Sonntag, 2. Mai 2010

Racing im Mai anstatt Tanz in den Mai

Einige waren gegen kurz vor 5Uhr morgens am 1.Mai noch in der Disco unterwegs - ich saß da bereits im Auto und rollte in Richtung Frankfurt. Dort stand 4 Stunden später das Radrennen mit dem Beinamen "Rund um den Finanzplatz" auf dem Programm.
Die Fahrt lief ganz gut, so dass ich kurz vor 7Uhr schon dort war. Auf dem Parkplatz traf ich dann gleich Joachim und Doris und hab mit den beiden dann die Startunterlagen geholt. Ein Thema beim morgendlichen Plausch war natürlich das Wetter. Joachim hatte seine Infos von www.wetter.DE mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 17%, ich hatte sie von www.wetter.COM - 70%. Zu dem Zeitpunkt hatte Petrus noch die 17%-Regenwürfel in der Hand. Eine halbe Stunde später hat er sich wohl die 70%-Teile geholt...
Na gut, Radsport ist ja immerhin ein Freiluftsport, da kann sowas passieren. Die ersten Meter auf dem Rad waren dann auch nicht erfreulich, da mein Tacho streikte. Kurz überlegt, woran es liegen kann - in meinem Kopf sah ich dann eine Google-Suche vor mir (Tipp: Sigma und Rhein-Main eingeben). Damit waren die Rahmenbedingungen für ein schnelles Rennen nahezu perfekt:
  • Regen
  • keine Infos über Tempo, Strecke, Puls
  • eine knallharte Strecke:
Aber da half kein Jammern - und meine gute Laune wollte ich mir eh nicht vermiesen lassen. Als es dann endlich losging, bin ich einfach mal nach Gefühl losgerauscht und hab nach Startnummern gesucht, die mit "A" oder ein "B" (die Markierung der ersten beiden Startblöcke) markiert waren. Zu meiner Zufriedenheit kamen die relativ schnell in Sicht. Das Tempo empfand ich am Anfang nicht allzu hoch, weshalb ich immer wieder versucht habe, ein paar Plätze weiter nach vorne zu fahren. In der Frankfurter Innenstadt war aber erstmal Aufpassen angesagt: Straßenbahnschienen (bei Nässe besonders delikat), enge Kurven, Gullideckel, wechselnder Asphalt... Kurz vor der Steigung zum Feldberg ist Martin zu mir aufgeschlossen und an einem Bahngleissturz sind wir dann zu Stefan aufgeschlossen, der über den Gehweg dem Sturz noch ausweichen konnte. Ich hab leider irgendwo den Anschluss verpasst, mit den beiden in die Steigung reinzufahren, was doppelt ärgerlich war, weil in meiner Gruppe das Tempo etwas zu langsam war. Irgendwann bin ich dann weggefahren und hab mir ein gutes Hinterrad gesucht. Das hab ich dann auch gefunden, nur dem Kollegen hat das glaub nicht geschmeckt, weil der plötzlich ordentlich antrat. Aber da mir das Hinterrad immer noch gefiel, bin ich einfach mal hinterher. Wollte ja auch nicht die Zuschauer enttäuschen, die geklatscht und geschrien haben. Als dem (und mir dann auch) dann die Power für den Antritt weg war, kam mit einem guten Tempo eine 5er Gruppe vorbeigeprescht, an die wir beide uns natürlich dranhingen. So gings dann bis zur Passhöhe hoch und dann auch in die Abfahrt. Vor den Abfahrten hatte ich dann etwas Bammel, da meine Sicht nicht super war (auf deutsch gesagt: Beschissen! eine Kontaktlinse hing irgendwo noch an den Wimpern, die andere juckte und die Brille war innen und außen komplett nass) und die komplett nassen Straßen nicht für allerbeste Haftung garantieren. Dennoch kam ich mit den Bedingungen irgendwie am besten zurecht. Nach den Abfahrten war ich immer weit vor meiner Gruppe und hatte unten ein bisschen mehr Zeit zum Erholen. An den Gegenhügeln wurde mir aber klar, dass das Rennen ab jetzt ganz hart wird, weil die Kraft in den Beinen irgendwie verschwunden war Nur wie lang war es da noch bis ins Ziel? Kilometeranzeigen gabs keine, mein Tacho ging nicht - naja, die Uhr ging immerhin! Da war es 11:05Uhr - Start war um 9:03Uhr; Nach Plan müsste ich so bis 12Uhr im Ziel sein -> Also noch ca. 50 Minuten fahren, was also noch so 30 bis 35km bedeuteten. Keine guten Aussichten. Eine gemeine Steigung brachte mir dann die Gewissheit, dass die Beine leer waren. Da war immerhin Stefan neben mir, mit dem ich mich bis zur Kuppe hochquälte. Warum eigentlich Stefan? Der war doch am Feldberg mit Martin irgendwo vor mir...ich muss ihn auf irgendeiner Abfahrt überholt haben ohne es zu bemerken. Das war dann wohl eine Mischung aus schlechter Sicht, jugendlichem Leichtsinn und einer guten Abfahrtechnik. Als wir dann wieder aus dem Taunus rauskamen und wieder zurück in Richtung Eschborn rollten, kamen immer wieder schöne Gruppen zusammen, die gut harmonierten. Auf der Ebene konnte ich auch gut mittreten und mithelfen, dass das Tempo hoch blieb. Meine beiden Waden wollten mich da zwar etwas mit Krämpfen ärgern, aber die konnte ich erfolgreich abwehren. So gings dann mehr oder weniger gut und zügig Richtung Ziel - einen kleinen Aufreger gabs noch, als ich in einer Kurve hinter mir nur noch ein Kratzen und Scheuern auf dem Asphalt höre...unsere Gruppe war um einen Kameraden kleiner geworden. Im Ziel war dann meine erste Frage nach dem Schnitt - der erste mit einem nicht-Sigma-Tacho sagt mir was von 36km/h. Geschafft! Danach gings zum gemütlichen Teil über: lecker Schmucker Pils - hat irgendeinen goldenen Preis gewonnen ;-) das Profirennen wurde nebenher übertragen
Die Groove Generation hat gut gegruuuuft!
Falls jemand mein Rad putzen will, bitte melden!
Kleiner Nachtrag zu meiner schlechten Sicht:

Samstag, 1. Mai 2010

schlechtes Wetter + harte Strecke = Velotour Frankfurt

Herzlichen Glückwunsch allen sechs Fundracern, die sich heute morgen bei regnerischem Wetter auf die ganz schwere Strecke (103km, 1200hm) gewagt haben.
Alle kamen schnell und vorallem ohne Sturz durch!

Hier sind die Ergebnisse unserer Renner, die sich mit knapp 1500 anderen Rennern maßen:
170. Martin Grözinger (36,2 km/h)
218. Rainer Bürkle (35,9 km/h)
240. Stefan Siebertz (35,8 km/h)
494. Jochen Böhringer (33,8 km/h)
673. Thomas Grözinger (32,7 km/h)
1362. Joachim Schwarz (27,3 km/h)

In der Teamwertung erreichten wir den 20. Platz von insgesamt 68 Teams!




PS: Damit gibts dieses Mal (noch) keine Spende von Rainer an die Diakonie Stiftung. Aber bereits in drei Wochen steht das nächste Rennen an...

Montag, 26. April 2010

Aufgeschnappt

Der erste Spruch geht auf eine Unterhaltung zweier Teilnehmer der Weinlandtour zurück.

Beim Betrachten unseres Trikots fragt der eine den anderen:

"Diakonie, das ist doch so was wie Essen auf Rädern?"


Der zweite Spruch fiel bei der Hügeltour.

An der ersten Kontrollstelle wird Roland gefragt wie viele Fahrer vom Diakonieteam unterwegs sind.

Seine Antwort ca. 60 Fahrer wird kommentiert: "Aber es sind gefühlte 120 Fahrer!"

Vorschau: Velotour Frankfurt

Nächsten Samstag werden insgesamt 7 Fundracer bei der Velour Frankfurt dabei sein und um gute Platzierungen kämpfen. Die Strecke ist allein von den Daten her ziemlich knackig: 103km und 1500 Höhenmeter. Ich werde einer der Fundracer sein und will mein Bestes geben. Für einen messbaren Erfolg sporne ich mit etwas selber an:

Angemeldet bin ich mit einem Schnitt von 35 km/h, den ich natürlich auch erreichen will.
Falls ich das nicht schaffe, gehen 50€ aufs Spendenkonto der Diakonie Stiftung.

Bin ich schneller, werden bei den nächsten Rennen die Anforderungen an mich größer - bin ich langsamer, hab ich eben einen größeren Trainingsanreiz.
Auf Neudeutsch: eine Win-Win-Situation

Hügeltour - der erste Test

Die Hügeltour stand schon seit Monaten im Kalender - Saison-Radel-Auftakt 2010. Der erste Test, wie man über den Winter gekommen ist, wo man gerade "radlerisch" steht. Wie immer waren wir mit dem Wohnmobil schon am Vorabend vor Ort, und so war der erste Blick - morgens um 5.30 Uhr als der Wecker ging - aufs Aussenthermometer: 3,5 Grad. Hatte der Wetterbericht nicht 25 Grad versprochen?! Beim Start wuselte und wimmelte es nur so von Blau-Weißen Diakonie-Radlern unter dem Startbanner - unglaublich, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat ...


Die ersten Kilometer waren eiskalt - so sehr habe ich schon lange nicht mehr an den Händen gefroren (warum hatte ich nur die langen Radhandschuhe nicht eingepackt!). Wir sechs Tuttlinger, die miteinander unterwegs waren, wünschten uns endlich den ersten Anstieg herbei, damit es uns warm würde! Und dann kam sie - die Sonne, die Wärme - und mit ihr die "erhofften" Anstiege. Ja, sie nahmen auf einmal gar kein Ende mehr: Gab es eigentlich irgendwelche Flachstücke (außer im Remstal), die länger als 500 m waren?! Keine Chance, um einen kräftesparenden "Zug" aufzubauen; ständig hing man allein am Berg - in den Weinbergen gab es gut und gern 13-14% Steigungen - und bei den Abfahrten musste man höllisch aufpassen, weil die Kurven in den Weinbergen meist sehr spitzwinklig waren ...  Aber mit dem Kaiser-Wetter - der herrlichen Landschaft - den blühenden Bäumen und Blumen wurde es immer mehr zum Radler-Traum! Zugegeben, wir waren schon beim Aufstieg zur zweiten Raststation unserer 120km Tour alle geschafft: Wie kann man nur am Ende eines 13% Steigung eine so kleine Raststätte aufbauen? Aber der Blick über die Weinberge entschädigte für alles.
Keine Pannen, keine Unfällte - wenigstens bei unserem kleinen Team - dafür ab Mittag sommerliche Hitze: Radeln in kurzer Hose und Kurzarm-Radler-Shirt. Für die erste, eher gemütliche Testfahrt (nur ein Schnitt von 17 km/h bei uns) ein toller Vorgeschmack auf einen hoffentlich langen Radler-Sommer ...
Die 1650 hm auf meinem Tacho (bei effektiv 117,3 km) machen dem Namen Hügeltour alle Ehre! Unterwegs und am Ziel Begeisterung allenthalben:


ich kann mich an keinen schöneren Saison-Auftakt erinnern. Und was mir persönlich auffiel : Die Blau-Weißen Diakonie-Radler sind inzwischen fester Bestandteil dieser Radtourenfahrten. Und je mehr wir geworden sind, umso häufiger werden wir angesprochen und gefragt. Ich freue mich, zu den Rad-Botschaftern der Diakonie zu gehören ...

Frank Morlock

Sonntag, 25. April 2010

Warum heißt die Hügeltour Hügeltour? Weil....

Genau! Weil man über einige Hügel tourt!

War gar nicht schwierig!

Schwieriger war aber die Tour an sich. An Kilometern zeigte mein Tacho weniger als geplant, nämlich "nur" 165km anstatt 170km. Bei den Höhenmetern warens bei mir aber 200 mehr, was sich dann auf 2700hm summiert hat. An Hügeln gab es die ganze Palette von schön gleichmäßig zu fahrenden und ausreichend langen bis zu kurzen 500m Rampen, die geradeaus in Richtung Himmel verlaufen.
Und bei der ganzen Sache kam mir dann nach knapp 100km das Bedürfnis auf (fast) jeden zu überholen, den ich vor mir gesehen habe.
Die Folgen davon bekomm ich jetzt zu spüren, in dem meine Beine einen Warnstreik eingelegt haben. Hoffentlich nur bis morgen...


Aber gut wars und Spaß hats gemacht!

wobei...leider nicht ganz: ich wünsch dem gestürzten Fundracer gute Besserung und vorallem keine schlimmen Verletzungen!

PS: erst kündige ich groß eine neue Wette an und dann ist nix. Deshalb gibts etwas für das Rennen am nächsten Samstag. Bis morgen 20Uhr melde ich mich mit einem Einsatz - Versprochen!

Mittwoch, 21. April 2010

MTB-Cup in Münsingen

Der Start zum Rennen erfolgte um 9:30 Uhr in der Stadtmitte. Nach einem kurzen Anstieg auf Asphalt verlief die Tour hauptsächlich auf Schotterwegen im Wald. Es waren sehr schöne Passagen dabei (so ging es unter anderem nach ca. 10 km durch einen Schlosshof). Auch einige Single-Trails mussten bewältigt werden. Alles jedoch ohne allzu große fahrtechnische Schwierigkeiten. Das kniffligste Stück waren die letzten 3 km, welche auf der Cross-Country-Strecke und dem Bikepark Münsingen verliefen. Auch die Organisation (1 Verpflegungsstelle nach ca. 20 km, Getränke im Zielbereich, Strecke komplett abgesperrt) und die Stimmung im Ziel durch die zahlreichen Zuschauer war sehr gut. Alles in allem eine für tolle Veranstaltung.


Ich selbst war für mich mit meiner Endzeit von 2:06 Std. für die 44 km (888 Hm) sehr zufrieden. Es lief besser als gedacht.


Die Tour hat großen Spaß gemacht. Vielleicht finden sich für die weiteren angegebenen MTB-Touren weitere Mitfahrer.

Timo Czechtizky

Montag, 19. April 2010

Erste Fund Racing Ausfahrt

Wir sind auf 08:00 Uhr Startzeit im Neckarpark verabredet.
Die meisten können es nicht erwarten, ist ja schließlich die erste Fund Racing Ausfahrt in diesem Jahr.
Aber als erstes gibt es nach der langen Winterpause in der sich die meisten nicht gesehen haben ein großes Hallo.


Natürlich gab es auch einiges zu bewundern, denn einige hatten sich mit edelstem Material für die neue Saison eingedeckt (Carbon wo man nur hinschaute).


Da einige von uns schon im Trainingslager waren, gab es natürlich auch gleich herausfordernde Sprüche wie z.B ein 30er Schnitt wäre heute schon angesagt.
Nach dem obligatorischen Gruppenbild ging es dann schließlich um 08:20 Uhr los. Das war auch dringend notwendig, denn bei der Temperatur von nur 8° war es uns allen doch recht kalt. Da die Strecke aber erst mal bergauf nach Fellbach ging wurde es uns ganz schnell warm.
Bei der ersten Verpflegungsstation wurden dann auch von vielen schon die ersten warmen Sachen abgelegt.
Spätestens nach der Steigung nach Rattenharz war es auch dem letzten warm.

Die anschließende rasante Abfahrt nach Rechberghausen zur nächsten Verpflegung, war da schön erfrischend (manche haben auch gefroren).
Weiter ging es dann Richtung Uhingen, wobei kurz hinter der Verpflegungsstation ein kurzer giftiger Stich kam, der sogar den Kameraden mit dem vorhin erwähnten 30er Schnitt zu einer einstelligen Geschwindigkeit auf dem Tacho zwang.
Zurück über das Nassach-Tal wurde es dann durch die Steigung allen wieder recht warm, denn so langsam zeigte sich, dass der Trainingszustand doch eher noch Suboptimal ist.
Danach gab es dann keine großen Überraschungen auf der Strecke mehr denn es ging nur noch leicht wellig bis ins Ziel zurück.


Dort angekommen gab es einen netten Ausklang, bei mittlerweile 20° Grad, im Hof des PSV-Heimes.
Uwe Kleiner

Sonntag, 18. April 2010

Weinlandtour 2010

Weinlandtour 2010 – Schöner hätte die neue Saison nicht beginnen können – ein frischer, strahlender Morgen – ein strahlender Tag… Um Viertel vor acht sammelt sich das Diakonie Team zahlreich um Heinz Grözinger im Start- und Zielbereich am Neckarstadion. Großes Hallo und Vorfreude auf die erste Ausfahrt 2010.


Die beginnt nach dem obligatorischen Startgruppenfoto (wir sollten Heinz nur so langsam eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv schenken, sonst  passen  alle  Starter  nur schwer auf ein Foto drauf  ;-). Gute Strecke für die erste Tour, oft schön flach, keine giftigen Anstiege, nur in Rattenharz denkt sich nicht nur Herbert neben mir: „Ich glaub, da sitzt noch einer auf meinem Rad und tritt nicht mit!“ :-) Aber oben ist alles vergessen. In kleiner Gruppe rauschen wir weiter, das Nassachtal hinauf (Da saß plötzlich wieder dieser Typ mit auf dem Rad…) und übers Jägerhaus zurück nach Stuttgart. In der frühlingshaft- entspannten Biergartenatmosphäre bei Start und Ziel erkenne ich ganz klar die drei tollsten Kerle des Tages für mich:


Heinz als Herz des Teams,

Herbert als mein Leib- und Magenbegleiter,


und Martin als Sieger in der Sonderkategorie: „RTF = RetroTourenFahren“ – Sein himmelblaues Schauff-Rennrad, gefühltes Baujahr 1963, war Kult. Ich freu mich auf die nächste Tour, ich freu mich auf euch!
Roland Miller

Saisonstart geglückt!

Die ersten RTF Kilometer des Jahres sind endlich in den Beinen angekommen. Mit der Weinlandtour des 1. RV Stuttgardia ging die Saison los und war gleich ein voller Erfolg. Meine Wette brachte der Diakonie Stiftung zwar (noch) kein Geld ein, dennoch waren ganz viele Fundracer unterwegs und fuhren ca. 3000km - zu Beginn noch bei erfrischenden 5°C und gute 100km später bei 20°C und strahlend blauem Himmel.

Die kühlen Getränke und heißen Rote schmecken nach so einer Tour immer bestens!

Heinz wird sicherlich noch die genauen Daten nachreichen - ebenso wie einige Impressionen. Nächsten Sonntag gehts dann schon mit der Hügeltour in Plüderhausen weiter. Bis dahin überlege ich mir wieder einen Spenden-Kilometer-Anreiz. Ich bin auf jeden Fall auf der 170km-Strecke zu finden.

Rainer

Freitag, 16. April 2010

Endlich gehts los!

Am Sonntag geht es endlich wieder mit der RTF Saison los. Es steht die Weinlandtour des RV Stuttgardia an. Dann werden die blauweißen Diakoniefarben endlich wieder auf den Straßen zu sehen sein und wir werden bei der ersten RTF dieses Jahres den guten Zweck des Fundracingteams viele Kilometer durchs Ländle fahren.



Wir werden um 8 Uhr starten - seid dabei, wenn es wieder heißt:



"Antreten gegen Armut"




PS: Da ich ja liebend gerne wette, wette ich, dass alle Fundracer zusammen mindestens 2500km fahren werden (im Gegensatz zu 2017km im letzten Jahr). Falls wir das nicht schaffen, gibts pro nicht geschafften 100km 20€ aufs Spendenkonto der Diakonie Stiftung!
Die 2500km waren wohl etwas niedrig angesetzt - dann gibts eben einen Anreiz für alle Fundracer! Für jeden mehr gefahrenen Kilometer als die 3288km gibt es 0,10€/Kilometer fürs Spendenkonto!

Montag, 12. April 2010

Ostereier suchen in der Toskana

Die Überschrift verspricht zwar etwas anderes, aber sie hat mir gefallen. Ostereier haben wir weder gesucht noch gefunden. Es gab Radgenuss pur! In den ersten Stunden des Karfreitags gings es für uns vier Fundracer - Sandra, Anna, Stephan und Rainer - in Richtung Toskana. Es standen elend lange 16 Stunden Busfahrt vor uns, die sich aber lohnen sollten. Auf der Brennerautobahn sah es bei einer geschlossener Schneedecke und -5°C noch nach Skifahren aus - dafür war am frühen Abend im Hotel die Lust aufs Radfahren umso größer bei +10°C und Sonne. Bis morgens um halb 9 mussten wir dann warten, bis es endlich losging und wir über die ganze Woche bis zu 700km Radkilometer sammeln konnten - und das in einer wunderbaren Landschaft, beim bisher besten Cappucino (und für die Schwaben auch billigsten) und das ganze komplett sturzfrei. Das war sicherlich nicht die letzte Reise in die Toskana! Jetzt noch einige Impressionen: nein, das ist keine Postkarte, sondern der wunderschöne Ort Pitigliano Pizza gibts in Siena - Fundracing natürlich auch! Sandra, Anna, Stephan und unser lieber Sigi vor der Traumyacht Rainer schont sich in Stephans Windschatten Stephan auf dem höchsten Gipfel der Toskana, dem Monte Amiata (1734m)

Donnerstag, 8. April 2010

Zum Saisonauftakt nach Mallorca ... wollten wir mal, - gelandet sind wir in Südtirol,

Unsere Gruppe macht sich startklar

Wir, das sind die Diakonie Fund Racer Claudia, Doris, Stefan, ich (Joachim) und unser Teamchef Heinz.
Beim näheren Nachdenken über das Urlaubsziel Mallorca stellte sich heraus, dass Stefan schon jahrelang nach Südtirol kommt, herausragende Ortskenntnisse besitzt und eine günstige und gute Pension in Lana kennt.
Lieber den Spatz in der Hand im Meraner Land, als die Taube in Mallorca auf dem Dach, ...
in der Pension gab`s noch freie Zimmer und wir waren uns einig, am Gründonnerstag  - mit den Rädern im Gepäck - nach Südtirol zu reisen.
Winter am Brenner und Schneechaos am Reschenpass, ließen uns bei der Anreise erste Zweifel aufkommen, ob wir das richtige Reiseziel gewählt haben?     

Morgentlicher Blick aus dem Fenster vom Sonnenhof 

Es war das richtige!
Beim Öffnen der Gardinen am Karfreitag hellten sich die noch zweifelnden Radler-Mienen auf. 
Die ringsum angesiedelten, schneebedeckten Gebirgsriesen erstrahlten in der Morgensonne und es war keine einzige Wolke am blauen Himmel zu finden.
So haben wir uns die Ostertage im April in Südtirol erträumt!  

Stefan, unser exzellenter Führer auf dem Etschtalradweg

Ob ebene und wenig befahrene Straßen, hügeliges Gelände, Berge ...
oder Alpenpässe vom Feinsten, die jedes Radlerherz höher schlagen lassen (vor Anstrengung UND vor Freude), ... Stefan fand für jeden von uns die geeigneten Strecken und nach (fast) jeder Ausfahrt auch ein nettes Cafe mit leckerem Kuchenangebot, ... natürlich nur zum Auffüllen der Kohlehydratspeicher.
In unserer Pension in Lana gesellten sich noch zwei weitere  Radler zu uns, Kirsten aus Berlin und Julian, ein Triathlet aus Stuttgart. 
Aaahs und ooohs gab`s für jeden von uns jeden Tag gleich mehrfach, beim Blick von malerischen Aussichtspunkten hinab ins Tal auf eine liebliche Landschaft im Frühjahrsgrün, mit endlosen Apfelplantagen und Weinbergen, oder hinauf zu den grandiosen Bergen der Alpen mit ihren schneebedeckten "Zuckerguss"-Gipfeln.
Mmmms erntete der Küchenchef , wenn er uns hungrige Radler mit seinen 5-gängigen Gourmet-Abendessen verwöhnte. Der einzige regnerische Tag, von insgesamt 7 Tagen im Vinschgau, war der Ostersonntag. Niemand war traurig über einen (radfreien) Ruhetag und wir nutzten ihn zur Besichtigung von Reinhold Messner`s Mountain-Museum in Bozen.
Bestimmt hat jeder von uns seine eigenen Eindrücke mit nach Hause genommen.
Die Königsetappe am Dienstag, mit Mendelpass und Gampenjoch, sowie die Tour am Mittwoch nach Falzeben (bei 40 cm Schnee wurde noch Ski gefahren) waren für mich die radltechnischen Highligths dieser Südtiroler Ostertage.

Mal sehen, ich könnte mir gut vorstellen, dass beim nächsten "Lana-Aufruf" weit mehr Fund Racer Interesse an einem Trainingslager in Südtirol bekunden.

Joachim Schwarz          

Sonntag, 21. Februar 2010

Warten auf den Frühling …

Für die Puristen unter den Radfahrern war (ist) dieser Winter ja nicht gerade trainingsfreundlich. Da ich mich dieses Jahr für den Ötztaler Radmarathon angemeldet habe und noch hoffe ausgelost zu werden, bin ich, um rechtzeitig mit dem Training zu beginnen, schon auf der Rolle gefahren. Leider ist das Rollentraining ganz schön öde im Vergleich zu einer schönen Tour durch die Landschaft, auch wenn man auf der Rolle gut die Technik trainieren kann.

Wenn ich dann in der Roadbike lese, bekomme ich Rennradfieber und freue mich auf die ersten schönen Tage, die ich im kurzen Trikot durch den Taunus fahren kann.

Richtig überrascht war ich, als ich auf der Seite mit der Vorstellung des diesjährigen Team Alpecin zwei bekannte Trikots sah. Da sind doch tatsächlich Anna-Kathrin und Lena Maier vom Diakonie Fund Racing Team dabei. Aufmerksame Leser kennen sie schon aus vergangenen Berichten oder von gemeinsamen Touren mit dem Fund Racing Team. Das ist bestimmt eine tolle Erfahrung, mit der professionellen Unterstützung des Teams Alpecin auf den Ötztaler Radmarathon vorbereitet zu werden.

Bestimmt werden jetzt viele Diakonie-Biker die Vorbereitung des Teams Alpecin aufmerksam verfolgen. Vielleicht werden wir hier im Blog ja mal einen Erlebnisbericht von den beiden lesen können.

Ich wünsche Euch, Anna-Kathrin und Lena Maier, viel Erfolg und Spaß bei dieser fantastischen Vorbereitung im Team Alpecin… und bis dann in Sölden!

Thomas

Dienstag, 26. Januar 2010

Rubinion Soccer Cup, 22.01.2010

Die erste Veranstaltung von unserem Team:

Nach drei Auftaktniederlagen gegen die Mannschaften der Beiselen GmbH, der rubinion AG und Victor Reinz Sealing Products zeigte das Diakonie Fund Racing Tem gegen das Diakonische Werk der evangelischen Kirche in Deutschland sein ganzes Können und fuhr mit einem guten 4.Platz im Gepäck in die Heimat zurück.


 
 

Freitag, 11. Dezember 2009

Adventsstand - Ergebnis

Rainer bereitet sich schon mal auf den Ansturm vor ...


















... Und tatsächlich der Advensstand, organisiert vom Diakonie Fund Racing Team und unterstützt vom Diakonischen Werk Württemberg war ein voller Erfolg. Viele Gäste sind gekommen und haben das Angebot genutzt.














Der Erlös für den Diakonie Spendenfond betrug 1.250 €!
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Adventsstand der Diakonie

Bereits schon zum 2. Mal!



Grillwurst,
Glühwein,
Punsch (alkoholfrei)  & Weihnachtsgebäck.







Besuchen Sie uns am
09. und 10. Dezember 2009
von 12.00 – 13.30 Uhr
und von 16.00 – 18.30 Uhr
vor der Landesgeschäftsstelle,
Heilbronnerstraße 180
70191 Stuttgart.



Wir freuen uns auf Sie!










Der Erlös kommt dem Fonds „Diakonie
gegen Armut“ zugute. Dieser unterstützt
Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Mittwoch, 18. November 2009

Statistik 2009

Im Jahr 2009 hatte Diakonie Fund Racing sein Angebot erweitert. Besonders schön war es, dass sich sowohl sehr gute Sportlerinnen und Sportler als auch Familien und Kinder bei uns wohl fühlen konnten. Das wollen wir im nächsten Jahr fortsetzen und ein ebenso breites Spektrum anbieten. 117 Fund Racer haben an insgesamt 27 Veranstaltungen teilgenommen und sind dabei 65.335 Fahrrad Km gefahren. Das ist eine stolze und beeindruckende Zahl! Darin inbegriffen sind 2 Mountainbike Veranstaltungen (hervorzuheben ist VAUDE Trans Schwarzwald) mit insgesamt 2169 Km und 1000 Km gegen Armut, das Engagement von Matthias Imkampe, Ole Wartlick und Lukas Wagner. Joachim Schwarz hat als Spitzenreiter 16 Veranstaltungen bestritten und ist für Fund Racing 2213 Km gefahren. Die Trainings-Km noch gar nicht mitgezählt! Anna Maier hat den 1. Podiumsplatz beim Velonale in München für sich erobert. Noch einmal herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle. Fund Racing ist nicht vergebens gefahren. Im Diakonie Armutsfond sind im Jahr 2009 insgesamt an Spenden ca. 32.000 € eingegangen (Stand September) 16.753,46 € wurden nach sorgfältiger Prüfung, in der Regel durch die Diakonischen Bezirksstellen, an bedürftige Familien oder Einzelpersonen ausgegeben. Unser Dank geht an alle, die bei uns mitgemacht und uns unterstützt haben und besonders an das Team 1.000 Km gegen Armut und die Geislinger Gruppe. Letztere hat speziell nach Spendern gesucht, die uns auch kräftig unterstützt haben. Und nicht zuletzt geht unser Dank auch an unsere Sponsoren, die im Hintergrund unser Aktionen wohlwollend unterstützten und dadurch erst möglich gemacht haben.

Montag, 9. November 2009

Damit es 2010 auch wieder rund läuft

Roland Zeides; Sandra Eischer, Rainer Scheufele Im Hintergrund gibt es mehr zu tun, als man so denkt: Auswertung 2009; Planung 2010; Projektplanung; Öffentlichkeitsarbeit .......
Peter Ruf; Pressesprecher im DWW und verantwortlich für die Pressearbeit bei Diakonie Fund Racing

Montag, 2. November 2009

fundracing xtra lite

am Freitag, 30.10.2009 hiess es "fundracing xtra lite", als sich Heinz und Stefan, beide etwas angeschlagen und nicht unbedingt fit, am Katzenbacher Hof (Kaba) trafen, um gemeinsam auf Tour zu gehen. Kreuz und quer ging´s bei ruhigem auch sonnigem Herbstwetter auf schön zu fahrenden Wirtschaftswegen über die Felder.
Auf Warmbronn folgte Renningen und Malmsheim. Kleine Anstiege waren dann zur Hochebene Richtung Merklingen zu bewältigen, bevor es in Schussfahrt wieder runter ins Würmtal und anschließend leicht ansteigend zum historischen Städtchen Weil der Stadt ging. Schafhausen und Döffingen, Dörfer mit altem Fachwerkortskern, wurden über Radwege erreicht und wiederum über die Felder ging es nach Maichingen. Von dort aus über den Buckel und den Bernhardsberg (Stuttgarts höchste Erhebung mit 549m) zurück nach Stuttgart-Vaihingen. Die Strecke maß etwa 58km und wurde mit gemütlichen 21km/h Durchschnitt bewältigt.
Stefan

Dienstag, 20. Oktober 2009

ALB-GOLD Trophy – 6. Platz für Stefan Siebertz!

In den vergangenen Jahren war das Wetter Anfang Oktober auf der Alb meist sprichwörtlich rau, nass und kalt, dagegen ließ es sich in diesem Jahr am 04.10. mit kühlem, aber trockenem und sonnigem Wetter richtig freundlich an: Die 13. Austragung der internationalen ALB-GOLD Trophy am 4. Oktober 2009 in Münsingen. Knapp 1.400 Sportlerinnen und Sportler haben das Saisonabschlussrennen wieder einmal zu einem sportlichen Höhe- und Jahresschlusspunkt auf der Alb gemacht. Mit 113km auf der langen Strecke, böigem Westwind auf den Freiflächen zwischen Münsingen und Trochtelfingen und vielen kurzen, manchmal giftigen Anstiegen hatte es der Parcour wieder mal durchaus in sich und ich musste nach gut der Hälfte ein wenig "Druck" ´rausnehmen, um noch sicher und einigermaßen vorzeigbar ins Ziel zu kommen. Die letzte Runde um Münsingen herum lief es dann wieder ganz ordentlich und nach gut viereinhalb Stunden war der Spaß auch schon wieder vorbei: Von 125 Starten auf der Marathondistanz langte es auf den 64., in der "Alte Herren"-Kategorie auf den 6. Platz. Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr aufs (Un-)Ruheteil und schaue, was uns an Ideen für die kommende Saison zusammen mit dem Team einfällt. Ich freue mich schon aufs neue Jahr! Stefan Siebertz

Montag, 12. Oktober 2009

Fundracing-light

Nachdem Doris und ich gestern schon befürchtet hatten, umsonst zum Katzenbacher Hof gefahren zu sein, kam Stefan mit dem Mountain-Bike angeradelt ... und schon waren wir ein "Trio-Fundracerle-light". Wir sind trockenen Rades und ohne Eile eine 50 km-Strecke über Warmbronn, Renningen, Weil-der-Stadt, ... Magstadt, ... Katzenbacher Hof gefahren. Stefan kennt sich offenbar sehr gut aus, in dieser Ecke von Stuttgart und konnte uns auf dem Weg Dies und Das erklären, zudem führte die Strecke einfach durch schöne Landschaft. Als kleinen Hügel-Leckerbissen wählten wir die Ostelsheimer Steige um die Beinmuskulatur nicht völlig abschlaffen zu lassen, ... hi, hi, ... Unterwegs kam uns die Idee, ob wir nicht bei jeder dieser light-Ausfahrten einen anderen Fundracer die Strecke aussuchen lassen sollten. Es kennt sich doch jeder in seinen heimatlichen Gefilden am Besten aus ... und alle anderen hätten die Gunst, durch immer unterschiedliche Landschaften geführt zu werden. Den obligatorischen "Cappu" schlürften wir dann erst NACH unserer Kaffee-Ausfahrt im Katzenbacher Hof ... und der Apfelkuchen war auch nicht zu verachten. Joachim

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Zeitungsartikel Radtourfahrt Weinstadt

Zum Saisonabschluß sind wir noch einmal für die Zeitung abeglichtet worden. Leider gibt das Original ( gelber Druck und DIN A 6 ) nicht mehr Qualität her. die Zeitung heisst "Weinstadt Woche" und erscheint als Amtsblatt der Gemeinde Weinstadt immer in der Mitte der Woche ( in diesem Fall 30.9.09 )

Münsterland Giro

Für Anna und mich stand am Tag der deutschen Einheit ein weiteres Radrennen auf dem Plan. Diesmal war das Ziel Münster in Westfalen, wo der diesjährige Münsterland Giro stattfand. Wir entschieden uns dabei für die kürzeste der drei Strecken, die allerdings immer noch 77km lang war. Angereist sind wir bereits am Freitag Nachmittag, um in Münster noch Zeit zu haben, die Startunterlagen abzuholen und noch die Strecke anzuschauen. Dies geschah dann wie schon in München mit dem Auto und den Fahrrädern im Kofferraum. Der Grund war dieses mal aber nicht die Zeit und einsetzende Dunkelheit, sondern Regenschauer und starke Windböen bei knapp über 10 Grad (jaja, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung...). Das Wetter am Samstag Morgen hatte dann ähnliche Züge wie am Freitag, war jedoch um eine wichtige Eigenschaft besser: es regnete nicht! Dadurch sind wir schon gegen 9 Uhr zum Start gefahren, um uns den Start der beiden anderen Strecken (150 & 110 km) anzuschauen und uns mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Danach war noch eine halbe Stunde Einrollen angesagt und dann ging es auch schon in Richtung Startblock. Der Veranstalter meinte es sehr gut mit uns und wir bekamen den zweiten von insgesamt fünf Startblöcken zugeteilt. Das war gleichzeitig der bestmögliche Startblock, denn vor uns gingen nur noch die Führenden der Gesamtwertung auf die Strecke. Mit uns beiden Fundracern gingen zum Startschuss noch insgesamt 1241 (!) weitere Racer auf die Strecke. Den eigentlichen Rennbericht gibt’s jetzt in zwei Teilen, da Anna und ich uns erst gute zwei Stunden später im Ziel wieder sahen und somit zwei komplett unterschiedliche Rennen fuhren. Anna: Zu Beginn hatte ich wie in München das Problem auf Betriebstemperatur zu kommen. Dieses mal jedoch fand ich dann aufgrund des Gegenwinds und einem Höllentempo zu Beginn den Anschluss an die Spitzengruppe nicht mehr, wodurch ich mich nach den ersten 5 km im Niemandsland befand. Dann fand sich wenigstens eine Gruppe zusammen, die aber nicht gut harmonierte und ich sogar immer wieder Führungsarbeit leisten musste. Zur Rennhälfte zerfiel dann diese Gruppe wieder und ich war plötzlich ganz alleine unterwegs! Wind von schräg vorne und kein anderer der 1242 Fahrer bei mir; ich dachte ich bin im falschen Film. Dieser grausame Zustand hielt 10km an. Dann überholten mich endlich zwei Fahrer und ich konnte mich im Windschatten etwas erholen und etwas Fahrt wieder aufnehmen. Mit den beiden (Mann&Frau) ging es dann auf die Zielgerade, wo ich mich schon auf den Sprint gegen meine direkte Konkurrentin vorbereite. Dies wurde mir jedoch von dem „netten“ Mann verwehrt, der seine Partnerin nach vorne in den Sprint schickte und vor mir freundlicherweise das Tempo rausnahm, wodurch ich natürlich nicht mitsprinten konnte. Wieder dachte ich an den falschen Film... Das trockene Ergebnis liest sich dann immerhin nicht so schlecht, wie es mir auf der Strecke erging. Platz 14 von 143 Beim nächsten Rennen brauche ich aber auch einen männlichen Beschützer wie die anderen Mädels einen haben :-) Rainer: Durch die bestmögliche Startposition wollte ich gleich zu Beginn in der Spitzengruppe dabei sein. Ich fand von Beginn an immer wieder gute Positionen an schnellen Hinterrädern und war damit schon mal bei den Spitzenleuten dabei. Es folgten immer wieder Angriffe, die zwar erfolglos blieben, aber das Tempo im Feld hoch hielten. Zur Rennhälfte zeigte mein Tacho einen Schnitt von 42 km/h an. Immerhin wurde es dann ruhiger und ich konnte endlich etwas essen und auch mal ausgiebig trinken, um meine Akkus für das Finish aufzuladen. Angriffe gab es nämlich überhaupt keine, da unter den Fahrern keine Einigkeit herrschte. So bummelten wir dann teilweise mit gerade mal 30 km/h durch das Münsterland. Ab Kilometer 70 kam dann wieder Leben in die Gruppe, da das Ziel näher rückte. Immer wieder versuchten Einzelne der Gruppe zu entkommen, konnten aber nicht das entscheidende Loch reißen. Ich hielt mich gut im vorderen Drittel und konnte in der letzten Kurve 700m vor dem Ziel noch ein paar Plätze gut machen, als dann die Post abging. Mit 55 km/h ging es auf die Zielgerade, wo ich allerdings gegen die schnellen Jungs keine Chance hatte. Dennoch erreichte ich einen sehr guten 29. Platz von 1100 Fahrern. Im nächsten Jahr werde ich sicherlich wieder mit dabei sein und hoffe, dass meine Beine mich noch etwas weiter nach vorne bringen. Uns hat der Münsterland Giro sehr gut gefallen, da die Organisation einfach spitze war. Dazu war es zwar eine topfebene, aber sehr schöne Strecke mit vielen Fans. Highlights waren die Ortsdurchfahrten mit teilweise mehr als tausend Fans am Straßenrand und ein mit drei netten Damen besetzter Whirlpool im Vorgarten. Das Wetter hat uns ja auch nicht im Stich gelassen. Damit gab es ein schönes Saisonfinale und wir freuen uns schon auf die nächste Saison. Bis dahin heißt es aber nicht Beine hoch legen und (bald) Lebkuchen essen, sondern weiter trainieren, damit das Diakonie Fundracing Team weiter gute Ergebnisse einfährt.

Montag, 5. Oktober 2009

Nahrungsempfehlung

Wie bereite ich mich nahrungstechnisch auf eine bevorstehende Kraft-Ausdauer-Leistung vor ?
von Joachim Schwarz
Das Ziel sollte sein, soviel wie möglich an Kohlehydraten (stoffwechselumgewandelt: Glykogen) in der Muskelzelle, bzw. in dem Organ „Leber“ als Reservoir zu speichern. Grundsätzlich lassen sich nur langkettige Kohlehydrate speichern (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Müsli, Vollkornbrot, … etc.). Kurzkettige Kohlehydrate wie Obst, zuckerhaltige Speisen, Kuchen, … verpuffen wie Strohfeuer. Gewünscht ist – für uns Radler – die längerfristig bereitstehende Energie, vergleichbar der Heizenergie von Harthölzern, Kohlen, Briketts, usw. Für eine 200 km Radstrecke bin ich mit einem guten Frühstück alleine (Kaffee, Marmeladenbrote, Wurst, Eier, Käse, …) sicherlich nicht optimal gerüstet und die KH-Aufnahme an den Verpflegungsstellen ist nur ein „Tropfen auf dem heißen Stein“. Die Energiespeicher aufzuladen sollte die Aufgabe des Vorwettkampftages sein, an dem der Sportler mindestens 3-4 kohlehydratreiche Mahlzeiten, mit je ca. 80 gr. KH (körpergewichtsabhängig) zu sich nimmt. Eine Flüssigkeitszufuhr von 3 Litern am Tag ist dabei Voraussetzung, sonst können die KH nicht „aufgehen“.
Joachim nach der Tour in Alpirsbach
Wer regelmäßig Sport treibt, ist meist auch an den Mechanismen interessiert, die zur Leistungssteigerung führen. Der Forscher Jakowlew hat im Tierversuch nachgewiesen, dass nach einer intensiven Entleerung von Muskel- und Leberglykogen in der nachfolgenden Ladephase, Werte weit über dem Ausgangsniveau erreicht werden können. Möchte ich diese Superkompensation für mich energietechnisch mittels mehrtägigem Carbo-Loading nutzen, könnte das wie folgt aussehen: Nennen wir den Tag des sportlichen Einsatzes Tag 7. An den Tagen 1, 2 und 3 werden dem Körper KH entzogen, indem ich nur max. 40 gr. an KH pro Tag konsumiere und mein Training wie gewohnt weiterführe. Die Folgetage 4, 5 und 6 werden zu den KH-Lade-Tagen, an denen ich ca. 300 gr. KH pro Tag aufnehme und nur noch sehr verhalten trainiere. Durch den erst erfolgten 3-tägigen KH-Entzug und das anschließende 3-tägige KH-Laden entsteht dieser sogen. KH-Superkompensationsprozess, der mir ermöglicht, die Speicher „über“-voll zu machen. Vielleicht probiert Ihr es mal aus, … am (Wettkampf) Einsatztag Tag 7 wird sich der Unterschied positiv bemerkbar machen. Nachteil: die Küchenwaage und die Nährwerttabelle werden Eure ständigen Begleiter sein.

Sonntag, 27. September 2009

Radtourenfahrt Weinstadt am 27. 9. 2009

Stefan beim Filmen Unsere letzte RTF Tour in diesem Jahr wurde von Stefan Kunert freundlicherweise dazu benutzt einen kleinen Film über uns zu drehen. Der Film ist so gut geworden, dass wir ihn ungekürzt einstellen. Hier können Sie ihn anschauen:

Samstag, 26. September 2009

Dank an die Geislinger Gruppe

Die Geislinger Gruppe hat für den Fonds "Diakonie gegen Armut" in diesem Jahr insgesamt 1.247,50 € eingefahren. Unser Dank geht nach Geislingen an alle, die sich gegen die Armut engagiert haben!

Sonntag, 20. September 2009

Schwarzwald Ultra Marathon

Der Schwarzwald-Ultra-Marathon war auch dieses Jahr eine gelungene Veranstaltung. Selbst das Wetter hat dazu beigetragen, was zu dieser Jahreszeit nicht so selbstverständlich ist. Als Radfahrer habe ich es ja schon längst bemerkt, dass es abends wieder früher dunkel wird. Auch wenn ich es noch nicht so wirklich wahr haben wollte. Ja, der Herbst ist nahe.


So waren die Temperaturen am Start bei angenehmen 15° C. Wir fuhren entlang der gut ausgeschilderten Strecke durch den schönen Schwarzwald. Im Laufe der Zeit kam dann die Sonne dazu, aber immer so, dass es nicht zu warm wurde. Es war optimales Fahrradwetter. Bei den Verpflegungsstationen war für jeden Geschmack etwas dabei von Joghurt über Hefegebäck, frisches Obst, verschiedene Getränke bis zu belegten Brot und Schokolade.

Auch der Zieleinlauf ist beim SURM etwas besonderes, es geht über einen roten Teppich ins Ziel, wo eine ausgezeichnete Stimmung herrscht. Das liegt nicht nur am frisch ausgeschenkten Alpirsbacher Weizenbier welches jeder Fahrer im Ziel bekommt. Im Zielbereich befinden sich viele Zuschauer und Fahrer welche die Ankommenden herzlich begrüßen.

Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung, nächstes Jahr bin ich wieder dabei.

Freitag, 18. September 2009

Diakonie Fund Racing Team im Radio

Fund Racing war am Sonntag, den 8. September zwischen 8 und 10 Uhr bei Radio 7, zwischen 7 und 9 Uhr bei Radio Ton, zwischen 8 und 10 Uhr bei der Neuen 107.7 und zwischen 8 und 9 Uhr bei Donau3FM zu hören. Hier der Beitrag:

Sonntag, 13. September 2009

Albtraufmarathon

Verschlafen. Mist. Aufstehen, anziehen, Kaffee trinken. Viel zu heiß – Stress! Zum Glück schon alles gepackt. Schnell ins Auto und ab nach Kirchheim. Während der Fahrt beginnt der Kaffee langsam zu wirken ... und ich beginne mir Gedanken über den heutigen Tag zu machen. Hmmmh, 90km / 2100hm, eigentlich nicht so wild, sind dieses Jahr schon längere Strecken gefahren. Anderseits, meine Mountainbiketour liegt lange zurück und eigentlich wollte ich noch meine Schaltung einstellen, mal wieder nicht dazugekommen. Naja, wird schon passen. Am Startbereich angekommen beginnt die allwöchentliche Routine: Bike ausladen, kurzer Check, Flickzeug einpacken, Getränkeflasche nicht vergessen, Startnummer abholen und, am Wichtigsten, Ausschau halten nach anderen Diakonie Fundracern. Nach kurzer Zeit haben sich alle im Startbereich eingefunden, kurze Begrüßung, Gruppenfoto und dann ... warten bis zum Startschuss. Komisches Gefühl, Mountainbike und 90km, passt das zusammen? Startschuss. Jetzt geht’s los. Endlich! Die ersten hundert Meter rollen wir aus Kirchheim heraus. Anschließend wurde das Tempo verschärft. Als an der ersten leichten Steigung mein Puls in die Höhe schoss, wurde mir klar, dass das heute ziemlich hart werden wird. Diese Vorahnung bestätigte sich dann im weiteren Verlauf des Marathons, da man eigentlich ständig an seiner Leistungsgrenze fährt und so gut wie keine Erholungsphasen (Windschatten) hat. An einer der Steigungen, es ging ja praktisch immer berauf oder bergab, passierte dann das, was bei dem Zustand meines Mountainbikes zu erwarten war. Ein defekt im Antriebsstrang – besser ausgedrückt: die sch... Kette ist gerissen! Ich legte das Bike am Straßenrand „vorsichtig“ ab und war ziemlich angefressen. Erstmal ein Schluck aus der Trinkflasche. Richtige Mountainbiker hätten jetzt natürlich nicht nur ein Flickzeug dabei, sondern auch ein Universalreparaturdings mit dem man die Kette im Handumdrehen reparieren könnte. Ich natürlich nicht! Kurze Zeit später wendete sich das Blatt, zwei Zuschauer kamen auf mich zu und fragten mich was los ist. Das waren zwei richtige Mountainbiker, wie gesagt mit Universalreparaturdings. Das nenn ich Glück. Die beiden freuten sich, dass ihr Werkzeug endlich mal zum Einsatz kommt. Im Nu war das gerissene Kettenglied ausgebaut und die Kette wieder zusammengesetzt. Nochmals vielen Dank! Frisch motiviert setze ich meine, schon als beendet erklärte Tour, fort. Im weiteren Verlauf gab es keine weiteren Zwischenfälle, außer der Erkenntnis, dass sich im Ziel 90km mountainbiken, wie 200km rennradfahren anfühlen. Wer hätt’s gedacht ;-). Martin Hagmann