


 Herzlichen Glückwunsch!


Montag, 1. September 2014

Ötztaler Radmarathon

 
 
Sabine und Martin hatten für den Samstag die Gruppe zu einem Startfoto und zu einem gemeinsamen Essen zuerst vor und dann nach dem Rennen eingeladen. Alle sind erschienen und so konnten wir ein gemeinsames Foto schießen.
 
 

 
Die Stimmung war am Vorabend eher etwas verhalten und jeder fragte sich, wie es ihm morgen wohl ergehen wird. Es nieselte leicht und die Wetteraussichten waren nicht besonders gut. Alle hofften, dass es nicht ganz so schlimm werden würde.
 
Aus Freunden werden am Sonntag für 10 Stunden Konkurrenten.
Ob Martin H. seinen Bestplatz beim Ötzi halten kann? Er kam mit einer leichten Erkältung an und war daher nicht so ganz fit.
Martin G. hatte Magenbeschwerden und es war klar, dass er in diesem Zustand nicht fahren wird. Er hoffte noch auf schnelle Besserung.
Thomas war zum ersten Mal dabei. Von einer Wanderung am Tag vorher hatte er einen Muskelkater mitgebracht. Ob er morgen durchhält?
 
Und so war jeder mit seinen Gedanken schon beim Rennen morgen. 
 
Selbst am Renntag, am Sonntag war sich Martin G. noch unschlüssig, ob er am Rennen teilnehmen kann. Schließlich entschied er sich mitzufahren. Da ich am Brenner eine eigene Verpflegungsstelle für die Gruppe aufmachte, konnte er immer noch an dieser Stelle aufgeben mit dem Auto zurückfahren.
 
Es konnte losgehen.
Leider war für Nico das Rennen schon am Kühtai zu Ende. Zwei freilaufende Pferde verursachten einen Unfall, in den er verwickelt war. http://tirol.orf.at/news/stories/2665957/
Diese Abfahrt ist besonders schnell und daher auch besonders gefährlich. Da werden Geschwindigkeiten über 100 km/h erzielt. (Martin H. über 109 km/h). Nico verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Wir konnten ihn aber am anderen Tag mit nach Hause nehmen. Alles in Allem, es ist noch einmal glimpflich abgelaufen. Wir wünschen ihm gute Besserung!
 
Martin G. und Micha waren die Ersten bei mir am Brenner. Ob Martin, lädiert wie er war, das Rennen überhaupt durchsteht?
 
 
 
 
So nach und nach kam dann jeder bei mit vorbei und versorgte sich mit allem, was er mir zuvor mit gegeben hatte. Für die Gruppe war das deshalb hilfreich, weil die offizielle Verpflegungsstelle (Labe, wie es in Österreich heißt) nicht ganz am Wegrand war und so eine Verzögerung für unsere Gruppe bedeutet hätte.
 
 
 
 
Thomas war schon mal ganz glücklich. Der bisherige Rennverlauf zeigte, dass er es schaffen wird!
 
Nachdem unsere Gruppe diese Stelle passierte, fing es an zu nieseln und ich hoffte, dass es im südlichen Teil der Alpen, den unsere Gruppe jetzt fährt, schöner ist.
 
 
 
 
Micha kam als erster am Ziel an. Mit einer Zeit von 8:28.41,6 Std. hat er die Zeit von Martin H. deutlich unterboten! Gesamtrang: 301 (Alle Zeiten der Gruppe werde ich morgen noch posten.)
 
 
 
 
Zitternd und frierend kam schließlich jeder am Ziel an. Alle mit einer guten Zeit.
Martin hatte mit Micha bis zum Jaufen das Tempo noch durchalten können, dann meldete sich nicht nur der Magen zurück, sondern auch der Darm. Ab dem Jaufen und später noch am Timmelsjoch wurde es für ihn zu einer reinen Qual. Mit einer Zeit von 10:16.39,3 Std. war er dann trotz allem unter diesen Umständen hochzufrieden.
 
Auf der italienischen Seite hat es nicht geregnet. Aber am Timmelsjoch oben regnete es und die Temperaturen waren knapp über Null. Wenigsten über Null! Die Straßen waren mit Salz bestreut und so konnte von dieser Seite her keine Gefahr drohen.
Am anderen Morgen hatten alle Bergspitzen eine weiße Haube bekommen.
 
Im Gegensatz zum gemeinsamen Essen vor dem Rennen, war nun am Abend die Stimmung locker und angehoben. Ich hörte noch den Satz: "Nun ist Micha der Gejagte!"
Mal sehen, wie es in den nächsten Jahren weitergeht.
Und noch ein Satz war öfters zu hören: "Trotz allem haben wir mit dem Wetter Glück gehabt."
 
 
 
 
 Thomas lies es sich nicht nehmen, den neuen Service  in Anspruch zu nehmen: Es ließ sich seine persönlichen Zeiten auf seine Trophäe, auf das Trikot, drucken.


Sonntag, 17. August 2014

Magstadter Radtourenfahrt



Es ist noch etwas kühl und ungewohnt für diese Jahreszeit.
 
 
 
 
Die Wetterprognosen sind jedoch gut und wir freuen uns auf den Tag.
 
 
 
 
Ralf blickt noch etwas skeptisch drein. Na ja, er hat auch allen Grund dazu, denn er will heute die XL Marathonstrecke fahren - 245 km und 4.000 hm. Held!




... Und Jo darf nur eine Ehrenrunde drehen. So lange er lacht geht es ja noch. ...




Und am Schluss ...




da müssen wir uns wieder treffen.

Freitag, 15. August 2014

Highlander

Nachdem ich 2012 schon mal beim Highlander gestartet bin, aber leider anstatt auf der großen Tour auf der kleine Tour  gelandet bin ( Ich hatte die Schilder an der Streckenteilung übersehen), hatte ich noch eine Rechnung in Hohenems offen.
So stand ich am Sonntag, den 10. August als Vorbereitung für mein radtechnisches Saison-Highlight, dem Ötztaler Radmarathon Ende August frühmorgens in Hohenems beim diesjährigen Highländer mit weiteren 1300 Teilnehmer am Start.
Trotz schlechter Wettervorhersagen waren die morgens noch nassen Straßen die einzige Nässe für den restlichen Tag.
 
Gleich zu Beginn ging es vom Rheintal aufs 1100m hoch gelegene Bödele, eine herrliche Aussicht auf den Bregenzerwald war die Belohnung.
Rasant quer durch das Tal der Bregenzerach folgten die schönen und auch strassenbautechnisch tollen Pässe Hochtannberg und Flexenpass (1775m).
 
Quelle: Sportograf.com
 
Wohl waren die Teilnehmer vor mir etwas zu hungrig, auf jeden Fall ging den Labestationen langsam das Essen aus.
 
In einer rasanten 40km langen Abfahrt ging es zurück Richtung Rheintal, welches ich zur Erholung nutzte, denn das Grande Finale folgte ja noch.
Dieses mal entging mir  die Streckenteilung nicht :-) !
Auch die Sonne war nun da und so kämpfte ich mich das eigentlich harmlos scheinende Faschinajoch (1550m) hinauf. Ja, diese Auffahrt hatte es in sich, am Sonnenhang eingepresste nicht enden wollenden Serpentinen mit nicht nachlassenden Steigungen von bis zu 14 %.
 
Zum Glück hatte die Verpflegung im Skigebiet Damüls wieder reichlich Nahrhaftes, so dass ich mit Hilfe des letzten und vierten Passes, das Furkajoch (1775m), und die 4100 Höhenmeter erreichte.
 
 
Sportograf.com
 
 
Und dann kam das Beste zum Schluss, über teils enge kleinen Sträßchen raste ich den Bregenzer Wald bis nach Hohenems runter, schönste Ausblicke und tolle Kurvenfahrten ließen das Herz und die Muskeln begeistern.
 
Nach 185 km und 8:36 h  22 km/h im Schnitt, kam ich als 9 .te Frau meiner Altersklasse und 22. Frau Gesamt in Hohenems ins Ziel.
 
 
Quelle: Sportograf.com
 
 
Fazit: Diesen Radmarathon, fast vor der Haustür liegend, in einer wunderbaren Landschaft mit netten Österreichern an der Strecke, einem Startgeld und Teilnehmerfeld, welches noch überschaubar ist und den wunderschönen Streckenfotos kann ich nur weiterempfehlen.
 
Melanie

Montag, 11. August 2014

Urlaub in den französichen Alpen

Nach ca. 1500 km mit dem Womo (meine Frau hat es wieder sicher durch die engen Alpensträßchen - als Begleitfahrzeug - gesteuert!) und wunderschönen 6 Tages-Etappen mit zusammen 400 km auf den Fahrrädern (sowie phantastischen 6800 Höhenmetern!) durch den französischen Nationalpark der Ecrins (Gipfel schneebedeckt mit über 4000 m) und durchs Vercors (Kalkstein-Massiv südlich Grenoble) sind wir wieder gut in Tuttlingen gelandet.
 
 
Col de Menee
 
Trotz des zunächst wechselhaften Starts am 2.8. - wir mussten jeden Tag den 8-Personen-Zelt-Bungalow aufbauen, um trocken essen und abends spielen und schwätzen zu können! - sind wir nie im Regen gefahren und alle braun gebrannt wieder gekommen.
 
 
Col de Menee
 
Die Sträßchen durch die Nationalparks hätten alle einen Schönheitspreis verdient - und Autos gab es fast keine. So haben wir wieder eine Woche Berge-Radeln pur genossen - und die Tuttlinger Mit-RadlerInnen feierten teilweise schon ihr 15-jähriges Jubiläum.
 
Mont Aiguille  Vercors
 
Im Vercors haben wir eine super 3 Pässe-Runde gemacht: Lalley – Clelles – Col de Menee – Col Grimone – Col de la Croix Haute – Lalley; davon stammen die Fotos – die können wir nur weiterempfehlen...


Liebe Grüße

Frank

Sonntag, 3. August 2014

Neckar-Alb-Rundfahrt


Nachdem ich, gestützt auf eine Wettervorhersage, eine regenfreie Tour ohne Gewitter versprochen hatte, ist die Gruppe etwas größer geworden.




So bereiten wir uns auf die Tour vor ...
 
 
 
 
... und nach dem obligatorischen Startfoto ging es dann los.
Leider war das Wetter anderer Meinung wie ich. Nach einem ersten Nieselregen wurde es dann heftiger und wenn erst einmal das Wasser in den Schuhen steht, ist der Rest ja auch egal. Und Regina hat mir meine falsche Vorhersage auch verziehen.  Es war wenigstens warm und so konnte uns der Regen wenig anhaben.
 
 
 
 
Und bei der letzten Verpflegung  waren wir auch schon wieder trocken; die Schuhe ausgenommen.
Und bei den letzten km lachte uns noch die Sonne zu.
 
 
 
 
Was das schönste an der Tour war?
Vom anschließenden Kaffee trinken einmal abgesehen,
bei den letzten 20 km ging es nur bergab!
 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Rad am Ring - Erfahrungsbericht

Jungs,

nach zwei Tagen Ausspannen einige Worten an Euch und uns.
Habe lange gebraucht zu klären, was das Besondere an diesem Rad-Wochenende war, schließlich sind wir schon öfter zusammen geradelt.






Aber genau das ist der Punkt: wir stehen zwar oft gemeinsam am Start und trinken hinterher gemeinsam ein Bier, aber unterwegs sind wir doch meistens Konkurrenten (bitte nicht missverstehen: wenn ich kann, mache ich da gerne mit!).

Das war am Ring anders: wir haben uns gegenseitig motiviert, unterstützt, angeheizt, gute Stimmung gemacht und jeder hat sich daran beteiligt und jeder hatte auch Phasen, wo er das brauchte (meine Nacht war wirklich nicht so doll).



Was dann aus diesem Teamwork im besten Sinne entstand, kann sich wirklich sehen lassen:
http://radamring.r.mikatiming.de/2014/?content=detail&fpid=list&pid=list&idp=00001713ED600D0000028547&lang=DE&event=R44



27. Platz von 621 Teams (!), 7. in der AK von 248 (!), jeder ist gut 180 km und 3.920 hm gefahren, zusammen waren wir 726 km unterwegs mit einem Schnitt von 30,9 km/h: Donnerwetter kann ich nur sagen.




Und ein herzliches Dankeschön, dass Ihr mich mitgenommen habt, Ihr wärt deutlich weiter vorn gelandet, wenn die drei Teams nach den jetzt erkennbaren Resultaten zusammen gestellt worden wären.



Aber auf drei Dinge bin ich auch stolz: dass ich durchgehalten habe, mich in der zweiten Hälfte nochmal steigern konnte und dass ich uns zusammen zu einem so tollen Resultat in der AK-Wertung verholfen habe.

Nicht vergessen dürfen wir unsere Unterstützerinnen, die uns von organisatorischen, logistischen und v. a. Timing-Anforderungen extrem gut entlastet und uns motiviert haben, sodass wir uns wirklich aufs Fahren konzentrieren konnten; und natürlich unseren nimmersatten Teamchef, der uns zusätzlich zu unserem eigenen Ehrgeiz immer noch an das Bild des Teams erinnert, dass es zu steigern gilt. DANKE!!!

Bis dann

Stefan

PS: Wenn man das Ergebnis auf einen "normalen" Marathon übertragen würde und dessen Verlauf strategisch als Team angehen würde, könnte der vorher ausgewählte Spitzenfahrer deutlich bessere Zeiten realisieren als wir sie bisher erzielen.
Ich bin zu alt für solche Späße, aber eine solche Strategie mit zu überlegen, würde mir schon Spaß machen..."

Dienstag, 29. Juli 2014

Rad am Ring - Ergebnisse



Beim 24h-Rennen Rad am Ring und werden die Teilnehmer zusätzlich durch das Grand Prix-Fahrerlager geführt. Die erste Runde (Einführungsrunde) ist etwas kürzer.




Streckenlänge: 26,0 km
Einführungsrunde: 24,4 km
Höhenmeter: ca. 580hm/Runde




Teilnehmergruppen der 4er Gruppen: 621

Gruppe "Roller" 28 Runden, Platz  28; AK 6
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Michael S.   7 Runden
Martin G.     7 Runden
Martin H.     7 Runden
Stefan S.      7 Runden



Gruppe "Kaffeefahrt", 26 Runden, Platz 100; AK 42
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Achim  B.      7 Runden
Daniel M.      7 Runden
Thomas G.    6 Runden
Martin P.       6 Runden




Gruppe "Hungerhaken", 25 Runden, Platz 134; AK 59
Teilnehmer nach der Reihenfolge ihrer Teilnahme
Daniel R.      7 Runden
Andreas P.   6 Runden
Chris R.        6 Runden
Nico H.         6 Runden




Unsere Jungs haben tolle Leistungen gezeigt. Herzlichen Glückwunsch an alle!



Montag, 28. Juli 2014

Rad am Ring - Rennen

 
 
 
Die Gruppe "Hungerkaken" wartet auf ihren Einsatz.
 
 


Jetzt wird es Zeit für das Rennen. Wie wichtig  die Hintergrundarbeit ist, stellte sich erst so nach und nach heraus. Dabei kam den mitangereisten Freundinnen und Frauen eine wichtige Rolle zu. So ganz selbstverständlich war nicht nur ein heißer Kaffee, sondern auch für jeden Pasta bereit. Und nicht nur das ...




Es geht los.
Da zur gleichen Zeit auch die kürzeren Rennen starteten, gab es zunächst viele Möglichkeiten, sich einer schnellen Gruppe anzuschließen. Nach ein paar Stunden war das vorbei. Nun wurde es immer schwieriger, überhaupt eine passende Gruppe zu finden.
 
 
 
 
Nach jeder Runde musste der nächste Fahrer schon bereitstehen. Hier haben sich Christiane und Ulrike besonders hervorgetan. Ohne dass irgend jemand etwas sagte, notierten sie die Zeiten der jeweils gefahrenen Runde und achteten auf die richtige Zeit und Reihenfolge der Ablösung. Nachts, als sie eigenes Schlafbedürfnis anmeldeten, brach fast schon die Panik aus: Wer achtet nun darauf, dass die Ablösung auch funktioniert? Angesichts der knappen Erholungszeit konnten die meisten ohnehin nicht wirklich schlafen. Daher war dann jede Minute der Ruhe wichtig.



Und nach jeder Runde musste auch der Transponder in kürzester Zeit gewechselt werden ...




... und da gab es Hilfe ...
 
 
 
 
... gleich von mehreren Seiten.
 
 

 

Jedoch hatte der Transponderwechsel auch so seine Tücken.




... und wertvolle Sekunden gingen verloren, wenn es nicht funktionierte.
 
 


Und mit frischer Kraft zur nächsten Runde
 


Und dann gab es da noch Belohnungen eigener Art, eine besondere Form der Motivationshilfe, auf die allerdings nicht jeder zurückgreifen konnte ...


 
 
... Unterstützung um sich zu entspannen
 
 
 
 
... oder in Form einer Massage.
 
 
 
 
Wertvolle Zeit der Erholung wurde aber auch durch den einen oder anderen Defekt am Rad gekürzt.
 
 


So langsam wird es dunkel. Da es inzwischen stark bewölkt ist, wird es keine mondhelle Nacht geben und bei mir meldet sich die eine oder andere Befürchtung.
 
 
 
 
 
Dann wurde es Nacht. Wie werden unsere Jungs diese überstehen?
Die Erschöpfung forderte schon ihren Tribut. Allerdings waren die Rundenzeiten nur um ganz wenige Minuten länger geworden. Die Mannschaft brachte Spitzenzeiten von 95km/h und mehr zurück. Das wird bei Nacht jetzt nicht mehr gehen. Meine Befürchtungen erwiesen sich jedoch als unbegründet. Unglaublich was unsere Jungs da leisten.
 
 
 
 
Und dann wieder Tag. Und immer noch sind unsere Jungs gut drauf. Regeneration bedeutet nicht nur Ausruhen, sondern auch Bewegung um zu entspannen.
 
 
 
 
Fast auf die Minute genau, konnten wir inzwischen die Ankunftszeit des jeweiligen Fahrers berechnen. Um nichts zu versäumen, warteten wir an der Strecke schon 10min vor der berechneten Ankunftszeit. Wer so ein Rennen noch nie mitgemacht hat, wird kaum nachvollziehen können, wie sich die eigentliche Ruhezeit auf ein Minimum reduziert.
 
 
 
 
Regeneration bedeutet auch Essen ...
(von den unermüdlichen Frauen im Hintergrund zubereitet)

 
 
 
 
... und Trinken.
 
 
 
 
Schließlich: Es ist geschafft.  Zuvor gab es noch den Blick auf die gefahrenen Zeiten. Unsere Jungs sind zufrieden.
Wenn ich sie zusammengestellt habe, werden sie noch veröffentlicht.
 
 
 
 
Hier noch ein Witzbold auf der Rennstrecke. Er wird wohl nicht sehr weit gekommen sein.