Montag, 31. August 2015

Ötztal Radmarathon



In diesem Jahr bot der Ötztalmarathon etwas Besonderes: Schönes heißes Wetter. Für viele Fahrer zu schön - zu heiß; 34° und das am Berg. Manchmal - bei Regenwetter - geben viele auf weil es zu kalt ist. In diesem Jahr hatten viele mit Muskelkrämpfen zu tun und mussten deshalb aufgeben. In unserem Team waren das zwei. Fast wären es drei geworden. Der Dritte bekam keinen Platz in einem der vielen Besenwagen und kämpfte sich tapfer nach einer Massage doch noch ans Ziel. Vielleicht schreibt er noch einen Bericht?
Einer von uns ist schon  gar nicht angetreten, weil er mit einer besonders hartnäckigen Erkältung zu tun hatte.

 


Nach dem Kühtai, kurz vor der Passhöhe am Brenner machte wir einen diakonieeigenen Stand auf. Nach einer Aufmunterung und einer kleinen  Stärkung könnte es weitergehen.




Und manch einer nutzte das Wasser nicht nur zum Trinken.




Das tut gut ...
 
 
 
 
... Und natürlich auch Kalorien,
 

Das sind die Ergebnisse:

Achim B.            Zeit:  9:13.52,4;      Rang gesamt:  780,  Kategorie:  427

Martin P.            Zeit: 10:04.41,3;     Rang gesamt:  1475, Kategorie: 824

Stefan. S.            Zeit: 10:11.52,0;     Rang gesamt:  1581, Kategorie: 268

Nico H.              Zeit: 10:20.45,6;     Rang gesamt:   1711, Kategorie: 425

Uwe K.              Zeit: 12:31.40.2;     Rang gesamt:   3339, Kategorie: 772

Peter M.             Zeit: 12:38.52,0;     Rang gesamt:    3386, Kategorie 790

Herbert K.         Zeit: 13:04.52,5      Rang gesamt:     3556, Kategorie 128

Joachim Sch.    Zeit:  13:15.50,5      Rang gesamt:    3604, Kategorie: 134




 
Und dann am Ziel warteten schon die Fans.
 
 
 

Und dann kommen sie, abgekämpft und froh am Ziel zu sein.


 
 
Am anderen Morgen noch eine letzte Reflexion des Rennens gestern.
 
Und ... sollte ich mich verhört haben? ... eine vorsichtige Vorausschau auf die nächste Saison.
 

Sonntag, 30. August 2015

Leinenwebertour

Heute starteten wir an zwei Orten gleichzeitig:
Beim Ötzi mit einer größeren Gruppe und in Laichingen.



"Das ist die Truppe, die um 7.30 h" startete schreibt mir Karin. "Es war ein toller Tag und eine sehr schöne Strecke. Wir haben trotz 35 °C immerhin 118 km geschafft."
 
 
 
 
... Und dann war da noch Timo mit seinem 6jährigen Sohn mit dabei.
Ist das nicht süß?
 
 
 
 
Und dann noch das ganze Vaterglück.
 
Hallo Heinz, 
anbei das Foto von Nick und mit vor dem Start der Familienrunde in Laichingen über 20 km.
 
 
 
 
Leider hat jemand stellenweise die Beschilderung manipuliert, so dass wir die Verpflegungsstelle verpassten. Nick ist somit die ganzen 20 km ohne Pause durchgefahren. Hat er super gemacht. 
 
Viele Grüße
Timo.
 
 

Samstag, 29. August 2015

Der Tag vor dem Ötztaler

Jetzt ist es wieder soweit, es ist der Tag vor dem Ötztaler.

Es kommen die üblichen Selbstzweifel: Reicht das Training aus, wird das Material durchhalten, halten die persönlichen Problemstellen durch und werden alle unbeschadet über die Pässe kommen?
Ich kann mich aber auch noch an das letzte Mal erinnern, als ich die obersten Kehren des Timmelsjoch hochgefahren bin und dann durch denn Tunnel fuhr, ein unglaubliches Gefühl, denn da weißt Du, dass Du es geschafft hast! Mir kommen fast heute noch die Tränen.
Ob es auch dieses mal wieder klappt, wird sich zeigen. Am Wetter wird es nicht liegen.

Liebe Grüße
Thomas

Donnerstag, 20. August 2015

Mit dem fahrrad ueber die alpen


Dieser lange gehegte traum ist in erfuellung gegangen. Am 10. August sind klaus und ich in garmisch gestartet. Ueber den buchener sattel gelangten wir ins inntal, dem wir bis ins schweizerische martina folgten.


Dann ging es ueber die norbertshoehe und den reschenpass und durch das vinschgau immer der etsch entlang




bis auf einen schlenker ueber kaltern nach mezzocorona. Ueber den andalosattel zum lago de molveno und schliesslich ueber den monte ballino hinunter an unser ziel nach riva del garda, wo wir am 6. Tag unserer tour gluecklich und heil angekommen sind. 




Die landschaften, durch die wir gefahren sind waren einfach grandios! Unzaehlige bruecken haben wir ueberquert.
Immer wieder gab es herrliche ausblicke in die umliegende bergwelt oder zurueckt ins tal und auf die orte durch die wir gefahren waren oder die vor uns bzw. noch etliche hoehenmeter unter uns lagen. Bis auf einen kurzen regenguss hatten wir herrliches wetter, so dass ich hinterher gar nicht sagen kann,  ob mir die zahlreichen hoehenmeter oder die hitze mehr zu schaffen gemacht hat. Aber die freude ueber das erlebte laesst die strapazen in den hintergrund treten.




Es bleibt das erhebende gefuehl, aus eigener kraft ueber die alpen gekommen zu sein auf wegen und strassen und passagen, die menschen viele, viele generationen vor uns entdeckt und gangbar gemacht haben und die trotz unserer heutigen moeglichkeiten und mobilitaet eine herausforderung sind und mich staunen machen, dass es ueberhaupt moeglich ist, diese gebirgsmassen zu ueberwinden. Dies erlebt zu haben erfuellt mich mit grosser dankbarkeit.




Noch etwas kurioses. Da sind wir sechs tage ohne einen einzigen platten ueber die alpen gekommen - und was hatten wir am abend des 6. Tages an unseren begleitauto? Einen platten!!!

Viele gruesse regina

Sonntag, 16. August 2015

Magstadter Radmarathon

Der Wecker reißt mich aus dem Schlaf. Es ist 5:30 Uhr. Mein erster Blick geht zum Fenster. Wie ist das Wetter? Es regnet leicht. Mein zweiter Blick geht ins Internet. Wie ist die Wettervorhersage? Es soll den ganzen Vormittag regnerisch sein. Ich philosophiere noch, ob ich mich wieder ins Bett legen soll und weiß gleichzeitig, dass mein Pflichtbewusstsein siegen wird. Es haben sich für heute Mitglieder aus unserem Team angemeldet, die hart im Nehmen sind.
 
 
 
 
In Magstadt angekommen wartet schon Jürgen auf mich und auf einen Biker, der mit ihm fahren will. Da er niemand findet, fährt er wieder heim. Allein bei diesem Wetter macht es keinen Spaß.  
 
 
 
 
Dann treffe ich noch auf Margot und Bernhard. Beide - hart im Nehmen - wollen die Marathonstrecke fahren. Respekt!
 
 
 
 
Ich warte das Ergebnis erst gar nicht ab, trinke mit Jürgen einen Becher Kaffee und nehme ein Stück Kuchen mit um es daheim zu essen.

Und dann kommt noch ein SMS bei mir an:
"... guten Mutes war ich noch bis zur Anfahrt in Renningen, dann waren die letzten 5km nach Magstadt gesperrt, ...
geplanter Umweg über Rutesheim und Warmbronn, ebenso gesperrt, ... dann hatte ich noch Diesel für 25km im Tank, ... also zur AB-Tankstelle "Stuttgarter Wald" zurück, ... grrrh ... das ist nicht mein Sonntag!! ... also nach Hause und noch ein Stündchen Schlaf.  Jo

Freitag, 14. August 2015

Von Zwei, die auszogen, den „Ötzi“ kennenzulernen.

Ein heißes Wochenende ist angesagt, …

die Meteorologen prognostizieren Tagestemperaturen bis zu 40 Grad.
Uwe und ich planen die Ötzi-Runde, … Sölden, Kühtai, Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch, Sölden.
Na ja, Langfinger-Handschuhe werden wir nicht brauchen. 

Wir reisen am Donnerstag-Nachmittag an,
für Freitag sehen wir die Strecke Sölden, Kühtai, Brenner, Sterzing vor. 

Es läuft gut, eine schnelle Abfahrt nach Ötz bis zur Abzweigung Kühtai, …
die Frische des Morgens lässt uns die bis zu 18% steilen Rampen noch erträglich erscheinen.
Die Überraschung: Straßensperrung und Umleitung für Fahrräder / Motorräder.
Wir überlegen kurz … und entscheiden uns für das Risiko zum Durchfahren der gesperrten Strecke.
Nach 3 km stoppt uns die Kelle in der Hand eines Polizisten.

„50 € pro Person wg. Befahren einer gesperrten Straße, oder Festnahme!“
Wir verhandeln !  Das Bußgeld sinkt auf 50 € für Beide, … dann auf 25 €, …
bei 20 € für Beide zahlen wir … und fahren schnell weiter.
Bußgeldbazar in Österreich!?
 


Die Bundesstraße 182 zum Brenner ist für Radfahrer eigentlich gut zum Befahren,
wird aber bei diesen Temperaturen zum Gegner in einer Hitzeschlacht.
Ein schneller Cappuccino auf der Passhöhe, … Uwe`s Tacho misst 43,6 Grad C.
Die Abfahrt nach Sterzing mit dem kühlenden, schweißnassen Trikot ist wohltuend. 

Bei der Unterkunfts-Suche haben wir Glück, … schon beim zweiten Versuch werden wir fündig.
Zahnbürste und Wechseltrikot haben wir im Rucksack.
 


Samstag: 
Die heutige Etappe führt uns von Sterzing über den Jaufenpass und das Timmelsjoch
zurück nach Sölden.   

Es ist gewittrig und nass, die Berge verbergen sich hinter den Wolken.
In der Nacht hat es geregnet.
Der Jaufenpass ist mir vom letzten Oktober noch gut in Erinnerung. 

Je weiter wir hochfahren, desto freundlicher werden die Wetterbedingungen.
Auf der Passhöhe angelangt, zeigt sich auch die Sonne wieder, …
Unter uns in den Tälern hängen noch die Nebel.
 


Die Jaufen-Abfahrt ist ein Leckerbissen für Radler, … sie erscheint endlos.
Ich denke dabei schon an den nächsten Anstieg, …
er folgt unmittelbar in St. Leonhard, 28 km bis zur Passhöhe Timmelsjoch. 

Schweiß tropft mir vom Helmrand auf den Lenker.
Es sind viele Radler unterwegs. 

Uwe trifft die Fundracer-Kollegen Nico und Daniel H., …
auch sie wollen den „Ötzi“ vorab kennenlernen. 

Auf den letzten 3 km des Anstieges werden wir von einem Gewitterregen abgekühlt.
Egal.
 
 

                                                           
Ein schnelles Foto auf der Passhöhe.

Nun geht es bis nach Sölden (fast) nur noch bergab, …
ein Zwischenanstieg mit 200 Hm fordert die letzten Körner. 

Starker böiger Gegenwind verwässert die Freude am Abfahren etwas, …
doch Sölden liegt vor uns, der „Ötzi-Test“ ist gemacht,
allerdings verteilt auf 2 Tage.
Wie es uns wohl am 30. August ergeht, beim „Ötzi en bloc“ ?? 

Joachim.

Dienstag, 4. August 2015

Arlberg Giro 2015

Am Sonntag, den 2. August fand die 5te Auflage des Arlberg Giro statt und dabei waren unter anderem Achim B., Thomas G. und ich, Martin G. Zu fahren waren 148km und ca. 2.400 Höhenmeter. Spannend wurde es jedoch bereits am Samstag um 18 Uhr, als sich Profis zu einem internationalen Kriterium in Zentrum von St. Anton ein Rennen durch die engen Gassen lieferten. Sieger wurde Mathias Brändle, Tour de France Teilnehmer und Ex-Stundenweltrekordler.

IMG_Kriterium

Bei der Anmeldung musste man entsprechend seiner eigenen Einschätzung den Startblock angeben. Optimistisch hatte ich Thomas und mich gleich in den ersten Block Elite eingetragen. Thomas war es sichtlich unwohl, zwischen den Spitzenfahrern zu stehen. Aber auch ich sollte erfahren, wie es ist, am ersten Berg von allen Seiten überholt zu werden.

IMG_Start Foto Kurz vor Start des Arlberg Giro um 6 Uhr erinnere ich mich genau an die Ansage des Sprechers, wir würden ohne Regen losfahren und bei Sonnenschein ankommen. Dies war auch richtig, aber……. Die Auffahrt zum Arlbergpass begann auf regennasser Straße und ging bereits vor dem Pass in einen leichten Regen mit Nebel über. Diese Wetterbedingungen hielten sich anschließend hartnäckig auch noch bei der Fahrt durch das Montafon hinauf bis zur Bieler Höhe. Entsprechend nass und verfroren ging es dann wieder in voller Fahrt runter. Mir hatten die Beine derart gezittert, dass ich mir Sorgen machte, dass sich die Vibrationen zu sehr auf das Rennrad übertragen würden. Weiter durch das Paznauntal Richtung St. Anton wurde das Wetter wieder besser, ich war aber nur froh endlich das Ziel zu erreichen. Zu allem Überfluss hatte Achim bei seiner Fahrt auch noch Probleme mit der Schaltung. Bei all den Widrigkeiten waren wir dann doch zufrieden mit dem Ergebnis und holten das Finishergeschenk, eine Windjacke ab. Wie ich finde ein super Geschenk.

IMG_Achim im ZielIMG_Thomas im Ziel

Zurück in unserer Unterkunft hat uns die Hauswirtin den Vorschlag gemacht, den Arlberg Giro nochmals im nächsten Jahr zu fahren, dann aber bei schönem Wetter. Schauen wir mal, wäre eine Überlegung wert, da es eine wunderschöne Strecke ist, von der wir leider nicht viel mitbekommen haben.

Gruß
Martin

Montag, 3. August 2015

Arlberg Giro

Trotz miserablem Wetter sind drei von unseren Jungs den Arlberg Giro gefahren.
Strecke: St. Anton, Arlbergpass, Silvretta, St. Anton. Auf dieser Strecke waren ca. 2.400 Höhenmeter und eine Distanz von 148km zu bewältigen.
Es ist ein vergleichsweise schnelles Rennen: Der Schnellste hat einen Schnitt von 37,06 km/h eingefahren!

Die Ergebnisse unserer Jungs bei einer Teilnehmerzahl von 942 Finisher:

Martin G.:     Zeit: 4:52:51,1;   Rang AK:  53;    Rang gesamt: 214;   Schnitt: 30,32 km/h

Achim B.:     Zeit: 5:15:37,2;   Rang AK: 121;   Rang gesamt: 390;   Schnitt: 28,14 km/h

Thomas G.:   Zeit: 5:28:39,6;   Rang AK: 161;  Rang gesamt: 486;   Schnitt: 27,02 km/h


Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 2. August 2015

Neckar-Alb-Rundfahrt

Heute waren wir wieder an zwei Startorten gleichzeitig unterwegs. Bei der RTF in Nürtingen und beim Arlberg Giro. Während wir bei der Neckar-Alb-Rundfahrt bestes Radwetter hatten, war es beim Arlberg Giro miserabel. Doch unsere Jungs ließen sich davon nicht abschrecken!
 
 
 
 
Doch uns ging es gut.
Neulinge müssen erst eingewiesen werden ...
 
 
Bei diesem tollen Wetter freuen sich alle auf die bevorstehende Tour.
 
 
 
 
Wessen Leistung zusammenpasst findet sich und man fährt gemeinsam die ausgewählte Strecke.
Die Streckenführung war in diesem Jahr anders als wir es gewohnt waren und fand bei allen großes Lob.
 
 
 
 
Und am Schluss finden sich alle wieder und haben viel zu erzählen!

Sonntag, 19. Juli 2015

Rad-Marathon Tannheimer Tal

Start


Heute findet keine RTF statt. Unser Team ist beim Rad-Marathon Tannheimer Tal mit 10 Teilnehmer und zwei Teilnehmerinnen angemeldet. Alle haben sich die große Strecke vorgenommen: 224 km und 3.700 Hm.
Strecke: Tannheimer Tal - Allgäu - Riedbergpass - Begenzerwald . Hochtannberg - Lechtal - Tannheimer Tal.

Riedberg Pass

 
Eine besondere Herausforderung ist der Riedberg Pass mit einer Steigung bis zu 16% auf mehrere Kilometer und seiner sehr schmalen Straße mit engen Kurven. Er ist mit 1407 m ü. NHN der höchste befahrbare Gebirgspass Deutschlands.
Der Sieger dieses Rennens ist mit einem Schnitt von 35 km/h gefahren!
 
Die Ergebnisse unseres Teams:

Damen  Finisher; 57

Margot B.        Zeit: 8:13:19;   Platz Gesamt:  36;  AK 16;  Schnitt: 24.16km/h

Christiane W. ist nach 195km beim Überfahren einer Asphalt-Aufwerfung gestürzt und musste im Hospital in Reutte behandelt werden.


Herren  Finisher: 803

Michael Sch.    Zeit: 6:50:45;  Platz Gesamt:   44; AK  25;  Schnitt: 32,69km/h

Martin G.         Zeit: 7:07:58;  Platz Gesamt:   98; AK  30;   Schnitt: 31,40km/h

Martin H.         Zeit: 7:17:03;  Platz Gesamt: 134; AK  54;   Schnitt: 30,73km/h

Achim B.         Zeit: 7:24:43;   Platz Gesamt: 158; AK  76;  Schnitt: 30,19km/h

Jochen B.         Zeit:  8:24:32;  Platz Gesamt: 400; AK 103; Schnitt: 26,59km/h

Uwe K.            Zeit:  9:03:56;  Platz Gesamt: 553; AK: 173;  Schnitt: 24;60km/h

Thomas E.       Zeit:  9:08:56;  Platz Gesamt: 583; AK: 108;  Schnitt: 24,42km/h

Bernhard B.    Zeit:   9:13:22: Platz Gesamt: 606; AK: 302;  Schnitt: 24;16km/h

Joachim Sch.  Zeit: 10:28:56; Platz Gesamt: 772; AK; 263;  Schnitt: 21;36km/h


Herzlichen Glückwunsch!
 

Von uns ist ein weiterer Teilnehmer ausgeschieden. An seinem Fahrrad ist ein Schaltzug gerissen.

 

Sonntag, 12. Juli 2015

Nagold-Gäu-Neckar



Heute ist ein sonniger Tag vorhergesagt, nicht ganz so heiß wie in den letzten Tagen.
Einige Strecken sind neu, vor allem ist eine lange Strecke mit dabei und die muss erst begutachtet werden.
 
 
 

Das Startfoto gehört natürlich mit dazu ...




... und dann kann es losgehen.
 
 
 
 
Martin H. hat von unterwegs ein paar Momente mit seinem Smartphone festgehalten ...
 
 
 
 
... deshalb gibt es auch einmal Bilder von unterwegs.
 
 
 

Nein, sie haben noch keinen Heiligenschein - noch nicht.


 
 
 
Letzte Verpflegungsstelle.


 
 
Da haben sich einige tapfer geschlagen und sind bis zum Schluss in der schnellen Gruppe geblieben. 
 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Maratona dles Dolomites am 05.07.2015

Trotz der 450km Anfahrt scheint es,

als würde der „Maratona“ bei den Diakonikern immer mehr Beliebtheit erfahren.

In diesem Jahr waren es 12 Fundracer und weitere 5 Starter,
die sich uns angeschlossen haben.

Nur bedauerlich, dass sich nicht alle in La Villa / Corvara getroffen haben.
Anhand der Referenzzeiten werden die Teilnehmer in unterschiedliche
Startblöcke eingeteilt, da ist es nicht verwunderlich,
wenn man sich unter 9000 Startern nicht findet.
 
... Warten auf den Startschuss in Block 4
Die Wettervorhersagen mit angekündigten tropischen Temperaturen
bewahrheiteten sich, …
auch in den Dolomiten kletterte das Thermometer über 30 Grad.
Eigentlich Traumwetter … und (so der Kommentar eines Mitstreiters)
„ … wer die Tageshöchsttemperaturen meiden will,
muss eben schneller fahren, dann ist er noch vor der Mittagshitze im Ziel“.


... Warten auf den Startschuss in Blog 1 (schnelle Fahrer und alle Frauen)
Nicht umsonst findet sich der „Maratona“ jedes Jahr unter den von der UCI ausgelobten
5 Top Rad-Events weltweit.
Die Internationalität bleibt einem als Starter nicht verborgen, …
an den Nationen-Kennzeichen, aufgedruckt neben der Startnummer,
erkenne ich Teilnehmer aus … Holland, Belgien, Frankreich, England, Schweden, Finnland,
Litauen, Tschechien, Polen, USA, Canada, Australien und Neuseeland.
... morgens um 5:45 Uhr in Block 1
 
 
Vergleicht man andere Veranstaltungen in Preis und Leistung mit dem „Maratona“,
 
muss man sich wundern, wie die Südtiroler das meistern, …
beste Versorgung an den Verpflegungsstellen,
Servicestationen entlang der Strecke,
im Zielbereich Pasta, Steak, Kuchen und Getränke gegen Gutscheine,
im Starterbeutel finden sich Trikot und Weste aus hochwertigem Material
und für jeden Finisher gibt`s eine Medaille im Ziel.
Startgeld 89,00 € !!
Auch die Data-Sport Zeitmessung funktioniert hervorragend, …
sobald die Mess-Stellen auf den Passhöhen und im Ziel überfahren sind,
kommt die Zeit per SMS auf`s Handy.
 
 
... nein ..., kein Triathlon Teilnehmer, aber ein Maratona-Starter bei der Regeneration im Pool
Hilde, Norbert, Chrisi und ich waren mit unseren „erfahrenen“  Zeiten
und mit dem anstrengenden aber in höchstem Maße ereignisreichen Tag zufrieden.
Die Zeiten können auf www.maratona.it/de „Ranglisten“ nachgelesen werden.  
Joachim.

... hier noch ein Nachtrag (Ergebnisse) zum Maratona.

Strecke

Platz / AK

Name

Gesamtzeit

Rückstand z.1.Platz AK

Platz / Gesamt

Schnitt 

138km

130/170

Herbert K.

8:46:21

3:03:03

3850/4448

15,7

138km

331/442

Rolf W.

8:32.23

3:23.30

3850/4448

16,1

138km

444/800

Peter M.

7:46.54

2:47.09

2625/4448

17,7

138km

429/847

Oliver K.

7:20.28

2:23.25

2025/4448

18,7

106km

54/209

Joachim S.

6:00.04

1:44.40

1075/2748

17,6

106km

16/ 30

Hilde H.

7:26.53

2:05.25

218/ 301

14,2

106km

318/377

Norbert G.

7:26.47

3:33.42

2346/2748

14,2

106km

19/ 30

Christiane W.

7:33.37

2:12.09

224/ 301

14,0

106km

DNF

Robert P.

4:51.53

 

 

 

55km

20/39

Jeanette K.

4:17.53

1:40.19

131/ 240

12,8

 
 
 

 

Sonntag, 5. Juli 2015

Schneckentour

Eine größere Gruppe von uns fährt heute den Maratona. Hoffen wir, dass es in den Bergen kühler ist. Diese Hitze heute - und dann noch ein Rennen -, das ist ja kaum auszuhalten.




Nicht viele wollen sich heute der Hitze stellen und die Schneckentour fahren.

"Warum heißt das eigentlich Schneckentour?" Ist diese Tour nach mir benannt, der ich mich so fühle, wenn alle an mir vorbeifliegen? Wie ich der Antwort entnehme, bin ich doch nicht das Zentrum der Welt. "Die Tour heißt Schneckentour" wurde mir Bescheid gegeben, "weil die Bodelshäuser 'Schnecken' genannt werden. Und Schnecken heißen sie, weil es in dieser Gegend viele Schnecken gibt - Versteinerungen." Na dann.




Das ist unsere ganze Gruppe heute. Ich selbst wähle die kleine Strecke, damit ich die relativ kühlen Morgenstunden nutzen kann. Und zurück bin, wenn die Hitze nicht mehr auszuhalten ist.
 

 
 
Die beiden anderen - Helden - lassen sich nicht abschrecken und nehmen die große Strecke unter die Räder.
 

Samstag, 4. Juli 2015

Dreiländergiro 2015

Endlich mal wieder den Dreiländergiro, dachte ich. Es waren schon 5 Jahre her, seit ich ihn das letzte mal gefahren bin. Damals hatte ich eine Zeit von ca. 7:30. Mein Ziel war, mindestens diese Zeit zu halten.

Zusammen mit Martin fuhr ich am Vortag an den Start und Zielort Nauders in Österreich. Wir sind früh losgefahren um uns zu “akklimatisieren”. Am nächsten Tag war der Start um 6:30.

Martin wollte mal wieder nicht der “Letzte” im Startblock sein und drängte zu einem frühen Aufbruch. Wie gewöhnlich war mir das nicht so wichtig, denn ich wollte lieber noch ausgiebig frühstücken, um genug Energie aufzunehmen. Außerdem weiß ich aus Erfahrung, dass wir dann fast die Ersten sind wenn wir nach Martin gehen. Ich konnte noch ein zweites Brötchen rausschinden und dann sind wir auch schon zum Start gerollt.

Wie sollte es anders sein? Hier werden noch ca. 2000 Radfahrer kommen. Wir sind ja schon mal da!

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Ohne Worte!

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Diesmal nahm ich mir fest vor, am Reschenpass nicht volle Pulle zu fahren. Irgendwie ist es es beim Dreiländergiro so, dass alle vom Start in Nauders den Reschen Pass hochrasen, als sei dort schon das Ziel. Es ist dann nicht einfach, den individuellen Pulsbereich einzuhalten, wenn alle an Dir vorbeiziehen. Der Effekt wurde noch verstärkt, da wir weit vorne im Startblock waren. Mehr oder weniger gelang es mir trotzdem.
Ich brauchte die Kraft noch für das Stilfserjoch und den Ofenpass, der eigentlich nicht wild ist, aber nach dem Stilfserjoch kann der Ofenpass einem ziemlich schwer vorkommen. Das wusste ich noch aus den vergangenen Malen.

Das Stilfserjoch war gnadenlos, ich glaubte nicht mehr daran die 7:30 noch halten zu können. Bei der Auffahrt hatte ich fast alle Probleme, welche man als Radfahrer haben kann. Von Sitzbeschwerden über Rückenschmerzen, brennenden Füßen zu Magenproblemen und dann war da noch das Stilfserjoch, lang und steil.
Irgendwie bin ich dann doch rübergekommen. Auf der Abfahrt versuchte ich zu essen, trinken und mich zu regenerieren.

Der Ofenpass lief schon besser. Vermutlich hat es sich gelohnt, dass ich mich am Anfang etwas zurückgenommen hatte. Als ich dann hinter Zernez war, konnte ich mich einer Gruppe anschließen, in der ein gutes Tempo gefahren wurde. Dass ich mich dort integrieren konnte, wertete ich auch als gute Aufteilung meiner Kräfte. Wir schossen das Inntal hinunter bis Martina, wo es noch die Norbertshütte als Schlussanstieg hinaufging. Ich konnte es genießen!

IMG_0606
Im Ziel traf ich auf Michael und Martin, die mal wieder mit super Zeiten gefahren waren. Doch mit meiner Zeit (7:16) war ich sehr zufrieden. Nach und nach trafen alle ein. Ich genoss die Stimmung, welche oft am Ende eine Radmarathons eintritt.


Hier noch ein Höhenprofil der Strecke wie es Veloviewer bietet:image

Liebe Grüße
Thomas

Donnerstag, 2. Juli 2015

Dreiländergiro - Ergebnisse

Parallel zu Alb extrem stellten sich 7 unserer Jungs der Herausforderung des Dreiländergiros. Alle nahmen die lange Strecke - 168km und 3.300hm - unter die Räder.
Pässe, die zu bewältigen waren: Stilfser Joch, Ofenpass, Reschenpass.

Hier die Ergebnisse bei 1103 Finisher:

Michael, Sch.   Zeit: 5:58:17 Std.;   Platz   63   (27,7km/h) !! Herzlichen Glückwunsch!
Martin, G.        Zeit: 6:11:05 Std.;   Platz   90   (26,8km/h)
Thomas G.       Zeit: 7:16:55 Std.;   Platz  513  (22,7km/h)
Uwe, K.           Zeit: 7:55:06 Std.;   Platz   753
Andreas P.       Zeit: 8:03:06 Std.;   Platz  804
Metzger A.       Zeit: 9:34:03 Std.;   Platz 1067

Die Angaben zur durchschnittlichen Geschwindigkeit sind aus den jeweiligen Strava Dateien entnommen, die mir zur Verfügung standen, also ohne Berücksichtigung der Verpflegungspausen.

Manchmal frage ich mich: "Wie ist das bloß möglich, so eine Strecke so schnell zu fahren?"
Jeder Finisher hat ein großartige Leistung gebracht!

Mittwoch, 1. Juli 2015

Bericht von der Albextrem 2015

 Montagabend, Balkon, fast Vollmond.
Dazu ein kühles Glas Weißwein.
Und sich erinnern.
An das Gestern. An die Albextrem 2015.
„Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ heißt eine alte jüdische Weisheit.
Wie wahr!
So ein erlöstes Gefühl habe ich eigentlich sonst nie im Jahr.
Dieses Gefühl, das mit der Abfahrt hinunter nach Ottenbach beginnt, mit einem Hefeweizen begossen und in einer schlaflosen Nacht durchwacht wird.
Frau möge mir den Vergleich verzeihen: So in etwa muss sich eine Mutter fühlen, die grad entbunden hat.
Die Schmerzen, das Reißen, das Hecheln – alles vergessen angesichts des Wissens: Geschafft!
Und der Urkunde in den Händen.
Abgesehen von der Steigung bei Weilerstoffel, bei der ich mit 90% der MitfahrerInnen zum ersten Mal den Sinn dieses ansonsten wie ich finde dämlichen Sprichworts „Wer sein Fahrrad liebt, der  schiebt“ verstanden habe, war diese so ganz neu geroutete Albextrem einmal mehr eine schmerzhafte Freude.
 
 
 
Vor allem das Wetter, das, wie ich hier einmal unverwunden behaupten mag, wesentlich mehr Einfluss auf unser Leben hat als jedwede Form von Genetik: Ein Traum.
Und das an einem Sonntag – jetzt bricht wieder der Pope durch – der unter dem Proprium „Die Gemeinde der Sünder“ steht. Wahrscheinlich geht das nur mir so, einem von 3300. Wenn man durch die Dörfer fährt und die Glocken läuten hört und weiß: Nun ist Gottesdienst … und was machst du? Jeder Glockenschlag ein Schlag ins Gewissen.
Doch dann fällt mir ein, mit welchem Wort am heutigen Sonntag die Predigt anheben wird:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Eben!
Sei barmherzig! Vor allem mit dir selbst.
Im Angesicht dieses wunderbaren Albextrem-Himmels kommt mir in diesem Zusammenhang ein Gedicht Robert Gernhardts in den Sinn, das ich mit stiller Freude meinem barmherzigen Vater zutrage:
 
„Himmel, großer Deckel du, deck mich kleine Erde zu.
Hab ich Unrecht heut getan, zeige mich bei Gott nicht an.
Lässt du mich nur selig ruhn, will ichs morgen wieder tun.
Amen.“
 
Doch um ehrlich zu sein: Schon bei Pause 2 in Gnannenweiler, nach 100km und 1700hm, spüre ich, dass ichs morgen nicht nochmal tu.
Diese erste Hälfte hatte es in sich, da sind sich alle um mich herum einig. „Ein Unding!“ – „Zumutung!“ – „Kein Spaß mehr!“ so tönt es allenthalben. Manche - fast schon verbittert - zetteln mögliche Verschwörungen an: „Nächstes Jahr laufen wir alles!“
Im Zeitalter der sozialen Medien bahnt sich ein Proteststurm gegen die Organisatoren der Albextrem an. In diesen Stunden, in denen ich dieses schreibe, ist die Internetseite nicht zu erreichen …
Doch sei hiermit noch einmal eindringlich erinnert:
„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Ansonsten war‘s nämlich wirklich wieder landschaftlich großartig, prächtig organisiert und geradezu lecker: die Brötchen in Gnannenweiler, das Joghurt in Hofstett-Emerbuch, die Butterbrezel in Stötten …
 
 
 
 
und das Hefeweizen in Ottenbach!
Womit sich der Kreis wieder schließt.
Und die Sache rund wird. Ganz. Und schön.
 „Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung!“ So ist es. einmal mehr.
Bis zum nächsten Jahr, Ihr lieben Diakonie Fund Racer! 
Christoph Wiborg