Montag, 23. Mai 2011

Bergzeitfahren Schorndorf am 22. Mai

Insgesamt 13 Fahrer des Diakonieteams haben am Bergzeitfahren in Schorndorf in den verschiedensten Altersklassen von Senioren III (ab 60 Jahre) bis Zur E-Jugend (bis 11 Jahre) teilgenommen.

Die Besonderheit bei dieser Veranstaltung war, dass alle 15 Sekunden ein Fahrer von der Ablauframpe gestartet wurde,

der dann gegen die Uhr die Bergstrecke (4,15 km) nach Schlichten unter die Räder nehmen musste.

Am Ziel in Schlichten konnten wir uns mit "Radlerwurst" und den verschiedensten Getränken von der kurzen, heftigen Strapaze erholen.


Unsere Ergebnisse:

Jochen Böhringer 10 Min. 14 Sek.
Nico Holzinger 10 Min. 23 Sek.
Christian Müller 10 Min. 35 Sek.
Fabian Müller 10 Min. 50 Sek.
Joachim Schwarz 10 Min. 51 Sek.
Rainer Bürkle 10 Min. 57 Sek.
Daniel Ries 11 Min. 13 Sek.
Moritz Müller 12 Min. 04 Sek.
Genio Silviani 12 Min. 06 Sek.
Ulf Müller 12 Min. 34 Sek.

Und unsere Junioren:

Jonas Zeides 16 Min. 20 Sek. (Erster in seiner Altergruppe!)
Jannik Zeides 21 Min. 42 Sek.


… der Tagesschnellste fuhr die Strecke in 8 Min. 27 Sek. !!

Für uns Bergzeitfahr-Ungeübte Fundracer war die Herausforderung,
sich vor dem Start gründlich aufzuwärmen (besser „aufzuheizen“),
um dann in der Startaufstellung - bis zum Losfahren von der Rampe -
die Körpertemperatur samt Pulsfrequenz nicht zu sehr absinken zu lassen.
Denn nach dem Countdown … vier, drei, zwei, eins, GO …
galt es mit maximaler Kraft zu treten.

Naja, so gaaaanz ungeübt waren wir natürlich auch nicht, …
in den letzten Tagen vor dem Rennen konnte man so manchen Fundracer
ohne das sonst übliche „Diakonie-Trikot“, inkognito zwischen Schorndorf und Schlichten,
auf der noch gesperrten Straße finden.

Jo.

Sonntag, 22. Mai 2011

Lichtensterntour am 22. Mai

Bei schönem Wetter, auf verkehrsamen Wegen, die trotzdem für´s Rennrad geeignet waren, in schöner Lanschaft, das war die Lichtensterntour heute. Ein Lob für den Veranstalter!
Und immer das gleiche Ritual ...

Vorbereiten ...

Ein Startbild und los geht´s. ...
Diesmal waren vier Mountainbiker dabei. Hardy hat sich bereit erklärt, künftig unsere Montainbike Touren zu organisieren, vielleicht können wir dann auch diesen Bereich stärker besetzen?

Die Ersten von der langen Tour, 151 Km, zurück.

Auf der Seite der Lichtenstern Tour haben wir sogar einen Eintrag bekommen.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Hügeltour Tuttlinger Gruppe

Die Tuttlinger "Gruppe" durfte (wg. der weiten Anreise) etwas länger ausschlafen ...


 und startete zur Hügeltour erst um 8 Uhr. Uns schloss sich noch ein Spätaufsteher aus Göppingen an, so dass wir im 6-er Pack die 88 km in Angriff nahmen. Das Wetter war schlecht vorhergesagt und in Wirklichkeit traumhaft sonnig - an manchen Hügeln fast schon zu heiß.


Bei einem kurzen Zwischenstopp - wir warteten auf unsere Nachzügler - wurden wir von anderen Hügeltour-Radlern nett begrüßt: "Jetzt kommen die Diakonissen"...


Dabei zeigen unsere Bilder eher, dass wir für "essen auf Rädern" stehen, die Verpflegungspunkte waren super organisiert und wir nahmen viel mehr zu uns, als wir abgearbeitet hatten. Eine tolle Tour - wir waren alle begeistert und kommen im nächsten Jahr wieder.

Frank Morlock

Mittwoch, 18. Mai 2011

Hügeltour - ich habe einen Pokal gewonnen!

Am 15. Mai 2011 bin ich die Hügeltour gefahren. Mein Papa, Onkel, Bruder, Freunde und viele andere Fahrer waren mit dabei.  

Ich war einer der jüngsten Fahrer und habe einen Pokal gewonnen. Darauf bin ich sehr stolz. Ich freue mich schon auf die Hügeltour 2012.

Viele Grüße an alle Teilnehmer

Euer Jannik Zeides (7 Jahre)

Montag, 16. Mai 2011

Velotour 2011

Ein Rennen ist - wie der Name sagt – keine RTF.
Man merkt das schon bei der Anmeldung.
Eine Frage lautet: wie hoch ist die von Ihnen leistbare – und dokumentierbare – Durchschnittsgeschwindigkeit !? Voraussetzung zur Teilnahme ist ein 27er-Schnitt.
Die Renn-Teilnehmer werden nach Geschwindigkeitsbereichen in Startblöcken von je ca. 400 Radlern zusammen gefasst und starten nacheinander. Renn-Neulinge werden grundsätzlich im letzten Startblock angesiedelt.
Hinter der Startnummer eines jeden Teilnehmers ist ein Transponder zur genauen Zeiterfassung eingeschweißt. Sobald die Startschleife überfahren wird, fängt der Transponder an zu ticken …
und die Adrenalin-Ausschüttung wird dadurch mindestens verdoppelt.

                                                                Copyright: cyclingpictures.de


Leider sind die Konsequenzen dessen oftmals Selbstüberschätzung und rücksichtsloses Verhalten, unnötige Stürze und schmerzliche Erfahrungen die Folgen.
Vorteil von solchen Massenstarts sind die Vielzahl von wild zusammengewürfelten Gruppen, die sich schon nach den ersten gefahrenen Kilometern bilden, um im „Zug“ schneller zu fahren und dem Fahrtwind besser trotzen zu können.
Für „RTF-gewohnte Radler“ auffallend, sind die fehlenden Verpflegungsstellen, die oftmals willkommen sind, um mal ein paar Minütchen auszuruhen und ein Schwätzchen zu machen. Bei den Rennen wird den vorbeifahrenden Radlern ein Wasser, oder eine Banane gereicht, …
weder Wurstbrötchen noch Suppenterrinen, … keine Riegel, kein Hefekranz, …
schließlich geht es um Zehntel-Sekunden.
Von fünfstelligen Preisgeld-Summen war allerdings nichts zu lesen.

                                                                                            Copyright: cyclingpictures.de

Zwei Stürze habe ich im Vorbeifahren wahrgenommen (die Radler wurden schon versorgt), einmal hörte ich hinter mir das hohle Scheppern von Karbon auf Karbon, also auch ein Sturz,
… ein betretenes Gefühl im Nacken und erhöhte Vorsicht fahren mit mir.
Ohne Sturz die 100 Kilometer bewältigt und die Zielschleife mit einer um 20 Minuten besseren Zeit überfahren zu haben wie 2010, …
lassen mich mit einem guten Gefühl eine Bratwurst und ein Weizenbier genießen.

Joachim

Sonntag, 15. Mai 2011

Hügeltour am 14. Mai

Nach tagelangem Hoffen und Bangen wie denn nun das Wetter wird, einige Biker haben deshalb ihre Teilnahme abgesagt, ...

trafen wir uns immer noch in großer Zahl in Plüderhausen, gut gelaunt, weil das Wetter sich von seiner besseren Seite zeigte.

Das Schönste in unserer Gemeinschaft ist vielleicht, dass alle Platz haben, Familien genau so ...

wie Kinder ...

und natürlich nicht zu vergessen, unsere ambitionierten, sportlichen Biker, die den festen und zuverlässigen Kern unseres Teams bilden.

49 Biker waren auf der Strecke und das reichte für einen Pokal. Diesmal Platz 2, weil es eine noch größere Mannschaft gab.
Übrigens: geregnet hat es erst, als alle wieder zurück waren und ich im Auto auf der Heimfahrt war!

Montag, 9. Mai 2011

Lugano zum Geburtstag


An meinem Geburtstag habe ich mir einen "alten Traum" erfüllt und bin endlich mal von Lugano auf den Monte Bre geradelt - traumhafter Ausblick!

Frank Morlock

Sonntag, 8. Mai 2011

Stammheimer Gäurundfahrt am 8. Mai

Die Stammheimer Gäurundfahrt hatte in diesem Jahr etwas wieder gut zu machen. Die Tour im letzten Jahr glich eher einer Wasser- und Schlammschlacht als einer RTF Tour , nicht wahr Stephan, Christiane, Rainer und noch mal Stefan? (Helden!)

... Und das ist ihr auch gelungen!

Insgesamt 15 Biker machten sich bei bestem Wetter auf den Weg. Leider war für mich schon nach 2 Km die Tour zu Ende, die Kette verwickelte sich im Umwerfer.
Heinz

Sonntag, 1. Mai 2011

Rund um den Finanzplatz Eschborn - Frankfurt


                                                                                                                           Copyright: cyclingpictures.de

Herzlichen Gückwunsch an unsere Biker, sie haben wieder mal ein beachtliches Ergebnis erzielt:
In der Gruppenwertung von 72 gewerteten Teams Platz 25! (Ohne Joachim, er ist nicht in der Teamwertung enthalten)
Leider sind 2 Biker von unserem Team gestürzt, verursacht von absolut unsportlichen Teilnehmern. Unsere Biker sind trotz ihren Verletzungen weitergefahren!

Hier die Wertung auf 103 Km:

                                                                 Copyright: cyclingpictures.de

Martin Grözinger: Rang 136 der Gesamtwertung, 2:52,36 Std., 35,21 Km/h (13,42 Min. nach dem Ersten)
Stefan Siebertz: Rang 256 der Gesamtwertung, 2:56,59 Std., 34,30 Km/h

                                                                                                                          Copyright: cyclingpictures.de

Thomas Grözinger:   Rang 470 der Gesamtwertung, 3:06,58 Std., 32,50 Km/h
Jochen Böhringer:    Rang 864 der Gesamtwertung, 3:22,15 Std., 30,05 Km/h

                                                                                                                          Copyright: cyclingpictures.de

Joachim Schwarz:    Rang 933 der Gesamtwertung, 3:26,39 Std., 29,40 Km/h

(1.348 Biker haben das Ziel erreicht)

3 Wälder Tour am 01. 05.

So kann sich die diesjährige Saison forsetzen ...

16 Biker trafen sich in Schwaikheim, manche begannen jetzt erst mit dem Training, alle waren aber gut gelaunt und wählten entsprechend unterschiedliche Strecken ...

und manche waren froh, wenn eine Rast bei den Verpflegungstationen eingelegt wurde ...

Und auf die Hocketse am Schluß freuten sich alle!

Mittwoch, 27. April 2011

Gruß aus Essen vom Hardy


Ich bin auf einer Tour an der Ruhr entlang, habe dort auf einer alten Eisenbahnbrücke ein Päuschen gemacht.


Gruß Hardy

Montag, 25. April 2011

Radfahrspaß in Lana über Ostern 2011

Acht Radsportler im Alter zwischen 15 Monaten und 70 Jahren trafen sich - z.T. wieder - im Sonnenhof in Lana.

Die Aktivitäten schwankten zwischen sich gemütlich im Anhänger durch die Lande chauffieren lassen (Louise, 15 Monate) bis zu echten Passstürmern (Heinz). Jeden Tag fuhren wir zwischen 65 und 80 km und zwischen 800 und 1600Hm. Da der individuelle Trainingszustand unterscheidlich ist, sind wir in zwei Gruppen gefahren; auch Bergbahnen waren zum Überwinden von (noch) zuviel Höhenmetern hervorragend einsetzbar - und die Aussichten grandios!
Ebenso fantastisch sind die Aussichten auf die Pausen: traditionell bei Apfelstrudel und Kaffee!

Abends lassen wir uns von Walter, dem Haus- und Küchenchef, mit sehr gutem Essen verwöhnen.
Auch das Wetter hat - bis jetzt - mit gespielt; heute sind ein Teil von uns bei der steilen und langen Abfahrt von Hafling (ja, das Dorf, in dem die Pferde gezüchtet worden sind) nach Meran kurz geduscht worden. In Meran war dann wieder eitel Sonnenschein und angenehme Wärme.
Obwohl es um diese Jahreszeit auf den Pässen noch kühl ist, wollen wir morgen wieder hoch hinaus: in unterschiedlichen Gruppen werden das Gampenjoch und der Mendelpass in Angriff genommen; laut Meteo soll das Wetter wieder mitspielen.

Stefan Kunert


 

Sonntag, 17. April 2011

Uralan-Frühjahrsmarathon Münsingen am 16. April

Für Achim und mich fand der diesjährige Start in die MTB-Saison in Münsingen beim Uralan-Frühjahrsmarathon über 44,5 km / 880 Hm statt. Bei noch kühlen Temperaturen aber schönem sonnigen Wetter gings zusammen mit weiteren gut 700 MTB'lern pünktlich um 9:30 Uhr los. Die Strecke verlief meist auf gut fahrbaren Schotterwegen. Einige schöne Singeltrail-Passagen waren auch dabei. Insbesondere die letzten 2-3 km verliefen auf der MTB-Bundesliga-Strecke und durch den MTB-Park und waren fahrtechnisch etwas kniffliger (Wurzelwege, enge Kehren), aber gut zu bewältigen.

Nachdem ich bereits im vergangenen Jahr an diesem Rennen teilgenommen hatte und nach 2:06 Std. im Ziel war, setzte ich mir für dieses Jahr das Ziel, unter 2 Stunden zu bleiben. Leider machte ein platter Hinterreifen ca. 10 km vor dem Ziel dieses Ergebnis zunichte so dass ich letztlich nach 2:11 Std. durchs Ziel rollte. Als reine Fahrzeit (also ohne den Defekt) war ich bei 2:01 Std...

Achim ging das ganze etwas gemütlicher an. Bei meinem Defekt trafen wir uns wieder und fuhren die letzten km zusammen. Er kam ca. 1 Minute nach mir ins Ziel, da er auf den letzten 2 km etwas Pech auf den Singletrails hatte (vor ihm hatten ein paar Fahrer Probleme und die Strecke kurz blockiert...).

Dennoch war es wieder eine schöne Veranstaltung. Nächstes Jahr sind wir (und vielleicht noch weitere DFRT-Biker???) sicherlich wieder dabei.
Timo.

Weinlandtour - Saisoneröffnung wie im Bilderbuch

Wir alle freuten uns auf die erste gemeinsame Tour in diesem Jahr. ...

Freunde und Freundinnen trafen sich ...

34 Biker nutzten das schöne Wetter in allerbester Stimmung. Auch wenn es frühmorgens noch sehr frisch war, ging es voller Erwartung auf die Strecke. ...

... Und tatsächlich! Da haben viele von unseren Bikern den Winter über trainiert. Sonst wäre es kaum möglich gewesen,  dass die Spitzengruppe nach 125 Km und 950 Höhenmetern mit einem Schnitt von über 31 Km/h ins Ziel kamen.

Das macht durstig! Und wir nahmen die neuen Trinkflaschen von unserem Sponsor Bikes ´n Boards gleich in Gebrauch.
Und natürlich gab es gleich wieder Verabredungen für die nächsten Touren.

Mittwoch, 6. April 2011

Zum Baden war es noch zu kalt

Hier ein paar Eindrücke, welche vielleicht wieder Lust aufs Rennrad machen.
Aber Achtung: Nach der Winterpause kann es bei überwiegend geschontem Hinterteil zu starken Überlastungserscheinungen an diesem kommen ;-).
Los gings von Reutte in Tirol über den Gaichenpass ins Tannheimer Tal…
1
…direkt am Haldensee vorbei…war sogar teilweise noch zugefroren.
2
…immer weiter Richtung Westen, über den Oberjochpass und Bad Hindelang nach Sonthofen. Der Weg bleibt das Ziel.
3
Nun gings wieder Richtung Österreich und zwar über Deutschlands höchste Passstraße, dem Riedbergpass (1420m). Hier war nicht die Höhe das Problem, sondern eher die Steigung: 16% auf 4km :-( … und das zu der Jahreszeit!
4
…grüne Wiesen, es wird Sommer - auch in den Alpen.
5
…bis das Rennrad schließlich den Bregenzer Wald erreicht…diesen durchquert…
6
…und somit auch der letzte Pass bevorsteht. Jetzt merke ich, dass ich dieses Jahr noch keine RTF gefahren bin. Die Beine brennen!
7
…eeeeeeendlich angekommen :-) !
8Nun geht’s hinab nach Warth und dann talauswärts am Lech entlang … leider mit Gegenwind.
9
…zum Baden wars dann doch noch etwas zu kalt.
10
Soweit, sogut, ich hoffe wir sehen uns alle am 17. April bei der Weinlandtour – ich freu mich drauf!
Gruß Martin H.

Dienstag, 5. April 2011

Das schöne Wochenende lockt wieder viele Biker auf die Straße

Bei diesem schönen Wetter am Wochenende sind unsere Biker wieder überall sehen.

Am Bodensee,


Anne

auf der Schwäbischen Alb und bis im Remstal sind sie wieder zu finden.

Samstag, 19. März 2011

Alpenbrevet

Mit der Voranmeldung zum Ötztaler-Radmarathon hatte ich mich innerlich darauf eingestellt, einen solchen Radmarathon in den Alpen zu fahren. Auch mein Training hatte ich schon darauf ausgerichtet. Als das Fund Racing Team dann nicht ausgelost wurde, fehlte mir ein Ziel, auf das ich mich gefreut hatte.
Martin und ich überlegten, ob es eine Alternative gibt. Eine Alternative zum Mythos Ötztaler-Radmarathon gibt es wohl kaum, aber eine Alternative zur Strecke schon: der Alpenbrevet. Es gibt drei Strecken: die längste, die Platin Strecke, ist 276 km lang und hat eine Höhendifferenz von 7031 m! Dabei geht es über fünf Pässe: Grimsel, Nufenen, Lukmanier, Oberalp, Susten. Da wird sogar der Ötztaler klein!
Man kann während der Fahrt auch auf die kleinere Runde wechseln, entweder weil man im Angesicht der Berge vernünftig geworden ist, oder man nicht mehr im Zeitlimit liegt.
So wird mein sportliches Highlight dieses Jahr der Alpenbrevet sein. Es würde mich freuen, wenn sich uns weitere Fundracer anschließen.
Vielleicht ist das Losglück uns nächstes Jahr hold.
Ich freue mich schon auf die ersten gemeinsame Ausfahrten!
Bis dann
Thomas

Dienstag, 15. März 2011

Fahrt in den Frühling am 13. 03. 11

RTF des RV Edelweiß Lustadt e.V. - 111 km Strecke


Gut trainiert und warm angezogen ging es in den Farben des DFRT auf die Strecke.
Das Wetter war fast frühlingshaft, es hat zwischendurch mal geregnet bei Temperaturen zw.10 und 15 Grad und der Wind blies ab und an sehr kräftig.
Die Strecke war ziemlich flach, lediglich ein paar kleine Hügel mussten bewältigt werden (Höhenmeter, satte 240 … Grins)
Nach 4 Std und 27 Minuten kam ich im Ziel an.
Es war eine gelungene Eröffnungsfahrt…das Jahr 2011 kann kommen.

Rainer Jakob

Sonntag, 13. März 2011

Die ersten Diakonie Biker

Aufgenommen an Weihnachten vor meiner Haustüre

Das dürfte inzwischen Vergangenheit sein. Die ersten Diakonie Fund Racing Biker sind schon seit einiger Zeit wieder auf der Straße zu finden. Warten doch wieder große Herausforderungen auf uns.
Leider ist unsere Gruppe wieder nicht beim Ötzi ausgelost worden. Dafür haben sich einige Biker entschieden, die Platin Tour beim Alpenbrevet zu fahren! Er gehört zu den schwersten Marathons in Europa, die an einem Tag zu fahren sind. (5 Pässe, 276 Km, 7031 Höhenmeter) Da muss dann schon alles stimmen, um das zu bewältigen!


Stefan

Wir gewöhnliche Biker begnügen uns mit kleineren Touren und die machen genauso Spass!

Heinz

Donnerstag, 24. Februar 2011

„Race across America“

Nach der guten Resonanz auf meine letzte Buchempfehlung („Radfahrerbibel“), hier noch ein weiterer Literaturtipp für Radbegeisterte und für die letzten kalten Wochenenden, bevor die Saison wieder beginnt.


In seinem Buch „Race across America“ schreibt Dr. Michael Nehls, Arzt und Molekulargenetiker, über seine Vorbereitung und erfolgreiche Teilnahme an dem Rennen von Amerikas Pazifikküste zur Atlantikküste.

Ziel ist es, die 4800 km und 30.000 Höhenmeter am schnellsten zurückzulegen.

Es gibt keine Etappen, sondern lediglich ca. 57 Kontrollstellen. Um das Rennen erfolgreich zu beenden, muss allerdings ein Zeitlimit eingehalten werden. Für Einzelzeitfahrer beträgt dieses Limit 12 Tage und 5 Stunden, inclusive aller Pausen und verkehrsbedingten Stopps.

Jeder Teilnehmer kann selbst wählen, wann und wo er Schlafpausen einlegen möchte, muss also abwägen zwischen dem Wert zusätzlicher Fahrzeit und der Möglichkeit zur Regeneration durch Schlaf.

Um wegen subjektiver Begeisterung nicht allzu sehr in die Kritik zu geraten, gebe ich hier die Buch-Rezension von Matthias Tewordt wider, die sich aber mit meinem Urteil in allen Punkten deckt. (Quellenangabe, um keinen Guttenberg´schen Plagiats-Vorwürfen ausgesetzt zu sein.)

„Dr. Michael Nehls und Fotograf Uwe Geissler ist ein außergewöhnlich guter und interessanter Bericht über das Race across America und den Ausdauersport allgemein gelungen. Minutiös haben Nehls und sein achtköpfiges Team sich über mehrere Jahre auf dieses anspruchsvollste Zeitfahr-Rennen auf dem Fahrrad vorbereitet. Dabei haben sie recht früh mit ihrer smarten Strategie, während des Rennens viel Erholung mit einzubauen, den Weg zu einem großartigen Erfolg gesetzt. Durchgehend durch das gesamte Rennen scheint mir der interessante Ansatz, nicht mit nur 1-2 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen zu müssen, sondern sich eher bis zu 6 Stunden zu leisten, immer wieder den Erfolg zu demonstrieren. Nehls wird schließlich Siebter und kann daher mit Recht stolz auf seine Leistung sein. Minutiös wurden alle Details in der Vorbereitung mit einbezogen: vom Ergometertraining in der Sauna (um sich auf die heißen Tage in Arizona und New Mexico vorzubereiten), extrem detaillierte Ernährungs- und Trainingsplanung, über immer wieder die weitgehende Berücksichtung wissenschaftlicher Prinzipien, Medizin und Trainingslehre, einem Antidopingkonzept, bis hin zur Lösung des Problems mit den schwachwerdenden Halsmuskeln („Schermer`s Neck“) durch eine „Prismenbrille“, …
an Vieles wurde gedacht. Am Beginn des Rennens macht die Logistik allerdings Nehls Team einen Strich durch die Rechnung. Dieser kleine Schwachpunkt in der Vorbereitung zeigt, dass man bei einem solchen Unternehmen nicht Alles perfekt planen kann. Doch dann zahlt sich die Regenerationsstrategie voll aus, unter anderem dadurch, dass Nehls die Fahrt sogar noch genießen konnte – im Gegensatz zu den anderen Mitbewerbern. Ein großartiger Ansatz !

Das Buch ist eine fantastische Mischung aus einer recht interessanten Abenteuerbeschreibung und einem sehr fundierten, detaillierten und gut begründeten wissenschaftlichen Bericht über das Projekt.
Jeder Ausdauersportler kann hier viel dazu lernen ! Und nicht zuletzt sollen die herrlichen Fotos erwähnt sein, die dem Bericht noch eine besondere Note verleihen.“

Anmerkung: Der mitreisende Uwe Geißler (Fotograf) ist der Herausgeber des Rennradmagazins TOUR.

Das Buch kann man nur empfehlen, nicht nur Extremsportlern, es ist auch in vielen Punkten interessant für alle „normalen“ Radsportler und Sportverrückte.
Der Leser erfährt eindrucksvoll, welche Leistungen möglich sind, wenn optimale Vorbereitung, das entsprechende Durchhaltevermögen, Disziplin, das Vertrauen in sich selbst und der absolute Wille zur Zielerreichung zusammen kommen.
Vieles davon könnte auch auf`s tägliche Leben übertragen werden.

Übrigens gibt es auch den DVD-Film zum Buch,
Titel: „Du musst nicht gewinnen, um zu siegen“.

Ebenso wie das Buch motiviert der Film dazu, große Aufgaben anzupacken, um mit den richtigen Motiven und einer Prise Humor diese auch zu bewältigen.

Viel Freude beim Lesen des Buches, oder / und Gucken des Films.


Joachim Schwarz.