Montag, 4. Juli 2016

Dreiländergiro und Engadiner

Zu dumm, dass sich die Veranstalter von einigen Top-Radevents terminlich nicht absprechen wollen.
Am 26. Juni:   Alb-Extrem und Dreiländergiro
Am 03. Juli:  Maratona und Engadiner 

Chrisi und ich hatten uns am 26.06. für den Dreiländergiro entschieden. Leider konnten wir nur noch die Strecke B buchen, Strecke A war schon seit mehreren Wochen ausgebucht. Am Renntag gab es dann weitere Misslichkeiten.
Morgens 5.45 Uhr, … die Türe am Wohnmobil schlägt zu, wir draußen, Schlüssel drin. Egal wir fahren.
Der Anstieg von Prad zum Stilfser Joch verlief noch bei gutem Wetter.  

 

Auf der anderen Pass-Seite erwartete uns nichts Gutes. Starkregen ab Laatsch.
Mit schrumpeliger Haut – wie nach einem mehrstündigen Bad – und ausgekühlt kamen wir an.

Nun hieß es, … nicht ab in die heiße Dusche zum Regenerieren, sondern erstmal Überlegungen anstellen, wie wir in das abgeschlossene Wohnmobil kommen. Mit einer ausgeliehenen Bohrmaschine konnten wir schließlich das Schloss knacken.
Highlight des Wochenendes war natürlich das Überqueren des Stelvio, …
aber auch die Begegnung mit Severin Zotter (Gewinner des „Race across America“ 2015 und Teilnehmer des „Race across the Alps“ am Vortag des Dreiländergiro) und Stefan Kirchmair (mehrfacher Gewinner des „Ötztalers“).   



Am 03.07. standen wir vor der Wahl, … Bodelshausen, Maratona, oder Engadiner.
Beim Maratona hatten wir dieses Jahr kein Losglück, in Bodelshausen gibt es keine Zweitausender,
also nahmen wir den Engadiner …
und kamen in den Genuss, mit Ova Spin, Forcola und Bernina neue Alpenpässe kennenzulernen. 

 

Erwähnenswert wäre hier der 3,5 km lange einspurige Tunnel (Munt la Schera),
seit 1910 der einzige Zugang von Zernez nach Livigno, …




mit dem Radl zu befahren etwas beklemmend, aber einzigartig.
Der Wettergott zeigte sich an diesem Wochenende gnädig, wir hatten ideale Wetterbedingungen, …
Sonnenbrand inclusive.

Joachim