Dienstag, 4. August 2015

Arlberg Giro 2015

Am Sonntag, den 2. August fand die 5te Auflage des Arlberg Giro statt und dabei waren unter anderem Achim B., Thomas G. und ich, Martin G. Zu fahren waren 148km und ca. 2.400 Höhenmeter. Spannend wurde es jedoch bereits am Samstag um 18 Uhr, als sich Profis zu einem internationalen Kriterium in Zentrum von St. Anton ein Rennen durch die engen Gassen lieferten. Sieger wurde Mathias Brändle, Tour de France Teilnehmer und Ex-Stundenweltrekordler.

IMG_Kriterium

Bei der Anmeldung musste man entsprechend seiner eigenen Einschätzung den Startblock angeben. Optimistisch hatte ich Thomas und mich gleich in den ersten Block Elite eingetragen. Thomas war es sichtlich unwohl, zwischen den Spitzenfahrern zu stehen. Aber auch ich sollte erfahren, wie es ist, am ersten Berg von allen Seiten überholt zu werden.

IMG_Start Foto Kurz vor Start des Arlberg Giro um 6 Uhr erinnere ich mich genau an die Ansage des Sprechers, wir würden ohne Regen losfahren und bei Sonnenschein ankommen. Dies war auch richtig, aber……. Die Auffahrt zum Arlbergpass begann auf regennasser Straße und ging bereits vor dem Pass in einen leichten Regen mit Nebel über. Diese Wetterbedingungen hielten sich anschließend hartnäckig auch noch bei der Fahrt durch das Montafon hinauf bis zur Bieler Höhe. Entsprechend nass und verfroren ging es dann wieder in voller Fahrt runter. Mir hatten die Beine derart gezittert, dass ich mir Sorgen machte, dass sich die Vibrationen zu sehr auf das Rennrad übertragen würden. Weiter durch das Paznauntal Richtung St. Anton wurde das Wetter wieder besser, ich war aber nur froh endlich das Ziel zu erreichen. Zu allem Überfluss hatte Achim bei seiner Fahrt auch noch Probleme mit der Schaltung. Bei all den Widrigkeiten waren wir dann doch zufrieden mit dem Ergebnis und holten das Finishergeschenk, eine Windjacke ab. Wie ich finde ein super Geschenk.

IMG_Achim im ZielIMG_Thomas im Ziel

Zurück in unserer Unterkunft hat uns die Hauswirtin den Vorschlag gemacht, den Arlberg Giro nochmals im nächsten Jahr zu fahren, dann aber bei schönem Wetter. Schauen wir mal, wäre eine Überlegung wert, da es eine wunderschöne Strecke ist, von der wir leider nicht viel mitbekommen haben.

Gruß
Martin

Montag, 3. August 2015

Arlberg Giro

Trotz miserablem Wetter sind drei von unseren Jungs den Arlberg Giro gefahren.
Strecke: St. Anton, Arlbergpass, Silvretta, St. Anton. Auf dieser Strecke waren ca. 2.400 Höhenmeter und eine Distanz von 148km zu bewältigen.
Es ist ein vergleichsweise schnelles Rennen: Der Schnellste hat einen Schnitt von 37,06 km/h eingefahren!

Die Ergebnisse unserer Jungs bei einer Teilnehmerzahl von 942 Finisher:

Martin G.:     Zeit: 4:52:51,1;   Rang AK:  53;    Rang gesamt: 214;   Schnitt: 30,32 km/h

Achim B.:     Zeit: 5:15:37,2;   Rang AK: 121;   Rang gesamt: 390;   Schnitt: 28,14 km/h

Thomas G.:   Zeit: 5:28:39,6;   Rang AK: 161;  Rang gesamt: 486;   Schnitt: 27,02 km/h


Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 2. August 2015

Neckar-Alb-Rundfahrt

Heute waren wir wieder an zwei Startorten gleichzeitig unterwegs. Bei der RTF in Nürtingen und beim Arlberg Giro. Während wir bei der Neckar-Alb-Rundfahrt bestes Radwetter hatten, war es beim Arlberg Giro miserabel. Doch unsere Jungs ließen sich davon nicht abschrecken!
 
 
 
 
Doch uns ging es gut.
Neulinge müssen erst eingewiesen werden ...
 
 
Bei diesem tollen Wetter freuen sich alle auf die bevorstehende Tour.
 
 
 
 
Wessen Leistung zusammenpasst findet sich und man fährt gemeinsam die ausgewählte Strecke.
Die Streckenführung war in diesem Jahr anders als wir es gewohnt waren und fand bei allen großes Lob.
 
 
 
 
Und am Schluss finden sich alle wieder und haben viel zu erzählen!

Sonntag, 19. Juli 2015

Rad-Marathon Tannheimer Tal

Start


Heute findet keine RTF statt. Unser Team ist beim Rad-Marathon Tannheimer Tal mit 10 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen angemeldet. Alle haben sich die große Strecke vorgenommen: 224 km und 3.700 Hm.
Strecke: Tannheimer Tal - Allgäu - Riedbergpass - Begenzerwald . Hochtannberg - Lechtal - Tannheimer Tal.

Riedberg Pass

 
Eine besondere Herausforderung ist der Riedberg Pass mit einer Steigung bis zu 16% auf mehrere Kilometer und seiner sehr schmalen Straße mit engen Kurven. Er ist mit 1407 m ü. NHN der höchste befahrbare Gebirgspass Deutschlands.
Der Sieger dieses Rennens ist mit einem Schnitt von 35 km/h gefahren!
 
Die Ergebnisse unseres Teams:

Damen  Finisher; 57

Margot B.        Zeit: 8:13:19;   Platz Gesamt:  36;  AK 16;  Schnitt: 24.16km/h

Christiane W. ist nach 195km beim Überfahren einer Asphalt-Aufwerfung gestürzt und musste im Hospital in Reutte behandelt werden.


Herren  Finisher: 803

Michael Sch.    Zeit: 6:50:45;  Platz Gesamt:   44; AK  25;  Schnitt: 32,69km/h

Martin G.         Zeit: 7:07:58;  Platz Gesamt:   98; AK  30;   Schnitt: 31,40km/h

Martin H.         Zeit: 7:17:03;  Platz Gesamt: 134; AK  54;   Schnitt: 30,73km/h

Achim B.         Zeit: 7:24:43;   Platz Gesamt: 158; AK  76;  Schnitt: 30,19km/h

Jochen B.         Zeit:  8:24:32;  Platz Gesamt: 400; AK 103; Schnitt: 26,59km/h

Uwe K.            Zeit:  9:03:56;  Platz Gesamt: 553; AK: 173;  Schnitt: 24;60km/h

Thomas E.       Zeit:  9:08:56;  Platz Gesamt: 583; AK: 108;  Schnitt: 24,42km/h

Bernhard B.    Zeit:   9:13:22: Platz Gesamt: 606; AK: 302;  Schnitt: 24;16km/h

Joachim Sch.  Zeit: 10:28:56; Platz Gesamt: 772; AK; 263;  Schnitt: 21;36km/h


Herzlichen Glückwunsch!
 

Von uns ist ein weiterer Teilnehmer ausgeschieden. An seinem Fahrrad ist ein Schaltzug gerissen.

 

Sonntag, 12. Juli 2015

Nagold-Gäu-Neckar



Heute ist ein sonniger Tag vorhergesagt, nicht ganz so heiß wie in den letzten Tagen.
Einige Strecken sind neu, vor allem ist eine lange Strecke mit dabei und die muss erst begutachtet werden.
 
 
 

Das Startfoto gehört natürlich mit dazu ...




... und dann kann es losgehen.
 
 
 
 
Martin H. hat von unterwegs ein paar Momente mit seinem Smartphone festgehalten ...
 
 
 
 
... deshalb gibt es auch einmal Bilder von unterwegs.
 
 
 

Nein, sie haben noch keinen Heiligenschein - noch nicht.


 
 
 
Letzte Verpflegungsstelle.


 
 
Da haben sich einige tapfer geschlagen und sind bis zum Schluss in der schnellen Gruppe geblieben. 
 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Maratona dles Dolomites am 05.07.2015

Trotz der 450km Anfahrt scheint es,

als würde der „Maratona“ bei den Diakonikern immer mehr Beliebtheit erfahren.

In diesem Jahr waren es 12 Fundracer und weitere 5 Starter,
die sich uns angeschlossen haben.

Nur bedauerlich, dass sich nicht alle in La Villa / Corvara getroffen haben.
Anhand der Referenzzeiten werden die Teilnehmer in unterschiedliche
Startblöcke eingeteilt, da ist es nicht verwunderlich,
wenn man sich unter 9000 Startern nicht findet.
 
... Warten auf den Startschuss in Block 4
Die Wettervorhersagen mit angekündigten tropischen Temperaturen
bewahrheiteten sich, …
auch in den Dolomiten kletterte das Thermometer über 30 Grad.
Eigentlich Traumwetter … und (so der Kommentar eines Mitstreiters)
„ … wer die Tageshöchsttemperaturen meiden will,
muss eben schneller fahren, dann ist er noch vor der Mittagshitze im Ziel“.


... Warten auf den Startschuss in Blog 1 (schnelle Fahrer und alle Frauen)
Nicht umsonst findet sich der „Maratona“ jedes Jahr unter den von der UCI ausgelobten
5 Top Rad-Events weltweit.
Die Internationalität bleibt einem als Starter nicht verborgen, …
an den Nationen-Kennzeichen, aufgedruckt neben der Startnummer,
erkenne ich Teilnehmer aus … Holland, Belgien, Frankreich, England, Schweden, Finnland,
Litauen, Tschechien, Polen, USA, Canada, Australien und Neuseeland.
... morgens um 5:45 Uhr in Block 1
 
 
Vergleicht man andere Veranstaltungen in Preis und Leistung mit dem „Maratona“,
 
muss man sich wundern, wie die Südtiroler das meistern, …
beste Versorgung an den Verpflegungsstellen,
Servicestationen entlang der Strecke,
im Zielbereich Pasta, Steak, Kuchen und Getränke gegen Gutscheine,
im Starterbeutel finden sich Trikot und Weste aus hochwertigem Material
und für jeden Finisher gibt`s eine Medaille im Ziel.
Startgeld 89,00 € !!
Auch die Data-Sport Zeitmessung funktioniert hervorragend, …
sobald die Mess-Stellen auf den Passhöhen und im Ziel überfahren sind,
kommt die Zeit per SMS auf`s Handy.
 
 
... nein ..., kein Triathlon Teilnehmer, aber ein Maratona-Starter bei der Regeneration im Pool
Hilde, Norbert, Chrisi und ich waren mit unseren „erfahrenen“  Zeiten
und mit dem anstrengenden aber in höchstem Maße ereignisreichen Tag zufrieden.
Die Zeiten können auf www.maratona.it/de „Ranglisten“ nachgelesen werden.  
Joachim.

... hier noch ein Nachtrag (Ergebnisse) zum Maratona.

Strecke

Platz / AK

Name

Gesamtzeit

Rückstand z.1.Platz AK

Platz / Gesamt

Schnitt 

138km

130/170

Herbert K.

8:46:21

3:03:03

3850/4448

15,7

138km

331/442

Rolf W.

8:32.23

3:23.30

3850/4448

16,1

138km

444/800

Peter M.

7:46.54

2:47.09

2625/4448

17,7

138km

429/847

Oliver K.

7:20.28

2:23.25

2025/4448

18,7

106km

54/209

Joachim S.

6:00.04

1:44.40

1075/2748

17,6

106km

16/ 30

Hilde H.

7:26.53

2:05.25

218/ 301

14,2

106km

318/377

Norbert G.

7:26.47

3:33.42

2346/2748

14,2

106km

19/ 30

Christiane W.

7:33.37

2:12.09

224/ 301

14,0

106km

DNF

Robert P.

4:51.53

 

 

 

55km

20/39

Jeanette K.

4:17.53

1:40.19

131/ 240

12,8

 
 
 

 

Sonntag, 5. Juli 2015

Schneckentour

Eine größere Gruppe von uns fährt heute den Maratona. Hoffen wir, dass es in den Bergen kühler ist. Diese Hitze heute - und dann noch ein Rennen -, das ist ja kaum auszuhalten.




Nicht viele wollen sich heute der Hitze stellen und die Schneckentour fahren.

"Warum heißt das eigentlich Schneckentour?" Ist diese Tour nach mir benannt, der ich mich so fühle, wenn alle an mir vorbeifliegen? Wie ich der Antwort entnehme, bin ich doch nicht das Zentrum der Welt. "Die Tour heißt Schneckentour" wurde mir Bescheid gegeben, "weil die Bodelshäuser 'Schnecken' genannt werden. Und Schnecken heißen sie, weil es in dieser Gegend viele Schnecken gibt - Versteinerungen." Na dann.




Das ist unsere ganze Gruppe heute. Ich selbst wähle die kleine Strecke, damit ich die relativ kühlen Morgenstunden nutzen kann. Und zurück bin, wenn die Hitze nicht mehr auszuhalten ist.
 

 
 
Die beiden anderen - Helden - lassen sich nicht abschrecken und nehmen die große Strecke unter die Räder.
 

Samstag, 4. Juli 2015

Dreiländergiro 2015

Endlich mal wieder den Dreiländergiro, dachte ich. Es waren schon 5 Jahre her, seit ich ihn das letzte mal gefahren bin. Damals hatte ich eine Zeit von ca. 7:30. Mein Ziel war, mindestens diese Zeit zu halten.

Zusammen mit Martin fuhr ich am Vortag an den Start und Zielort Nauders in Österreich. Wir sind früh losgefahren um uns zu “akklimatisieren”. Am nächsten Tag war der Start um 6:30.

Martin wollte mal wieder nicht der “Letzte” im Startblock sein und drängte zu einem frühen Aufbruch. Wie gewöhnlich war mir das nicht so wichtig, denn ich wollte lieber noch ausgiebig frühstücken, um genug Energie aufzunehmen. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wir dann fast die Ersten sind wenn wir nach Martin gehen. Ich konnte noch ein zweites Brötchen rausschinden und dann sind wir auch schon zum Start gerollt.

Wie sollte es anders sein? Hier werden noch ca. 2000 Radfahrer kommen. Wir sind ja schon mal da!

IMG_0587

Ohne Worte!

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Diesmal nahm ich mir fest vor, am Reschenpass nicht volle Pulle zu fahren. Irgendwie ist es es beim Dreiländergiro so, dass alle vom Start in Nauders den Reschen Pass hochrasen, als sei dort schon das Ziel. Es ist dann nicht einfach, den individuellen Pulsbereich einzuhalten, wenn alle an Dir vorbeiziehen. Der Effekt wurde noch verstärkt, da wir weit vorne im Startblock waren. Mehr oder weniger gelang es mir trotzdem.
Ich brauchte die Kraft noch für das Stilfserjoch und den Ofenpass, der eigentlich nicht wild ist, aber nach dem Stilfserjoch kann der Ofenpass einem ziemlich schwer vorkommen. Das wusste ich noch aus den vergangenen Malen.

Das Stilfserjoch war gnadenlos, ich glaubte nicht mehr daran die 7:30 noch halten zu können. Bei der Auffahrt hatte ich fast alle Probleme, welche man als Radfahrer haben kann. Von Sitzbeschwerden über Rückenschmerzen, brennenden Füßen zu Magenproblemen und dann war da noch das Stilfserjoch, lang und steil.
Irgendwie bin ich dann doch rübergekommen. Auf der Abfahrt versuchte ich zu essen, trinken und mich zu regenerieren.

Der Ofenpass lief schon besser. Vermutlich hat es sich gelohnt, dass ich mich am Anfang etwas zurückgenommen hatte. Als ich dann hinter Zernez war, konnte ich mich einer Gruppe anschließen, in der ein gutes Tempo gefahren wurde. Dass ich mich dort integrieren konnte, wertete ich auch als gute Aufteilung meiner Kräfte. Wir schossen das Inntal hinunter bis Martina, wo es noch die Norbertshütte als Schlussanstieg hinaufging. Ich konnte es genießen!

IMG_0606
Im Ziel traf ich auf Michael und Martin, die mal wieder mit super Zeiten gefahren waren. Doch mit meiner Zeit (7:16) war ich sehr zufrieden. Nach und nach trafen alle ein. Ich genoss die Stimmung, welche oft am Ende eine Radmarathons eintritt.


Hier noch ein Höhenprofil der Strecke wie es Veloviewer bietet:image

Liebe Grüße
Thomas

Donnerstag, 2. Juli 2015

Dreiländergiro - Ergebnisse

Parallel zu Alb extrem stellten sich 7 unserer Jungs der Herausforderung des Dreiländergiros. Alle nahmen die lange Strecke - 168km und 3.300hm - unter die Räder.
Pässe, die zu bewältigen waren: Stilfser Joch, Ofenpass, Reschenpass.

Hier die Ergebnisse bei 1103 Finisher:

Michael, Sch.   Zeit: 5:58:17 Std.;   Platz   63   (27,7km/h) !! Herzlichen Glückwunsch!
Martin, G.        Zeit: 6:11:05 Std.;   Platz   90   (26,8km/h)
Thomas G.       Zeit: 7:16:55 Std.;   Platz  513  (22,7km/h)
Uwe, K.           Zeit: 7:55:06 Std.;   Platz   753
Andreas P.       Zeit: 8:03:06 Std.;   Platz  804
Metzger A.       Zeit: 9:34:03 Std.;   Platz 1067

Die Angaben zur durchschnittlichen Geschwindigkeit sind aus den jeweiligen Strava Dateien entnommen, die mir zur Verfügung standen, also ohne Berücksichtigung der Verpflegungspausen.

Manchmal frage ich mich: "Wie ist das bloß möglich, so eine Strecke so schnell zu fahren?"
Jeder Finisher hat ein großartige Leistung gebracht!

Mittwoch, 1. Juli 2015

Bericht von der Albextrem 2015

 Montagabend, Balkon, fast Vollmond.
Dazu ein kühles Glas Weißwein.
Und sich erinnern.
An das Gestern. An die Albextrem 2015.
„Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ heißt eine alte jüdische Weisheit.
Wie wahr!
So ein erlöstes Gefühl habe ich eigentlich sonst nie im Jahr.
Dieses Gefühl, das mit der Abfahrt hinunter nach Ottenbach beginnt, mit einem Hefeweizen begossen und in einer schlaflosen Nacht durchwacht wird.
Frau möge mir den Vergleich verzeihen: So in etwa muss sich eine Mutter fühlen, die grad entbunden hat.
Die Schmerzen, das Reißen, das Hecheln – alles vergessen angesichts des Wissens: Geschafft!
Und der Urkunde in den Händen.
Abgesehen von der Steigung bei Weilerstoffel, bei der ich mit 90% der MitfahrerInnen zum ersten Mal den Sinn dieses ansonsten wie ich finde dämlichen Sprichworts „Wer sein Fahrrad liebt, der  schiebt“ verstanden habe, war diese so ganz neu geroutete Albextrem einmal mehr eine schmerzhafte Freude.
 
 
 
Vor allem das Wetter, das, wie ich hier einmal unverwunden behaupten mag, wesentlich mehr Einfluss auf unser Leben hat als jedwede Form von Genetik: Ein Traum.
Und das an einem Sonntag – jetzt bricht wieder der Pope durch – der unter dem Proprium „Die Gemeinde der Sünder“ steht. Wahrscheinlich geht das nur mir so, einem von 3300. Wenn man durch die Dörfer fährt und die Glocken läuten hört und weiß: Nun ist Gottesdienst … und was machst du? Jeder Glockenschlag ein Schlag ins Gewissen.
Doch dann fällt mir ein, mit welchem Wort am heutigen Sonntag die Predigt anheben wird:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Eben!
Sei barmherzig! Vor allem mit dir selbst.
Im Angesicht dieses wunderbaren Albextrem-Himmels kommt mir in diesem Zusammenhang ein Gedicht Robert Gernhardts in den Sinn, das ich mit stiller Freude meinem barmherzigen Vater zutrage:
 
„Himmel, großer Deckel du, deck mich kleine Erde zu.
Hab ich Unrecht heut getan, zeige mich bei Gott nicht an.
Lässt du mich nur selig ruhn, will ichs morgen wieder tun.
Amen.“
 
Doch um ehrlich zu sein: Schon bei Pause 2 in Gnannenweiler, nach 100km und 1700hm, spüre ich, dass ichs morgen nicht nochmal tu.
Diese erste Hälfte hatte es in sich, da sind sich alle um mich herum einig. „Ein Unding!“ – „Zumutung!“ – „Kein Spaß mehr!“ so tönt es allenthalben. Manche - fast schon verbittert - zetteln mögliche Verschwörungen an: „Nächstes Jahr laufen wir alles!“
Im Zeitalter der sozialen Medien bahnt sich ein Proteststurm gegen die Organisatoren der Albextrem an. In diesen Stunden, in denen ich dieses schreibe, ist die Internetseite nicht zu erreichen …
Doch sei hiermit noch einmal eindringlich erinnert:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Ansonsten war‘s nämlich wirklich wieder landschaftlich großartig, prächtig organisiert und geradezu lecker: die Brötchen in Gnannenweiler, das Joghurt in Hofstett-Emerbuch, die Butterbrezel in Stötten …
 
 
 
 
und das Hefeweizen in Ottenbach!
Womit sich der Kreis wieder schließt.
Und die Sache rund wird. Ganz. Und schön.
 „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung!“ So ist es. einmal mehr.
Bis zum nächsten Jahr, Ihr lieben Diakonie Fund Racer! 
Christoph Wiborg

Sonntag, 28. Juni 2015

Alb extrem

Gestern noch wurden wir vom Wetter darauf aufmerksam gemacht, dass es auch ganz anders sein kann. Heftige Regenschauer und Hagel begleiteten uns beim Abholen der Startkarten.
 
 
 
 
Doch am anderen  Morgen war das Wetter super. Wir waren bereit, uns der Herausforderung zu stellen. Alb extrem fordert von uns alles, das wussten wir.
 
 
 
 
Doch in diesem Jahr hatte der Veranstalter noch einiges hinzugefügt. Das sollte unsere Erwartung und Freude nicht schmälern.
 
 
 
 
Zuerst waren es "nur" 16% Steigung, was zu bewältigen war. Die meisten steckten das noch weg. Doch dann wurde es schon schwieriger.
 
 
 
 
18% Steigung waren jetzt zu meistern. Und schließlich steigerte sich das auf 20%. Und das auf eine längere Strecke!
 
 
 
 
Und was gibt es denn da zu lachen: Ich fragte: "Seid ihr durchgefahren oder musstet ihr absteigen?" Was war die Antwort: "Selbstredend sind wir gefahren." Dass ich auch nur so fragen konnte!
 
 
 
 
Eigentlich waren alle mit ihrer Leistung zufrieden.
 
 
 
 
Alle, die diese Tour vollendet haben, gefahren oder geschoben, haben heute eine ganz besondere Leistung vollbracht!
 
Und es gibt in unseren Reihen mindestens Einen, der die ganz große Strecke gefahren ist. Vielleicht bekommen wir von ihm noch einen Bericht??
 

Samstag, 27. Juni 2015

Vorfreude?

Morgen geht's los! Der Dreiländergiro 2015 findet wieder statt. Sieben unerschrockene Fundracer werden sich der Herausforderung stellen und das Stilfserjoch im Rahmen des Dreiländergiros zu bezwingen. Das Wetter sieht nicht wirklich gut aus, aber die Wettervorhersage gibt Grund zur Hoffnung.


Ein Teil von uns trifft sich bei der Ausgabe der Startunterlagen am Festzelt wo gerade die Teilnehmer des Race Across The Alps ins Ziel kommen: 540 km und  14.000 Höhenmeter innerhalb von 32 Stunden. Das ist nochmal eine ganz andere Liga!
 
Auf dem Dreiländergiro sind es "nur" 168 km auf 3300 "hm"
Wir werden morgen zeigen was wir können. Ich bin mir sicher, dass unsere Spitzenfahrer auch ganz ansehnliche Zeiten einfahren werden.
 
 
Um ehrlich zu sein, bei mir überwiegt noch der Respekt vor dem Stilfserjoch.
 
Mal sehen, was der Morgen bringt.
Thomas

Sonntag, 21. Juni 2015

Birenbacher Bergeles Tour


Heute ist der längste Tag des Jahres - Sommersonnenwende. Da sollte es eigentlich wärmer sein. Und die Wetterprognose ist auch nicht gar so toll. Manch besorgter Blick geht zum Himmel. Wird es vielleicht doch regnen?
 
 

 
Es ist heute der letzte Test vor Alb extrem. Da will es jeder noch mal genau wissen. Die Gruppe füllt sich so langsam.
 
 

  
Leider gibt es da noch einige Nachzügler. Das wäre heute ein imposantes Gruppenbild geworden .
 
 
 
Es kann losgehen. Zunächst werden wir von ein paar Regentropfen begrüßt, doch bald klart es auf und es wird schöner. Na ja ... relativ schöner.
 
 
 
 
Warum denke ich jedes Mal, wenn Werner mit seinem Liegerad kommt, er hat es schön? Er kann ganz bequem - liegend - die Strecke fahren..
Gewiss leistet er mindestens gleich viel wie wir auch!
 
 
 
 
Martin musste noch einen Platten flicken, deshalb holte er den Nachzügler der Fund Racing Gruppe ein. "Du solltest auch mal im Bild zu sehen sein", meinte er.
 
 
 
 
Und da wir die größte Gruppe waren, gab es für uns auch noch den Hauptpreis, einen Getränkegutschein.
Jo wollte schon vor der Preisverleihung wissen: "Wann und wo werden wir gemeinsam feiern?"
 
Bei der anschließenden Verlosung hätten drei Fund Racer  noch was gewonnen, wären sie dagewesen.
Und wer hat den Hauptgewinn, einen guten Fahrradhelm von Alpina gewonnen? Ich!
 

Dienstag, 16. Juni 2015

Sachsenheimer Lichtenstern-Tour



Man sieht es uns an: Nach längerem Bangen, wie das Wetter wird, freuen wir uns alle auf eine schöne sonnige Tour.

 


Es kann losgehen ....
 
 
 
 
Die Strecke ist sehr schön geführt
 
 
 
 
Und fast alle wollen die große Runde fahren.
 
 
 
 
Es gibt - wie immer - anschließend viel zu erzählen