Dienstag, 26. März 2013

Trainingscamp Malle 14. - 22. März



Um bereits im März bei schönem Wetter Straßenkilometer zu sammeln und nebenbei auch noch ein paar schöne Tage zu verbringen, haben wir (Stefan S. Stefan N., Martin H. und Martin G.) einen gemeinsamen Urlaub auf Malle geplant, begleitet von Sabine und Christiane, welche jedoch ohne Fahrrad unterwegs waren.


Sehr gefreut haben wir uns, zur ersten Ausfahrt Achim B. zu treffen, welcher die letzen Tage seines Urlaubs in Alcudia (eine Ortschaft weiter) verbrachte. Er führte uns eine toll zu fahrende Runde über den schönen Hafen Porto Christo im Osten der Insel. Auf diesem Wege nochmals vielen Dank.



Vor unserem Ruhetag sind wir dann zuerst auf den Berg zum Kloster oberhalb von Randa gefahren, wo wir uns mit Christiane und Sabine zu einem Kaffee getroffen haben.


Am nächsten Tag tobten wir uns im Tramuntana-Gebirge an diversen Pässen aus. Im Gebirge lag Schnee, uns kamen mallorquinische Autos mit Schneemännern auf der Motorhaube entgegen. Die Straßen waren zum Glück schon wieder schneefrei.



Den Ruhetag nutzten wir dann, um Palma anzuschauen. Für S'Arenal, beser bekannt als "Ballerman", hat es aus Zeitgründen leider nicht mehr gereicht.



Die nächsten zwei Tagestouren sind wir dann ins Landesinnere nach Arta und zum Kloster San Salvador gefahren.


Als letze gemeinsame Ausfahrt sind wir die Küstenstraße ab Port de Andratx bis Port de Pollenca - auch als Küstenklassiker bekannt -gefahren. Da wir wegen schlechtem Wetter am Vortag unsere Tour nach Sa Calobra, eine Serpentinenstraße runter zur Küste mit spektakulärer Streckenführung inkl. einem sogenannten Krawattenknoten, nicht fahren konnten, bauten wir sie in den Küstenklassiker mit ein. Wir waren uns einig, es ist die schönste, aber auch kräfteraubendste Tour gewesen.


Der letzte Tag bis zum Abflug um 21:15 Uhr wurde je nach Interesse unterschiedlich genutzt. Stefan N. und Martin H., die offensichtlich immer noch nicht genug hatten, verbrachten den Tag mit einer letzten Ausfahrt auf dem Rad. Stefan S. und Christiane machten noch einen Spaziergang nach Alcudia. Sabine und ich fuhren mit unserem Mietwagen die Küstenstraße mit diversen Stops ab, um uns anschließend mit den anderen am Flughafen zu treffen. Mal wieder muss konnte ich feststellen, dass Malle für mich das ideale Trainingslager im Frühjahr ist.

Gruß Martin Grözinger



Sonntag, 17. März 2013

Radfahrspaß im Winter

Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut ist, höre ich nicht auf mit Radfahren!


Isar Kanal: Vor Sylvester in Erding…schöne MTB Runde.

Die Augsburg Bahn ist das ganze Jahr geöffnet und ich drehe gerne am Wochenende ein paar Runden auf der Bahn, wenn Schnee im Freien liegt!





Dirty Race im Januar (wir waren nur Zuschauer).


MTB Runde in Ludwigsburg im Februar mit Monique und Phil


MTB Runde in Erding mit Monique und Laura. Auch bei Schnee macht es Spaß!

Bis bald

Thomas Pabst

Freitag, 15. März 2013

Cape Argus Rennen

Cape Argus war trotzdem supertoll, auch wenn es für Stephan aufgrund der Folgen seines Sturzes am Vortag leider nicht so gut gelaufen war, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Stefan und Christiane am Chapemanspeak

Dieses Mal sind wir mit unseren drei erwachsenen Söhnen Thorsten, Daniel und Michael gemeinsam nach Kapstadt gereist, um dieses grossartige Ereignis mit ihnen gemeinsam erleben zu können. Alle drei unserer Söhne sind zwar sportlich gut drauf, hatten aber bislang mit dem Biken nicht viel im Sinn und die Vorbereitung war aufgrund des langen kalten Winters und anderer Hemmnisse auch nicht so doll. Wir hatten uns auch darauf geeinigt, dass wir als Team mit dem Trikot der Diakonie fahren wollten - leider haben für unsere Jungs aber nur zwei der drei ausgeliehenen Trikots gepasst, wie auf den Bildern zu sehen ist.


Daniel ganz happy

Die Stimmung beim Rennen dann, die anderen Teilnehmer (wohl wieder mindestens 36.000 aus aller Welt) und das Wetter waren super, auch wenn dieses Mal der Wind im Vergleich zum Vorjahr erheblich heftiger war (als Ausgleich hatten wir dann am Chapemanspeak die hohen Temperaturen des Vorjahres nicht erreicht). Michael, unser Jüngster, hatte zudem das Pech, zweimal den Schlauch wechseln zu müssen und aufgrund der Tatsache, dass wir gemeinsam in einer Gruppe starten wollten, hatten wir bis auf Michael auch noch 8 Minuten "Minuszeit" bekommen. Überwiegend waren wir in guter Stimmung, obwohl es auch wieder viele und teilweise schlimme Unfälle anderer Teilnehmer gegeben hatte, so dass wir am Ende froh und happy waren, die Tour heile und erfolgreich überstanden zu haben.


Stefan und Christiane an der
Waterfront kur vor dem Finish





Ich persönlich bin geneigt, die Sache im nächsten Jahr noch einmal anzugehen.

Liebe Grüße, Christiane

Mittwoch, 13. März 2013

Cape Argus Rennen/Kapstadt am 11. März


Ein Tag vor dem Rennen am Cape Hope
Die herzlichsten Grüsse aus Südafrika sendet Euch Euer Stephan.

Daniel und Michael vor dem Start

Daniel, Michael und Stefan vor dem Start











Leider ist es diesmal mit dem Radfahren nicht so glatt gelaufen. Da ist mir doch glatt die Braut von einer Hochzeitsgesellschaft fast ins Rad gelaufen - ich musste eine Vollbremsung machen - habe mich mit der Vorderbremse verbremst und bin über den Lenker auf den Asphalt geflogen. Erst dachte ich, du bist hin (als Älterer fällt man nicht mehr so optimal) dann ging es offensichtlich doch weiter. Also, das ganze Gesicht verschrammt und eine starke Prellung des rechten Lungenflügels. Das war auch mit der Grund warum ich die Zeit von Jo nicht unterbieten konnte, denn ich bekam dazu noch fürchterliche Krämpfe in beide Oberschenkel (hatte ich noch nie) und musste etwas schieben. Das war ein Ding! Trotzdem war es toll.

Falls ihr die Zeiten anschauen solltet, dann berücksichtigt bitte, dass ich mich ganz schön quälen musste. Trotz allem, ich habe es geschafft.

Hier ist tollstes Wetter, wir haben mit den Kindern eine schöne Zeit und ich gehe gleich baden. Da mag ich nicht an die bescheidenen Wetterverhältnisse in Deutschland denken.

Viele liebe Grüsse sendet Euch Stephan

Samstag, 22. Dezember 2012

Gesegnete Weihnachten


Foto: Dorothee Grözinger, aufgenommen im Allgäu

Allen Diakonie Fund Racern ein gesegnetes Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr
 wünscht euch euer Leitungsteam


Dienstag, 11. Dezember 2012

Wie wird es weitergehen?

Diese Frage wollten wir in unserer Sitzung am 11. Dez. beantworten. Wir werden aber noch einen Januar Termin brauchen, um alles zu klären. Es gibt aber schon vorläufige Ergebnisse:

Im Bild von links nach rechts: Peter Ruf, Pressesprecher im DWW, Daniela Klein,
im DWW zuständig für Fund Racing, Ali Ottmar, Thomas Pabst, Joachim Schwarz
und Wolfgang Hinz-Rommel im DW u.a. zuständig für die Stiftungen, zu dem der
Armutsfonds gehört, für den wir fahren.
  Thomas Pabst wird für die MTB Touren verantwortlich sein,
Joachim Schwarz für alle Rennen und Touren außerhalb Baden-Württembergs,
Vielleicht kann Ali Ottmar auch im kommenden Jahr in gewohnter perfekter Weise für das Laufen die Verantwortung übernehmen (das muss noch geklärt werden),
Sabine Gillner und Heinz Grözinger werden sich um die RTFs innerhalb Baden Württemberg kümmern und
Daniela Klein wird für Fund Racing zuständig sein.
Leider sind in diesem Jahr 2 Sponsoren weggefallen, dies bedeutet, dass wir uns im kommenden Jahr in der Finanzierung etwas einsschränken müssen. Vielleicht kann es uns gelingen weitere Sponsoren zu finden, damit wir dann ein Jahr später die gewohnte Finanzierung übernehmen können. Eine ausführlichere Info wird noch über unseren Mail-Verteiler erfolgen.

Mittwoch, 28. November 2012

Statistik 2012


Foto: Dorothee Grözinger
Aufgenommen im vergangenen Winter im Allgäu

Die Fahrrad-Saison ist zu Ende, jedoch lassen sich nicht alle von uns davon abhalten sich hin und wieder auf`s Rad zu setzen, sei es mit dem Rennrad, wenn die Straßenverhältnisse es zulassen, oder mit den MTB, denn das ist auch bei widrigeren Bedingungen möglich. Bei Schneeverhältnissen wie im Bild geht allerdings das auch nicht mehr. Dann gibt es für die besonders Eifrigen ja noch die Rolle.

In diesem Jahr wurden wir vom Wetter nicht so sehr verwöhnt, es sind mehrere Veranstaltungen wegen Regen ausgefallen. Und deshalb fällt auch unsere Bilanz in diesem Jahr etwas geringer aus.

159      (2011: 163) Diakonie Fund Racer haben, einschließlich der MTB Touren, an insgesamt
55        (2011:  46)  Veranstaltungen teilgenommen und sind dabei
67.524 (2011: 74.745) Fahrrad Km gefahren.

Trotzdem ist das immer noch eine stolze und beeindruckende Zahl!

Wieder konnten wir unser MTB Angebot ausweiten. Das werden wir im nächsten Jahr fortsetzen. Dafür wird dann Thomas Pabst verantwortlich zeichnen.

Heinz Grözinger hat als Spitzenreiter an 22 Veranstaltungen teilgenommen, gefolgt von Joachim Schwarz mit 21 Touren und Martin Hagmann mit 20 Touren. An der Spitze der gefahrenen Fahrrad-Km sind Joachim Schwarz und Martin Hagmann.

Highlights waren in diesem Jahr das Rennen in Kapstadt/Afrika, der Vätternrundan in Schweden, Trans Germany/MTB und der Ötzi.

In diesem Jahr hatten wir keine besonders schweren Stürze zu beklagen, jedenfalls nicht während der offiziellen Touren. Leider hatten wir in unseren Reihen mehrere schwere Stürze bzw. Unfälle während des Trainings. Das soll uns auf jeden Fall zu mehr Vorsicht ermahnen.

Diakonie Fund Racing ist nicht vergebens gefahren. Im Diakonie Armutsfonds sind im Jahr 2011 insgesamt an Spenden
4.346 € eingegangen
Dieser Betrag wird nach sorgfältiger Prüfung bedürftige Familien oder Einzelpersonen ausgegeben.

Unser Dank geht an alle, die bei uns mitgemacht und uns unterstützt haben. Und nicht zuletzt geht unser Dank auch an unsere Sponsoren, die im Hintergrund unser Aktionen wohlwollend unterstützten und dadurch erst möglich machten.

Samstag, 10. November 2012

25 h Schwimmen - Diakonie belegt Platz 3

25 h Schwimmen in Göppingen am 28.10.2012 - Diakonie belegt 3. Platz im Promi-Mannschaftsschwimmen



Nach Radfahren und Laufen kann das Diakonie Fund Racing Team nun auch eine Rubrik Schwimmen installieren. Wir brauchen entsprechende Badehosen und -anzüge bzw. -kappen!! Rein optisch konnten wir das DFRT deshalb beim 25h-Schwimmen am 28.10.2012 in den Barbarossathermen Göppingen leider nicht präsentieren. Aber immerhin sportlich konnten wir, Doris, Hilde, Norbert und ich, uns dank Hildes Kontakte zur Organisation spontan noch als Diakonie-Team eintragen, so dass unsere Leistung in die Wertung kam. Im Rahmen des 25h-Schwimmens haben wir zusammen in einer Stunde 7700 Meter zurückgelegt, was beim Radfahren wohl kaum eine Notiz wert wäre, im Rahmen dieses Mannschaftswettbewerbs aber zum dritten Platz reichte!!

Der Beitrag unter
http://www.barbarossa-thermen.de/25h-schwimmen-2012.php
erschien auch in der örtlichen Presse, so dass wir, wie auch sonst beim Radfahren oder Laufen, durch das, was uns Spaß macht und was wir ohnehin tun, der Diakonie zu etwas Präsenz in der Öffentlichkeit verhelfen konnten.
Stefan

Montag, 22. Oktober 2012

Herbsttour am 21. Oktober

Goldener Spätsommer


Bei der letzten offiziellen RTF in Weinstadt entstand die Idee nach den RTF´s, Jedermann-Rennen und anderen Events der langen Saison wäre es doch nett, zum Schluss einfach so mit andern Diakonie-Radlern eine RR-Runde zu drehen.


Leider machte beim ersten Versuch das Wetter nicht mit und so fand die Ausfahrt schließlich am 21.10. statt, einem Herbsttag wie aus dem Bilderbuch!


Um 11 Uhr trafen sich zehn RadlerInnen auf dem Gairenbuckel zwischen Schlat und Reichenbach. Sie fuhren zuerst die rasante Abfahrt hinunter nach Schlat, dann nach Süßen und Donzdorf. Während das Tempo bis dahin gut zum miteinander plaudern passte, brauchte die Auffahrt zur Kuchalb dann alle Luft fürs Radeln. An Stötten vorbei gings nach Geislingen, über Eybach wieder auf die Alb nach Waldhausen, vor bis Stubersheim, Amstetten, durch Amstetten-Dorf über den Flugplatz bis kurz vor Aufhausen, dann die Drackensteiner Steige hinunter vor bis Gosbach und das Täle ´runter bis Reichenbach. Bis dahin waren alle gut ausgelastet und das Tempo ging wieder in Richtung Sonntags-Ausfahrt. Nach gut 73 km trafen wir dann wieder auf dem Gairenbuckel ein. Bergankunft :-).


Einige von uns nutzten dann noch den kurzen Aufstieg zum Wasserberghaus, um die Beine zu lockern.

Suchbild: Wieviel Diakonie Fund Racer sind zu sehen?
In dem sehr gut besuchten Wanderlokal gab´s dann noch Kaffee und Kuchen oder auch eine Radlerhalbe.

Wieder zurück am Ziel
 Schön war´s, das Wetter spielte bis auf eine neblige Ecke auf der Ostalb mit. Sogar so schön, dass beim Zurücklaufen schon wieder Pläne für eine Wiederholung geschmiedet wurden. ...

Stefan

Freitag, 19. Oktober 2012

Kleine Schönwetter Tour am 17. Okt.

Auch in Stgt. gibt es noch romantische Winkel

Höchste Zeit, dass das Diakonische Werk unser
Diakonieoutfit vervollständigt,
damit wir wieder standesgemäß auftreten können!

... sieht aus, wie bei einem RTF-Start,
war aber nur eine kleine Ausfahrt
der Fundracer-Oldies














Kurze Anfrage von Joachim: "Bei diesem schönen Wetter, willst du, oder willst du nicht?" .... Ich wollte. ...
Und so trafen wir uns am späten Vormittag in Esslingen zu einer vergnüglichen Ausfahrt. Nachdem wir das Stadtgebiet von Esslingen verlassen hatten, ging's Richtung Rotenberg hoch zur Grabkapelle von Katharina, der Frau von König Wilhelm I.


... Joachim war natürlich viel schneller am Berg. Und so traf ich ihn an, als ich auch oben war.
 
... über den Dächern von Stuttgart
"Die Liebe höret nimmer auf", diese Inschrift ziert den Eingang zur Gruft der Grabkapelle, in der der Doppelsarkophag aus Carrara-Marmor liegt. Dort ruht das Königspaar, die jung verstorbene Katharina und König Wilhelm I, der im Jahre 1864 verstarb.
Der damalige Kronprinz Wilhelm und seine Cousine Katharina Pawlowa, Großfürstin von Russland, heirateten 1816. Nur drei Jahre später starb Katharina im jungen Alter von 30 Jahren. Wilhelm ließ seiner geliebten Frau auf dem Württemberg eine Grabkapelle errichten. Bis dato stand hier die württembergische Stammburg (11. Jahrhundert)." http://www.grabkapelle-rotenberg.de/de/grabkapelle-rotenberg 

Uhlbach, der Weinort vor den Toren der Landeshauptstadt
Zurück ging es dann über den Esslinger Höhenweg. (Sehr zu empfehlen!)

Und natürlich als Abschluss, wie kann es anders sein, gab es noch auf der Terrasse bei Joachim Kaffee und Kuchen.



Mittwoch, 10. Oktober 2012

ALB-GOLD Trophy 2012


7. Oktober 2012 in Trochtelfingen

Insgesamt waren 6 Teilnehmer vom Diakonie Fund Racing Team in Trochtelfingen am Start.

Martin, Markus, Uli
Für die 34 km, 690 hm entschieden sich Monique, Thomas und Theo und auf der Langdistanz über 93 km, 1800 hm waren Uli, Markus und Martin unterwegs.
Nachdem es die Nacht zuvor durchgeregnet hatte, war es am Start um 9 Uhr von oben her trocken.


Martin, Uli

Wenn man sich das Bild von Uli anschaut, braucht man fast nichts über die Streckenbedingungen zu schreiben. Der Schlamm - in allen erdenklichen Formen - hat alles zugesetzt. Schaltungen haben nicht mehr funktioniert, ganz zu schweigen von den Brillen.
Über die Streckenlänge wurde es auch kontinuierlich kälter. Bei meinem Platten bei km 36 war ich froh, dass dies so früh passiert ist, denn später war es so kalt, dass die Finger zu kalt zum Schlauchwechsel gewesen wären. Viele konnten die Schalthebel zum Ende hin nur noch mit dem Handballen bedienen.
Mensch und Material waren am Sonntag mehr als gefordert. Alle sind wir froh, gut angekommen zu sein.

Zeiten Kurzdistanz:
Thomas:     01:38:16
Theo:         01:38:42
Monique:   01:40:49

Zeiten Langdistanz:
Martin:     04:54:16
Uli:           05:00:23
Markus:   06:04:30

Grüße aus Stetten

Martin

Montag, 8. Oktober 2012

Feneberg-Bike-Marathon am 29. September

29. September Feneberg-Bike-Marathon Oberstdorf, 63 km, 2300 hm.

Erntedank 2012!

Erntedank feiern wir, wenn im Herbst die Früchte geerntet sind, die übers Jahr gepäppelt und gepflegt wurden. Und deren Wachsen doch ein Geschenk ist.

Foto: Sportograf.com
Der Marathon in Oberstdorf, einen Tag vor Erntedank, war für mich beinahe eine Art Erntedank auf dem Bike.

Foto: sportograf.com
 Bei der Anreise am frühen Morgen regnete es in Strömen. Beim Start hörte es dann immerhin auf zu regnen und so waren die Bedingungen wieder einmal „nass aber trocken“.

Foto: sportograf.com
Oberstdorf bietet alles, was ein ordentliches Bike-Rennen braucht: steile Anstiege, lange Trails, Abfahrten, wo man auch mal kurz die Luft anhält, nasse Schuhe im Bach und eine herbe Tragepassage am letzten Anstieg.

Foto: sportograf.com
Diesmal musste ich richtig kämpfen. Mit dem inneren Schweinehund und am Ende auch mit Krämpfen. War ja schließlich auch der 29. September, also Michaelis, Tag des Erzengels und Drachenkämpfers Michael.

Foto: sportograf.com
Erst sonntags danach ist Erntedank. Bei mir war das schon im Ziel der Fall. Oder spätestens im warmen Thermalbecken der Oberstdorf-Therme (alle Fahrer hatten freien Eintritt!).

Beim Erntedank-Gottesdienst war der Altar reich geschmückt: Äpfel, Kürbisse, Rote Beete. In meinen Gedanken stand dort auch mein Bike.
Und ein paar aus der Gemeinde haben es bemerkt.


Grüße aus Geislingen,

Martin Breitling

Sonntag, 7. Oktober 2012

Herbst RTF am 07. Okt.

Wie ich in meinem letztem Blogbeitrag angekündigt hatte, habe ich mir diesen Sonntag den Herbst RTF beim RSC-Sprinter 77 Niederdorfelden vorgenommen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit.

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Bei Regen macht Rad fahren weniger Spaß. Die ganze Woche hatte ich schon die Wettervorhersagen verfolgt, am Sonntag sollte das Wetter mitmachen. Dass es dann aber so knapp war, hätte ich nicht gedacht. Es regnete in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis Sonntag morgen 8:00 Uhr. Der Start für diesen RTF war von 7:00 bis 10:00 Uhr möglich.

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Heinz war zu Besuch um diesen letzten RTF des Jahres mit mir zu genießen. Wir frühstückten ausgiebig und richteten es so ein, dass wir gegen 10:00 Uhr starteten. Die Straßen waren noch etwas nass, aber die Sonne war schon kräftig dabei die Straße zu trocknen. Im Wald war aber höchste Vorsicht angesagt, denn hier lag schon das Laub auf der Straße und machte sie rutschig.
Vom letzten Streckenposten musste ich mir dann ein “Schönwetterfahrer” gefallen lassen. Die “Nicht-Schönwetterfahrer” waren nämlich schon längst wieder am Ziel. Die Spätstarter, welche auch noch die lange Strecke (110 km) wählten, sind eben die Letzten.
Das war's dann für dieses Jahr, ein bisschen wehmütig bin ich schon. Mal sehen, wie ich meine Form durch den Winter bekomme. Vielleicht bietet sich ja die eine oder andere Trainingstour noch an.

Frage: Woran merkt man, dass die Rennrad Saison zu Ende geht?
Antwort: Es gibt Spekulatius an den Verpflegungsstellen.

So wünsche ich allen Fundracern, dass Ihr gut über den Winter kommt und freue mich auf die ersten Ausfahrten im Frühjahr.

DSC01202

Ciao, macht's gut
Thomas

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Lila logistic Charity Bike Cup

Deckenpfronn 3.10. 2012

Irgendwann wird jede Saison enden, … mein letztes Rennen in 2012 plante ich für den „Tag der Einheit“ in Deckenpfronn ein.
Schon letztes Jahr in Heimerdingen und 2010 in Bietigheim habe ich Gefallen an diesem außergewöhnlichen Rennen gefunden. Stars und Jedermänner zusammen in einem Team. Rad-Profis wie Alessandro Petacchi, Danilo Hondo, Stefan Schumacher, Marcel Wüst, Jan Ullrich, Steffen Wesemann, Kai Hundertmarck, Stefan Steinweg, Mike Kluge, Jörg Ludewig, Tony Rominger, Olaf Pollack, … waren die Team-Chefs.


Stars in Deckenpfronn, … Marcel Wüst mit Uwe, im Hintergrund Tobias Unger (in Gelb)
 Wundert Euch nicht wegen des fehlenden Diakonie-Outfits, es war verpflichtend, sich im Trikot des jeweiligen Charity Bike Cup – Teams zu kleiden. Uwe und ich waren im “SIGMA”-Team mit Marcel Wüst, Theo bei „lila logistic“ mit Danilo Hondo. Ich habe mich trotzdem erdreistet, über dem „SIGMA“-Trikot unsere Diakonie-Weste zu tragen.

Auf der Bühne bei der Team Vorstellung
Ein Blick auf die Kennzeichen der angereisten Autos ließ erkennen, dass der Charity-Cup nicht nur von Baden-Württembergern geschätzt wird, sondern auch unter Radlern aus anderen, weit entfernten Bundesländern sehr populär ist.

Bei der Startaufstellung
Wir haben uns während des Rennens aus den Augen verloren, staunten aber nicht schlecht, als wir unsere – fast identischen - Ergebnisse im Internet sahen, …

Uwe 33,02 km/h, Joachim 32,35 km/h, Theo 31,50 km/h.

Foto: sportograf.com
Nach der zweiten Runde bekam ich einen Schreck, mein neuer – lieb gewonnener – Garmin 800 Tacho war weg. Eine teure Charity-Cup Teilnahme!
Wo konnte ich den Tacho verloren haben ? Diebstahl war nicht möglich.
Meine schnelle Pinkelpause am Waldrand war die einzige Denkmöglichkeit.
Also bin ich in der nächsten Runde an der gleichen Stelle von der Fahrbahn abgebogen und habe nach meinem Tacho gesucht. Vielleicht hat es meinem Schnitt geschadet, …
meinem Geldbeutel tat es gut, … den Tacho habe ich im Gras wieder gefunden.

Im Auto nach Hause fahrend ließ ich mir nochmal den heutigen Rennablauf durch den Kopf gehen. Ebenso die anderen 8 Rennen, die ich in 2012 gefahren habe. Ich bin froh und dankbar, dass ich die Saison ohne Sturz und ohne Verletzungen bewältigen konnte.

Jo.



Mittwoch, 3. Oktober 2012

Rothaus Riderman in Bad Dürrheim


„Passt Diakonie zu Rothaus“ ? …

wurde ich von einem vorbeikommenden Radler gefragt, als ich mein Trikot zum Trocknen aufgehängt hatte.

Ohne zu Zögern, gab ich ihm meine Antwort, …

„nach einem anstrengenden Rennen schon“ !


5 Grad um 9 Uhr morgens in Bad Dürrheim (bei Villingen – Schwenningen).
Alle hofften auf angenehme Nachmittagstemperaturen, leider blieben die aus.
Die Sonne blickte nur für wenige Minuten durch die Wolken, das Thermometer pendelte sich bei frischen 12 Grad ein, die Zuschauer standen mit Winterjacken am Straßenrand.
Als vorletztes Rennen im GCC (German-Cycling-Cup, insgesamt 11 Rennen) wird seit 12 Jahren der Rothaus-Riderman ausgetragen.
Schnell war zu erkennen, dass die meisten Teilnehmer erfahrene GCC-Radler sind und ein hohes Tempo zu erwarten ist. Auch die Ex-Radprofis Kai Hundertmarck und Marcel Wüst mischten sich unter die Starter.


Die Strecke führte über hügeliges Terrain des Schwarzwald-Baar Kreises, mit einem Abstecher in die Wutachschlucht, …
Donaueschingen, Bräunlingen, Eschach, Opferdingen, Fürstenberg, Biesingen, …
manchmal mit unangenehm rauhem, unebenem Fahrbahnbelag, kurvenreiche Strecke. Die Straßen des Rennverlaufs waren alle gesperrt, … eine Vielzahl von Helfern und Polizisten auf Motorrädern patroullierten die Strecke, … es waren sogar Materialwagen mit Ersatzteilen und Ersatz-Laufrädern als Begleitfahrzeuge eingesetzt, …

Foto: sportograf.com
an JEDER in die Rennstrecke einmündenden Straße standen Posten, …
zu bewältigen waren 86,5 km / 1050 Hm angereichert mit 6 Bergwertungen, …
der Veranstalter hatte im Vorfeld verschiedene Video-Sequenzen von den markantesten Streckenabschnitten ins Netz gestellt, …
bei der Zieldurchfahrt wurden die Teilnehmer vom Moderator namentlich begrüßt, …
jeder Teilnehmer erhielt ein aufwändig gestaltetes Programmheft mit hilfreichen Tipps, …
kurz: eine vorbildliche Organisation!
Geärgert hat mich, dass ich den 30er-Schnitt um 6 Zehntel verpasst habe (18. Platz in meiner Altersklasse). Schade, dass keine anderen Fundracer im „Radler-Mekka“ Bad Dürrheim mit dabei waren.

Jo.