Sonntag, 1. Juni 2014

Barockstadt-Rundfahrt am 1. Juni

Heute startet unser Team gleich an zwei Orten. Eine kleine Gruppe will sich am Großglockner messen und hat sich für das Bergrennen angemeldet. 27km und 1.694hm sind die Herausforderung. Ergebnisse habe ich noch keine.
 
 
Die andere Gruppe ist bescheidener und will die Barockstadt-Rundfahrt fahren.
 

Treffpunkt ist Ludwigsburg.
 
 
Und mit insgesamt sieben Personen gehen wir heute an den Start.
 
 
Es wird jedenfalls bis zum frühen Vormittag nicht regnen. Deshalb entscheiden sich alle für die große Tour.
 

Donnerstag, 29. Mai 2014

Stauferland Radrundfahrt

 
So nach und nach finden sich unsere Biker in Kuchen zur Stauferland Radrundfahrt ein. Und alle hoffen auf schönes Wetter.
 
 
Noch sind wir nicht vollzählig, wir starten heute mit 29 Bikern.
 
 
Wir wollen aber nicht warten, zumal wir nicht wissen, wann unsere Nachzügler kommen können.
Die meisten von uns wollen die große, die anspruchsvolle Strecke fahren.
 
 
Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber was interessanter ist: Die Tour selbst, oder der Erfahrungsaustausch hinterher.
 
 
Wenn aber Joachim und Martin ins Fachsimpeln kommen, dann kann ich nur noch zuhören
und staunen, was alles zu bedenken ist.
Wie soll konkret das Training aussehen?
Was ist alles bei der Ernährung zu beachten?
Welches Fahrrad ist das bessere?
Und erst recht schweige ich bescheiden, wenn die Frage des Körpergewichts diskutiert wird.
 
 
Der einsetzende Regen treibt uns schließlich in die Halle.
Und da wir die stärkste Gruppe waren, die die meisten Km gefahren sind, gibt es am Schluss auch noch einen Pokal aus der Hand des örtlichen Bürgermeisters.
 
 
 
 
 
 


Montag, 26. Mai 2014

Mecklenburger Seenrunde

Mecklenburger Seenrunde
mit „Bremsverzögerung“

Am Tag vor dem Rennen
 
Am 24.05. starten 2600 Radler in Neubrandenburg in zeitversetzten Startblöcken, um 320 km durch das Seenland von Meck-Pomm zu fahren.
Die Strecke führt durch eine malerische, dünn besiedelte Landschaft und viel unberührte Natur.
Morgens um 5.20 Uhr am Start
 
Als Teilnehmer kann man lobend anerkennen, dass sich die Veranstalter viel Mühe geben, um ein anspruchsvolles Event zu etablieren. Sie können allerdings für ihre Veranstaltung nicht alle Straßen des Seenlandes sanieren.
Kopfsteinpflaster und viele Flickarbeiten am Asphalt lassen das Rennen in manchen Passagen zur Qual werden. Ich denke dabei an unsere Solidaritätsabgaben als Wessies, und dass diese hier bestimmt noch nicht angekommen sind, zumindest nicht als Investition in den Straßenbau.
 
Verschwitzt und hungrig
 
Den heftigen Holperpassagen muss dann auch mein Hinterrad Tribut zollen.
Leider merke ich erst im Ziel, dass ich mit einer bremsenden „8“ gefahren bin.
Selbst bei geöffnetem Bremssattel streift das Rad noch am Belag. Ursache: Eine gebrochene Speiche.
Das versöhnt mich mit meiner Leistung, … während den letzten 80km war ich etwas verzweifelt, weil ich immer den Eindruck hatte, ich werde von hinten festgehalten. Sollte ich mal wieder Ähnliches wahrnehmen, werde ich sicher anhalten und nachsehen. Nach 11Std. 57Min. durchfahre ich die Zeitschleife. 
Chrisi hat sich für die 90km-Strecke entschieden ...
es ist ihre erste Teilnahme an einem Rennen.

Trotz der Blessuren: ... "es hat Spaß gemacht".

Im Ziel kommt sie mir mit verbundenen Händen entgegen. Glücklicherweise ist nichts Schlimmes passiert, nur Schürfwunden und Prellungen. Rollsplitt wurde ihr in einer 90-Grad Kurve zum Verhängnis, sie konnte aber die Tour trotzdem mit einem 25er-Schnitt zu Ende fahren. 
Joachim.

Sonntag, 25. Mai 2014

Rund um Altheim / Alb am 25. Mai


Für viele war die Anfahrt nach Albuch / Alb recht weit. Umso größer war die Freude bei der Begrüßung. So manche sahen sich zum ersten Mal nach einer recht langen Pause.

 
20 Biker von uns freuten sich auf die Tour, zumal das super Wetter einen schönen Tag versprach. Sechs von uns wählten dann auch die Marathonstrecke.
 
 
Unsere beiden Martins wollten es mal wieder wissen und ihr Ergebnis kann sich auch sehen lassen:
213km bei heftigem Wind und 2.627hm, Schnitt 30,9km/h! Gemessen am eigenen Computer.
 
Hier die Aufzeichnug von Martin H.
Schau dir RTF Altheim/Alb auf Strava.com an! Eine 213,0 km-Radfahrt, die ich am Sonntag, 25. Mai 2014 unternommen habe.


Natürlich mussten alle Erfahrungen bei einem "Altheimer Radler" ausführlich diskutiert werden.
 
 
Und einen Pokal gab es auch noch. Fund Racing hat den 2. Platz bekommen.
Und weil heute Wahl ist, brachen alle rechtzeitig auf, um noch rechtzeitig ins Wahllokal zu kommen.
 


Mittwoch, 21. Mai 2014

Nove Colli in Italien am 18. Mai

Nachdem mir schon viele vom Nove Colli, dem italienischen Radmarathon vorgeschwärmt haben, habe ich ihn dieses Jahr live miterleben dürfen.
Irgendwie hat alles an Alb extrem erinnert, 4.15 klingelte der Wecker, 4.30 Frühstück, 5.15 Abfahrt an den Start.

Marco Pantani Denkmal im Hintergrund
 
Nur ist dort alles etwas größer als bei uns in Ottenbach, es starten nämlich 12 000 Radverrückte.
Zur Auswahl gab es 130 km / 1800 Hm und 205 km/ 3850 Hm, nachdem man aber nach Cesenatico schon knapp 800 km Anfahrtsstrecke hinter sich bringen muss, wäre es ja schade nur die kleine Tour zu fahren.
Nach reichlicher Alb extrem Erfahrungen der letzten Jahre auch kein Hexenwerk, als Geislinger ist man schliesslich Steigungen gewöhnt :-). 


Die ersten 80 km waren schon eine Herrausforderung, da konnte man die schöne Landschaft kaum wahrnehmen, sondern man musste stets kontrolliert seine Spur halten bei teilweise 14/16/18 % Steigungen an den Bergen, damit man nicht mit seinem Nebenman kollidiert.

Nachdem sich die Strecke dann geteilt hatte, ging es besser voran und man konnte ab und zu auch mal nach rechts oder links in die wunderschöne Landschaft dort blicken.

Nachdem ich die italienische Sprache verstehe, war es sehr lustig unterwegs mit den Italienern, das muss ich schon sagen.

Glücklich im Ziel

Im Ziel wurde ich gefeiert wie eine Siegerin von den italienischen Männern, denen ich die letzten flachen 20 km Etappe wohl ziemlichen Druck auf dem Pedal gemacht habe.
Nachdem die Welt ja bekanntlich klein ist, lief mir im Zielbereich dann noch ein Diakonieler über den Weg, also ich war kein einsamer blauer Engel. 

Nach 8:45 h war ich als 5. Frau in meiner Altersklassenach 205 km und 3850 Hm mit einem 23,5 km/h Schnitt glücklich im Ziel.

 Lg Melli

Montag, 19. Mai 2014

RTF „Rings um Stuttgart“

Nur Neulinge denken bei diesem Veranstaltungs-Titel an Cannstatt, Killesberg, Birkenkopf, Dachswald, Degerloch, Uhlandhöhe, …
die Kenner wissen, es geht zwar rings um Stuttgart, aber in einem großen Bogen über Kornwestheim, Hemmingen, Rutesheim, Renningen, Magstadt, Holzgerlingen, Waldenbuch, Wolfschlugen, Neuhausen, Ruit, Hedelfingen. 
Die Wetterfrösche prophezeiten für den 18.05. einen wolkenreichen Sonntag mit wenig Sonne und gelegentlichen Schauern.
Sie haben sich wieder geirrt, … diesmal zu unseren Gunsten. 
 
Bei idealen vorsommerlichen Wetterbedingungen treffen sich um 7.00 Uhr 9 Fundracer in Untertürkheim, um den Sonntag aktiv und auf dem harten Rennradsattel zu verbringen.
Uwe und Jürgen nehmen die 155km-Strecke in Angriff, der Rest begnügt sich mit 122km.
In den zu durchfahrenden Orten ist große Vorsicht geboten, …
vor den evang. Kirchen und vielen Gaststätten sammeln sich größere Menschenmengen, … es wird Konfirmation gefeiert.
Auch der Fundracer-Teamchef ist heute wegen der Konfirmation seines Enkels nicht – wie gewohnt – am Start. 
Nicht nur jede Menge muskelbetriebene Zweiräder befahren die sonnendurchfluteten, idyllischen Sträßchen zwischen Magstadt und Ehningen, Holzgerlingen und Aichtal, … auch die Fahrer von dröhnenden, PS-starken Zweirädern schätzen diese verkehrsarme und kurvenreiche Region. 
 
Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr treffen alle Fundracer wieder wohlbehalten am Start und Ziel ein. Mancher wirkt erleichtert, Andere wischen sich die letzten Schweißtropfen aus dem Gesicht, aber Keiner macht einen wirklich erschöpften Eindruck (war ja auch nicht sooo schlimm heute !),
und dann gehen Alle zum „gemütlichen Teil“ über, …
wie ist es gelaufen, … welche weiteren Saisonziele streben wir an, …
welche Touren planen wir als nächste, … Fachsimpeln, …
dazu Grillwurst und Bier, Kaffee und Kuchen, Gelächter, gute Laune, …
bei Sonnenschein und 23 Grad auf der Terrasse des TB Stgt.-Untertürkheim. 
Joachim.

Sonntag, 11. Mai 2014

Weinlandtour am 11. Mai


Besorgt fragten wir uns heute, ob wir wohl nass werden? Vorsichtshalber machten wir uns für die heutige RTF wetterfest. Wir könnten Glück haben, oder auch nicht.
 
 
Insgesamt 8 Biker traten heute zur Weinlandtour an.
 
 
An Optimismus fehlte es uns jedenfalls nicht, als wir losfuhren.
 
"Anders als der Wetterbericht am Abend zuvor noch verlauten ließ, hatten wir heute zwar viele Wolken, aber keinen Regen und immer mal wieder Sonne :-). Super! Eine wirklich schöne Tour mit mäßig Höhenmeter, optimal um sich auf die Saisonhöhepunkte dieses Jahr vorzubereiten.  
Grüße Martin"
Die RTF Weinlandtour auf Strava. Eine 144,8 km-Radfahrt, die ich am Sonntag, 11. Mai 2014 unternommen habe.
Unsere schnellen Jungs haben mal wieder gezeigt, was sie können!


Zum Schluss kam noch ein Sturm auf, aber das schmälerte unsere Freude nicht. Und wie immer: Die Erlebnisse auf der Strecke waren noch auszutauschen, bevor es nach Hause ging.
 
 
 
 
 

Montag, 5. Mai 2014

Fahrradurlaub auf Kuba

Marion hat in diesem Jahr einen Fahrradurlaub auf Kuba gemacht und uns ein Foto geschickt.


"Hallo Heinz, das Foto wurde auf der Tour von Santa Clara (Central Kuba) über die Sierra de Escambray nach Trinidad gemacht. Die Tagesetappe hatte 73 km und 1600 hm. Auf Kuba gibt es auch Berge nicht nur Strände. Da die Straßen recht gut sind, sieht man auch viele Radfahrer v.a. aus Kanada.
 
Viele Grüße, Marion"

Sonntag, 4. Mai 2014

Gäutour am 4. Mai

Heute ist es noch recht frisch. Man sieht es an den gefrorenen Scheiben der Autos ...
 
 
... und an unseren Jungs, denen es auch recht kalt ist. Die Wettervorhersage ist jedoch blendend und wir freuen uns schon auf unsere Tour.
 
 
Schnell wird noch eine Fahrrad repariert ...
 
 
... dann kommt das obligatorische Startfoto. Heute treten zehn Biker an.
 
 
Die schnelle Gruppe fährt zuerst los. Die Jungs wählen die lange Strecke, 153km.
Der Rest nimmt die 90km unter die Räder. Aber schon hält uns nach 50 Meter ein platter Reifen auf.
 

Die letzte Verpflegungsstation, sie ist heute sehr willkommen ....
Ins Ziel fahren dann alle gemeinsam.
 

Zum Abschluss noch eine kleine Hocketse.
Heute war ein schöner Tag.

 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 1. Mai 2014

Rund um den Finanzplatz

Wie in den letzten Jahren haben Thomas G. und ich uns am Tag vor dem 1. Mai bei der Startpaketausgabe und zur Pasta Party getroffen. Das ist inzwischen bei uns schon Tradition. Auch die Diskussionen über das Wetter, wie ziehen wir uns an und was ist die optimale Abfahrtszeit von Karben nach Eschborn, gehören mittlerweile dazu.
Nun aber zum eigentlichem Rennen: Am Start standen dieses Jahr Joachim S., Thomas G. und ich. Wettermäßig machte es auf mich den Eindruck, wie wenn es jederzeit anfangen könnte zu regnen. Zum Glück hat es nur am Feldberg leicht genieselt. Wie jedes Jahr frage ich mich dann unterwegs, warum ich hier immer wieder dabei bin: Den Puls am Anschlag und dennoch ständig auf die anderen achten zu müssen, um Stürze zu vermeiden. Und davon gab es auch diesmal wieder einige. Am meisten hat mich der Sturz eines Mitradlers geschockt, der bei der nassen Abfahrt vom Feldberg von der Fahrbahn abkam und direkt in den bewaldeten Abhang fuhr. Den Ausgang habe ich nicht mehr mitbekommen, die Vorstellung reichte aber auch schon. .... Einige hundert Meter weiter stand zum Glück ein Krankenwagen, den wir informierten. Der Vorfall hatte aber zur Folge, dass wir die nächsten Kurven deutlich vorsichtiger angegangen sind. Nun ja, das sind eben die Momente, in denen man ins Nachdenken kommt. Im Ziel angekommen haben wir uns dann noch verköstigt und uns über das Rennen ausgetauscht.

Für die Statistik:    
Schwarz, Joachim: 30,919 km/h
Grözinger, Thomas: 32,407 km/h
Grözinger, Martin: 36,425 km/h


Ich  finde, mit den Ergebnissen können wir alle zufrieden sein, zumal sich jeder im Vergleich zum letzten Jahr verbessert hat.

Hier meine Fahrt auf Strava: Rund um den Finanzplatz

Foto

Gruß
Martin  

Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt

Es ist schon Tradition, dass unser Diakonie Team beim Rennen in Frankfurt mit dabei ist. Eine anspruchsvolle Strecke über den Feldberg. Teilweise regnete es. Umso mehr ist die Leistung unsrer drei Vertreter zu würdigen!
Distanz: 104km, 1.300hm. 

Hier die Ergebnisse:

Martin G.:    Zeit: 2:54.06,6;  Rang:   49 Kategorie,  196 Gesamt;   Schnitt:  36,425km/h

Thomas G.:  Zeit: 3:15.41,6;  Rang:  332 Kategorie,  964 Gesamt;  Schnitt:  32,407km/h

Joachim S.:  Zeit: 3:25.06,7;  Rang:   39 Kategorie,  1315 Gesamt;  Schnitt:  30,919km/h

Herzlichen Glückwunsch!
Vielleicht bekommen wir noch einen Bericht?

Drei-Wälder-Tour am 1. Mai

Die Wettervorsage für diesen Tag war denkbar schlecht. Dauerregen war vorhergesagt. "Sicher fahre ich allein nach Schwaikheim", dachte ich.


Es kam aber alles ganz anders. Es regnete doch nicht. Marion und Thomas kamen und so starteten wir zu dritt. Thomas wählte 125km, Marion und ich 75km.


Noch vor der ersten Verpflegungsstelle holte uns Regina ein. Wir fuhren nun zu dritt auf fast ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Straßen in einer reizvollen Landschaft. Nur die Sonne hat uns noch gefehlt.

Hier die Strecke auf Strava:https://www.strava.com/activities/136083589



Zum Schluss bei einer Tasse Kaffee überraschte uns dann doch noch der Regen. Das hätte unsere Freude fast noch vergrößern können, denn wir waren schon zurück, doch wir wussten Thomas noch auf der Strecke.  ...




Montag, 28. April 2014

Haut ist wasserdicht

Die Wettervorhersage war nicht gerade vielversprechend, als ich am Sonntag morgen um kurz nach 5 Uhr aufstand, und mich für den CTF des "MTB 26 Zoll Sulzbach e.V." fertig machte Es regnete schon. Eine kurzes zaghaftes "Trotz des Wetters losfahren?" über WhatsApp, ist mit einem "Haut ist wasserdicht!" abgeschmettert worden.
Meine Mitstreiter Christian und Andreas kenne ich aus dem Karbener Fitness-Studio. Wir fuhren mit dem Auto im Regen nach Sulzbach am Main. Dort angekommen hatte ich den Eindruck, dass sich sogar der Veranstalter über Teilnehmer bei diesem Wetter wunderte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass doch ca. 100 Fahrer angetreten sind. Nachdem wir den inneren Schweinehund überwunden hatten, kam schnell Spaß auf. Natürlich hatte das Wetter zu besonderen Herausforderungen auf der Strecke beigetragen, doch wir meisterten sie alle. Auch die schöne Landschaft des Spessarts ließ sich trotz des Wetters erkennen. Am Ende waren wir uns einig: "Es hat sich gelohnt so früh aufzustehen und bei dem Regen zu fahren!"
Hier noch ein paar Impressionen:
Christian

Andreas
 
Thomas
 
 
Am Ziel
2014-04-28 15.40.31

Trainingslager Sardinien 2014

Eine kleine Abordnung des DFRT hat sich dieses Jahr für eine Woche Trainingslager auf Sardinien entschieden. Vom 13. – 19. April nutzten wir das abwechslungsreiche Terrain, um an unserer Form zu feilen. Wir, das waren Nico, Andreas und Daniel vom DFRT sowie Joscha – ein weiterer begeisterter Rennradler.
 

Von unserer Basis ein paar Kilometer entfernt von Olbia aus führten unsere Touren durch den Norden der Insel. Bei bestem mediterranem Radwetter genossen wir die zumindest außerhalb der wenigen Städte sehr schwach befahrenen und trotzdem meist gut ausgebauten Straßen. Da wir merklich vor den großen Touristenmassen auf der Insel waren, ging es noch sehr gelassen zu. Landschaftlich war alles was man sich wünscht dabei: Küste und traumhafte Strände, hügeliges und noch grünes bzw. blühendes Hinterland sowie einige Berge. Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, die höchste Erhebung im sardischen Norden – den Monte Limbara mit über 1.300 m (s. Bild) – zu erklimmen.
 

Alles in Allem können wir Nord-Sardinien für Rennradler zu dieser Jahreszeit absolut empfehlen. Sicherlich ist es (noch) nicht das Radsport-Mekka wie Mallorca, aber hin und wieder begegnen einem dann doch auch andere Gruppen. Und wer ein anspruchsvolles und trotzdem nicht überlaufenes Revier sucht, ist hier gut aufgehoben.
 

Wir konnten jedenfalls einige Kilometer und Höhenmeter sammeln, sodass die RTFs jetzt starten können. 

Daniel

Sonntag, 27. April 2014

Hügeltour am 27. April

Nach all den schönen Wochen hatten wir uns den Saisonstart anders vorgestellt. Nach dem heftigen Regen in der Nacht dachte ich, es kommt niemand.


Weit gefehlt. Margot und Bernhard ließen sich vom Regen nicht abschrecken, sie wählten die große Tour (192km) und fuhren gleich los, bevor die anderen kamen.


Insgesamt starten 11 Fund Racer alle vom Prinzip Hoffnung getragen. Sonst waren wenig Biker da. Wen wundert es: Wir waren möglicherweise die größte Gruppe am Start.


Noch regnet es nur schwach. Aber schon nach kurzer Zeit wird der Regen stärker.


Jens startet als Letzter. Er ist trotz Regen die ganze Strecke gefahren.
Jens: "Ich bin jetzt wieder daheim und habe die 95km geschafft. Natürlich total durchnässt, aber es gab dafür bei der 2. Verpflegung sogar ein Spiegelei, das war super. Wir haben einen Pokal für unser Team bekommen und sind auf dem 2. Platz gelandet."

Martin H. hat sich für die 145km angemeldet. "Hallo Heinz, anbei meine STRAVA Aufzeichnung. Wir haben die Tour wegen dem schlechten Wetter ab Schwäbisch Gmünd aber etwas abgekürzt.

Hier die Hügeltour auf Strava.com! Eine 138,5 km-Radfahrt, die ich am Sonntag, 27. April 2014 unternommen habe."

 

Sonntag, 13. April 2014

Alb-Gold Frühjahrsmarathon Münsingen

Münsingen 13.04.14
Endlich mal wieder der Frühjahrsmarathon in Münsingen ohne Regen und Schlamm, nachdem es in den letzten Jahren immer sehr schlechtes Wetter hatte, waren dieses Jahr beste Bedingungen auf einer staubigen Piste angesagt.

Ich fuhr dieses Jahr mit einem befreundeten Biker Bernd vom AST Süßen nach Münsingen.
Nach dem ich diese Woche noch schnell meine neue Canyon Trail Rakete zusammen gebaut hatte, war dieses Rennen der erste Test.
In Münsingen angekommen bließ uns ein kalter Albwind in die Gesichter, doch erstmal zur Startnummerausgabe. Eine lange Schlange von schlotternden Biker stand schon vor dem Zelt. Nach 20min. hatten wir dann endlich unserer Startpacket in den Händen. Auf dem Rückweg kamen wir dann am Startblock vorbei, eine dreiviertel Stunde vor dem Start standen schon 300 von 600 Bikern im Block.
Aber egal, wir mußten uns jetzt erst einmal warmfahren. Eine viertel Stunde vor Start waren wir dann auch am Startblock, doch wir kamen schon gar nicht mehr hinein und mußten außen anstehen … die haben wohl nicht mit so vielen Bikern gerechnet.
Kaum ist der Startschuss gefallen, hetzt die Meute los und jeder versucht durch noch so kleine Lücken zwischen den Bikern nach vorn zu kommen. Es wundert mich immer wieder, daß da nicht mehr Massenstürze passieren.
Bernd hatte ich bald am Hinterrad verloren und kämpfte mich nun Platz um Platz nach vorn. Der Veranstalter hat sich dieses Jahr was neues einfallen lassen, es gibt jetzt insgesamt drei Bergwertungen. Nach 15 km lösen sich die größeren Pulke dann merklich auf und man jetzt leichter überholen.
 
 
Auf der Strecke gab es einige ruppige Abfahrten über Wurzeln, Steine und Geröll. Da kam schon ein richtiger Flow auf. Die Schlammpassagen waren total ausgetrocknet und knüppelhart zu fahren.
Kurz vor der ersten und einzigen Verpflegungsstelle kam ein Biker direkt vor mir zu Fall, ich konnte gerade noch ausweichen, Glück gehabt.
Da meine Trinkflasche noch fast voll war ließ ich die Verpflegungsstelle links liegen.
Etwas Zeit später kämpfte ich mich an eine kleine Gruppe heran, kurz darauf bemerkte eine Fahrer, daß wir wohl falsch abgebogen sind.
Also umdrehen und erstmal wieder den Berg hochfahren, uns kamen haufenweise Biker entgegen die auch ganz erstaunt waren.
Nachdem sich ca. 30 Biker auf den Rückweg machten, entdeckte einer ein kleines Schild mit dem Abbiegehinweis, toll, ich war jetzt erstmal bedient, eine gute Platzierung war nun futsch.
Die restliche Strecke war dann wieder ein Traum, ein ständiges Auf und Ab auf teilweise schmalen Wurzelpfaden durch den Wald.
Zu guter Letzt ging es dann in den MTB Park in Münsingen, indem fast alle Schikanen durchfahren wurden, toll.
Ein schöner Tag geht nun zu Ende, ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen bei der Alb-Gold Trophy im Oktober.
 
Viele Grüße
 
Achim